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Was sagen die Parteien in Baden-Württemberg zur Wirtschaft?

4 aktuelle Wahlprogramme in Baden-Württemberg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt (+2), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 2 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 2 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Verbrennerverbot und Lieferkettengesetze kippen

Die AfD will als Landesregierung Bund und EU drängen, das Aus für neue Verbrennerautos zurückzunehmen. Auch Lieferkettengesetze und entsprechende EU-Richtlinien sollen wieder wegfallen, weil das Programm sie als schädlich für Wirtschaft und Beschäftigte ansieht.

Die EU will neue Autos mit Verbrenner-Motor später nicht mehr zulassen. Die AfD will dieses Verbot stoppen. Sie will auch die Lieferketten-Gesetze abschaffen. Diese Gesetze verpflichten Firmen, ihre Zulieferer zu prüfen. Die AfD sagt: Das schadet Firmen und Arbeitern.

Bürokratie mit Ablauffristen und Regelabbau verringern

Die AfD will Vorschriften im Land grundlegend abbauen: Landesregeln sollen nach spätestens zehn Jahren automatisch auslaufen, und für jede neue Regel sollen zwei alte entfallen. EU-Vorgaben sollen nur im zwingenden Mindestmaß umgesetzt und das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz abgeschafft werden.

Die AfD will weniger Vorschriften für Firmen. Landes-Gesetze sollen nach zehn Jahren von selbst enden. Für jede neue Regel sollen zwei alte Regeln wegfallen. Anträge sollen nach drei Monaten als erlaubt gelten. Das Lieferketten-Gesetz soll weg.

AfD: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,5), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

ZukunftsFonds BW für Unternehmen schaffen

Die CDU will einen neuen Fonds einrichten, der Unternehmen im Strukturwandel mit Eigenkapital unterstützt. Er soll außerdem in besonders innovative Firmen investieren und Start-ups fördern. Tragfähige Unternehmen sollen nach Ansicht der CDU nicht an fehlendem Kapital scheitern.

Die CDU will einen neuen Fonds gründen. Ein Fonds ist ein großer Geldtopf. Das Geld soll Firmen helfen, die sich stark verändern müssen. Auch junge Firmen mit neuen Ideen sollen Geld bekommen.

Exportförderung bündeln und Standort bewerben

Die CDU will Unternehmen beim Zugang zu neuen Auslandsmärkten helfen und die bestehende Außenwirtschaftsförderung zusammenführen. In wichtigen Märkten sollen „Baden-Württemberg-Business-Center“ entstehen. Der Ministerpräsident soll zudem aktiv um Investitionen werben.

Firmen aus Baden-Württemberg verkaufen viel ins Ausland. Die CDU will ihnen helfen, neue Länder als Kunden zu finden. Dafür soll es eigene Büros im Ausland geben. Der Minister-Präsident soll für das Land werben.

Bürokratie abbauen und Genehmigungen beschleunigen

Die CDU will mittelständische Unternehmen durch weniger Bürokratie und schnellere Genehmigungen entlasten. Genehmigungsfiktionen sollen ausgeweitet, Behördenkontakte gebündelt und digitalisiert werden. Eine Ombudsstelle soll Firmen bei stockenden Verfahren helfen.

Die CDU will Firmen das Leben leichter machen. Firmen sollen weniger Berichte schreiben müssen. Ämter sollen schneller entscheiden. Entscheidet ein Amt nicht rechtzeitig, gilt der Antrag als genehmigt. Bei Problemen können Firmen sich an eine neue Stelle wenden.

Gründungen erleichtern und Risikokapital mobilisieren

Die CDU will Unternehmensgründungen digital binnen 48 Stunden ermöglichen und Gründer vorübergehend von Bürokratie verschonen. Das Stiftungsrecht soll geändert werden, damit Stiftungen langfristig in unternehmerische Zukunftsprojekte investieren können. Junge Firmen in der Wachstumsphase brauchen laut Programm Risikokapital.

Die CDU will das Gründen von Firmen leichter machen. Eine Firma soll man in 48 Stunden online gründen können. Neue Firmen sollen erst einmal weniger Regeln beachten müssen. Stiftungen sollen ihr Geld in neue Firmen stecken dürfen.

Hightech-Agenda und regionale Cluster aufbauen

Die CDU will mit einer eigenen Hightech-Agenda Schlüsseltechnologien gezielt fördern und regionale Hightech-Cluster schaffen. Darin sollen Hochschulen, Forschung, Start-ups, Industrie und Mittelstand vernetzt arbeiten. Ziel ist, Wissen schneller in Wertschöpfung umzusetzen.

Die CDU will neue Technik im Land stark fördern. Dazu gehören zum Beispiel KI, Roboter und Medizin-Technik. In den Regionen sollen Firmen und Hochschulen eng zusammenarbeiten. So sollen aus Ideen schneller Produkte werden.

Reallabore als Sonderwirtschaftszonen einrichten

Die CDU will in mindestens zehn Reallaboren landesrechtliche Beschränkungen weitgehend aussetzen. Dort sollen neue Technologien unter echten Bedingungen getestet und schneller marktreif werden. Bei Bund und EU will sie auf Ausnahmen von Regeln zugunsten von Innovationen dringen.

Die CDU will besondere Test-Gebiete schaffen. Sie heißen Reallabore. Dort gelten viel weniger Regeln des Landes. Firmen können dort neue Technik ausprobieren. Es soll mindestens zehn davon geben.

Neue Tourismusstrategie entwickeln

Die CDU will mit der Branche eine neue Tourismusstrategie erarbeiten und das Tourismusinfrastrukturprogramm ausbauen. Ziel ist, das Land als Qualitätsreiseziel zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern. Auch Fachkräfte für das Gastgewerbe sollen gewonnen werden.

Viele Menschen machen Urlaub in Baden-Württemberg. Die CDU will einen neuen Plan für den Tourismus machen. Hotels und Gaststätten sollen gute Bedingungen haben. Es soll mehr Fachleute für diese Berufe geben.

Gründungen aus Hochschulen erleichtern

Die CDU will Gründungen neben Forschung und Lehre als gleichrangige Kernaufgabe der Hochschulen im Gesetz festschreiben. Gründerzentren mit einheitlicher Frühphasenfinanzierung sollen Start-ups bis zur Marktreife begleiten, und das Landeshochschulgesetz soll Ausgründungen erleichtern.

Die CDU will, dass an Hochschulen mehr Firmen entstehen. Das Gründen von Firmen soll eine feste Aufgabe der Hochschulen werden. Es soll Gründer-Zentren mit Start-Geld geben. Professoren sollen leichter Firmen gründen können.

Sonntagsöffnung für automatisierte Läden erlauben

Die CDU will Läden, die vollautomatisch und ohne Personal arbeiten, die Öffnung am Sonntag gestatten. Damit soll vor allem auf dem Land die Nahversorgung verbessert werden, ohne den Sonntagsschutz insgesamt aufzugeben.

Manche Läden arbeiten ganz ohne Personal. Die CDU will, dass diese Läden auch am Sonntag öffnen dürfen. Das soll vor allem Dörfern helfen. Der Sonntag soll sonst geschützt bleiben. Verkäuferinnen und Verkäufer müssen dafür nicht arbeiten.

CDU: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 15 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 5 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Baden-Württemberg zum Zentrum einer neuen Gründerzeit machen

Die Grünen wollen Baden-Württemberg zum führenden deutschen Standort für Gründungen und neue Technologien machen. Spitzenkandidat Cem Özdemir kündigt an, Unternehmertum zur Chefsache zu erklären, damit sich die hohen Ausgaben für Innovation stärker auszahlen.

Die Grünen wollen mehr neue Firmen im Land. Baden-Württemberg soll dafür der wichtigste Ort in Deutschland werden. Cem Özdemir will sich als Regierungs-Chef selbst darum kümmern. Neue Ideen sollen im Land auch Geld bringen.

Infrastruktur-Booster für Verkehr, Netze und Energie

Die Grünen wollen die Infrastruktur des Landes erhalten und erneuern. Geplant sind die weitere Sanierung von Verkehrswegen, ein schnellerer Breitbandausbau und Investitionen in das Stromsystem, weil eine starke Wirtschaft laut Programm darauf angewiesen ist.

Die Grünen wollen Straßen, Brücken und Schienen reparieren. Das schnelle Internet soll schneller ausgebaut werden. Es soll auch mehr Strom-Leitungen und Speicher geben. Die Partei sagt: Die Wirtschaft braucht das.

Gemeinwohl-Ökonomie und Genossenschaften fördern

Die Grünen wollen auf Landesebene Ansätze wie die Gemeinwohl-Ökonomie unterstützen und Genossenschaften fördern. Mehr Unternehmen sollen so für ein nachhaltiges und soziales Wirtschaften gewonnen werden.

Die Grünen wollen Firmen unterstützen, die an Umwelt und Gesellschaft denken. Auch Genossenschaften sollen Hilfe bekommen. In einer Genossenschaft entscheiden die Mitglieder gemeinsam. Dort zählt laut der Partei nicht nur der Gewinn.

Technologiestrategie 2035 und Deep-Tech-Fonds auflegen

Die Grünen wollen eine Technologiestrategie bis 2035 entwickeln und ein Forschungsprogramm für Deep-Tech mit eigenem Fonds starten. Forschungsergebnisse sollen schneller zu Produkten werden und Arbeitsplätze sichern.

Die Grünen wollen einen Plan für neue Technik bis zum Jahr 2035. Dazu soll es ein Forschungs-Programm mit eigenem Geld geben. Ideen aus dem Labor sollen schneller zu Produkten werden. So sollen gute Arbeitsplätze bleiben.

Reallabore und Innovationsräume schaffen

Die Grünen wollen Räume einrichten, in denen neue Ideen mit weniger Hürden erprobt werden können. Dabei sollen die von der EU geförderten geschützten Testumgebungen genutzt werden, um Innovationen schneller marktreif zu machen.

Die Grünen wollen Orte zum Ausprobieren schaffen. Dort können Firmen und Forscher neue Ideen testen. Es soll dabei weniger Hindernisse geben. Die EU unterstützt solche Test-Orte.

Gesundheitswirtschaft und Life Sciences ausbauen

Die Grünen wollen die Gesundheitswirtschaft als tragende Säule der Landeswirtschaft weiter stärken. Dazu soll die Landesagentur BIOPRO ausgebaut und die Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim sollen zusammengeschlossen werden.

Die Grünen wollen die Gesundheits-Wirtschaft stärken. Eine Agentur des Landes mit dem Namen BIOPRO soll mehr Aufgaben bekommen. Die Uni-Kliniken in Heidelberg und Mannheim sollen sich zusammenschließen. Das soll Forschung und Versorgung besser machen.

Ansiedlungsstrategie und Gewerbeflächen weiterentwickeln

Die Grünen wollen die Strategie des Landes zur Ansiedlung von Unternehmen weiterentwickeln. Es sollen genügend Flächen für Betriebe bereitstehen, bei sparsamem Umgang mit Boden.

Die Grünen wollen, dass Firmen im Land genug Platz finden. Das gilt für neue Firmen, Handwerk und Industrie. Dabei soll das Land sparsam mit Flächen umgehen.

Außenwirtschaft strategisch ausrichten, Förderspielraum in der EU

Die Grünen wollen die Außenwirtschaftspolitik des Landes stärken, Partnerschaften ausbauen und einseitige Abhängigkeiten verringern. In Brüssel will sich die Partei dafür einsetzen, dass das Land den wirtschaftlichen Umbau gezielter fördern darf.

Die Grünen wollen mehr Zusammenarbeit mit anderen Ländern. Das Land soll nicht von einzelnen Partnern abhängig sein. So sollen Firmen neue Kunden finden. Bei der EU will die Partei erreichen, dass das Land Firmen besser fördern darf.

Rohstoffabhängigkeit durch Kreislaufwirtschaft verringern

Die Grünen wollen das Land bei Rohstoffen unabhängiger machen. Dafür setzen sie auf Gewinnung im eigenen Land, Wiederverwertung von Materialien und die Fortsetzung der Landesstrategie für nachhaltige Bioökonomie.

Die Grünen wollen, dass das Land weniger Rohstoffe aus dem Ausland braucht. Rohstoffe sollen auch im Land gewonnen werden. Wertvolle Stoffe sollen immer wieder verwendet werden. Das nennt man Kreislauf-Wirtschaft.

Faire und widerstandsfähige Lieferketten sichern

Die Grünen setzen sich für Lieferketten ein, die transparent und krisenfest sind und Menschenrechte sowie Umwelt- und Sozialstandards einhalten. Das europäische Lieferkettengesetz soll praxistauglich und mit wenig Bürokratie umgesetzt werden.

Die Grünen wollen sichere Liefer-Ketten. Eine Liefer-Kette ist der Weg einer Ware vom Rohstoff bis zum Kunden. Dabei sollen Menschen-Rechte und Umwelt-Regeln gelten. Das Gesetz der EU dazu soll einfach umzusetzen sein.

Autoindustrie mit Zukunftspakt auf E-Mobilität ausrichten

Die Grünen wollen, dass das Auto der Zukunft in Baden-Württemberg entwickelt und gebaut wird, und setzen dabei auf den Elektroantrieb. Ein Zukunftspakt mit Industrie, Gewerkschaften und Forschung soll Ziele und Förderung festlegen und Arbeitsplätze sichern.

Die Grünen wollen die Auto-Industrie im Land erhalten. Das Auto der Zukunft soll hier gebaut werden. Die Partei setzt auf Elektro-Autos. Es soll mehr Lade-Säulen und günstigen Lade-Strom geben. Politik, Firmen und Gewerkschaften sollen dafür einen Pakt schließen.

Batterie- und Chipproduktion in Europa aufbauen

Die Grünen wollen die Batterieherstellung im Land und in Europa ausbauen und unterstützen dafür ein gemeinsames europäisches Industrieprojekt. Außerdem setzt sich die Partei für neue Halbleiter- und Chipfabriken in Deutschland und der EU ein.

Die Grünen wollen, dass Batterien für Autos in Europa gebaut werden. Dafür unterstützen sie einen Plan der EU. Auch Computer-Chips sollen in Deutschland und Europa entstehen. So soll Europa weniger abhängig von anderen Ländern sein.

GreenTech-Allianz und Dachmarke aufbauen

Die Grünen wollen Umwelt- und Klimatechnik zu einer der wachstumsstärksten Branchen des Landes machen. Dazu planen sie eine GreenTech-Allianz, die junge und mittelständische Firmen vor allem bei Wasserstofftechnik unterstützt, sowie eine gemeinsame Dachmarke.

Die Grünen wollen Firmen für Umwelt-Technik stärker fördern. Dafür soll es ein neues Bündnis geben. Es hilft jungen Firmen und dem Mittelstand. Eine gemeinsame Marke soll die Firmen im Ausland bekannt machen.

Gründungen in 24 Stunden ermöglichen

Die Grünen wollen die Hürden für Unternehmensgründungen senken. Eine zentrale Anlaufstelle soll Beratung, Förderung und Anmeldung bündeln, sodass eine Gründung innerhalb eines Tages möglich wird.

Die Grünen wollen das Gründen von Firmen leichter machen. Es soll eine einzige Stelle für alles geben. Dort gibt es Beratung, Geld und die Anmeldung. Eine Gründung soll in 24 Stunden möglich sein.

Start-up-Finanzierung und Scale-up-Fonds ausbauen

Die Grünen wollen junge Unternehmen in der Früh- und in der Wachstumsphase stärker mit Landesmitteln unterstützen. Das Frühphasenprogramm soll wachsen, ein neues Programm samt Fonds soll Expansion und Internationalisierung fördern.

Die Grünen wollen jungen Firmen mehr Geld geben. Ein bestehendes Programm für den Start soll größer werden. Ein neues Programm hilft Firmen beim Wachsen. Das Land soll auch selbst bei jungen Firmen einkaufen.

Bürokratie abbauen und Förderung vereinfachen

Die Grünen wollen kleine und mittlere Unternehmen von Verwaltungsaufwand entlasten und die Förderprogramme des Landes neu ordnen. Betriebe sollen ihre Kraft nach Darstellung des Programms in Produkte und Arbeitsplätze stecken können statt in Formulare.

Die Grünen wollen weniger Papierkram für Firmen. Unnötige Pflichten sollen wegfallen. Genehmigungen sollen schneller kommen. Förder-Geld soll leichter zu finden und zu beantragen sein.

Meisterausbildung kostenlos machen, Nachfolge erleichtern

Die Grünen wollen, dass die Meisterausbildung nichts mehr kostet, und die Meisterprämie anheben. Zugleich sollen Gründungen und Betriebsübernahmen im Handwerk attraktiver werden, weil dem Programm zufolge durch den demografischen Wandel viele Betriebe wegzubrechen drohen.

Die Grünen wollen das Handwerk stärken. Die Ausbildung zum Meister soll kostenlos sein. Die Prämie für Meister soll steigen. Wer einen Betrieb gründet oder übernimmt, soll länger Hilfe bekommen.

Einzelhandel in den Ortskernen stärken

Die Grünen wollen dem Einzelhandel vor Ort helfen, sich gegen den wachsenden Online-Handel zu behaupten. Dazu sollen Ortskerne attraktiver werden und Geschäfte Hilfe beim digitalen Vertrieb bekommen.

Die Grünen wollen den Läden in Städten und Dörfern helfen. Die Ortsmitte soll schöner und grüner werden. Läden sollen Hilfe für den Verkauf im Internet bekommen. Online-Händler sollen auch vor Ort verkaufen können.

Nachhaltigen und digitalen Tourismus fördern

Die Grünen wollen den Tourismus im Land nachhaltiger und digitaler machen. Sie begründen das mit der Klimakrise und hohen Besucherzahlen an beliebten Orten und sehen im Gastgewerbe das Herzstück eines nachhaltigen Tourismus.

Die Grünen wollen den Tourismus im Land stärken. Er soll gut für Umwelt und Klima sein. Digitale Angebote sollen Besuche spannender machen. Gasthäuser sollen Hilfe bekommen, besonders auf dem Land.

Forschungsergebnisse schneller in die Anwendung bringen

Die Grünen wollen Ideen aus der Forschung schneller auf den Markt bringen. Für besonders wichtige Produkte wie Medikamente soll es ein Eilverfahren geben, und die Forschungsförderung für Schlüsseltechnologien soll wachsen.

Die Grünen wollen: Neue Ideen aus der Forschung sollen schneller bei den Menschen ankommen. Für wichtige Produkte wie Medikamente soll es ein schnelles Verfahren geben. Das Land soll Forschung zu wichtigen Techniken stärker fördern.

Gründungen aus der Wissenschaft erleichtern

Die Grünen wollen Ausgründungen und Start-ups stärker fördern und das Gründen vereinfachen. Bei technologieorientierten Gründungen sollen gezielt Frauen, Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen aus Familien ohne Hochschulerfahrung unterstützt werden.

Die Grünen wollen, dass mehr Menschen Firmen gründen. Das Gründen soll einfacher werden. Besonders Frauen und Menschen mit Migrations-Geschichte sollen Hilfe bekommen. Auch Menschen, deren Eltern nicht studiert haben, sollen Hilfe bekommen.

Fahrradwirtschaft als Standortfaktor stärken

Die Grünen wollen die Stellung des Landes als Standort der Fahrradwirtschaft halten und ausbauen. Dazu sollen die Ausbildung in Fahrradberufen verbessert und ein Lehrstuhl für Fahrradtechnik gegründet werden.

In Baden-Württemberg gibt es viele Fahrrad-Firmen. Die Grünen wollen diese Branche stärken. Es soll bessere Ausbildung für Fahrrad-Berufe geben. An einer Hochschule soll man Fahrrad-Technik erforschen. Auch E-Bikes sollen mehr Förderung bekommen.

Nahversorgung und Digitalisierung auf dem Land stärken

Die Grünen wollen das Ladenöffnungsgesetz ändern, damit automatisierte Mini-Supermärkte ohne Personal auch sonntags öffnen dürfen. Außerdem sollen Kommunen bei der Digitalisierung unterstützt und telemedizinische Angebote gefördert werden.

Kleine Läden ohne Personal sollen auch am Sonntag öffnen dürfen. Dafür wollen die Grünen ein Gesetz ändern. So können Menschen auf dem Land besser einkaufen. Ärzte sollen auch per Video helfen können.

Grüne: alle 23 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Staatshilfen an Standort- und Jobgarantien knüpfen

Die SPD will staatliche Unterstützung für Unternehmen nur noch gewähren, wenn diese im Gegenzug Standorte und Arbeitsplätze zusichern. Aus Sicht des Programms wird der Wandel der Wirtschaft bisher einseitig zulasten der Beschäftigten ausgetragen.

Firmen bekommen manchmal Geld vom Staat. Die SPD will dafür eine Bedingung. Die Firmen müssen ihre Standorte behalten. Sie müssen auch die Arbeitsplätze sichern.

Aktive Industriepolitik mit Transformationsmilliarde betreiben

Die SPD will eine aktive Industrie- und Strukturpolitik, die Wachstum, Zukunftstechnologien und Arbeitsplätze fördert. Dafür plant sie eine Transformationsmilliarde, regionale Beiräte, Modellregionen und eine Innovations-Offensive. Das Land soll so beim Wirtschaftswachstum wieder an die Spitze kommen.

Die SPD will die Industrie im Land stärker unterstützen. Dafür soll es eine Milliarde Euro geben. Das Geld ist für Straßen, Netze und neue Ideen. In den Regionen sollen Gewerkschaften und Firmen gemeinsam planen.

Zweijähriges Bürokratiemoratorium für Unternehmen verhängen

Die SPD will zwei Jahre lang keine neuen Landesregeln zulassen, die Unternehmen zusätzliche Bürokratie bringen. Zugleich sollen Genehmigungsverfahren gestrafft und beschleunigt werden. Ausgenommen bleiben Regeln zu Arbeitnehmerrechten und zu fairem Wettbewerb im Wandel.

Die SPD will einen Bürokratie-Stopp. Zwei Jahre lang soll das Land keine neuen Regeln machen, die Firmen mehr Papier-Arbeit bringen. Genehmigungen sollen schneller gehen. Für die Rechte von Beschäftigten gilt der Stopp nicht.

Staatsfonds BW für Unternehmensbeteiligungen schaffen

Die SPD will einen Landesfonds einrichten, der sich zeitlich befristet an Unternehmen und Start-ups mit nachhaltig ausgerichteten Produkten beteiligt. Geförderte Firmen sollen im Land investieren und Arbeitsplätze sichern. Erträge sollen weitere Landesinvestitionen ermöglichen.

Die SPD will einen Staats-Fonds gründen. Das Land gibt damit Firmen für eine bestimmte Zeit Geld und wird Mit-Eigentümer. Die Firmen müssen im Land investieren und Arbeitsplätze sichern. Gewinne nutzt das Land für neue Investitionen.

Lieferketten für Rohstoffe und Chips absichern

Die SPD will die Versorgung der Industrie mit Rohstoffen und Halbleitern zur Aufgabe der Regierungsspitze machen. Die Abhängigkeit von einzelnen, geopolitisch riskanten Lieferanten gilt im Programm als größte Gefahr für die Zukunftsfähigkeit des Landes.

Die Industrie braucht Rohstoffe und Computer-Chips. Viele kommen aus wenigen, unsicheren Ländern. Die SPD will das ändern. Firmen sollen mehr in der Region herstellen und gemeinsam einkaufen.

Start-up-Förderung ausweiten und Gründungszentren stärken

Die SPD will Gründungen stärker finanzieren, in der Start- wie in der Wachstumsphase, und regionale Gründungszentren ausbauen. Die Förderung soll an faire Arbeitsbedingungen gebunden sein. Das Programm begründet dies damit, dass das Land bei Gründungen hinter Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen liege.

Die SPD will neuen Firmen mehr helfen. Es soll mehr Geld für Gründungen geben. Dafür müssen die Firmen ihre Beschäftigten fair behandeln. Auch Frauen und nicht-binäre Menschen sollen als Gründer sichtbarer werden.

Tourismus fördern und Schwarzwald stärken

Die SPD will die touristische Infrastruktur gemeinsam mit den Kommunen unterstützen und einen Fonds für Kongresse und Messen einrichten. Besonders der Schwarzwald soll als Reiseregion gestärkt werden, unter anderem durch die Modernisierung historischer Gasthöfe und Hütten.

Die SPD will mehr für den Tourismus tun. Es soll einen Fonds für Messen und Kongresse geben. Alte Gasthöfe und Wander-Hütten im Schwarzwald sollen modernisiert werden. Die Arbeitsplätze im Tourismus sollen gut sein.

Kommunale Unternehmen stärken, Privatvorrang streichen

Die SPD will es Kommunen erleichtern, Aufgaben wie Energie, Wasser, Verkehr oder Wohnungsbau selbst zu übernehmen. Der bisherige Vorrang privater Anbieter soll wegfallen. Das Programm begründet dies damit, dass Gewinne so im Ort bleiben und Entscheidungen demokratisch kontrollierbar sind.

Die SPD will Stadtwerke und andere Firmen der Gemeinden stärken. Bisher haben private Firmen oft Vorrang. Das will die SPD ändern. Gemeinden sollen wichtige Netze nicht verkaufen dürfen. Das Land hilft mit Geld und Bürgschaften.

SPD: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl