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Was sagen die Parteien in Hamburg zur Wirtschaft?

5 aktuelle Wahlprogramme in Hamburg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Pflichtmitgliedschaft in der Handelskammer abschaffen

Die AfD will die Pflichtmitgliedschaft von Unternehmen in der Handelskammer abschaffen. Laut Programm findet diese bei den meisten Betrieben keinen Rückhalt.

Firmen in Hamburg müssen Mitglied in der Handelskammer sein. Die AfD will diese Pflicht abschaffen. Sie sagt: Die meisten Firmen wollen das nicht. Andere Länder haben so eine Pflicht auch nicht.

Hemmnisse für den Hafen wie Russland-Sanktionen aufheben

Die AfD will Hindernisse für das Wachstum des Hamburger Hafens beseitigen und nennt dabei ausdrücklich die EU-Sanktionen gegen Russland. Sie begründet dies mit der Bedeutung des Hafens für Arbeitsplätze und die deutsche Wirtschaft.

Der Hamburger Hafen ist sehr wichtig für die Wirtschaft. Die AfD will, dass er weiter wachsen kann. Dafür sollen Hindernisse weg. Dazu zählt sie die Strafen der EU gegen Russland. Solche Strafen heißen Sanktionen.

HHLA-Teilverkauf an MSC ablehnen

Die AfD lehnt den Verkauf von 49,9 Prozent der HHLA an die Reederei MSC ab, weil die Stadt sich so langfristig an einen einzigen Investor binde. Stattdessen sollen private Investoren nur über einzelne Terminals oder eine Holding mit mehreren Unternehmen beteiligt werden, und die Kontrolle soll bei der Stadt bleiben.

Die HHLA ist die wichtigste Hafen-Firma in Hamburg. Die Stadt hat fast die Hälfte an die Reederei MSC verkauft. Die AfD findet das falsch. Private Geldgeber sollen sich nur an einzelnen Teilen beteiligen. Die Stadt soll den Hafen weiter bestimmen.

AfD: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 2 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Neuer Wirtschaftskurs mit besseren Rahmenbedingungen

Die CDU will Hamburgs Wirtschaft durch bessere Rahmenbedingungen statt durch staatliche Eingriffe stärken. Sie setzt auf weniger Bürokratie, bessere Infrastruktur, eine Reform der Unternehmenssteuer und Investitionen in neue Technologien. Hamburg sei im Standortwettbewerb zurückgefallen, heißt es zur Begründung.

Die CDU will Hamburgs Wirtschaft stärken. Firmen sollen weniger Bürokratie haben. Straßen, Netze und andere Anlagen sollen besser werden. Die Steuern für Firmen sollen reformiert werden. Hamburg soll viel für Klimaschutz und Wasserstoff tun.

Hafen sanieren, ausbauen und vom Bund mitfinanzieren lassen

Die CDU will den Hamburger Hafen als Universalhafen erhalten, aufgeschobene Investitionen nachholen und die Kaimauern nach und nach erneuern. Der Bund soll sich mit mindestens 500 Millionen Euro jährlich an den laufenden Kosten der deutschen Seehäfen beteiligen, weil der Hafen aus Sicht des Programms eine nationale Aufgabe erfüllt.

Die CDU will mehr Geld in den Hafen stecken. Die Kaimauern sollen Schritt für Schritt neu gebaut werden. Schiffe sollen den Hafen sicher erreichen können. Der Bund soll jedes Jahr mindestens 500 Millionen Euro für die deutschen See-Häfen zahlen.

Innovationszone „Freihafen 2.0“ schaffen

Die CDU will mit dem „Freihafen 2.0“ ein Reallabor einrichten, in dem Unternehmen und Start-ups neue Technologien unter gelockerten Regeln erproben können. Was in einem EU-Land zulässig ist, soll dort ebenfalls zulässig sein.

Die CDU will ein besonderes Gebiet in Hamburg schaffen. Es heißt Freihafen 2.0. Dort sollen Firmen neue Technik ausprobieren dürfen. Die Regeln sollen dort lockerer sein. Was woanders in der EU erlaubt ist, soll auch dort erlaubt sein.

Handwerk mit kostenfreier Meisterprüfung und Parkausweis stärken

Die CDU will das Handwerk für junge Menschen attraktiver machen, unter anderem durch eine Meisterprüfung ohne Gebühren und einen Tag des Handwerks an Schulen. Ein stadtweit gültiger Parkausweis soll Handwerksbetrieben den Arbeitsalltag erleichtern.

Die CDU will das Handwerk stärken. Die Meister-Prüfung soll nichts mehr kosten. An Schulen soll es einen Tag des Handwerks geben. Handwerker sollen einen Park-Ausweis für die ganze Stadt bekommen.

Innenstadt, Einzelhandel und Tourismus beleben

Die CDU will den wachsenden Leerständen in der Innenstadt begegnen, indem Plätze umgestaltet und der Einzelhandel gezielter unterstützt wird. Mehr internationale Gäste sollen durch zusätzliche Flugverbindungen nach Hamburg kommen.

In der Innenstadt stehen viele Läden leer. Die CDU will die Innenstadt schöner machen. Plätze sollen umgebaut werden. Leere Läden sollen für Kunst und Kultur offen sein. Mehr Gäste aus dem Ausland sollen nach Hamburg kommen.

Wirtschaftsförderung auf Wertschöpfung und Cluster ausrichten

Die CDU will die Wirtschaftsförderung künftig weniger an neuen Arbeitsplätzen und stärker an der Wertschöpfung messen. Die Cluster-Strategie soll erneuert und auf neue Technologien sowie die Vernetzung mit der Wissenschaft ausgerichtet werden.

Die Stadt fördert Firmen bisher vor allem für neue Arbeits-Plätze. Die CDU will das ändern. Wichtig soll sein, wie viel Forschung und Entwicklung eine Firma macht. Firmen einer Branche sollen enger mit der Wissenschaft zusammenarbeiten.

Industrie- und Gewerbeflächen bereitstellen

Die CDU will Hamburg als Industriestandort stärken, aktiv um Unternehmen werben und genügend Flächen für Ansiedlungen und Erweiterungen vorhalten. Zusätzliche Flächen sollen auch in zentralen Lagen entstehen.

Die CDU will mehr Industrie in Hamburg. Firmen sollen genug Platz finden. Dafür will die CDU neue Flächen suchen, auch mitten in der Stadt. Industrie und Wohnen sollen nebeneinander möglich sein.

Gründungen und Start-ups stärker fördern

Die CDU will Hamburg zu einer Gründerstadt machen und dafür mehr Fördergeld, einen Hamburg-Fonds und eine zentrale Servicestelle bereitstellen. Gründer sollen sich in den ersten Jahren auf ihr Geschäft statt auf Bürokratie konzentrieren können.

Die CDU will, dass in Hamburg mehr Firmen gegründet werden. Junge Firmen sollen mehr Geld zur Förderung bekommen. Es soll einen eigenen Hamburg-Fonds geben. Eine zentrale Stelle soll Gründer beraten.

Flächen für Industrie, Handwerk und Clubs sichern

Die CDU will im Hafen- und Industriegebiet keine weiteren Wohnbauflächen ausweisen, um Raum für Energieerzeugung und Technologie zu erhalten. In den Quartieren sollen Wohnen und Arbeiten enger verbunden werden, auch mit Handwerk in der inneren Stadt und mit Orten für Musikclubs.

Die CDU will Flächen für Industrie und Handwerk schützen. Am Hafen sollen keine neuen Wohngebiete entstehen. In den Stadtteilen sollen Wohnen und Arbeiten nah beieinander sein. Auch Musikclubs sollen neue Orte finden.

Wissenstransfer, Gründungen und duales Studium stärken

Die CDU will Wissenschaft und Wirtschaft enger verzahnen, damit aus Forschung marktreife Produkte und neue Unternehmen entstehen. Dazu gehören Gründungsförderung, mehr Studienangebote in Zukunftsfächern, mehr duale Studiengänge und europäische Start-up-Fonds.

Die CDU will, dass Forschung und Firmen mehr zusammen-arbeiten. Aus Ideen der Forschung sollen neue Produkte und Firmen werden. Studierende sollen lernen, wie man eine Firma gründet. Es soll mehr duale Studien-Gänge geben. Dabei studiert und arbeitet man gleichzeitig.

Gesundheitswirtschaft als Wachstumsbranche stärken

Die CDU will die Gesundheitswirtschaft der Metropolregion bekannter machen und als Quelle von Wachstum und Arbeitsplätzen ausbauen. Eine behördenübergreifende Gesamtstrategie des Senats soll Unternehmen und Start-ups unterstützen und besser vernetzen.

In Hamburg arbeiten sehr viele Menschen in der Gesundheits-Branche. Die CDU will diese Branche stärken. Sie soll mehr Arbeits-Plätze bringen. Der Senat soll dafür einen gemeinsamen Plan machen. Der Plan soll Firmen und jungen Unternehmen helfen.

CDU: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 3 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Science City Bahrenfeld zur Sonderinnovationszone machen

Die Grünen wollen die Science City Bahrenfeld weiterentwickeln und zur ersten Sonderinnovationszone Hamburgs machen. Dort sollen hemmende Regeln gezielt erkannt und abgebaut werden, damit Forschung und Unternehmen leichter zusammenarbeiten. Kernstück soll das Röntgenmikroskop PETRA IV werden, für das der Bund weiter mitzahlen soll.

In Bahrenfeld entsteht ein Stadtteil für die Wissenschaft. Er heißt Science City. Dort sollen besondere Regeln gelten, damit neue Ideen leichter entstehen. Ein sehr starkes Röntgen-Mikroskop soll dort gebaut werden. Der Bund soll dabei helfen.

Ausgründungen aus der Wissenschaft erleichtern

Die Grünen wollen es Forschenden leichter machen, aus Hochschulen heraus Unternehmen zu gründen. Dafür sollen bestehende Innovationsstrukturen gebündelt, eine zentrale Beratungsstelle geschaffen und ein Transfer-Fonds eingerichtet werden.

Forscher sollen leichter eine eigene Firma gründen können. Eine zentrale Stelle soll bei Fragen zu Recht und Verwaltung helfen. Für die besten Ideen gibt es Geld aus einem Fonds. Erfahrene Gründer sollen neue Gründer beraten.

Festen Dialog zwischen Senat und Wirtschaft einrichten

Die Grünen wollen ein neues, regelmäßiges Gesprächsformat zwischen Senatsspitze, Behörden und Hamburger Wirtschaft schaffen. Darin soll vor allem der Weg der Wirtschaft zur Klimaneutralität abgestimmt werden, den die Stadt mit Infrastruktur und niedrigeren Energiekosten begleiten will.

Der Senat und die Firmen in Hamburg sollen sich regelmäßig treffen. Sie sollen gemeinsam über große Aufgaben sprechen. Dazu gehört der Schutz des Klimas. Die Grünen wollen auch, dass Energie für Firmen billiger wird.

Innovationsförderung in einem Haus der Innovationen bündeln

Die Grünen wollen die Innovationsförderung der Stadt systematisch ordnen und Doppelstrukturen abbauen. Eine zentrale Anlaufstelle, das Haus der Innovationen, soll alle Beteiligten zusammenbringen. Aus Sicht des Programms fehlt der Stadt bisher eine strategische Innovationspolitik.

In Hamburg gibt es viele Stellen, die neue Ideen fördern. Manche machen das Gleiche. Die Grünen wollen das ordnen. Es soll eine zentrale Stelle geben. Sie heißt Haus der Innovationen.

Hamburger Zukunftsstiftung gründen

Die Grünen schlagen eine Zukunftsstiftung vor, die Stadt und Wirtschaft gemeinsam tragen. Privates Kapital und ein städtischer Beitrag sollen dauerhaft Fördergeld für vielversprechende Technologien und Forschungsinfrastruktur sichern.

Die Grünen wollen eine neue Stiftung gründen. Die Stadt und Firmen geben gemeinsam Geld hinein. Mit dem Geld fördert die Stiftung neue Technik und Forschung. So soll es dauerhaft Förder-Geld geben.

Start-ups und Gründerinnen stärker fördern

Die Grünen wollen eine Start-up-Strategie für Hamburg, die mit der Innovationsstrategie verknüpft ist. Beratung, Förderprogramme und Wachstumsfonds sollen dauerhaft finanziert und mehr privates Beteiligungskapital gewonnen werden. Frauen als Gründerinnen sollen gezielt unterstützt werden, weil sie laut Programm weiter unterrepräsentiert sind.

Die Grünen wollen neue Firmen in Hamburg besser fördern. Beratung und Förder-Programme sollen dauerhaft Geld bekommen. Private Geldgeber sollen mehr in neue Firmen investieren. Frauen, die eine Firma gründen, sollen besondere Hilfe bekommen.

Sozialunternehmen fördern, Vergabe sozial-ökologisch ausrichten

Die Grünen wollen Hamburgs Strategie für Sozialunternehmen dauerhaft fortführen und erweitern. Das Zuschussprogramm InnoImpact soll weiterlaufen, und öffentliche Aufträge sollen stärker nach sozialen und ökologischen Kriterien vergeben werden.

Manche Firmen wollen vor allem Probleme der Gesellschaft lösen. Man nennt sie Sozial-Unternehmen. Die Grünen wollen diese Firmen weiter fördern. Die Stadt soll beim Einkaufen mehr auf Soziales und Umwelt achten.

Wirtschaftsförderung überprüfen und neu aufstellen

Die Grünen wollen die Wirtschaftsförderung der Stadt überprüfen und neu ausrichten. Die Cluster sollen einer Gesamtstrategie folgen, Start-ups stärker einbinden und sich untereinander vernetzen. Bei Ansiedlungen sollen erneuerbare Zukunftstechnologien Vorrang haben.

Die Stadt fördert Firmen auf verschiedene Arten. Die Grünen wollen prüfen, ob das gut funktioniert. Die Förderung soll einem klaren Plan folgen. Firmen mit Technik für erneuerbare Energie sollen schnell Flächen bekommen.

Luftfahrtstandort auf klimaneutrales Fliegen ausrichten

Die Grünen wollen Hamburg als Luftfahrtstandort stärken und auf fossilfreies Fliegen ausrichten. Forschung an neuen Antrieben soll gefördert und die Flugzeugindustrie mit Wasserstoff, nachhaltigen Kraftstoffen und Ökostrom versorgt werden. Die Stadt soll den Weg zur klimaneutralen Luftfahrt unterstützen, einfordern und beschleunigen.

In Hamburg arbeiten viele Menschen im Flugzeug-Bau. Die Grünen wollen diese Branche stärken. Flugzeuge sollen in Zukunft ohne Öl fliegen. Dafür soll mehr geforscht werden. Die Firmen sollen genug Wasserstoff und sauberen Strom bekommen.

Hafen mit Bundesgeld und Kooperation stärken

Die Grünen wollen den Hamburger Hafen als Universalhafen wirtschaftlich stärken und dafür deutlich mehr Geld vom Bund verlangen. Zusätzlich sollen neue Geschäftsmodelle jenseits des Containerumschlags entstehen und die norddeutschen Häfen enger zusammenarbeiten.

Die Grünen wollen den Hamburger Hafen stärken. Der Bund soll dafür viel mehr Geld geben. Der Hafen soll nicht nur Container verladen. Hamburg, Bremen und Niedersachsen sollen besser zusammen-arbeiten.

Hafenflächen dichter nutzen und zur Stadt öffnen

Die Grünen wollen Hafenflächen intensiver nutzen, Branchen räumlich bündeln und ungenutzte Areale für Innovation und in Einzelfällen für Stadtentwicklung freigeben. Unter dem Leitbild „Hafen ist Stadt“ soll der Hafen außerdem zugänglicher werden, auch zu Fuß, mit dem Rad und per Fähre.

Im Hafen liegen viele Flächen brach. Die Grünen wollen diese Flächen besser nutzen. Manche Flächen sollen für neue Firmen und Forschung da sein. Menschen sollen den Hafen leichter besuchen können. Rad-Wege und Fähren sollen besser werden.

Private Beteiligung an Terminals nutzen

Die Grünen befürworten die Beteiligung privater Unternehmen am Terminalbetrieb, damit in Digitalisierung und Automatisierung investiert wird. Moderne Terminals gelten im Programm als Voraussetzung für einen klimaneutralen und wirtschaftlichen Hafen.

Terminals sind die Anlagen, an denen Schiffe be- und entladen werden. Die Grünen finden es gut, wenn private Firmen sich daran beteiligen. Diese Firmen sollen Geld in moderne Technik stecken. Der Bund soll eine größere Wende-Stelle für Schiffe bezahlen.

Handwerk mit Masterplan und Gewerbehöfen stärken

Die Grünen wollen den Masterplan Handwerk 2030 gemeinsam mit der Handwerkskammer weiterführen und den Bau mehrgeschossiger Gewerbehöfe fördern. Fachkräfte für das Klimahandwerk sollen leichter im Ausland angeworben und ausgebildet werden können.

Das Handwerk ist wichtig für Hamburg, zum Beispiel für Heizungen und Solar-Dächer. Die Grünen wollen das Handwerk weiter unterstützen. Sie wollen Gewerbe-Höfe mit mehreren Stockwerken fördern. Fachkräfte aus dem Ausland sollen leichter kommen können.

Bürokratie für kleine und mittlere Betriebe abbauen

Die Grünen wollen Melde-, Dokumentations- und Nachweispflichten für Unternehmen überprüfen und das Once-Only-Prinzip einführen. Dazu kommen ein einheitliches Vergabesystem und fortgeführte Förderprogramme für die Digitalisierung kleiner Betriebe.

Firmen müssen viele Formulare ausfüllen. Die Grünen wollen das verringern. Firmen sollen Angaben nur einmal an die Behörden geben müssen. Für öffentliche Aufträge soll es ein gemeinsames System geben. Kleine Betriebe sollen weiter Hilfe bei der Digitalisierung bekommen.

Tourismus steuern und Hotelentwicklung regulieren

Die Grünen wollen den Stadttourismus als Querschnittsaufgabe der Stadtentwicklung verankern und das Wachstum von Hotels regulieren. Besucherströme sollen gleichmäßiger über die Stadt verteilt und einzelne Quartiere entlastet werden.

Viele Gäste kommen nach Hamburg. Manche Stadtteile sind dadurch sehr voll. Die Grünen wollen den Bau neuer Hotels steuern. Gäste sollen auch andere Stadtteile und das Umland besuchen. Der Tourismus soll auch den Menschen in Hamburg nutzen.

Grüne: alle 15 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-1,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Kleingewerbe stärken, Gewerbemietverträge entfristen

Die Linke will den Mix aus Einzelhandel und Gewerbe in den Stadtteilen erhalten und fordert unbefristete Gewerbemietverträge. Für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige soll es ein eigenes Beratungs- und Förderangebot geben.

Kleine Läden in den Stadtteilen haben es schwer. Die Mieten steigen oft stark. Die Linke will Miet-Verträge für Läden ohne Ende-Datum. Kleine Firmen und Selbstständige sollen leicht Beratung und Förderung bekommen.

Hafeninfrastruktur vollständig rekommunalisieren

Die Linke will die Infrastruktur des Hafens vollständig in städtische Hand zurückholen und lehnt den Verkauf von HHLA-Anteilen und Terminals an Reedereien ab. Damit soll die Stadt demokratisch über den Hafen verfügen und ihn kontrollieren können.

Der Hafen ist für Hamburg sehr wichtig. Die Linke will: Der Hafen soll ganz der Stadt gehören. Die Stadt soll keine Teile an Reedereien verkaufen. Reedereien sind Firmen mit Schiffen. Hamburg soll mit anderen Häfen zusammenarbeiten.

Privatisierungsstopp in der Verfassung verankern

Die Linke will ein Verbot von Privatisierungen in die Hamburger Verfassung schreiben und zentrale Infrastruktur zurück in öffentliche Hand holen. Sie strebt eine demokratisierte Wirtschaft an, in der Beschäftigte über Produktion und Verteilung mitentscheiden.

Die Stadt soll kein öffentliches Eigentum mehr verkaufen. Das soll in der Hamburger Verfassung stehen. Wichtige Einrichtungen sollen wieder der Stadt gehören. Beschäftigte sollen in ihren Betrieben mehr mitbestimmen.

Linke: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Flächen für Industrie und Gewerbe sichern

Die SPD will alle Wirtschaftszweige in Hamburg halten und neue gewinnen. Dazu sollen weitere Flächen an die Ansiedlungsagentur Hamburg Invest gehen und bestehende Gewerbeflächen erhalten bleiben.

Die SPD will Firmen in Hamburg halten. Neue Firmen sollen dazukommen. Dafür braucht es Platz. Die Stadt soll Flächen für Gewerbe behalten und neue bereitstellen.

Hafen öffentlich finanzieren und ausbauen

Die SPD will den Hafen weiter mit öffentlichem Geld finanzieren und seine Infrastruktur modernisieren. Eine Ansiedlungsstrategie soll Beschäftigung und Wertschöpfung nach Hamburg holen, statt nur auf Containerzahlen zu setzen.

Die SPD will weiter öffentliches Geld in den Hafen stecken. Der Hafen soll moderne Anlagen bekommen. Firmen sollen sich im Hafen ansiedeln. So sollen Arbeitsplätze entstehen.

Genehmigungen für die Industrie beschleunigen

Die SPD sieht in langen Planungs- und Genehmigungsverfahren eines der größten Hemmnisse für die Industrie. Eine Task-Force „Resiliente Industrie“ soll die Verfahren auf Möglichkeiten zur Beschleunigung prüfen, und der Masterplan Industrie soll weiterentwickelt werden.

Firmen in der Industrie warten lange auf Genehmigungen. Die SPD will das ändern. Eine Arbeitsgruppe soll prüfen, was schneller gehen kann. Die Industrie soll in Hamburg bleiben.

Handwerk mit Flächen und Digitalisierung fördern

Die SPD will weitere Handwerkerhöfe in mehrgeschossigen Gewerbebauten ermöglichen, damit Betriebe in der Stadt bleiben können. Außerdem sollen die Digitalisierung im Handwerk unterstützt und Frauen für Führungsaufgaben qualifiziert werden.

Handwerker brauchen Platz in der Stadt. Die SPD will Häuser mit mehreren Stockwerken für Werkstätten. Sie will dem Handwerk auch bei der Digitalisierung helfen. Mehr Frauen sollen Chefinnen im Handwerk werden.

Innovationsparks und Forschungsstandorte ausbauen

Die SPD will die vier Innovationsparks der Stadt ausbauen und ihre Profile schärfen. Geplant sind unter anderem ein Zentrum für Quantentechnologie, ein weiterer Standort der Luftfahrtforschung und ein Innovationsquartier in Harburg.

Hamburg hat besondere Orte für Forschung und neue Firmen. Die SPD will diese Orte ausbauen. Dort geht es um Umwelt-Technik, Medizin, Flugzeuge und Schiffe. Auch ein Zentrum für Quanten-Computer soll entstehen.

Förderung für Start-ups und Gründungen bündeln

Die SPD will die Förderprogramme für Start-ups und Innovation bei einer Tochter der städtischen Förderbank IFB zusammenführen. Gründungsangebote an Hochschulen sollen übersichtlicher werden, und das Standortmarketing soll Talente und Wagniskapital anziehen.

Die SPD will neuen Firmen helfen. Die Hilfen sollen an einer Stelle zu finden sein. Gründer sollen leichter Beratung und Geld bekommen. Hamburg soll auch im Ausland für sich werben.

Tourismustaxe ausweiten und Tourismus stärken

Die SPD will die Kultur- und Tourismustaxe ausweiten und damit zusätzliche Vorhaben in Kultur, Medien und Sport in allen Bezirken finanzieren. Außerdem sollen der Tourismus in den Bezirken, das Kongressgeschäft und die Arbeitsbedingungen im Gastgewerbe gestärkt werden.

Hotelgäste zahlen in Hamburg eine Abgabe. Die SPD will diese Abgabe ausweiten. Mit dem Geld will sie Kultur, Medien und Sport fördern. Auch der Tourismus in den Stadtteilen soll wachsen.

Industrie fördern, Klimaziele nicht weiter verschärfen

Die SPD will Unternehmen beim klimaschonenden Umbau mit Förderkonzepten unterstützen. Zugleich sollen bereits vereinbarte Ziele nicht weiter verschärft werden, damit Investitionen planbar bleiben.

Der Umbau zu einer klima-freundlichen Wirtschaft kostet Geld. Die SPD will Firmen dabei mit Förder-Geld helfen. Die Klima-Ziele sollen nicht noch strenger werden. So sollen Firmen sicher planen können.

Kreativwirtschaft in die Innovationsstrategie einbinden

Die SPD will die Innovationsstrategie der Stadt neu fassen und kreative, agile Innovationsansätze gleichwertig neben technologische Forschung stellen. Bestehende Einrichtungen der Kreativwirtschaft sollen gestärkt und strategisch genutzt werden.

In Hamburg arbeiten viele Menschen in kreativen Berufen. Die SPD will ihre Ideen stärker nutzen. Die Stadt schreibt ihren Plan für Neuerungen neu. Kreative Ideen sollen so wichtig sein wie technische Forschung.

SPD: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl