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Was sagen die Parteien in Mecklenburg-Vorpommern zur Wirtschaft?

4 aktuelle Wahlprogramme in Mecklenburg-Vorpommern haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschaftausgewogen (+0,4), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

Soziale Marktwirtschaft als Staatsziel verankern

Die AfD will die soziale Marktwirtschaft als Staatsziel in die Landesverfassung schreiben. Sie begründet das damit, dass Subventionen, Verbote und Bürokratie dieses Modell aus ihrer Sicht zunehmend aushöhlen.

Die AfD will die soziale Marktwirtschaft in die Verfassung des Landes schreiben. Soziale Marktwirtschaft heißt: Firmen stehen im Wettbewerb, und der Staat sorgt für Ausgleich. Die AfD findet, der Staat mischt sich zu viel ein. Das soll sich ändern.

Tariflohn-Vorgaben aus dem Vergabegesetz streichen

Die AfD will das Tariftreue- und Vergabegesetz des Landes grundlegend ändern und Lohnvorgaben bei öffentlichen Aufträgen streichen. Aus ihrer Sicht benachteiligt das Gesetz kleine Betriebe, verteuert Aufträge und greift in die Vertragsfreiheit ein.

Das Land vergibt Aufträge an Firmen. Heute müssen diese Firmen Tariflohn zahlen. Die AfD will diese Regel streichen. Sie sagt: Kleine Firmen haben sonst keine Chance auf Aufträge.

Ladenöffnung lockern, neue Tourismusabgaben ablehnen

Die AfD will die Ladenschlusszeiten und die Bäderverkaufsverordnung liberalisieren und mehr verkaufsoffene Sonntage zulassen. Neue Abgaben für Unternehmen in einem künftigen Tourismusgesetz lehnt sie ab.

Die AfD will, dass Läden länger öffnen dürfen. Es soll mehr Sonntage geben, an denen Läden offen sind. In mehr Urlaubs-Orten sollen besondere Regeln für den Verkauf gelten. Neue Abgaben für Firmen im Tourismus will die AfD nicht.

Fördermittel umwidmen und Gründerdarlehen verbessern

Die AfD will einen großen Teil der Bundes- und EU-Fördermittel anders einsetzen, vor allem für Standortqualität, Technik, Gründungen und Selbstständigkeit. Das Mikrodarlehenprogramm des Landes soll höhere Beträge und niedrigere Zinsen bieten.

Das Land bekommt Fördergeld vom Bund und von der EU. Die AfD will dieses Geld anders verteilen. Mehr Geld soll an Gründer und in neue Technik gehen. Kleine Kredite für Gründer sollen größer und billiger werden.

Automatisierung und KI gegen Arbeitskräftemangel fördern

Die AfD will Unternehmen beim Einsatz von Robotik, Automatisierung, Software und Künstlicher Intelligenz unterstützen, um fehlende Arbeitskräfte teilweise auszugleichen. Steuerliche Anreize sollen solche Investitionen beschleunigen.

In vielen Betrieben fehlen Arbeitskräfte. Die AfD will, dass Firmen mehr Roboter und Computer-Programme einsetzen. Dafür sollen Firmen weniger Steuern zahlen. Auch Ämter sollen digitaler arbeiten.

Gesundheits- und Ernährungswirtschaft gezielt fördern

Die AfD will die Gesundheitswirtschaft mit einer Wachstumsoffensive für Lebenswissenschaften ausbauen und Forschung schneller in Produkte überführen. In der Ernährungsbranche sollen regionale Wertschöpfungsketten gestärkt werden.

Die AfD will Firmen aus Medizin und Forschung stärker fördern. Ergebnisse aus den Universitäten sollen schneller zu Produkten werden. Auch Betriebe für Lebensmittel sollen Hilfe bekommen. Was im Land wächst, soll auch im Land verarbeitet werden.

Werften unterstützen, Bürgschaften streng prüfen

Die AfD will die Werften im Land weiter gezielt unterstützen, mit Schwerpunkt auf Spezialschiffen und Schiffen für öffentliche Aufgaben. Bürgschaften und andere Förderung soll es nur nach strenger Risikoprüfung geben.

Die AfD will den Werften im Land weiter helfen. Werften sind Betriebe, die Schiffe bauen. Sie sollen vor allem besondere Schiffe bauen, etwa für Marine und Forschung. Das Land soll vorher genau prüfen, wie riskant seine Hilfe ist.

Landesförderbank gründen und Bürgerservice digitalisieren

Die AfD will das Landesförderinstitut durch eine zentrale, digitale Landesförderbank ersetzen und die rund 250 Förderprogramme straffen. Alle Steuerpflichtigen sollen eine vorausgefüllte Steuererklärung bekommen, und Behördenzugänge sollen digital werden.

Das Land vergibt Förder-Geld über ein eigenes Institut. Die AfD will dafür eine neue digitale Bank des Landes gründen. Es soll weniger Förder-Programme geben. Alle sollen eine schon ausgefüllte Steuer-Erklärung bekommen.

Tourismus ganzjährig und im Binnenland ausbauen

Die AfD will den Tourismus auf das ganze Jahr und auf das Binnenland ausdehnen. Leitbilder sind Qualität statt Masse und ein Gleichgewicht zwischen Küste und Landesinnerem. Dafür plant sie Winterangebote, mehr Reit-, Rad- und Wassertourismus sowie Hilfen bei der Personalgewinnung.

Die AfD will mehr Urlauber im Winter. Auch das Land hinter der Küste soll mehr Gäste bekommen. Reiten, Radfahren und Rudern sollen wichtiger werden. Hotels und Gaststätten sollen leichter Personal finden.

Geplantes Tourismusgesetz verhindern

Die AfD lehnt das geplante Tourismusgesetz des Landes ab. Aus ihrer Sicht bringt es zusätzliche Bürokratie, mögliche neue Abgaben und eine Zentralisierung auf Landesebene. Stattdessen fordert sie mehr regionale Eigenverantwortung und gezielte Hilfe für Betriebe und Infrastruktur.

Das Land plant ein Tourismus-Gesetz. Die AfD ist dagegen. Sie sagt: Das Gesetz bringt mehr Papier-Arbeit und vielleicht neue Abgaben. Die Regionen sollen lieber selbst entscheiden.

AfD: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,6), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,7), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Energieintensive Industrie mit Ökostrom ansiedeln

Die Grünen wollen Bedingungen schaffen, unter denen sich Industrien mit hohem Stromverbrauch in Mecklenburg-Vorpommern niederlassen. Das Programm begründet das mit dem im Land reichlich vorhandenen, preiswerten Strom aus erneuerbaren Quellen, den es als Standortvorteil sieht.

Manche Fabriken brauchen sehr viel Strom. Die Grünen wollen solche Fabriken ins Land holen. Sie sagen: In MV gibt es viel billigen Öko-Strom. Das soll neue Arbeitsplätze bringen.

Zusammenarbeit mit Metropolregion Hamburg ausbauen

Die Grünen wollen, dass Mecklenburg-Vorpommern enger mit der Metropolregion Hamburg und den norddeutschen Nachbarländern zusammenarbeitet. Davon sollen vor allem Innovationen und neue Arbeitsplätze auf dem Land profitieren.

Hamburg und sein Umland sind wirtschaftlich stark. Die Grünen wollen enger mit dieser Region zusammenarbeiten. Auch mit den Nachbar-Ländern im Norden. So sollen neue Arbeitsplätze entstehen, vor allem auf dem Land.

Öffentliche Aufträge an Tarif und Region binden

Die Grünen wollen, dass öffentliche Aufträge und Fördergelder stärker bei Unternehmen im Land ankommen. Bei der Vergabe sollen Tarifstandards, gute Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit durchgängig beachtet werden. Das Programm sieht darin einen Weg, Mittelstand und Arbeitsplätze vor Ort zu sichern.

Der Staat vergibt viele Aufträge an Firmen. Die Grünen wollen, dass mehr Firmen aus MV diese Aufträge bekommen. Die Firmen sollen faire Löhne nach Tarif zahlen. Sie sollen auch auf die Umwelt achten.

Strategie für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft schaffen

Die Grünen wollen eine Landesstrategie für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft, an der alle Ministerien mitwirken. Ein landesweiter Reparaturbonus soll das Reparieren von Elektrogeräten günstiger machen. Ziel ist, dass Wertschöpfung im Land bleibt und Arbeitsplätze entstehen.

Die Grünen wollen weniger Müll und mehr Wieder-Verwertung. Dafür soll das Land einen Plan machen. Wer ein Elektro-Gerät reparieren lässt, soll Geld dazu bekommen. Auch Firmen mit Rohstoffen aus der Natur sollen Hilfe bekommen.

Förderprogramme für nachhaltiges Wirtschaften auflegen

Die Grünen wollen neue Landesprogramme, die Betriebe beim umwelt- und klimaschonenden Wirtschaften unterstützen. Dazu zählen ein Programm für betriebliches Umweltmanagement und eines für sozial-ökologische Gründungen. Nachhaltiges Wirtschaften soll nach dem Programm zum Standard werden.

Die Grünen wollen Firmen helfen, die Umwelt und Klima schonen. Dafür soll es neue Förder-Programme vom Land geben. Auch neue Firmen mit sozialen und ökologischen Zielen bekommen Hilfe. Gründerinnen und Gründer sollen mehr Geld bekommen.

Bürokratie für Mittelstand und Handwerk abbauen

Die Grünen wollen es einfacher machen, ein Unternehmen zu gründen, zu führen und zu übergeben. Landesgesetze sollen vorab auf ihre Praxistauglichkeit geprüft und Förderprogramme für kleine und mittlere Betriebe vereinfacht werden. Das Programm sieht Bürokratie als Bremse für den Mittelstand.

Kleine Firmen und Handwerker haben viel Papier-Arbeit. Die Grünen wollen das einfacher machen. Neue Gesetze sollen vorher im Alltag getestet werden. Firmen sollen ihre Daten nur einmal an Ämter geben müssen.

Maritime Wirtschaft und Häfen modernisieren

Die Grünen wollen Werften, Häfen und maritime Start-ups fördern und Forschung enger mit der Praxis verbinden. Schwerpunkte sind Schiffsrecycling, Offshore-Windkraft, erneuerbare Antriebe und klimafreundliche Schifffahrt. So sollen Werften verlässliche Aufträge bekommen und Arbeitsplätze langfristig erhalten bleiben.

MV hat viele Werften und Häfen. Die Grünen wollen sie moderner machen. Alte Schiffe sollen hier zerlegt und verwertet werden. Neue Firmen rund ums Meer bekommen Förder-Geld. Häfen sollen bessere Bahn-Anschlüsse bekommen.

Tourismus nachhaltig und ganzjährig gestalten

Die Grünen wollen das Landestourismusgesetz neu fassen und auf Nachhaltigkeit sowie Akzeptanz bei den Einheimischen ausrichten. Fördergeld für touristische Projekte soll an ökologische und sozialökonomische Kriterien geknüpft werden. Ganzjahresangebote sollen die Saison verlängern und stark besuchte Regionen entlasten.

Viele Menschen machen Urlaub in MV. Die Grünen wollen ein neues Gesetz für den Tourismus. Der Tourismus soll die Natur schonen. Es soll das ganze Jahr über Angebote geben. Weniger Plastik und Dünger sollen in die Ostsee kommen.

Forschung stärker in die Praxis bringen

Die Grünen wollen Hochschulen enger mit Wirtschaft, Gesellschaft und Regionen verbinden, damit Forschungsergebnisse häufiger angewendet werden. Dazu gehören eine Transferstrategie, Unterstützung für Gründungen aus Hochschulen und eine Landesstrategie für klimaneutrale Hochschulen.

An Hochschulen entstehen neue Ideen. Die Grünen wollen, dass diese Ideen öfter in Firmen ankommen. Wer aus der Hochschule heraus eine Firma gründet, soll Hilfe bekommen. Die Hochschulen selbst sollen klimaneutral werden.

Grüne: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Wirtschaftsförderung an soziale Kriterien binden

Die Linke will Fördergeld für Unternehmen nur noch vergeben, wenn soziale Kriterien erfüllt sind. Belegschaften sollen Betriebe leichter übernehmen können, unterstützt durch Vorkaufsrechte und einen Beteiligungsfonds des Landes. Daneben setzt das Programm auf Handwerk, Gesundheitswirtschaft und die Spielebranche.

Firmen bekommen oft Geld vom Land. Die Linke will das an Regeln knüpfen. Firmen mit sehr niedrigen Löhnen sollen kein Geld bekommen. Beschäftigte sollen ihren Betrieb selbst übernehmen können. Das Land soll auch das Handwerk und die Gesundheits-Wirtschaft fördern.

Tourismusabgabe einführen und Werften sichern

Die Linke will eine Tourismusabgabe einführen, die Infrastruktur, Qualität und Wohnraum für Beschäftigte finanzieren soll. Die Werften sollen stabilisiert und modernisiert werden, wobei ziviler Schiffbau Vorrang haben soll. Für Fachkräfte im Tourismus fordert die Partei höhere Löhne und planbare Arbeitszeiten.

Die Linke will eine neue Abgabe für den Tourismus. Das Geld soll Wege, Gebäude und gute Angebote bezahlen. Es soll auch Wohnungen für Beschäftigte geben. Die Werften im Land sollen erhalten bleiben. Sie sollen vor allem zivile Schiffe bauen. Beschäftigte in Hotels und Gaststätten sollen mehr Lohn bekommen.

Linke: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,6), aus 17 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 12 eher mehr Staat, 3 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Berichtspflichten für kleine Unternehmen zwei Jahre aussetzen

Die SPD will sich beim Bund dafür einsetzen, dass kleine und mittlere Unternehmen zwei Jahre lang keine Berichtspflichten erfüllen müssen. Danach soll geprüft werden, welche Pflichten tatsächlich nötig sind.

Firmen müssen dem Staat viele Berichte schicken. Die SPD will das für kleine und mittlere Firmen stoppen. Der Stopp soll zwei Jahre dauern. Danach will die SPD prüfen: Welche Berichte braucht man wirklich?

Eigene Landesförderbank gründen

Die SPD will eine eigene Förderbank des Landes schaffen. Mit ihr sollen Förderprogramme beweglicher werden und besser zur Wirtschaft in der Region passen.

Die SPD will eine eigene Förder-Bank für das Land. Eine Förder-Bank gibt Geld und günstige Kredite für bestimmte Ziele. Die Hilfen sollen besser zu den Firmen im Land passen. Auch Familien sollen günstige Kredite bekommen.

Häfen und maritime Wirtschaft ausbauen

Die SPD will den Überseehafen Rostock erweitern und die Energiehäfen Rostock, Sassnitz-Mukran und Lubmin schneller entwickeln. Das Land soll dabei eine aktivere Rolle übernehmen und bekennt sich zu seinen Werften.

Die SPD will die Häfen im Land ausbauen. Der Übersee-Hafen in Rostock soll größer werden. Das Land soll bei den Häfen stärker mithelfen. Auch die Werften will die SPD unterstützen. Werften sind Betriebe, die Schiffe bauen.

Industriestrategie fortschreiben und Standort bewerben

Die SPD will das Konzept „Industrieland Mecklenburg-Vorpommern 2030“ über das Jahr 2030 hinaus weiterführen. Ziel sind eine breiter aufgestellte Wirtschaft und gut bezahlte Industriearbeitsplätze; dafür soll das Land stärker um Investoren, Firmen und Fachkräfte werben.

Die SPD will mehr Industrie im Land. Dafür gibt es einen Plan bis 2030. Die SPD will diesen Plan verlängern. So sollen gut bezahlte Arbeitsplätze entstehen. Das Land soll mehr Werbung für sich als Ort zum Arbeiten machen.

Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft stärken

Die SPD will weg von einer Wirtschaft, die vor allem fossile Rohstoffe verbraucht, hin zu einer biobasierten Kreislaufwirtschaft. Die Wertschöpfung vom Feld bis zum fertigen Produkt soll im Land bleiben, was vor allem dem ländlichen Raum nutzen soll.

Die SPD will weniger Öl, Gas und Kohle als Rohstoff nutzen. Stattdessen sollen Pflanzen und Reste die Grundlage sein. Man nennt das Bio-Ökonomie. Die Produkte sollen im Land entstehen. Das soll Arbeit auf dem Land bringen.

Förderung für kleine Betriebe vereinfachen

Die SPD will kleine und mittlere Unternehmen sowie das Handwerk gezielt fördern und die Antragsverfahren einfacher machen. Begründet wird das damit, dass gerade kleine Betriebe bei Digitalisierung, Klimaneutralität und Innovation an ihre Grenzen stoßen.

Die SPD will kleinen Firmen und dem Handwerk helfen. Anträge auf Förder-Geld sollen einfacher werden. Die Firmen sollen gute Beratung bekommen. Auch bei Künstlicher Intelligenz soll es Hilfe geben.

Gästekarten ausbauen, Einheimische von Kurabgaben befreien

Die SPD will, dass Tourismusabgaben den Gästen einen erkennbaren Gegenwert bieten, vor allem über Gästekarten mit Vergünstigungen und kostenlosem Nahverkehr. Wer in einer Urlaubsregion wohnt, soll diese Angebote ohne Aufpreis nutzen und in Nachbarorten keine Kurabgabe zahlen. Außerdem sollen Tourismusgemeinden besser in ihre Infrastruktur investieren können.

Urlauber zahlen in vielen Orten eine Abgabe. Dafür sollen sie eine Gäste-Karte bekommen. Mit der Karte fahren sie kostenlos Bus und Bahn. Wer in der Region wohnt, soll diese Angebote auch nutzen können. Einheimische sollen im Nachbar-Ort keine Kur-Abgabe zahlen.

Tourismusstrategie des Landes grundlegend überarbeiten

Die SPD will die Tourismusstrategie des Landes zusammen mit der Branche überprüfen und neu fassen. Ziel ist, dass Mecklenburg-Vorpommern das beliebteste Reiseland Deutschlands mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis wird. Dazu gehören mehr Qualität, Angebote für das ganze Jahr und bessere Bedingungen für Beschäftigte.

Die SPD will einen neuen Plan für den Tourismus machen. Die Tourismus-Firmen sollen dabei mitarbeiten. Urlaub im Land soll gut und nicht zu teuer sein. Es soll Angebote für das ganze Jahr geben. Beschäftigte sollen sich besser weiterbilden können.

Innovationsstandorte mit regionalen Kompetenzzentren entwickeln

Die SPD will Standorte für technologieorientierte Unternehmen festlegen und mit regionalen Kompetenzzentren ausbauen. Diese sollen Forschung, regionale Wirtschaft und praktische Anwendung verbinden und eng mit Hochschulen und Forschungsinstituten zusammenarbeiten.

Die SPD will Orte für neue Technik-Firmen aussuchen. Dort sollen Zentren den Firmen helfen. Die Zentren arbeiten mit Hochschulen zusammen. So sollen neue Betriebe und Fachkräfte ins Land kommen.

Start-ups mit Risikokapital und Beratung fördern

Die SPD will die Beratung für Gründungen stärken und vernetzen und die Förderung um leicht zugängliches Risiko- und Beteiligungskapital erweitern. Für schnell wachsende junge Firmen, sogenannte Scale-ups, soll es eigene Förder- und Finanzierungsangebote geben. Auch digitale Start-ups, E-Sport und Streaming sollen ihren Platz in der Wirtschaft des Landes bekommen.

Die SPD will neuen Firmen helfen. Sie sollen gute Beratung bekommen. Sie sollen auch leichter Geld für den Start bekommen. Auch für schnell wachsende junge Firmen soll es Hilfen geben. Digitale Firmen und E-Sport sollen im Land wachsen können.

Gewerbeflächen sichern und Standort vermarkten

Die SPD will durch vorausschauende Planung genug Flächen für Gewerbe und Industrie bereithalten, damit Ansiedlungen schnell möglich bleiben. Zugleich soll das Landesmarketing unter dem Slogan „MV tut gut“ die Vorzüge des Standorts im In- und Ausland bekannt machen.

Firmen brauchen Platz. Das Land soll genug Flächen für Firmen planen. So können neue Firmen schnell kommen. Das Land soll auch Werbung für sich machen. Der Spruch dafür heißt „MV tut gut“.

Genehmigungsverfahren für die Wirtschaft beschleunigen

Die SPD will Planungs- und Genehmigungsverfahren für Unternehmen schneller, einfacher und verlässlicher machen, auch durch Digitalisierung. Für große Industrie- und Infrastrukturvorhaben soll eine zentrale Task Force der Landesregierung die Verfahren bündeln.

Firmen warten oft lange auf Genehmigungen. Die SPD will das schneller machen. Bau-Anträge sollen im ganzen Land digital möglich sein. Für große Projekte soll es eine zentrale Arbeits-Gruppe geben. Die Menschen vor Ort sollen weiter mitreden können.

Außenwirtschaft mit Gesamtstrategie stärken

Die SPD will die Außenwirtschaftsbeziehungen des Landes in den nächsten fünf Jahren ausbauen, um Unternehmen neue Märkte zu öffnen und Arbeitsplätze zu sichern. Ein branchenübergreifendes Konzept soll die einzelnen Maßnahmen bündeln. Im Mittelpunkt stehen die demokratischen Staaten an der Ostsee.

Firmen aus dem Land sollen mehr ins Ausland verkaufen. Die SPD will dafür einen Gesamt-Plan machen. Kleine Firmen bekommen Beratung und Förder-Geld. Wichtig sind vor allem die demokratischen Länder an der Ostsee.

Häfen zu Energiedrehscheiben ausbauen

Die SPD will die Seehäfen des Landes als Standorte der Energiewende ausbauen. Dort soll sich produzierendes Gewerbe ansiedeln, das erneuerbare Energien nutzt, und so Wertschöpfung im Land entstehen.

Die SPD will die Häfen im Land ausbauen. Die Häfen sollen wichtig für die Energie-Versorgung werden. Dort sollen neue Firmen und Arbeitsplätze entstehen. Es geht um Rostock, Sassnitz-Mukran und Lubmin.

Häfen ausbauen und Bundesmittel einfordern

Die SPD will die Häfen des Landes so ausbauen, dass sich Industrie ansiedeln kann und sichere Arbeitsplätze entstehen. Vom Bund verlangt sie dafür dauerhaft mindestens 500 Millionen Euro im Jahr für alle deutschen See- und Binnenhäfen.

Die SPD will die Häfen im Land ausbauen. Dort sollen sich Firmen ansiedeln. So sollen neue Arbeitsplätze entstehen. Der Bund soll jedes Jahr viel Geld für die Häfen geben.

Kreativwirtschaft, Film und Games fördern

Die SPD will die Kultur- und Kreativwirtschaft als Wirtschaftsfaktor stärken. Die Filmförderung soll ausgebaut und die im Land noch kleine Gaming-Branche stärker unterstützt werden. Für Ateliers, Proberäume und Spielstätten will die Partei ein landesweites Raumprogramm prüfen.

Die SPD will kreative Berufe im Land stärken. Dazu gehören Film, Musik, Design und Computer-Spiele. Die Film-Förderung soll wachsen. Firmen für Computer-Spiele sollen mehr Hilfe bekommen. Künstler sollen mehr Räume zum Arbeiten finden.

Kreislaufwirtschaft und Recyclingunternehmen fördern

Die SPD will Mecklenburg-Vorpommern zu einem Standort für Ressourceneffizienz, Recyclingtechnik und Rohstoffrückgewinnung machen. Dazu soll die Kreislaufwirtschaft gefördert und die Ansiedlung entsprechender Unternehmen unterstützt werden.

Rohstoffe sollen mehrfach genutzt werden. Das nennt man Kreislauf-Wirtschaft. Die SPD will Firmen ins Land holen, die Müll wiederverwerten. Solche Firmen sollen Hilfe bekommen.

Regionale Ernährungswirtschaft fördern

Die SPD will die Ernährungswirtschaft im Land stärken, die sie als einen der wichtigsten Wirtschaftszweige beschreibt. Neue, innovative Unternehmen sollen entstehen, und kleine Verarbeiter sollen Hilfe bei der Entwicklung und Vermarktung ihrer Produkte bekommen.

Die SPD will Firmen helfen, die Lebensmittel herstellen. Viele dieser Firmen sind klein. Sie sollen Hilfe bekommen, wenn sie neue Produkte entwickeln. Auch sehr kleine Firmen auf dem Land sollen Geld bekommen.

SPD: alle 18 Punkte mit Zitat und Seitenzahl