Zum Inhalt springen
parteiprogramm

AfD zur Wirtschaft

Aus dem Programm „Damit Sachsen Heimat bleibt – Wahlprogramm der AfD Sachsen für die Landtagswahl Sachsen 2024“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 65 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Mittelstand entlasten und Gründungen fördern

Die AfD will Handwerk, Dienstleister und produzierendes Gewerbe stärken, indem sie Vorschriften abbaut, Energie- und Kraftstoffpreise senkt und die Infrastruktur verbessert. Gründungen sollen einfacher werden und mit Bürgschaften und längeren Stipendien Unterstützung erhalten. Steuerfinanzierte Leuchtturmprojekte lehnt sie ab.

Die AfD will kleinen und mittleren Firmen helfen. Sie will Vorschriften streichen. Energie und Kraftstoff sollen billiger werden. Wer eine Firma gründet, soll mehr Hilfe bekommen. Große Projekte mit viel Steuergeld will die AfD nicht.

Das Programm sieht im Mittelstand die Grundlage der sächsischen Wirtschaft, weil er die meisten Arbeitsplätze in der Region schafft. Genannt werden niedrigere Energie- und Kraftstoffpreise, weniger Bürokratie, bessere Infrastruktur und weniger staatliche Vorgaben. Gründer sollen von der Idee bis zur Umsetzung Bürgschaften erhalten, Gründerwettbewerbe sollen begleitet werden. Ausgründungen im Nebenerwerb und Gründerstipendien sollen auf bis zu fünf Jahre ausgeweitet werden. Nationale und europäische Vorschriften belasten aus Sicht der AfD vor allem kleine und mittlere Betriebe. Pflichtmitgliedschaften ohne Nutzen für die Firma sieht die Partei kritisch.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Die AfD wird überflüssige Vorschriften abschaffen, damit der Unternehmer als Unternehmer und nicht als Bürokrat tätig sein muss.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Weniger Vorschriften und Ablehnung subventionierter Großprojekte verschieben den heutigen Stand in Richtung Markt, ergänzt um begrenzte Förderung.

Meisterpflicht vollständig wieder einführen

Die AfD will die Meisterpflicht in allen Handwerksbranchen wieder einführen. Das soll nach ihrer Darstellung für fairen Wettbewerb und höhere Qualität sorgen. Außerdem sollen in den Landkreisen mehr berufliche Ausbildungszentren entstehen.

Die AfD will die Meister-Pflicht überall zurück. Das heißt: Nur ein Meister darf einen Handwerks-Betrieb führen. Die AfD sagt: So wird die Arbeit besser. Auf dem Land soll es mehr Zentren für Ausbildung geben.

Aus Sicht des Programms haben ein gesunkenes Ausbildungsniveau, der Wegfall der Meisterpflicht in vielen Branchen und das Ende des Diploms dem Ruf deutscher Produkte geschadet. Die volle Meisterpflicht soll Handwerk und Industrie stärken und faire Marktbedingungen schaffen. Zusätzliche Ausbildungszentren in den Landkreisen sollen den ländlichen Raum stützen und verhindern, dass junge Leute wegziehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Wir fordern die vollständige Wiedereinführung der Meisterpflicht.“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Meisterpflicht auf alle Gewerke auszuweiten, verschärft die Regulierung des Marktzugangs gegenüber heute.

Regionale Firmen bevorzugen, Biersteuer abschaffen

Die AfD will bei öffentlichen Aufträgen regionale Gesichtspunkte vorrangig berücksichtigen, um Arbeitsplätze vor Ort zu sichern. Zur Unterstützung der sächsischen Brauereien soll die Biersteuer entfallen.

Der Staat vergibt Aufträge an Firmen. Die AfD will dabei Firmen aus der Region stärker beachten. So sollen Arbeitsplätze in Sachsen bleiben. Die Steuer auf Bier soll wegfallen. Das soll den Brauereien helfen.

Das Programm begründet den Vorrang regionaler Kriterien damit, dass sächsische Unternehmen den Menschen Arbeit und damit einen Grund zum Bleiben geben. Wohlstand lasse sich nur mit einer florierenden Wirtschaft sichern. Das Brauhandwerk wird als traditionsreicher Wirtschaftszweig hervorgehoben, dem die Abschaffung der Biersteuer helfen soll.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Bei öffentlichen Ausschreibungen sollen vorrangig regionale Besonderheiten Berücksichtigung finden, denn auf diese Weise werden lokale Arbeitsplätze gesichert.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Regionalvorrang bei Vergaben schränkt den Wettbewerb ein, die Abschaffung der Biersteuer senkt Abgaben; beides hält sich die Waage.

Sonderwirtschaftszonen in schwachen Regionen einrichten

Die AfD will in Grenzregionen mit wenig Industrie, etwa Lausitz, Erzgebirge und Vogtland, Sonderwirtschaftszonen schaffen. Bessere Infrastruktur, einfachere Regeln und gut ausgebildetes Personal sollen diese Gebiete wirtschaftlich voranbringen.

Manche Regionen in Sachsen haben wenig Industrie. Dazu gehören die Lausitz, das Erzgebirge und das Vogtland. Die AfD will dort besondere Zonen für die Wirtschaft schaffen. Dort sollen einfachere Regeln gelten. Auch Straßen und Netze sollen besser werden.

Die Zonen sollen in grenznahen, industrieschwachen Landesteilen entstehen. Als Mittel nennt das Programm eine verbesserte Infrastruktur, vereinfachte Regulierung und vorab qualifizierte Fachkräfte. Als Beispiele für den erwarteten Nutzen führt es die Lausitz als Urlaubsgebiet und die Naherholung für Ballungsräume an.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Die AfD will in grenznahen und industrieschwachen Regionen wie der Lausitz, dem Erzgebirge und dem Vogtland Sonderwirtschaftszonen einrichten.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Zonen mit vereinfachter Regulierung lockern in Teilen des Landes staatliche Vorgaben, verbunden mit öffentlichen Investitionen in Infrastruktur.

Was sagen die anderen Parteien zur Wirtschaft?

Alle Programme in Sachsen im Vergleich