Mittelstand entlasten und Gründungen fördern
Die AfD will Handwerk, Dienstleister und produzierendes Gewerbe stärken, indem sie Vorschriften abbaut, Energie- und Kraftstoffpreise senkt und die Infrastruktur verbessert. Gründungen sollen einfacher werden und mit Bürgschaften und längeren Stipendien Unterstützung erhalten. Steuerfinanzierte Leuchtturmprojekte lehnt sie ab.
Die AfD will kleinen und mittleren Firmen helfen. Sie will Vorschriften streichen. Energie und Kraftstoff sollen billiger werden. Wer eine Firma gründet, soll mehr Hilfe bekommen. Große Projekte mit viel Steuergeld will die AfD nicht.
Das Programm sieht im Mittelstand die Grundlage der sächsischen Wirtschaft, weil er die meisten Arbeitsplätze in der Region schafft. Genannt werden niedrigere Energie- und Kraftstoffpreise, weniger Bürokratie, bessere Infrastruktur und weniger staatliche Vorgaben. Gründer sollen von der Idee bis zur Umsetzung Bürgschaften erhalten, Gründerwettbewerbe sollen begleitet werden. Ausgründungen im Nebenerwerb und Gründerstipendien sollen auf bis zu fünf Jahre ausgeweitet werden. Nationale und europäische Vorschriften belasten aus Sicht der AfD vor allem kleine und mittlere Betriebe. Pflichtmitgliedschaften ohne Nutzen für die Firma sieht die Partei kritisch.
Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Die AfD wird überflüssige Vorschriften abschaffen, damit der Unternehmer als Unternehmer und nicht als Bürokrat tätig sein muss.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Weniger Vorschriften und Ablehnung subventionierter Großprojekte verschieben den heutigen Stand in Richtung Markt, ergänzt um begrenzte Förderung.