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Was sagen die Parteien in Sachsen zum Wohnen?

7 aktuelle Wahlprogramme in Sachsen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Wohneigentum durch Baukindergeld und weniger Vorschriften fördern

Die AfD will den Kauf von bezahlbarem Wohneigentum stärker fördern, vor allem mit einem sächsischen Baukindergeld. Bauvorschriften sollen gelockert werden, und im Bund will sie in der Familie vererbtes Wohneigentum von der Erbschaftsteuer befreien. Mehr Abschiebungen sollen aus ihrer Sicht den Wohnungsmarkt entlasten.

Die AfD will, dass mehr Menschen ein eigenes Haus kaufen können. Familien sollen dafür Geld vom Land bekommen. Es soll weniger Bau-Regeln geben. Geerbte Häuser in der Familie sollen steuerfrei sein. Die AfD will auch mehr Menschen ohne Bleiberecht abschieben.

AfD: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Sozialen Wohnungsbau und Leerstandsnutzung verbinden

Das BSW will in Großstädten neu bauen und zugleich leerstehende Wohnungen in kleineren Städten und auf dem Land nutzen. Ein Programm soll sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau dort sichern, wo er gebraucht wird; für selbst genutztes Eigentum hält die Partei eine niedrigere Grunderwerbsteuer für denkbar.

In Leipzig und Dresden fehlen Wohnungen. Auf dem Land stehen Wohnungen leer. Das BSW will in den großen Städten neu bauen. Leere Wohnungen in kleinen Städten sollen genutzt werden. Bessere Verkehrs-Wege sollen beide verbinden.

BSW: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

    Hängt stark von der Rechenweise ab.

Pflichtversicherung gegen Naturgefahren für Gebäude

Die CDU setzt sich dafür ein, dass Gebäude in ganz Deutschland gegen Naturgefahren versichert sein müssen. Sie begründet das mit dem Klimawandel. Zugleich will sie sich weiter für Hochwasservorsorge und technischen Hochwasserschutz engagieren.

Die CDU will eine Pflicht-Versicherung für Gebäude. Sie soll bei Schäden durch Natur-Gefahren wie Hochwasser zahlen. Die Pflicht soll in ganz Deutschland gelten. Grund ist der Klima-Wandel. Sachsen soll sich weiter vor Hochwasser schützen.

Mietendeckel und Enteignungen ablehnen

Die CDU lehnt Mietendeckel, Enteignungen und andere Eingriffe in Eigentumsrechte am Wohnungsmarkt ab. Verlässliche Bedingungen für Investitionen und Neubau sichern nach ihrer Auffassung bezahlbare Mieten.

Die CDU will keinen Mieten-Deckel. Ein Mieten-Deckel ist eine feste Obergrenze für Mieten. Sie will auch keine Enteignungen. Sie sagt: Wer baut, braucht sichere Regeln. Dann bleiben Mieten bezahlbar.

Sachsengeld für den ersten Immobilienkauf einführen

Die CDU will Erstkäufern einer selbst genutzten Immobilie einen Teil der Grunderwerbsteuer erstatten: 10.000 Euro pro Erwerber und 5.000 Euro pro Kind. Ziel ist, dass sich vor allem junge Familien Wohneigentum leisten können und Sachsens Eigentumsquote näher an den Bundesschnitt rückt.

Die CDU will ein Sachsen-Geld einführen. Wer zum ersten Mal ein Haus oder eine Wohnung für sich kauft, bekommt Geld zurück. Es gibt 10.000 Euro pro Käufer und 5.000 Euro pro Kind. Das soll vor allem jungen Familien helfen.

Sozialen Wohnungsbau und bezahlbares Wohnen fördern

Die CDU will den sozialen Wohnungsbau bei Neubau und Sanierung weiter fördern und das Landeswohngeld an einen Index koppeln, damit es regelmäßig angepasst wird. Zusätzlich sollen Genossenschaften, die Sanierung leerstehender Wohnungen und barrierefreies Bauen unterstützt werden.

Die CDU will weiter Geld für Sozial-Wohnungen geben. Das gilt für neue Häuser und für Sanierungen. Das Wohngeld vom Land soll regelmäßig steigen. Leere Wohnungen sollen schneller erneuert werden. Auch Wohnen ohne Barrieren will die CDU fördern.

Baugenehmigungen beschleunigen und Innenstädte stärken

Die CDU will Baugenehmigungen einfacher und schneller machen und den Kommunen beim Aufbau vollständig digitaler Bauämter helfen. Bauflächen sollen vor allem in bestehenden Ortslagen gewonnen und die Stadtkerne belebt werden.

Die CDU will, dass Bau-Genehmigungen schneller gehen. Die Bau-Ämter sollen digital arbeiten. Baulücken und ungenutzte Flächen sollen bebaut werden. Die Innenstädte sollen lebendig bleiben.

CDU: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Freie Wähler

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Wohneigentum für Familien stärker fördern

Die Freien Wähler wollen Familien beim Kauf oder Bau von Wohneigentum stärker finanziell unterstützen. Vorgesehen sind unter anderem ein Baukindergeld, der Erlass der Grunderwerbsteuer für junge Familien und ein zinsloser Elternkredit.

Die Freien Wähler wollen Familien beim Hauskauf helfen. Es soll Geld für Familien mit Kindern geben, die bauen. Junge Familien sollen beim Kauf keine Grunderwerb-Steuer zahlen. Es soll wieder einen Kredit ohne Zinsen für Eltern geben.

Wohnungsbau im Umland fördern, Heizungsverbot zurücknehmen

Die Freien Wähler wollen den sozialen Wohnungsbau auch im Umland der Großstädte stärken, statt die Städte immer weiter zu verdichten. Junge Familien sollen beim ersten Immobilienkauf keine Grunderwerbsteuer zahlen. Neue Auflagen für Bauherren lehnt die Partei ab und verlangt, das geplante Verbot von Öl- und Gasheizungen sofort zurückzunehmen.

Die Freien Wähler wollen mehr günstige Wohnungen. Diese sollen auch rund um die großen Städte entstehen. Junge Familien sollen beim ersten Haus-Kauf eine Steuer nicht zahlen. Bau-Genehmigungen sollen schneller gehen. Öl-Heizungen und Gas-Heizungen sollen erlaubt bleiben.

Freie Wähler: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,8), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Umbau und Sanierung vor Neubau stellen

Die Grünen wollen Erhalt, Umbau und Umnutzung bestehender Gebäude zum Leitbild machen und dem Neubau vorziehen. Die Sächsische Bauordnung soll zu einer „Umbauordnung“ werden, und Baustoffe sollen häufiger wiederverwendet werden.

Die Grünen wollen alte Gebäude lieber umbauen als neue bauen. Das spart Rohstoffe und Energie. Die Bau-Regeln in Sachsen sollen das Umbauen leichter und billiger machen. Vor einem Abriss soll geprüft werden, welche Bauteile noch brauchbar sind. Leere Bahnhöfe, Kaufhäuser oder Kirchen sollen neu genutzt werden.

Soziale Wohnraumförderung ausweiten

Die Grünen wollen die Bundesmittel für sozialen Wohnraum vollständig an die Kommunen weitergeben und bei Bedarf aufstocken. Sozialbindungen sollen mindestens 20 Jahre gelten und möglichst unbefristet sein.

Sozial-Wohnungen haben günstige Mieten. Die Grünen wollen mehr Geld dafür an Städte und Gemeinden geben. Die Wohnungen sollen mindestens 20 Jahre lang günstig bleiben. Wenn möglich, sollen sie für immer günstig bleiben.

Mietanstieg begrenzen und barrierefreie Wohnungen sichern

Die Grünen wollen, dass der Freistaat vorhandene Instrumente wie Mietpreisbremse und Kappungsgrenze voll nutzt, um Mietsteigerungen zu dämpfen. Für barrierefreie und rollstuhlgerechte Wohnungen soll eine angemessene Quote gelten.

In manchen Städten steigen die Mieten stark. Die Grünen wollen alle vorhandenen Regeln dagegen nutzen. Zum Beispiel die Mietpreis-Bremse. Es soll auch mehr Wohnungen für Menschen im Rollstuhl geben. Dafür soll es eine feste Quote geben.

Leerstand auf dem Land sanieren und umnutzen

Die Grünen wollen leerstehende Gebäude in Kleinstädten und Dörfern mit Förderprogrammen sanieren und neu nutzen lassen. So soll aus ihrer Sicht die gewachsene ländliche Baukultur erhalten bleiben; Gemeindeeigentum soll nicht weiter verkauft werden.

Auf dem Land stehen viele alte Häuser leer. Die Grünen wollen Geld geben, damit sie erneuert werden. Zum Beispiel alte Höfe, Bahnhöfe und Dorf-Schulen. Gemeinden sollen ihre Gebäude nicht mehr verkaufen. Dort können Dorf-Läden entstehen.

Baukultur und Denkmalschutz fördern

Die Grünen wollen überall in Sachsen eine gute Planungs- und Baukultur erreichen, in Städten wie in Dörfern. Aus Sicht des Programms lassen sich Denkmalschutz, Klimaschutz, Barrierefreiheit und Bezahlbarkeit durch gemeinsame Planung miteinander verbinden.

Die Grünen wollen, dass in Sachsen gut geplant und gebaut wird. Das soll in Städten und in Dörfern gelten. Alte Gebäude sollen geschützt bleiben. Gleichzeitig soll das Bauen dem Klima nützen. Die Menschen vor Ort sollen mitreden.

Mindestquoten für Recycling-Baustoffe einführen

Die Grünen wollen beim Bauen verbindliche Mindestquoten für Recyclate und kreislauffähige Baustoffe. In den Ausschreibungen des Freistaates soll die Wiederverwendung von Bauteilen schrittweise zum Planungsprinzip werden. Das Programm begründet das mit dem hohen CO2-Ausstoß und Rohstoffverbrauch des Bauwesens.

Beim Bauen entsteht viel CO2. Es werden auch viele Rohstoffe verbraucht. Die Grünen wollen deshalb feste Regeln für das Bauen. Ein Teil der Baustoffe soll aus wieder verwertetem Material sein. Das Land soll bei eigenen Bauten damit anfangen.

Grüne: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,4), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 4 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Energetische Sanierung warmmietenneutral gestalten

Die Linke will, dass energetische Sanierungen die Warmmiete nicht erhöhen. Vermieter sollen Kosten nur in der Höhe weitergeben dürfen, in der die Mieter Energiekosten einsparen. Das soll auch beim Tausch alter Öl- und Gasheizungen gelten.

Häuser sollen weniger Energie verbrauchen. Dafür baut man sie um. Die Linke will: Die Miete samt Heizkosten soll dadurch nicht steigen. Mieter sollen nur so viel mehr zahlen, wie sie bei der Energie sparen.

Mieten bremsen, Landeswohnungsbaugesellschaft gründen

Für bezahlbare Wohnungen in Dresden und Leipzig will die Linke eine wirksame Mietpreisbremse, ein Verbot der Zweckentfremdung und eine Landeswohnungsbaugesellschaft für Sozialwohnungen. Auf dem Land soll der Bau und die Sanierung altersgerechter und familienfreundlicher Wohnungen gefördert werden.

In Dresden und Leipzig sind Wohnungen teuer. Die Linke will die Mieten begrenzen. Wohnungen sollen nicht für andere Zwecke genutzt werden dürfen. Eine Firma des Landes soll viele günstige Wohnungen bauen lassen.

Sozialen Wohnungsbau ausweiten und dauerhaft binden

Die Linke fordert mehr Landesgeld für Sozialwohnungen und geänderte Förderregeln. Sozialwohnungen sollen möglichst dauerhaft preisgebunden bleiben. Auf Bundesebene setzt sich die Partei für eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit ein.

Die Linke will mehr Sozial-Wohnungen bauen lassen. Das Land soll dafür mehr Geld geben. Sozial-Wohnungen sollen möglichst für immer günstig bleiben. Vor allem öffentliche Wohnungs-Firmen sollen Förderung bekommen.

Profitorientierte Wohnungsunternehmen vergesellschaften

Die Linke will ein Vergesellschaftungsgesetz für profitorientierte Wohnungsunternehmen. Aus ihrer Sicht lässt sich bezahlbares Wohnen für alle nur so dauerhaft sichern. Eine Anstalt des öffentlichen Rechts soll die Wohnungen verwalten.

Die Linke will große Wohnungs-Firmen in öffentliche Hand bringen. Das nennt man Vergesellschaftung. Dafür soll es ein Gesetz geben. Eine öffentliche Einrichtung soll die Wohnungen dann verwalten. So sollen Mieten bezahlbar bleiben.

Mieten begrenzen und Zweckentfremdung verbieten

Die Linke will Mieterinnen und Mieter vor stark steigenden Mieten schützen. Vorgesehen sind eine wirksame Mietpreisbremse, mehr Kündigungsschutz, ein Umwandlungsverbot und übergangsweise ein Mietenstopp. Mietwohnungen sollen nicht mehr als Ferienwohnungen genutzt werden oder aus Spekulation leer stehen dürfen.

Die Linke will Mieten begrenzen. Mieter sollen besser vor Kündigung geschützt sein. Miet-Wohnungen sollen keine Eigentums-Wohnungen werden dürfen. Bis dahin sollen Mieten nicht steigen. Wohnungen sollen keine Ferien-Wohnungen sein.

Zwangsräumungen verbieten und Wohnungslosigkeit bekämpfen

Die Linke will Zwangsräumungen verbieten und ein Landesprogramm gegen Wohnungslosigkeit auflegen. Obdachlose sollen nach dem Housing-First-Ansatz zuerst eine Wohnung bekommen. Junge Menschen sollen beim Start in die erste eigene Wohnung Geld vom Land erhalten.

Die Linke will Zwangs-Räumungen verbieten. Niemand soll seine Wohnung verlieren und auf der Straße landen. Obdachlose sollen zuerst eine Wohnung bekommen. Das Land soll jungen Menschen die erste Kaution zahlen. Dazu soll es 500 Euro Start-Hilfe geben.

Landeswohnungsbaugesellschaft und Altschuldenfonds gründen

Die Linke will eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft gründen, die Grundstücke entwickelt und Kommunen beim Bauen hilft. Ein Fonds soll Altschulden sächsischer Wohnungsunternehmen aus DDR-Zeiten tilgen. Nach Darstellung der Partei bremsen diese Schulden Investitionen und können zu Privatisierungen führen.

Die Linke will eine Wohnungs-Bau-Gesellschaft des Landes gründen. Sie soll Grundstücke kaufen und Gemeinden beim Bauen helfen. Sie soll auch Wohnungs-Firmen von Gemeinden in Not retten. Ein Fonds soll alte Schulden dieser Firmen bezahlen.

Energetische Sanierung fördern und Mieter entlasten

Die Linke will Wohnhäuser mit einem Landesprogramm energetisch sanieren lassen, ohne dass die Mieten steigen. Die Vorgaben des Heizungsgesetzes sollen für Mieterinnen und Mieter sozial abgefedert werden. Hinzu kommen Maßnahmen zur Anpassung an Hitze und Starkregen.

Die Linke will Häuser sanieren lassen. Sie sollen weniger Energie brauchen. Die Mieten sollen dabei stabil bleiben. Fernwärme soll klimafreundlich werden. Schotter-Gärten will die Linke verbieten.

Mietendeckel, Vergesellschaftung und Landeswohnungsbaugesellschaft durchsetzen

Gegen Wohnungsmangel und steigende Mieten in den Großstädten will die Linke einen Mietendeckel, die Vergesellschaftung von Immobilienkonzerne und eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft. Diese soll sozialen Wohnungsbau in großem Umfang betreiben.

In großen Städten sind die Mieten hoch. Die Linke will eine feste Grenze für Mieten. Große Wohnungs-Firmen sollen der Allgemeinheit gehören. Das Land soll eine eigene Firma für Wohnungsbau gründen. Sie soll viele günstige Wohnungen bauen.

Linke: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Landeseigene Wohnungsbaugesellschaft gründen

Die SPD will eine sächsische Wohnungsbaugesellschaft gründen, die bezahlbare und barrierefreie Wohnungen bereitstellt. Sie sieht einen Bedarf von mindestens 15.000 neuen Sozialwohnungen und 30.000 bezahlbaren Wohnungen. Zudem sollen Mietsteigerungen begrenzt und Zweckentfremdung bekämpft werden.

Die SPD will eine Firma des Landes für den Wohnungs-Bau gründen. Sie soll günstige Wohnungen ohne Hindernisse schaffen. Sachsen braucht laut SPD 15.000 neue Sozial-Wohnungen. Dazu kommen 30.000 günstige Wohnungen. Mieten sollen nicht so stark steigen.

Barrierefreies und bezahlbares Wohnen fördern

Die SPD will barrierefreie Wohnungen fördern und mehr bezahlbare Wohnungen bauen lassen. Ältere Menschen sollen so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

Alte Menschen sollen lange in ihrer Wohnung bleiben können. Die SPD will Wohnungen ohne Hindernisse fördern. Es sollen mehr bezahlbare Wohnungen gebaut werden. Auch Häuser, in denen Jung und Alt zusammen wohnen, bekommen Hilfe.

SPD: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl