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Was sagen die Parteien in Sachsen-Anhalt zur Wirtschaft?

6 aktuelle Wahlprogramme in Sachsen-Anhalt haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Mittelstand statt Großkonzerne fördern

Die AfD will die Wirtschaftspolitik des Landes auf kleine und mittelständische Unternehmen ausrichten statt auf Subventionen für ausländische Großkonzerne. Standortnachteile sollen beseitigt und neue Vorteile geschaffen werden. So will sie eine Re-Industrialisierung einleiten.

Die AfD will kleine und mittlere Firmen im Land stärken. Sie will kein Geld mehr für große Konzerne aus dem Ausland geben. Das Land soll als Standort besser werden. So sollen weniger Firmen pleitegehen oder wegziehen. Mehr neue Firmen sollen entstehen.

Sonderwirtschaftszonen in strukturschwachen Regionen prüfen

Die AfD will prüfen, ob in strukturschwachen Teilen Sachsen-Anhalts räumlich begrenzte Sonderwirtschaftszonen eingerichtet werden können. Sie verweist auf andere Länder, die damit nach ihrer Darstellung gute wirtschaftliche Ergebnisse erzielen.

Die AfD will Sonder-Wirtschaftszonen prüfen. Das sind Gebiete mit besonderen Regeln für Firmen. Sie sollen in wirtschaftlich schwachen Gegenden liegen. Andere Länder haben damit laut AfD Erfolg.

Meisterausbildung kostenfrei machen, Meisterprämie zahlen

Die AfD will die Meisterausbildung kostenfrei machen und eine nach Alter gestaffelte Meisterprämie einführen. So sollen wieder mehr Handwerker den Meisterbrief erwerben und später Betriebe übernehmen.

Die AfD will, dass die Ausbildung zum Meister nichts kostet. Dazu soll es eine Prämie geben. Junge Meister bekommen am meisten Geld. So sollen mehr Handwerker Meister werden. Sie sollen später Betriebe übernehmen.

Digitalisierung und KI in kleinen Unternehmen fördern

Die AfD will kleine und mittlere Unternehmen fördern, wenn sie in Technisierung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz investieren. Das soll den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt modernisieren.

Die AfD will kleinen und mittleren Firmen helfen. Die Firmen sollen in moderne Technik investieren. Dazu gehören Computer-Technik und Künstliche Intelligenz. So soll die Wirtschaft im Land moderner werden.

Gütesiegel „Hergestellt in Sachsen-Anhalt“ einführen

Die AfD will ein Gütesiegel für Produkte aus Sachsen-Anhalt schaffen und mit einer Werbekampagne begleiten. Es soll die Vielfalt heimischer Erzeugnisse sichtbar machen.

Die AfD will ein Siegel für Produkte aus Sachsen-Anhalt einführen. Ein Siegel ist ein Zeichen auf der Ware. Es zeigt, woher die Ware kommt. Firmen können es freiwillig nutzen. Dazu soll es Werbung geben.

Tourismus mit Kampagne #deutschdenken stärken

Die AfD will ein neues Tourismuskonzept entwickeln, das in eine Kampagne namens #deutschdenken eingebettet ist. Der Tourismus soll als Wirtschaftsfaktor für das ländlich geprägte Land wachsen und dabei Kultur und Geschichte des Landes stärker nutzen.

Die AfD will mehr Urlauber nach Sachsen-Anhalt holen. Dafür soll es einen neuen Plan geben. Der Plan gehört zu einer Kampagne mit dem Namen #deutschdenken. Kultur und Geschichte des Landes sollen dabei wichtig sein. Der Tourismus soll Arbeit und Einkommen bringen.

AfD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 2 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

In Infrastruktur und Bildung statt in Rüstung investieren

Das BSW will öffentliches Geld in Bildung, Verkehr, Energieversorgung und Digitalisierung lenken statt in Rüstung. Kleine und mittlere Unternehmen sollen gestärkt werden. Nach Ansicht der Partei entsteht Wohlstand nicht durch Rüstung, sondern setzt Frieden voraus.

Das BSW will Geld anders ausgeben. Es soll in Schulen, Straßen, Energie und Internet fließen. Für Waffen soll weniger Geld da sein. Kleine und mittlere Firmen sollen mehr Hilfe bekommen.

Rüstungsindustrie nicht fördern, Konversion finanzieren

Das BSW will Rüstungsfirmen keine öffentlichen Gelder geben und verhindern, dass zivile Betriebe auf Kriegsproduktion umstellen. Ein öffentlicher Fonds soll die Umstellung von Rüstung auf zivile Fertigung bezahlen. Rüstungsexporte sollen strenger kontrolliert und Übergewinne der Branche abgeschöpft werden.

Waffen-Firmen sollen kein Geld vom Staat bekommen. Normale Betriebe sollen keine Waffen bauen. Ein Fonds soll helfen, wenn Waffen-Firmen auf andere Produkte umstellen. Sehr hohe Gewinne aus Waffen will das BSW einziehen.

Untersuchungsausschuss zur Intel-Ansiedlung

Ein Untersuchungsausschuss soll die geplante Intel-Ansiedlung aufarbeiten. Aus Sicht des BSW waren die Entscheidungen intransparent und die Kostenrisiken unklar; Großprojekte sollen künftig stärker vom Parlament kontrolliert werden.

Der Landtag soll das Intel-Projekt untersuchen. Das BSW meint: Die Entscheidungen waren nicht offen genug. Es ging um sehr viel Geld. Bei großen Projekten soll das Parlament besser kontrollieren.

Finanzierung und Investitionen im Mittelstand erleichtern

Das BSW will kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Kapital erleichtern. Dazu sollen Rücklagen und wieder investierte Gewinne steuerlich bessergestellt, Kredite einfacher vergeben und Investitionen durch Abschreibungen und Förderprogramme angeregt werden.

Kleine und mittlere Firmen bekommen oft schwer Geld. Das BSW will das ändern. Firmen sollen weniger Steuern auf Gewinne zahlen, die sie wieder in den Betrieb stecken. Kredite sollen einfacher und schneller zu bekommen sein.

Gründungen, Innovation und Wissenstransfer fördern

Das BSW will Unternehmensgründungen stärker unterstützen und bürokratische Hürden abbauen. Förderbedingungen für Forschung und Innovation sollen einfacher, transparenter und verlässlicher werden.

Das BSW will Menschen helfen, die eine Firma gründen. Anträge sollen einfacher werden. Es soll mehr Beratung geben. Firmen sollen leichter an Wissen und neue Technik kommen.

Chemiestandort erhalten und umbauen

Das BSW will die Chemieindustrie in Sachsen-Anhalt erhalten und ihren Umbau fördern. Dazu gehören die Ansiedlung von Recycling-Unternehmen in den Chemieparks, günstige Energie, schnellere Genehmigungen und eine gesicherte Versorgung mit Öl und Gas.

Sachsen-Anhalt hat viele Chemie-Betriebe. Das BSW will sie erhalten. Dafür soll Energie günstig sein und Genehmigungen sollen schneller gehen. Die Betriebe sollen sicher Öl und Gas bekommen.

Lithiumförderung in öffentlicher Hand organisieren

Das BSW will die Lithiumvorkommen in der Altmark als strategischen Rohstoff unter öffentlicher Kontrolle halten. Gewinne sollen über eine öffentliche Beteiligungsgesellschaft in die Region fließen, und die Förderung soll umwelt- und wasserschonend erfolgen.

In der Altmark gibt es viel Lithium. Das ist ein Rohstoff für Batterien. Das BSW will, dass das Lithium dem Staat gehört. Die Gewinne sollen in der Region bleiben. Die Förderung soll Wasser und Boden schonen.

Daseinsvorsorge rekommunalisieren, Privatisierungen stoppen

Das BSW will zentrale Bereiche der Daseinsvorsorge zurück in öffentliche oder genossenschaftliche Trägerschaft holen. Weitere Privatisierungen von kommunalem Eigentum lehnt die Partei ab.

Das BSW will wichtige Dienste wieder in öffentliche Hand geben. Dazu gehören Wasser, Energie, Müll, Wohnungen, Bus und Bahn. Private Firmen sollen damit keinen Gewinn machen. Gemeinden sollen kein Eigentum mehr verkaufen.

Mittelstand, Gründer und Fachkräfte im Land fördern

Das BSW will kleine und mittlere Betriebe steuerlich entlasten und Gründern den Start erleichtern. Ärzte und Lehrer sollen Vergünstigungen erhalten, wenn sie aufs Land ziehen. Ziel ist laut Programm, dass junge Menschen in der Region bleiben.

Das BSW will kleine Betriebe im Land fördern. Sie sollen weniger Steuern zahlen, wenn sie modernisieren. Ärzte und Lehrer sollen Hilfe bekommen, wenn sie aufs Land ziehen. Zum Beispiel beim Hauskauf. Junge Menschen sollen im Land bleiben.

BSW: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 4 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Top-5-Region für Ansiedlungen in Europa werden

Die CDU will Sachsen-Anhalt zu einem der fünf attraktivsten Standorte für Unternehmensansiedlungen in Europa machen. Dafür sollen vorhandene Stärken wie die zentrale Lage, freie Industrieflächen und das Energieangebot gezielt ausgebaut werden.

Die CDU will mehr Firmen nach Sachsen-Anhalt holen. Das Land soll zu den fünf besten Regionen in Europa gehören. Dafür will die CDU in Straßen und Flächen investieren. Firmen sollen sich auf feste Regeln verlassen können.

Gute Löhne durch Wirtschaftskraft statt Vorgaben erreichen

Die CDU will höhere Löhne über eine stärkere Wirtschaft erreichen und nicht über staatliche Vorgaben oder Umverteilung. Sie bekennt sich zur Sozialen Marktwirtschaft und will diese verteidigen und weiterentwickeln.

Die CDU will, dass die Menschen gut verdienen. Dafür sollen die Firmen im Land stärker werden. Der Staat soll Löhne nicht vorschreiben. Die CDU will die Soziale Markt-Wirtschaft erhalten. Das ist eine freie Wirtschaft mit sozialem Schutz.

Chemie- und Pharma-Standort für Europa ausbauen

Die CDU will Sachsen-Anhalt zu einem Zentrum für Chemie und Pharma machen, das Europas Abhängigkeit von Lieferungen aus anderen Weltregionen verringert. Bestehende Betriebe sollen gehalten und neue angesiedelt werden, vor allem in strategisch wichtigen Feldern.

Die CDU will mehr Chemie-Firmen und Pharma-Firmen im Land. Europa soll wichtige Stoffe selbst herstellen. Dann ist Europa weniger abhängig von anderen Ländern. Dafür sollen Genehmigungen schneller gehen. Das Land will auch Geld von der EU nutzen.

Mittelstand, Gründungen und Unternehmensnachfolge stärken

Die CDU will den Mittelstand stärken, Gründungen würdigen und Jungunternehmer gezielt unterstützen. Besonderes Gewicht legt sie auf die Übergabe von Betrieben, damit Firmen nicht schließen, wenn ihre Inhaber in Rente gehen.

Die CDU will kleine und mittlere Firmen stärken. Viele Chefs gehen bald in Rente. Dann braucht die Firma einen Nachfolger. Die CDU will bei der Übergabe helfen. Auch junge Unternehmer sollen Hilfe bekommen.

Belastungsmoratorium und Nebenkostenstopp für Unternehmen durchsetzen

Die CDU will fünf Jahre lang keine neuen Auflagen und Berichtspflichten des Landes für Unternehmen zulassen. Auch Abgaben und Gebühren sollen in dieser Zeit möglichst nicht steigen. Die Wirtschaft brauche wegen vieler bürokratischer Hemmnisse Entlastung.

Die CDU will Firmen fünf Jahre lang nicht stärker belasten. Das Land soll keine neuen Auflagen machen. Gebühren für Firmen sollen möglichst nicht steigen. Für jede neue Regel soll eine alte Regel wegfallen.

High-Tech-Park zum ostdeutschen Leuchtturm entwickeln

Die CDU will den High-Tech Park Sachsen-Anhalt binnen fünf Jahren mit Hochtechnologie-Firmen und Zulieferern füllen. Zusammen mit weiteren Vorrangstandorten und fertiggestellten Autobahnen soll so in allen Landesteilen Wachstum entstehen.

Die CDU will den High-Tech-Park ausbauen. Dort sollen sich moderne Technik-Firmen ansiedeln. Das soll in fünf Jahren gelingen. Auch die Autobahnen A14 und A143 sollen fertig werden. Dann können auch im Norden neue Firmen kommen.

Wirtschaftsförderung für alle Branchen verlässlich fortführen

Die CDU will allen Wirtschaftszweigen verlässliche Bedingungen bieten und die Förderung offen für jede Branche und Technologie halten. Sie setzt dabei auf Kontinuität und den Dialog mit Unternehmen, Kammern, Verbänden und Gewerkschaften.

Die CDU will alle Firmen im Land unterstützen. Die Förderung soll für jede Branche offen sein. Das Land hilft bei Investitionen und neuen Ideen. Kleine Firmen bekommen Hilfe bei der Digitalisierung. Die CDU will dabei mit Firmen und Gewerkschaften reden.

Bürokratie abbauen und öffentliche Vergaben vereinfachen

Die CDU will Unternehmen von Verwaltungsaufwand entlasten und öffentliche Vergabeverfahren einfacher, schneller und digital machen. Vor allem kleine und mittlere Betriebe sollen leichter an öffentliche Aufträge kommen.

Die CDU will weniger Papierkram für Firmen. Öffentliche Aufträge sollen einfacher vergeben werden. Das soll schneller und digital gehen. Kleine Firmen sollen leichter Aufträge vom Staat bekommen.

Tourismusstrategie fortschreiben und Reiseland-Marke schärfen

Die CDU will die Tourismusstrategie des Landes weiterentwickeln und Sachsen-Anhalt als Kulturreiseland und Naturziel profilieren. Die Tourismusförderung soll erhalten und ausgebaut, Förderregeln sollen vereinfacht und digitale Angebote erweitert werden.

Die CDU will mehr Urlauber nach Sachsen-Anhalt holen. Das Land soll für Kultur und Natur bekannt sein. Die Förderung für den Tourismus soll bleiben und wachsen. Die Regeln für Förder-Geld sollen einfacher werden. Buchungen und Infos im Internet sollen besser werden.

In touristische Infrastruktur und Radwege investieren

Die CDU will landesweit in die Infrastruktur für Gäste investieren, etwa in Radwege, Nahverkehr zu Ausflugszielen, digitale Netze und Besucherlenkung. Touristische Radwege wie der Elberadweg sollen stärker genutzt und beworben werden.

Die CDU will Geld für Urlauber-Angebote im ganzen Land ausgeben. Dazu gehören Radwege, Busse und Bahnen zu Ausflugs-Zielen und gutes Internet. Gäste sollen bequem und sicher reisen können. Der Radweg an der Elbe soll noch bekannter werden.

CDU: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Wirtschaftsförderung an Klimaschutz koppeln

Die Grünen wollen Wirtschaftsförderung mit Klimaschutz verbinden und ein Förderprogramm „GreenInvest“ für nachhaltige Unternehmen einführen. Zugleich sollen Energiepreise für Unternehmen sinken und regionale sowie genossenschaftliche Wirtschaftsformen gestärkt werden.

Die Grünen wollen Firmen fördern, die das Klima schützen. Dafür soll es ein neues Förder-Programm geben. Strom soll für Firmen billiger werden. Auch Genossenschaften sollen Hilfe bekommen. Das sind Firmen, die ihren Mitgliedern gemeinsam gehören.

Handwerk stärken und Meistertitel kostenlos machen

Die Grünen wollen das Handwerk aufwerten und berufliche und akademische Bildung gleich behandeln. Dazu fordern sie einen kostenlosen Meistertitel, eine Meistergründungsprämie und mehr Unterstützung bei Betriebsnachfolgen.

Die Grünen wollen das Handwerk stärken. Der Meister-Titel soll nichts kosten. Wer als Meister eine Firma gründet, soll Geld bekommen. Frauen im Handwerk sollen mehr Hilfe bekommen.

Natur- und Kulturtourismus nachhaltig ausbauen

Die Grünen wollen einen naturnahen Tourismus, bei dem Qualität vor Menge geht und der regionale Wertschöpfung sowie gute Arbeitsbedingungen sichert. Dazu sollen der Masterplan Tourismus weiterentwickelt und Rad-, Wander- und Wassertourismus gestärkt werden.

Die Grünen wollen mehr Urlaub in der Natur und bei Kultur-Orten. Qualität ist ihnen wichtiger als viele Gäste. Wichtige Radwege soll das Land selbst betreuen. Auch Urlaub am Wasser soll besser möglich sein.

Grüne: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,7), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Landesfonds für sozial-ökologischen Industrieumbau schaffen

Die Linke will einen Wirtschaftsfonds einrichten, der Unternehmen über langfristige Kredite oder gegen Gesellschaftsanteile beim Umbau unterstützt. Die Mittel sollen an Tarifbindung, Standortgarantien und gemeinwohlorientierte Produktion geknüpft sein. Das Programm will damit Subventionen durch Investitionen ersetzen und eine aktive Industriepolitik betreiben.

Die Linke will einen Fonds für die Wirtschaft schaffen. Der Fonds gibt Firmen Kredite oder beteiligt sich an ihnen. Dafür müssen die Firmen nach Tarif zahlen und am Standort bleiben. Beschäftigte sollen Betriebe in der Krise selbst übernehmen dürfen.

Landesprogramm für klimaneutrale Industrie auflegen

Die Linke will den Umbau der Industrie zu klimaneutraler Produktion mit einem Landesprogramm fördern. Kleine und mittlere Unternehmen sollen Zuschüsse und zinslose Kredite erhalten. Der Wandel soll demokratisch gesteuert und sozial abgesichert werden.

Die Linke will ein Förder-Programm für die Industrie. Kleine und mittlere Firmen bekommen Geld für Klimaschutz. Sie bekommen auch Kredite ohne Zinsen. Niemand soll beim Umbau seine Arbeit ohne Hilfe verlieren.

Autobranche umbauen und Zulieferer absichern

Die Linke will die Automobilbranche in Sachsen-Anhalt mit rund 30.000 Beschäftigten auf nachhaltige Produktion umstellen. Betriebe sollen Fördergeld für Investitionen und Innovation bekommen, wichtige Zulieferer einen Rettungsschirm.

In der Auto-Branche im Land arbeiten etwa 30.000 Menschen. Die Linke will die Betriebe beim Umbau unterstützen. Sie sollen mehr für Elektro-Autos und die Bahn herstellen. Wichtige Zuliefer-Firmen sollen in Not Hilfe bekommen.

Chemieindustrie mit Transformationsverträgen sichern

Die Linke will die Chemie- und Grundstoffindustrie beim Umstieg auf klimaneutrale Verfahren unterstützen. Energie- und CO₂-Kosten sollen in der Umbauphase sinken, geknüpft an Bedingungen. Ein Wasserstoffnetz soll landesweit entstehen, notfalls in öffentlichem Eigentum.

Die Chemie-Industrie ist für Sachsen-Anhalt sehr wichtig. Die Linke will ihr beim Umbau helfen. Energie soll für die Betriebe in dieser Zeit billiger werden. Dafür müssen die Betriebe Arbeitsplätze und Standorte sichern. Das Land soll ein Netz für Wasserstoff aufbauen.

Handwerk mit Landesprogramm und kostenfreiem Meister stärken

Die Linke will das Handwerk mit einem Landesprogramm „Handwerk 2035“ fördern. Die Meisterqualifikation soll kostenfrei werden, und öffentliche Aufträge sollen an lokale Betriebe gehen. Das Programm sieht im Handwerk einen Schlüssel für den sozial-ökologischen Umbau.

Die Linke will Handwerks-Betriebe mit einem Programm fördern. Die Ausbildung zum Meister soll nichts kosten. Schüler sollen Pflicht-Praktika machen. Das Land soll Aufträge an Betriebe aus der Region geben.

Maschinenbau auf neue Produkte umstellen

Die Linke will Maschinenbaubetriebe fördern, die auf neue Produkte wie Batteriespeicher oder Wärmepumpen umstellen. Investitionen in moderne Fertigung sollen direkt bezuschusst und Lieferketten regional und europäisch abgesichert werden.

Der Maschinenbau hat im Land eine lange Tradition. Die Linke will Betriebe fördern, die Neues herstellen. Zum Beispiel Batterie-Speicher oder Wärme-Pumpen. Wichtige Bauteile sollen aus der Region oder aus Europa kommen.

Tourismus und Gastronomie klimafest fördern

Die Linke will Tourismus und Gastronomie mit Landesgeld widerstandsfähiger machen. Geplant sind ein Programm für Hitze- und Hochwasserschutz, Investitionshilfen für Gaststätten und eine Bindung der Förderung an lokale Anbieter und soziale Standards.

Die Linke will Tourismus und Gaststätten unterstützen. Ein Programm soll vor Hitze und Hochwasser schützen. Gaststätten bekommen Geld für neue Geräte und sparsame Technik. Bus und Bahn sollen Ausflugs-Orte besser erreichen.

Linke: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschaftausgewogen (-0,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Bürokratie für Mittelstand und Handwerk abbauen

Die SPD will Handwerk, Gewerbe und Mittelstand von Bürokratie entlasten. Neue Gesetze sollen auf zusätzliche Berichtspflichten geprüft, Dokumentationspflichten vereinfacht oder gestrichen werden.

Die SPD will weniger Papierkram für Betriebe. Neue Gesetze sollen geprüft werden. Sie sollen den Betrieben keine unnötigen Berichte abverlangen. Auch Anträge auf Fördergeld sollen einfacher werden.

Klimafreundlichen Umbau der Industrie fördern

Die SPD will eine aktive Industriepolitik, die erneuerbare Energien, klimafreundliche Produktion, Kreislaufwirtschaft und neue Technologien gezielt unterstützt. Bestehende Branchen sollen bei der Modernisierung begleitet, neue mit einem Klimagründungsgeld angezogen werden.

Die SPD will die Industrie im Land stärken. Die Betriebe sollen klimafreundlicher arbeiten. Das Land soll ihnen dabei helfen. Ein neues Fördergeld soll neue Firmen ins Land holen. Es heißt Klima-Gründungsgeld.

Chemieindustrie beim Umbau zur Klimaneutralität unterstützen

Die SPD will die Chemieindustrie im mitteldeutschen Chemiedreieck beim Umstieg auf klimaneutrale Produktion mit höchster Priorität unterstützen. Eine Task Force soll alle sechs Monate die landespolitischen Rahmenbedingungen überprüfen und anpassen.

Die Chemie-Industrie ist für Sachsen-Anhalt sehr wichtig. Sie soll in Zukunft klimaneutral produzieren. Die SPD will ihr dabei helfen. Eine Arbeitsgruppe aus Politik, Verwaltung und Industrie soll sich zweimal im Jahr treffen.

Gründungen erleichtern, Forschung und Wirtschaft verzahnen

Die SPD will Unternehmensgründungen durch einfachere Förderung erleichtern, unter anderem mit einem Gründungsbonus für Start-ups. Forschung und Wirtschaft sollen enger zusammenarbeiten, damit Neuerungen schneller in der Praxis ankommen.

Die SPD will, dass Menschen leichter eine Firma gründen können. Fördergeld soll einfacher zu bekommen sein. Junge Firmen sollen einen Bonus erhalten. Hochschulen und Firmen sollen enger zusammenarbeiten.

Tourismus nachhaltig ausrichten

Die SPD will die Tourismusstrategie des Landes auf nachhaltigen und sanften Tourismus ausrichten. Infrastruktur, Radwege und Bahnverbindungen sollen gesichert und ausgebaut werden.

Die SPD will mehr Urlauber ins Land holen. Der Tourismus soll die Natur schonen. Radwege und Bahn-Verbindungen sollen besser werden. Angebote sollen auch für Menschen mit Behinderung gut nutzbar sein.

SPD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl