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Was sagen die Parteien in Thüringen zur Wirtschaft?

5 aktuelle Wahlprogramme in Thüringen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,8), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Bürokratie abbauen und Verwaltung digitalisieren

Die AfD will Vorschriften überprüfen und streichen, neue Gesetze befristen und die Förderprogramme des Landes bündeln. Digitale Verwaltungsangebote und schnelles Internet im ganzen Land sollen den Abbau von Bürokratie unterstützen. Ziel ist die Entlastung vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen.

Die AfD will weniger Vorschriften für Firmen. Neue Gesetze sollen ein Ablauf-Datum bekommen. Es soll weniger Förder-Programme geben. Ämter sollen ihre Dienste im Internet anbieten. Dafür soll es überall schnelles Internet geben.

Gründerprämie von bis zu 20.000 Euro einführen

Die AfD will Gründungen und Betriebsübernahmen mit einer Prämie von bis zu 20.000 Euro erleichtern. Außerdem sollen Gründerzentren ausgebaut und Start-ups gefördert werden.

Wer eine Firma gründet, soll Geld vom Staat bekommen. Das gilt auch für die Übernahme einer Firma. Die Prämie soll bis zu 20.000 Euro betragen. Die AfD will auch mehr Gründer-Zentren.

Energiewende und Russland-Sanktionen beenden

Die AfD will die Energiewende und die Sanktionen gegen Russland beenden und fordert eine andere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Darin sieht sie die Ursachen der Preissteigerungen seit 2021. Außerdem sollen systemrelevante Branchen zurück ins Land geholt werden.

Die AfD will die Energie-Wende beenden. Auch die Sanktionen gegen Russland sollen enden. Sanktionen sind Strafen im Handel. Die AfD sagt: Beides macht Energie teuer. Wichtige Branchen sollen zurück nach Deutschland kommen.

Tourismusbetriebe entlasten und Thüringen bekannter machen

Die AfD will Selbstständige und kleinere Betriebe im Tourismus von Bürokratie und hohen Kosten entlasten. Zugleich soll eine heimatorientierte Vermarktung Thüringen als Reiseland bekannter machen.

Die AfD will Hotels, Gaststätten und anderen Tourismus-Betrieben helfen. Sie sollen weniger Papierkram und geringere Kosten haben. Die AfD will auch mehr Werbung für Urlaub in Thüringen. Die Werbung soll das ganze Land zeigen, nicht nur bekannte Orte.

Landes- und Tourismusmarketing zusammenlegen

Die AfD will das Marketing für das Land und für den Tourismus in einer Verwaltung bündeln. Sie begründet das damit, dass Geschäftsreisen immer häufiger mit Freizeit- und Kulturangeboten verbunden werden. Außerdem sollen kleinere Reiseziele stärker und digitaler beworben werden.

Thüringen wirbt für sich als Land. Thüringen wirbt auch für Urlaub im Land. Bisher machen das zwei getrennte Stellen. Die AfD will beide Stellen zusammenlegen. Auch kleine Ausflugs-Ziele sollen mehr Werbung bekommen.

Gastronomie und Hotels von Kosten entlasten

Die AfD will Gaststätten und Hotels von Bürokratie, Steuern und Abgaben entlasten. Die Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants soll auf sieben Prozent sinken. Damit will die Partei das aus ihrer Sicht politisch verursachte Sterben von Kneipen und Restaurants umkehren.

Die AfD will Gaststätten und Hotels helfen. Auf Essen im Restaurant soll weniger Steuer anfallen. Die Betriebe sollen weniger Papier-Arbeit haben. Sie sollen auch Geld für Umbauten bekommen. So sollen weniger Gaststätten schließen.

AfD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Daseinsvorsorge öffentlich halten, Privatisierungen ablehnen

Das BSW lehnt weitere Privatisierungen und Ausgliederungen bei Kliniken, Energie, Wasser und Nahverkehr ab. Gesundheit, Wohnen, Energie- und Wasserversorgung sollen unter kommunaler Kontrolle stehen und nicht dem Profit dienen.

Krankenhäuser, Strom, Wasser und Busse sollen öffentlich bleiben. Das BSW will sie nicht an private Firmen verkaufen. Die Gemeinden sollen sie kontrollieren. Mit diesen Dingen soll niemand Gewinn machen.

Verbraucherzentrale dauerhaft und besser finanzieren

Das BSW will Verbraucher besser vor undurchsichtigen Verträgen und AGB schützen. Dazu soll die Verbraucherzentrale Thüringen langfristig stabil finanziert werden und ihre Beratung flächendeckend anbieten.

Viele Verträge sind schwer zu verstehen. Das BSW will Kunden davor besser schützen. Die Verbraucher-Zentrale soll mehr Geld bekommen. Sie soll überall beraten, auch auf dem Land.

Masterplan für den ländlichen Raum auflegen

Das BSW will gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land und dafür einen Masterplan Ländlicher Raum entwickeln. Geplant sind Begegnungsorte in jedem Dorf, mehr Jugendförderung und eine Wirtschaftsförderung, die Arbeitsplätze und Investitionen gerecht zwischen Stadt und Land verteilt.

Das Leben auf dem Land soll wieder attraktiv werden. Das BSW will dafür einen großen Plan. Jedes Dorf soll einen Treffpunkt bekommen. Jugendliche sollen mehr Freizeit-Angebote haben. Arbeitsplätze sollen auch auf dem Land entstehen.

Handel ausweiten statt Sanktionen und Blockbildung

Das BSW fordert eine Außenwirtschaftspolitik, die auf stabile Handelsbeziehungen mit vielen Partnern setzt statt auf Blockbildung und Sanktionen. Aus Sicht des Programms haben Russlandsanktionen und Klimapolitik die Energie verteuert und gefährden Industrie und Arbeitsplätze.

Das BSW will mit vielen Ländern Handel treiben. Es will weniger Strafmaßnahmen gegen andere Länder. Solche Strafmaßnahmen heißen Sanktionen. Das BSW meint: Die Sanktionen gegen Russland haben Energie teurer gemacht. Deutschland braucht billige Energie und Rohstoffe.

Zukunftsfonds für Industrie und Mittelstand einrichten

Das BSW will einen Zukunftsfonds Industrie und Mittelstand gründen, der innovative Thüringer Firmen und Start-ups fördert. Zugleich sollen die vielen Förderprogramme gebündelt und über einen „Fördernavigator“ übersichtlich zugänglich werden.

Das BSW will einen neuen Geld-Topf für die Wirtschaft. Er heißt Zukunfts-Fonds. Er soll neue Ideen von Firmen aus Thüringen fördern. Auch junge Firmen sollen Geld bekommen. Ein Förder-Lotse soll allen Firmen zeigen, welche Hilfen es gibt.

Bürokratie abbauen und Vergaberecht lockern

Das BSW will Berichts- und Nachweispflichten für Unternehmen verringern und das Ausschreibungs- und Vergaberecht reformieren. Die Schwellen, ab denen öffentliche Aufträge offen ausgeschrieben werden müssen, sollen steigen, und Gründer sollen zeitweise von Regulierungen befreit werden.

Das BSW will weniger Bürokratie für Firmen. Firmen sollen weniger Berichte schreiben müssen. Kleine Aufträge vom Staat sollen leichter vergeben werden. Wer eine Firma gründet, soll eine Zeit lang weniger Regeln beachten müssen. Im Handwerk soll es Anreize für die Meister-Prüfung geben.

Tourismus vernetzen und Fachkräfte halten

Das BSW will Freizeit- und Kultureinrichtungen, regionale Produkte, Gastronomie und Hotels nach dem Vorbild der Thüringer Wald Card vernetzen, um mehr Wertschöpfung im Land zu halten. Fachkräfte im Tourismus sollen gehalten und neu gewonnen werden. Dabei soll die Entwicklung des Tourismus mit den Interessen der Einwohner im Gleichgewicht stehen.

Thüringen soll für Gäste noch attraktiver werden. Museen, Freizeit-Angebote, Gaststätten und Hotels sollen zusammenarbeiten. Vorbild ist die Thüringer Wald Card. Im Tourismus fehlen Arbeits-Kräfte. Das BSW will sie halten und neue finden.

BSW: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Innovationsförderung und Wissenstransfer ausbauen

Die CDU erklärt die Innovationsförderung zur obersten Priorität ihrer Wirtschaftspolitik. Die Landesförderung soll gezielter und mit weniger Bürokratie fortgeführt werden, und Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen sollen enger zusammenarbeiten.

Die CDU will neue Ideen in der Wirtschaft stärker fördern. Die Förderung soll einfacher werden. Hochschulen und Firmen sollen mehr zusammenarbeiten. Es soll neue Professuren geben, zum Beispiel für Künstliche Intelligenz. Gründen soll leichter werden.

Branchennetzwerke und Schlüsseltechnologien fördern

Die CDU will Branchennetzwerke und thematische Cluster unterstützen, vor allem in Schlüsseltechnologien. Wo Bundesförderungen in für Thüringen wichtigen Bereichen auslaufen, soll das Land mit eigenen Mitteln einspringen.

Die CDU will Netzwerke von Firmen aus der gleichen Branche unterstützen. Das gilt vor allem für wichtige Technik, zum Beispiel Optik oder Medizin-Technik. Wenn der Bund eine Förderung beendet, soll das Land weiterzahlen. Das gilt für Bereiche, die für Thüringen wichtig sind.

Heimische Rohstoffe und Holzbau fördern

Die CDU will Rohstoffe aus Thüringen, vor allem Holz, aber auch Gips, Kies, Sand und Salz, stärker in regionalen Wertschöpfungsketten nutzen. Der Holzbau soll im Baurecht erleichtert und ein Innovationszentrum Holz aufgebaut werden.

Die CDU will Rohstoffe aus Thüringen mehr nutzen. Dazu gehört vor allem Holz. Das Bauen mit Holz soll leichter werden. Ein neues Zentrum soll zu Holz forschen.

Heizungsgesetz und Verbrennerverbot ablehnen

Die CDU setzt beim Wandel der Automobil- und Zulieferindustrie sowie im Energiesektor auf Technologieoffenheit und Wettbewerb. Sie lehnt das Heizungsgesetz des Bundes und das EU-weite Verbot des Verbrennungsmotors ab und will stattdessen mehr Forschung und Entwicklung in Unternehmen.

Die CDU ist gegen das Heizungs-Gesetz des Bundes. Sie ist auch gegen das Verbot von Verbrenner-Motoren in der EU. Firmen sollen selbst entscheiden, welche Technik sie nutzen. Firmen in Thüringen sollen mehr forschen.

Tourismus in allen Regionen stärken

Die CDU will den Tourismus in allen Thüringer Regionen sichern und die touristische Infrastruktur verlässlich finanzieren. Die Förderung soll einfacher werden, und Thüringen soll mit der Leitmarke „Das Grüne Herz Deutschlands“ werben.

Die CDU will den Tourismus in ganz Thüringen stärken. Orte mit viel Tourismus sollen ihre Angebote sicher bezahlen können. Die Förderung soll einfacher werden. Thüringen soll als „Grünes Herz Deutschlands“ für sich werben.

Innenstädte mit Budgets und Leerstandsmanagement beleben

Die CDU will Innenstädte über pauschale Innenstadtbudgets statt über einzeln beantragte Projekte fördern. Das Citymanagement soll weiter gefördert werden, und Kommunen sollen Geld erhalten, um gegen leerstehende Läden vorzugehen.

Die CDU will die Innenstädte beleben. Städte sollen dafür ein festes Budget bekommen. Sie müssen dann nicht jede kleine Maßnahme einzeln beantragen. Städte sollen auch Geld gegen leere Läden bekommen.

CDU: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 2 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Grundversorgung in öffentliche Hand bringen

Die Linke will, dass die Grundversorgung der Bevölkerung öffentliches Eigentum ist und demokratisch organisiert wird. Mit Bereichen wie Gesundheit, Pflege, Wohnen, Mobilität und Bildung soll aus Sicht der Partei kein Gewinn erzielt werden.

Die Linke will: Wichtige Dinge sollen allen gehören. Dazu zählen Krankenhäuser, Busse, Bahnen, Wohnungen und Schulen. Firmen sollen damit keinen Gewinn machen. Alle sollen sich diese Dinge leisten können.

Staatliche Beteiligungen an Industriebetrieben ausbauen

Die Linke will eine neue Industriebeteiligungsstrategie, mit der sich das Land an Unternehmen im Strukturwandel beteiligen kann. Das soll Arbeitsplätze sichern, den Umstieg auf klimaneutrale Produktion erleichtern und mehr Wertschöpfung in Thüringen halten.

Das Land soll sich an Firmen beteiligen können. So bekommen Firmen mehr Geld für den Umbau. Sie sollen klima-freundlich produzieren können. Arbeitsplätze sollen sicher bleiben. Mehr Gewinn soll in Thüringen bleiben.

Mittelstand, Handwerk und Genossenschaften fördern

Die Linke will die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen in einem eigenen Gesetz bündeln und Bürokratie abbauen. Gründungen im Handwerk und Genossenschaften, in denen Belegschaften ihren Betrieb weiterführen, sollen stärker unterstützt werden.

Die Linke will kleine und mittlere Firmen fördern. Ein neues Gesetz soll die Hilfen bündeln. Es soll weniger Bürokratie geben. Auch das Handwerk und Genossenschaften sollen mehr Hilfe bekommen.

Rüstungsproduktion auf zivile Güter umstellen

Die Linke will mit einem Landesprogramm Anreize setzen, damit Thüringer Betriebe von militärischer auf zivile Produktion umstellen. Neue Rüstungsfabriken lehnt sie ab, und Firmen mit Landesbeteiligung sollen nicht in Militärisches investieren.

Manche Firmen stellen Waffen und Militär-Güter her. Die Linke will, dass sie zivile Produkte herstellen. Dafür soll es ein Programm vom Land geben. Neue Rüstungs-Fabriken will die Partei nicht.

Infrastrukturfonds für Regionen mit Großansiedlungen

Die Linke will Kommunen unterstützen, in deren Nähe sich große Unternehmen ansiedeln, und dafür einen Infrastrukturfonds schaffen. Bei solchen Ansiedlungen sollen Tarifbindung, gute Löhne und Mitbestimmung zum Modell werden.

Große Firmen siedeln sich in Thüringen an. Die Gemeinden brauchen dann mehr Kitas, Wohnungen und Busse. Die Linke will dafür einen eigenen Geld-Topf. In den neuen Firmen soll es Tarif-Löhne geben.

Forschung und Innovation im Mittelstand fördern

Die Linke will weiter in Forschungs- und Technologiepolitik investieren und dabei kleine und mittlere Unternehmen in den Mittelpunkt stellen. Ein Transformations- und Nachhaltigkeitsfonds soll die Finanzierung neu ordnen; militärische Forschung soll keine Förderung erhalten.

Die Linke will Forschung und neue Technik fördern. Vor allem kleine und mittlere Firmen sollen profitieren. Dafür soll es einen neuen Fonds geben. Forschung für das Militär bekommt kein Geld.

Tourismus und Gastgewerbe fördern

Die Linke will den Tourismus in Thüringen weiter stärken und das Gastgewerbe finanziell unterstützen. Als Gründe nennt das Programm die höhere Umsatzsteuer auf Speisen und den Mangel an Fachkräften.

Die Linke will den Tourismus in Thüringen stärken. Gaststätten und Hotels sollen Geld vom Land bekommen. Das gilt vor allem für Betriebe auf dem Land. Auch Reisen ohne Hindernisse will die Partei fördern.

Linke: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Transformationsministerium und Transformationsbudget einrichten

Die SPD will ein Transformationsministerium bilden, das Wirtschaft, Arbeit, Energie, Forschung, Technologie und digitale Infrastruktur zusammenführt. Ein „Transformationsbudget Thüringen“ soll den Strukturwandel mit einem strukturpolitischen Impuls begleiten. Die Partei begründet das damit, dass die Aufgaben einen Ansatz aus einer Hand verlangen.

Die Wirtschaft verändert sich stark. Die SPD will dafür ein neues Ministerium. Es soll für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Forschung zuständig sein. Dazu kommt ein eigener Geld-Topf für den Wandel. Die Gewerkschaften sollen mitreden.

Unternehmen mit Krediten und Förderung beim Umbau unterstützen

Die SPD will kleine und mittlere Unternehmen mit einem Kreditprogramm beim Umstieg auf CO2-freie Produktion unterstützen. Die Thüringer Aufbaubank soll mehr Eigenkapital erhalten, um Bürgschaften und zinsgünstige Darlehen zu vergeben. Tariflich bezahlte und mitbestimmte Arbeit soll ein Schwerpunkt der Förderung werden.

Kleine und mittlere Firmen sollen ohne CO2 produzieren. Die SPD will ihnen dafür Kredite geben. Die Förderbank des Landes soll mehr Geld bekommen. Firmen mit Tariflohn sollen besonders gefördert werden. Zwei bestehende Förder-Angebote sollen für alle Gewerbe-Firmen gelten.

Förderung für das Handwerk deutlich erhöhen

Die SPD will die Förderprogramme für das Handwerk deutlich aufstocken und zusammen mit den Handwerkskammern weiterentwickeln. Sie begründet das damit, dass der wirtschaftliche Umbau ohne Handwerkerinnen und Handwerker nicht gelingen könne.

Die SPD will dem Handwerk mehr Geld geben. Die Förderung soll deutlich steigen. Die Handwerks-Kammern sollen dabei mitreden. Die SPD sagt: Ohne das Handwerk klappt der Umbau der Wirtschaft nicht.

Genehmigungen beschleunigen und Förderprogramme vereinfachen

Die SPD will die Vorhaben des Bundes für schnellere Genehmigungen und weniger Bürokratie unterstützen. Die Förderprogramme des Landes sollen einfacher werden. Das Programm begründet dies damit, dass Unternehmertum Freiheit brauche.

Die SPD will weniger Bürokratie für Firmen. Genehmigungen sollen schneller gehen. Förder-Programme vom Land sollen einfacher werden. Dafür will die SPD auch Regeln ändern.

Gründungen und Start-ups stärker fördern

Die SPD will, dass Thüringen das attraktivste Bundesland für Gründungen, Unternehmensnachfolgen und junge Firmen bleibt. Dazu sollen Beratung und Förderung weiterentwickelt, dauerhaft finanziert und ein Netzwerk für Start-ups aufgebaut werden.

Die SPD will Gründern helfen. Gründen soll einfach sein. Beratung und Förderung sollen dauerhaft Geld bekommen. Auch wer neben dem Beruf gründet, soll Hilfe bekommen. Start-ups sollen sich besser vernetzen können.

Wohnortnahe Arbeitsplätze im ländlichen Raum schaffen

Die SPD will, dass mehr Menschen auf dem Land dort arbeiten können, wo sie wohnen, und weniger pendeln müssen. Dafür setzt sie auf Digitalisierung, den Ausbau erneuerbarer Energien und die Ansiedlung staatlicher Einrichtungen.

Viele Menschen vom Land fahren zur Arbeit weit weg. Die SPD will mehr Arbeitsplätze in der Nähe vom Wohnort. Digitale Arbeit und erneuerbare Energien sollen dabei helfen. Auch Behörden sollen aufs Land kommen.

Außeruniversitäre Forschung verlässlich finanzieren und vernetzen

Die SPD will die Forschungsinstitute außerhalb der Hochschulen bis 2030 verlässlich finanzieren und für die landeseigenen Institute einen eigenen Pakt mit festen jährlichen Zuwächsen schaffen. Forschung soll zudem enger mit Unternehmen und Gründungen verbunden werden, damit daraus Wirtschaftswachstum entsteht.

In Thüringen gibt es Forschungs-Institute außerhalb der Hochschulen. Die SPD will ihnen bis 2030 sicheres Geld geben. Für die Institute des Landes soll es einen festen Vertrag geben. Firmen und Gründer sollen die Forschung leichter nutzen können.

SPD: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl