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Was sagen die Parteien in Niedersachsen zur Wirtschaft?

4 aktuelle Wahlprogramme in Niedersachsen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Betriebe für Corona-Maßnahmen voll entschädigen

Die AfD verlangt sofortige staatliche Zahlungen für Betriebe, die durch Corona-Maßnahmen Einbußen hatten. Bei künftigen Einschränkungen sollen Existenzsicherung und volle Entschädigung von Anfang an mitgeregelt werden, vor allem für Kleinbetriebe und Selbstständige.

Viele Betriebe haben in der Corona-Zeit Geld verloren. Die AfD will, dass der Staat diese Verluste bezahlt. Das soll besonders für kleine Betriebe gelten. Bei neuen Einschränkungen soll es sofort Hilfe geben.

Landesbeteiligung an Volkswagen erhalten

Die AfD will den Anteil des Landes Niedersachsen am VW-/Porsche-Konzern in vollem Umfang behalten. Sie begründet das mit der Bedeutung der großen Industrieunternehmen für die Arbeitsplätze im Land.

Dem Land Niedersachsen gehört ein Teil von Volkswagen. Die AfD will, dass das so bleibt. Das Land soll keine Anteile verkaufen. Die AfD sagt: Die großen Firmen sichern viele Arbeitsplätze.

Kammern teilweise auf freiwillige Mitgliedschaft umstellen

Die AfD will die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern neu ordnen. Hoheitliche Aufgaben wie Ausbildung und Gutachterwesen sollen bei umlagefinanzierten Kammern bleiben, Interessenvertretung und Dienstleistungen dagegen freiwillig werden.

Betriebe müssen heute Mitglied in einer Kammer sein. Die AfD will das ändern. Die Kammern sollen weiter Regeln für die Ausbildung machen. Für andere Angebote der Kammern soll die Mitgliedschaft freiwillig sein. Dann zahlt nur, wer mitmachen will.

Arbeitsplätze und Tourismus auf dem Land fördern

Die AfD will Firmen und Gründer mit Anreizen aufs Land holen und das Breitbandnetz mit höchster Priorität ausbauen. Das Land soll den Tourismus stärker fördern, der nach dem Willen der Partei Vorrang vor Wind- und Solaranlagen haben soll.

Die AfD will mehr Arbeit auf dem Land. Firmen sollen Vorteile bekommen, wenn sie dorthin ziehen. Schnelles Internet soll schnell überall hinkommen. Das Land soll mehr für Urlaub in Niedersachsen tun. Urlaub soll wichtiger sein als Wind-Räder und Solar-Anlagen.

AfD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschaftausgewogen (-0,4), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 3 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Fachkräftesicherung über Landesinitiative koordinieren

Die CDU will Unternehmen bei der Suche nach Fachkräften unterstützen und die Maßnahmen über die Fachkräfteinitiative Niedersachsen bündeln. Hintergrund ist aus Sicht des Programms die Lücke, die der Ruhestand der Babyboomer am Arbeitsmarkt reißt.

Viele ältere Beschäftigte gehen bald in Rente. Dann fehlen Fachkräfte. Die CDU will den Firmen bei der Suche helfen. Das Land soll genau beobachten, welche Berufe gebraucht werden.

Innovations- und Transferstrategie für Niedersachsen auflegen

Die CDU will Niedersachsen zum führenden Gründungs- und Innovationsland in Deutschland machen und dafür eine landesweite Innovations- und Transferstrategie vorlegen. Diese soll Akteure auf gemeinsame Ziele verpflichten und Mittel nach einem strategischen Rahmen verteilen.

Die CDU will, dass in Niedersachsen viele neue Ideen entstehen. Dafür soll es einen gemeinsamen Plan geben. Hochschulen, Firmen und Handwerk sollen zusammen arbeiten. Eine neue Agentur soll neue Technik-Firmen fördern.

Innovationsregionen mit regulatorischen Freiräumen schaffen

Die CDU will Innovationsregionen einrichten, in denen neue Lösungen mit weniger regulatorischen Vorgaben erprobt werden können. Dort sollen auch rechtliche Standards abweichend gehandhabt werden dürfen.

Die CDU will besondere Regionen für neue Ideen schaffen. Dort sollen weniger Regeln gelten. So kann man Neues leichter ausprobieren. Zum Beispiel beim Verkehr, bei der Energie oder bei der Gesundheit.

Gründungen erleichtern und Start-up-Zentren ausbauen

Die CDU will Unternehmensgründungen durch weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und mehr Wagniskapital erleichtern. Niedersachsen soll das Bundesland werden, in dem die rechtlichen Schritte einer Gründung am schnellsten erledigt sind.

Die CDU will, dass Menschen leichter eine Firma gründen können. Dafür soll es weniger Papierkram geben. Die Verfahren sollen schneller gehen. Neue Firmen sollen auch leichter an Geld kommen.

Forschung zu Schlüsseltechnologien bündeln und fördern

Die CDU will die Kompetenzen des Landes in der Hochtechnologie bündeln und einzelne Forschungsfelder gezielt fördern. Dazu zählen Quantentechnologie, Künstliche Intelligenz, Hochleistungsrechnen sowie Luft- und Raumfahrt.

Die CDU will Forschung zu neuer Technik stärker fördern. Dazu gehören Quanten-Technik und Künstliche Intelligenz. Auch Luftfahrt und Raumfahrt gehören dazu. Die Forscher im Land sollen besser zusammen arbeiten.

NBank zur Förder- und Wagniskapitalbank ausbauen

Die CDU will die landeseigene NBank als zentrales Förderinstitut stärken und die Förderung deutlich ausweiten. Die Bank soll Beratung und Finanzierung aus einer Hand bieten und Risikokapital bereitstellen, weil aus Sicht des Programms dafür in Niedersachsen eine Marktlücke besteht.

Die NBank ist die Förder-Bank des Landes Niedersachsen. Die CDU will diese Bank stärker machen. Sie soll Firmen beraten und ihnen Geld geben. Sie soll auch Geld für riskante neue Geschäfts-Ideen geben. Dafür soll die Bank mehr Personal und mehr Geld vom Land bekommen.

Mittelstand mit 250-Millionen-Programm fördern

Die CDU will kleine und mittlere Unternehmen mit einem Zuschussprogramm von 250 Millionen Euro über zwei Jahre unterstützen. Sie begründet das mit dem Druck, unter den die Krisen der vergangenen Jahre den Mittelstand und das Gründungsgeschehen gesetzt haben.

Die CDU will kleinen und mittleren Firmen helfen. Dafür soll es 250 Millionen Euro in zwei Jahren geben. Etwa 25.000 Firmen könnten so Geld bekommen. Firmen sollen auch mehr Geld für Weiterbildung erhalten. Anträge auf Förderung sollen einfach und digital sein.

Handwerk mit Prämien fördern und entlasten

Die CDU will Gründungs- und Meisterprämie im Handwerk beibehalten und die Gründungsprämie auf Soloselbstständige ausdehnen. Zugleich soll das Handwerk von Bürokratie entlastet werden. Das Programm bezeichnet das Handwerk als tragende Säule des Mittelstands und der dualen Ausbildung.

Die CDU will das Handwerk unterstützen. Wer einen Handwerks-Betrieb gründet oder übernimmt, soll weiter eine Prämie bekommen. Auch die Prämie für den Meister-Abschluss soll bleiben. Das Land soll mehr für die Ausbildungs-Stätten des Handwerks zahlen. Betriebe sollen weniger Papier-Arbeit haben.

Innenstädte fördern und Sonntagsöffnung neu regeln

Die CDU will den stationären Einzelhandel stützen, den sie für lebendige Innenstädte und die Versorgung in der Fläche für nötig hält. Dazu plant sie ein neues Landesprogramm für Innenstädte und Ortskerne, Hilfe bei der Digitalisierung und eine rechtssichere Regelung der Sonntagsöffnungen.

Die CDU will den Läden in den Innenstädten helfen. Städte und Gemeinden sollen dafür Geld vom Land bekommen. Läden sollen Hilfe bei der Digitalisierung erhalten. Die CDU will auch das Gesetz zum Öffnen am Sonntag ändern. Der Sonntag soll dabei geschützt bleiben.

Industriestandorte und Industriearbeitsplätze sichern

Die CDU will Niedersachsen als Industrieland erhalten und die Wertschöpfungsketten samt Arbeitsplätzen sichern. Dazu setzt sie auf schnelle Genehmigungen, niedrige Energiepreise und Förderung des Wandels zur Industrie 4.0. Die Unternehmen sollen zugleich zur Einhaltung der Klimaziele beitragen.

Die CDU will, dass Niedersachsen ein Industrie-Land bleibt. Arbeits-Plätze in der Industrie sollen sicher sein. Firmen sollen Genehmigungen schnell bekommen. Energie soll verlässlich und günstig sein. Das Land soll den Wandel der Industrie mit Geld fördern.

VW-Gesetz und Volkswagen-Standorte erhalten

Die CDU will das VW-Gesetz beibehalten, das dem Land Niedersachsen besonderen Einfluss bei Volkswagen sichert, und die niedersächsischen Standorte des Konzerns erhalten und ausbauen. Sie will den Wandel der Autoindustrie zu klimaschonender Mobilität wirtschaftlich erfolgreich und sozial verträglich gestalten.

Volkswagen ist die größte Firma in Niedersachsen. Die CDU will das VW-Gesetz behalten. Das Gesetz gibt dem Land Einfluss bei Volkswagen. Die Werke in Niedersachsen sollen bleiben und wachsen. Das Land soll auch Lade-Säulen und Batterie-Fabriken fördern.

Luft- und Raumfahrtstandort stärken

Die CDU will Niedersachsen für Unternehmen der Luft- und Raumfahrt attraktiver machen und solche Firmen ansiedeln. Der Flughafen Hannover soll über Förderprojekte wirtschaftlich gesichert und ökologischer werden, ohne zusätzliche Nachtflüge. Der Forschungsflughafen Braunschweig soll ausgebaut werden.

Die CDU will mehr Firmen für Flugzeuge und Raumfahrt ins Land holen. Der Flughafen Hannover soll Geld für neue Projekte bekommen. Mehr Nachtflüge soll es dafür nicht geben. Der Flughafen Braunschweig soll mehr Geld für Forschung bekommen.

Tourismus nachhaltig und ganzjährig fördern

Die CDU will den Tourismus in Niedersachsen stärker fördern und dabei auf Nachhaltigkeit und Anpassung an den Klimawandel setzen statt allein auf steigende Übernachtungszahlen. Geplant sind ein neues Förderprogramm, mehr Angebote im Binnenland und besondere Maßnahmen für die Inseln und die Küste.

Die CDU will mehr Geld für den Tourismus geben. Gäste sollen das ganze Jahr über kommen. Der Tourismus soll die Umwelt schonen. Für die Inseln soll es eine eigene Ansprech-Person geben. Beschäftigte im Tourismus sollen bezahlbare Wohnungen finden.

Private an Landesbeteiligungen beteiligen, Finanzplatz stärken

Die CDU will private Partner an staatlichen Beteiligungen mitwirken lassen, weil dies aus ihrer Sicht oft die Effizienz steigert. Die NBank soll profitabel bleiben, und Sparkassen sowie Volksbanken sollen stabil aufgestellt sein. Zudem soll eine Initiative den Finanz- und Börsenplatz Niedersachsen stärken.

Das Land besitzt Anteile an Unternehmen. Die CDU will dort auch private Partner zulassen. Die Förder-Bank des Landes soll weiter Gewinn machen. Sparkassen und Volksbanken sollen stabil bleiben. Niedersachsen soll als Ort für Banken und Börse stärker werden.

CDU: alle 14 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,8), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Häfen zu nachhaltigen Energiestandorten entwickeln

Die Grünen wollen Energie- und Hafenwirtschaft verbinden und setzen auf eine Green-Harbour-Strategie sowie eine Hafenkooperation der norddeutschen Länder. Offshore-Windkraft soll weiter ausgebaut werden, und der Import grüner Gase soll Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region sichern.

Die Grünen wollen die Häfen umwelt-freundlicher machen. Die Länder im Norden sollen bei den Häfen zusammenarbeiten. Auf dem Meer sollen mehr Windräder stehen. Über die Häfen soll klima-freundliches Gas ins Land kommen. Das soll Arbeitsplätze bringen.

Verbrenner-Aus bis 2030 und VW-Umbau vorantreiben

Die Grünen wollen, dass ab spätestens 2030 keine neuen Autos mit fossilem Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden. Das Land soll seine Beteiligung an Volkswagen stärker nutzen, um den Wandel zum Mobilitätskonzern zu fördern. Niedersachsen soll nach dem Programm Vorreiter klimagerechter Mobilität werden.

Die Grünen wollen ab 2030 keine neuen Autos mit Benzin- oder Diesel-Motor. Das Land besitzt einen Teil von VW. Es soll diesen Einfluss stärker nutzen. VW soll mehr E-Autos bauen.

Strukturwandel mit aktiver Industriepolitik gestalten

Die Grünen wollen den Strukturwandel in der Autoindustrie und bei Zulieferern mit staatlicher Industrie- und Strukturpolitik steuern. Betriebe sollen Investitionshilfen, Bürgschaften und Qualifizierungsangebote erhalten. Beschäftigte sollen bei Weiterbildung finanziell abgesichert sein, und mehr Betriebe sollen nach Tarif zahlen.

Durch E-Autos fallen manche Arbeitsplätze weg. Die Grünen wollen, dass neue Arbeitsplätze an denselben Orten entstehen. Firmen sollen dafür Geld und Bürgschaften bekommen. Beschäftigte sollen bei Weiterbildung abgesichert sein.

Ausbildungs- und Umschulungsinitiative im Handwerk starten

Die Grünen wollen zusammen mit dem Handwerk eine große Initiative für Ausbildung und Umschulung starten. Das Programm begründet das damit, dass Handwerksbetriebe für Sanierung, erneuerbare Energien, Wohnungsbau und digitale Netze gebraucht werden und viele Lehrstellen unbesetzt bleiben.

Die Grünen wollen mehr Fachleute für das Handwerk gewinnen. Dafür soll es eine große Aktion für Ausbildung und Umschulung geben. Die Ausbildung soll attraktiver werden. Das Handwerk ist laut Programm wichtig für den Klimaschutz.

Kapitalfonds für nachhaltige Gründungen schaffen

Die Grünen wollen einen Kapitalfonds für nachhaltige und innovative Gründungen einrichten, um Lücken beim Gründungskapital zu schließen. Zusätzlich soll privates Wagniskapital mobilisiert werden, und das Land soll sich zeitlich befristet an jungen Firmen beteiligen können.

Neue Firmen brauchen Geld für den Start. Die Grünen wollen dafür einen Fonds schaffen. Ein Fonds ist ein Geld-Topf für einen bestimmten Zweck. Auch private Geldgeber sollen mitmachen. Das Land soll für eine Zeit Mit-Eigentümer werden können.

Nachhaltigen Tourismus verlässlich fördern

Die Grünen wollen den Tourismus in Niedersachsen nachhaltiger und naturnäher ausrichten und die Tourismusregionen dauerhaft finanziell fördern. Das Programm sieht in Trends wie Urlaub im Inland, Nachhaltigkeit und Regionalität Chancen für die Branche.

Viele Menschen machen Urlaub in Niedersachsen. Die Grünen wollen, dass dieser Urlaub die Natur schont. Die Urlaubs-Orte sollen verlässlich Geld vom Land bekommen. Die Anreise mit Bus und Bahn soll attraktiver werden.

Regionale Wirtschaftskreisläufe mit Modellprojekten fördern

Die Grünen wollen Wertschöpfung in den Regionen durch Modellprojekte für regionale Kreisläufe stärken. Das soll ländlichen Räumen, dem Mittelstand und der Nachhaltigkeit zugutekommen. Laut Programm bleiben Gewinne so vor Ort, und die Regionen werden unabhängiger von globalen Krisen.

Die Grünen wollen die Wirtschaft in den Regionen stärken. Waren sollen kurze Wege haben. Das Geld soll in der Region bleiben. Dafür fördern die Grünen Modell-Projekte. Das soll vor allem dem Land und kleinen Firmen helfen.

Gemeinwohlbilanzen in Pilotprojekten erproben

Die Grünen halten das Bruttoinlandsprodukt allein für ungeeignet, um wirtschaftlichen Erfolg zu messen. Sie wollen Pilotprojekte zur Gemeinwohlbilanz einführen, die zeigen, wie Unternehmen auf Gesellschaft und Umwelt wirken. Private Firmen sollen bei Bedarf Geld für eine solche Bilanz erhalten.

Die Grünen wollen Erfolg in der Wirtschaft anders messen. Es soll nicht nur um Wachstum gehen. Firmen sollen auch zeigen, was sie für Umwelt und Gesellschaft tun. Das nennt man Gemeinwohl-Bilanz. Die Grünen wollen das in Projekten ausprobieren.

Regionalförderung an Klimazielen ausrichten und vereinfachen

Die Grünen wollen die Förderprogramme von EU und Land für Stadt und Land auf den sozial-ökologischen Umbau ausrichten. Förderungen, die Umwelt- und Klimazielen widersprechen, sollen entfallen. Anträge sollen einfacher und digitaler werden.

Das Land und die EU geben Geld für Regionen. Die Grünen wollen dieses Geld für Klima-Schutz und soziale Angebote einsetzen. Was dem Klima schadet, soll kein Geld mehr bekommen. Anträge sollen einfacher werden.

Grüne: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Innovation, Gründungen und Wissenstransfer fördern

Die SPD will Wirtschafts- und Industriepolitik stärker auf Innovation ausrichten. Unternehmen, vor allem Mittelstand und Handwerk, sollen enger mit Hochschulen zusammenarbeiten, und es soll mehr Gründungszentren geben.

Die SPD will neue Ideen in der Wirtschaft fördern. Firmen sollen enger mit Hochschulen zusammenarbeiten. An Hochschulen soll es mehr Zentren für neue Firmen geben. Wer eine Firma gründet, soll Hilfe bekommen. Schon in der Schule soll das Thema vorkommen.

NBank zur Investitionsbank ausbauen

Die SPD will die landeseigene NBank von einer Förderbank zu einer Investitionsbank machen und einen Innovationsfonds schaffen. Der Staat soll gemeinsam mit Unternehmen in Infrastruktur, Forschung und Wandel investieren.

Die SPD will die NBank verändern. Die NBank ist die Förder-Bank des Landes. Sie soll künftig selbst Geld in wichtige Zukunfts-Bereiche stecken. Dafür soll sie mehr Geld bekommen. Außerdem soll es einen Fonds für neue Ideen geben.

Automobilindustrie beim Umstieg auf Elektromobilität begleiten

Die SPD will, dass wegfallende Arbeitsplätze beim Verbrennungsmotor durch neue Stellen bei Elektromotoren, Batteriezellen und anderen Komponenten ersetzt werden. Weitere Standorte für Batteriezellfertigung sollen möglich werden.

Viele Menschen in Niedersachsen arbeiten in der Auto-Industrie. Autos fahren künftig mit Strom. Die SPD will, dass dabei neue Arbeitsplätze entstehen. Es sollen weitere Fabriken für Batterien kommen. Beschäftigte sollen Weiterbildung bekommen.

Seehäfen ausbauen und Fahrrinnen vertiefen

Die SPD will die niedersächsischen Seehäfen ausbauen und für große Schiffe erreichbar halten. Vorrang haben die Vertiefung der Unterweser bis Brake und der Außenems.

Die SPD will die Häfen an der Küste ausbauen. Große Schiffe sollen die Häfen erreichen können. Dafür sollen die Flüsse Weser und Ems an bestimmten Stellen tiefer werden. In den Häfen sollen neue Liegeplätze für Schiffe entstehen.

Innenstädte beleben und Förderprogramme verstetigen

Die SPD will Innenstädte und Ortskerne mit Förderprogrammen unterstützen, weil sich der Einzelhandel vielerorts zurückzieht und Leerstände entstehen. Die Zentren sollen aus Sicht des Programms grüner und lebendiger werden und mehr bieten als Geschäfte.

In vielen Innenstädten schließen Läden. Die SPD will den Städten mit Geld helfen. Arme Städte sollen weniger selbst zahlen müssen. Die Innenstädte sollen grüner werden. Es soll dort mehr Freizeit und Kultur geben.

Start-up-Förderung mit Wachstumsfonds ausbauen

Die SPD will die Start-up-Initiative des Landes erweitern und um einen Wachstumsfonds ergänzen. Gründungsstipendien sollen länger laufen, und mehr Frauen sollen gründen.

Die SPD will junge Firmen stärker fördern. Dafür soll es einen neuen Fonds geben. Stipendien für Gründer sollen zehn Monate dauern. Mehr Frauen sollen Firmen gründen.

SPD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl