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Was sagen die Parteien in Bremen zur Wirtschaft?

6 aktuelle Wahlprogramme in Bremen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

BIW

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Standort mit niedrigeren Abgaben und weniger Bürokratie stärken

Die BIW will Bremen für Unternehmen und Investoren attraktiver machen. Dazu sollen Landessteuern und Abgaben sinken, Verfahren kürzer werden und Bürokratie abgebaut werden. Hinzu kommen besseres Standortmarketing, neue Gewerbeflächen und eine breiter aufgestellte Wirtschaft.

Die BIW will mehr Firmen nach Bremen holen. Steuern und Abgaben im Land sollen sinken. Genehmigungen sollen schneller gehen. Es soll neue Flächen für Betriebe geben. Bremen soll mehr Werbung für sich machen.

Mittelstand und Gründungen gezielt fördern

Die BIW will die Mittelstandsförderung neu beleben und die Selbständigenquote erhöhen, die laut Programm mit 6,5 Prozent die niedrigste in Deutschland ist. Die landeseigene Förderbank soll neue Finanzierungsprogramme auflegen. Ein Mittelstandsbeauftragter und neue Gründerzentren an Hochschulen sollen hinzukommen.

In Bremen gibt es wenige Selbständige. Die BIW will das ändern. Die Förder-Bank des Landes soll kleinen Firmen Geld leihen. An den Hochschulen sollen Zentren für Gründer entstehen. Ein Beauftragter soll sich um kleine Firmen kümmern.

BIW: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 14 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 3 ausgewogen, 6 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Bürokratie abbauen und Standort attraktiver machen

Die CDU will Vorschriften systematisch überprüfen und streichen sowie die Abläufe zwischen Unternehmen und Verwaltung vereinfachen und beschleunigen. Der Staat soll nach ihrer Auffassung Rahmenbedingungen setzen, nicht selbst als Unternehmer auftreten, und Bremen soll neue Firmen anziehen.

Die CDU will weniger Regeln für Firmen. Sie will alle Vorschriften prüfen und unnötige streichen. Ämter sollen schneller arbeiten. Firmen sollen gern nach Bremen kommen. Der Staat soll nicht selbst Unternehmer sein.

Mehr Gewerbeflächen auf Vorrat erschließen

Die CDU will deutlich mehr Gewerbeflächen erschließen und jederzeit 100 Hektar sofort verfügbare Fläche vorhalten. Aus ihrer Sicht kann Bremen ansiedlungswilligen Unternehmen derzeit keine passenden Grundstücke anbieten. Betriebe sollen Flächen weiterhin kaufen können und nicht nur in Erbpacht erhalten.

Die CDU will mehr Flächen für Firmen vorbereiten. Es sollen immer 100 Hektar frei sein. Die CDU sagt: Heute findet eine neue Firma in Bremen oft keinen Platz. Firmen sollen Grundstücke auch kaufen dürfen.

Große Gewerbegebiete ausbauen und erweitern

Die CDU will die großen Gewerbestandorte in Bremen und Bremerhaven weiter erschließen und erweitern. Genannt werden der Gewerbepark Hansalinie, der Bremer Industrie-Park, das Güterverkehrszentrum und das Gebiet „Lune Delta“. Außerdem soll Bremen bei Gewerbeflächen enger mit niedersächsischen Nachbargemeinden zusammenarbeiten.

Die CDU will große Gewerbe-Gebiete ausbauen. Dort sollen sich mehr Firmen ansiedeln können. Das gilt für Bremen und für Bremerhaven. Bremen soll dabei auch mit Nachbar-Gemeinden in Niedersachsen zusammenarbeiten.

Technologiepark verdichten, Science Park aufbauen

Die CDU will den Technologiepark und die Airport-Stadt dichter bebauen und dabei vor allem steuerzahlende Unternehmen ansiedeln. In Bremen-Grohn soll zusammen mit der Constructor University ein „Science Park“ als ergänzender Standort entstehen.

Die CDU will im Technologie-Park mehr Firmen unterbringen. Das gilt auch für die Airport-Stadt am Flughafen. In Bremen-Grohn soll ein neuer Wissenschafts-Park entstehen. Dort sollen junge Firmen aus Medizin-Technik und Bio-Technologie starten.

Gründungen und Innovation in Clustern fördern

Die CDU will Innovationspolitik ins Zentrum der Wirtschaftspolitik rücken und die Angebote für Start-ups und Gründungsinteressierte stärken. Die Förderung soll sich auf acht Wirtschaftscluster konzentrieren, in denen Bremen nach Ansicht der Partei bereits stark ist. Mehr Frauen und Menschen mit Migrationsgeschichte sollen für Gründungen gewonnen werden.

Die CDU will neue Firmen und neue Ideen stärker fördern. Sie will sich auf acht Bereiche der Wirtschaft konzentrieren. Dazu gehören Raumfahrt, Hafen-Wirtschaft und Künstliche Intelligenz. Auch mehr Frauen sollen Firmen gründen.

Start-up-Fonds und Patentfonds auflegen

Die CDU will einen Bremer Start-up-Fonds schaffen, damit junge Unternehmen Geld für ihr Wachstum bekommen. Ein zweiter Fonds soll die Anmeldung und Verwertung von Patenten finanzieren, vor allem für Erfindungen aus Hochschulen und Instituten.

Die CDU will einen Geld-Topf für junge Firmen einrichten. Banken, Versicherungen und Bürger können dort Geld einzahlen. Ein zweiter Geld-Topf soll bei Patenten helfen. Ein Patent schützt eine Erfindung vor Nachahmung.

Handwerk stärken, Meisterpflicht erhalten

Die CDU will mit einer Fachkräfteoffensive mehr Nachwuchs für das Handwerk gewinnen und die duale Ausbildung stärken. Die Meisterpflicht soll bestehen bleiben, und die Meisterausbildung soll weiter mit einer Prämie von 4.000 Euro gefördert werden.

Die CDU will dem Handwerk helfen, mehr Fachleute zu finden. Die Berufs-Schulen sollen besser ausgestattet werden. Die Meister-Pflicht soll bleiben. Wer den Meister macht, soll weiter 4.000 Euro bekommen.

Öffentliche Aufträge regional und zentral vergeben

Die CDU will öffentliche Aufträge stärker zur Förderung der regionalen Wirtschaft nutzen. Vergabestellen sollen bei kleineren Aufträgen lokale Betriebe bevorzugt ansprechen und nicht automatisch das billigste Angebot wählen. Zugleich sollen die mehr als 80 Vergabestellen zu einer einzigen zusammengelegt und die Verfahren digitalisiert werden.

Die CDU will, dass Firmen aus der Region mehr Aufträge vom Staat bekommen. Nicht immer soll das billigste Angebot gewinnen. Bremen hat heute über 80 Stellen für die Vergabe. Die CDU will daraus eine einzige Stelle machen. Alles soll digital laufen.

Vergabegesetz von Zusatzvorgaben entlasten

Die CDU will aus dem Bremischen Tariftreue- und Vergabegesetz Vorgaben streichen, die nicht unmittelbar mit dem Auftrag zusammenhängen. Solche Vorgaben machen Vergaben aus Sicht der Partei bürokratischer, langsamer und teurer, weil sich viele Betriebe zurückziehen.

Die CDU will das Gesetz für öffentliche Aufträge in Bremen einfacher machen. Manche Regeln haben mit dem Auftrag selbst nichts zu tun. Diese Regeln sollen wegfallen. Die CDU sagt: Dann machen wieder mehr Firmen mit.

Bürokratiebremse „One in, two out“ einführen

Die CDU will für Landesgesetze das Prinzip „One in, two out“ einführen: Für jede neue Regelung sollen zwei bestehende wegfallen. Neu gegründete Unternehmen sollen im ersten Jahr von Bürokratie befreit und im zweiten Jahr nur minimal belastet werden.

Die CDU will weniger Vorschriften für Firmen. Für jede neue Regel im Land sollen zwei alte Regeln wegfallen. Neue Firmen sollen im ersten Jahr keine Bürokratie haben. Im zweiten Jahr soll es nur wenig Bürokratie geben.

Tourismusförderung ausbauen, Citytax zweckbinden

Die CDU will den Tourismus in Bremen und Bremerhaven stärker als Wirtschaftsfaktor nutzen und mehr Übernachtungen erreichen. Dafür sollen die Mittel für Tourismusförderung und Marketing steigen und dauerhaft bereitstehen. Die Einnahmen aus der Bettensteuer sollen vollständig in diesen Zweck fließen.

Die CDU will mehr Touristen nach Bremen und Bremerhaven holen. Dafür soll es dauerhaft mehr Geld für Werbung und Veranstaltungen geben. Hotels zahlen eine Betten-Steuer für ihre Gäste. Dieses Geld soll ganz in den Tourismus fließen.

Kreuzfahrtstandort Bremerhaven ausbauen

Die CDU will mehr Kreuzfahrtgäste nach Bremerhaven holen und dort ein neues Multifunktionsterminal bauen. Die Gäste sollen länger an Land bleiben, weil das Programm davon Vorteile für Ansehen und Wertschöpfung beider Städte erwartet.

Die CDU will mehr Kreuzfahrt-Schiffe nach Bremerhaven holen. Dafür soll ein neues Terminal entstehen. Ein Terminal ist die Anlage, an der Gäste ein- und aussteigen. Die Gäste sollen länger in den Städten bleiben.

Tourismuszentrum in der unteren Rathaushalle einrichten

Die CDU will in der unteren Rathaushalle eine zentrale Anlaufstelle für Bremen-Besucher schaffen. Zugleich sollen die historischen Sehenswürdigkeiten der Innenstadt besser miteinander verbunden und das digitale Informationssystem für Touristen weiterentwickelt werden.

Die CDU will einen zentralen Ort für Besucher in Bremen schaffen. Er soll in der unteren Rathaus-Halle entstehen. Die alten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt sollen besser verbunden sein. Die App für Touristen soll mehr können.

Sanierungsstau in den Häfen abbauen

Die CDU will die öffentliche Hafeninfrastruktur laufend modernisieren und den Sanierungsstau schrittweise mit einer Strategie auflösen. Die Häfen sollen als Universalhäfen wettbewerbsfähig bleiben, nachdem sie laut Programm Marktanteile an die Westhäfen verloren haben.

Die CDU will die Häfen in Bremen und Bremerhaven erneuern. Kaimauern, Schleusen und Brücken sollen repariert oder neu gebaut werden. So sollen die Häfen im Wettbewerb mit anderen Häfen bestehen.

Werften und Reedereistandort stärken

Die CDU will die Werften beim Wandel zum Spezialschiffbau unterstützen und Bremen als Reedereistandort sichern. Im Bund setzt sie sich dafür ein, die bestehenden Steuer- und Fördervorteile für Schiffe unter deutscher oder EU-Flagge zu erhalten.

Die CDU will Werften und Reedereien in Bremen helfen. Reedereien sind Firmen, denen Schiffe gehören. Die Steuer-Vorteile für deutsche Schiffe sollen bleiben. Auch die Ausbildung für Berufe in der Schifffahrt soll besser werden.

Schwimmenden Raketenstartplatz in der Nordsee unterstützen

Die CDU unterstützt Pläne von Privatwirtschaft und DLR für eine schwimmende Startplattform für kleine Trägerraketen in der Nordsee. Bremerhaven soll Basishafen werden; das Programm verweist auf fehlende Startplätze in Europa und die Abhängigkeit von russischen und US-amerikanischen Raketen.

Firmen planen einen Startplatz für kleine Raketen auf der Nordsee. Die Raketen bringen Satelliten ins All. Die CDU unterstützt diesen Plan. Bremerhaven soll der Hafen für diesen Startplatz werden.

Außengastronomie dauerhaft sichern und Gebühren erlassen

Die CDU will die in der Coronazeit entstandene Außengastronomie dauerhaft erhalten und ausbauen. Dafür sollen Fördergeld bereitstehen und die Gebühren für 2023 und 2024 entfallen.

Die CDU will Tische und Stühle vor Restaurants dauerhaft erlauben. Viele davon sind in der Corona-Zeit entstanden. Die Wirte sollen 2023 und 2024 keine Gebühren dafür zahlen. Es soll auch Förder-Geld geben.

Bremen-Nord mit Aktionsplan aufwerten

Die CDU will Bremen-Nord mit einem Aktionsplan attraktiver machen und stärker in den Mittelpunkt der Senatspolitik rücken. Geplant sind neue Geschäfte, Kultur, Unternehmensansiedlungen und der Ankauf der Wohnanlage „Grohner Düne“.

Die CDU will Bremen-Nord stärker fördern. Dort soll es neue Läden und mehr Kultur geben. Firmen sollen sich dort ansiedeln. Dann gibt es mehr Arbeitsplätze nah am Wohnort.

Bremerhavener Innenstadt neu entwickeln

Die CDU will das Zentrum Bremerhavens rund um das angekaufte Karstadt-Gebäude neu gestalten und zu den Havenwelten hin öffnen. Die Hochschule soll wachsen und stärker zur Belebung der Innenstadt beitragen.

Die CDU will die Innenstadt von Bremerhaven neu gestalten. Auf dem Karstadt-Gelände sollen Läden und eine Markthalle entstehen. Die Hochschule soll mehr Studienplätze bekommen. Parken soll günstig bleiben.

Ernährungsstrategie entwickeln, Lebensmittelverschwendung verringern

Die CDU will gemeinsam mit den anderen norddeutschen Ländern eine Strategie für eine nachhaltige Ernährungswirtschaft anstoßen und die Branche stärker unterstützen. Zugleich soll weniger Essen weggeworfen werden, vor allem in öffentlichen Kantinen und Großküchen.

Die CDU will Firmen unterstützen, die Lebensmittel herstellen. Dazu will sie mit anderen Ländern im Norden einen Plan machen. Außerdem soll weniger Essen im Müll landen. Übriges Essen soll zum Beispiel an die Tafeln gehen.

Experimentierklauseln und Reallabore ausbauen

Die CDU will, dass geltende Vorschriften befristet und in bestimmten Gebieten ausgesetzt werden können, um neue Technologien und Geschäftsmodelle zu erproben. Aus Sicht des Programms scheitern Neuerungen oft an alten Regelungen.

Die CDU will Test-Gebiete für neue Technik. Dort sollen manche Regeln für eine Zeit nicht gelten. So können Firmen und Forscher Neues ausprobieren, zum Beispiel Drohnen oder selbstfahrende Autos.

KI-Cluster für Gesundheitswirtschaft aufbauen

Die CDU will Bremen mit dem Umland zu einem führenden Standort für Medizin, Pflege und Gesundheitswirtschaft machen. Dazu sollen ein Kooperationsverbund für Künstliche Intelligenz, ein Gründerzentrum für Gesundheits-Start-ups und die Nutzung von Gesundheitsdaten für die Forschung beitragen.

Die CDU will Bremen zu einem starken Ort für Gesundheits-Firmen machen. Hochschulen, Forscher und Geld-Geber sollen bei Künstlicher Intelligenz zusammenarbeiten. Junge Firmen sollen Hilfe bekommen. Forscher sollen Gesundheits-Daten nutzen dürfen. Dabei soll der Datenschutz gelten.

Gründung und Behördenkontakte von Unternehmen digitalisieren

Die CDU will, dass alle Unternehmen in Bremen vollständig online gegründet werden können, wie es für das Handwerk bereits möglich ist. Auch das Unternehmenskonto, der Datenaustausch mit Behörden und die öffentliche Beschaffung sollen komplett digital werden.

Wer eine Firma gründet, braucht oft Papier und Termine beim Amt. Die CDU will das ändern. Jede Firma soll man ganz online gründen können. Auch Aufträge vom Staat sollen digital laufen.

CDU: alle 23 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,6), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 3 ausgewogen, 5 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Gründerfonds für Ausgründungen aus Hochschulen

Die FDP will Unternehmensgründungen aus den Hochschulen stärker fördern. Dafür sollen ein leicht zugänglicher Gründerfonds und ein landesweites Netzwerk für Gründungsinteressierte entstehen. Auch der Austausch zwischen Hochschulen und Wirtschaft soll wachsen.

Manche Menschen an Hochschulen wollen eine Firma gründen. Die FDP will ihnen dabei helfen. Dafür soll es einen Fonds mit Geld geben. Der Zugang soll einfach sein. Außerdem soll ein Netzwerk für Gründerinnen und Gründer entstehen.

Mehr Freihandelsabkommen abschließen

Die FDP spricht sich für weitere Freihandelsabkommen aus, weil Bremen als exportstarkes Land mit Häfen und Logistik davon profitiere. Langfristig schwebt ihr eine Freihandelszone aller liberalen Demokratien vor.

Bremen verkauft sehr viele Waren ins Ausland. Die FDP will deshalb mehr Verträge für freien Handel. Davon sollen die Häfen profitieren. Regeln für Umwelt und Verbraucher sollen so streng bleiben wie heute.

Bremen zum Gründerland machen

Die FDP will Unternehmensgründungen einfacher und digitaler machen und Ausgründungen aus Hochschulen erleichtern. Eine Start-up-Strategie, Entlastungen bei Kammerbeiträgen und mehr Wagniskapital sollen mehr Gründerinnen und Gründer ins Land holen.

Die FDP will, dass mehr Menschen in Bremen eine Firma gründen. Das soll einfacher werden und digital gehen. Neue Firmen sollen fünf Jahre keine Pflicht-Beiträge an die Kammern zahlen. Ein Fonds soll junge Firmen mit Geld unterstützen.

Green Economy und Gründungszentrum Lune Delta aufbauen

Die FDP will Ansiedlungen und Gründungen in umwelt- und klimafreundlichen Branchen fördern, vor allem in Bremerhaven. Im geplanten Gewerbegebiet „Lune Delta“ soll ein Gründungszentrum Green Economy entstehen, mit Schwerpunkten bei Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen.

Die FDP will Firmen fördern, die Umwelt und Klima schützen. In Bremerhaven soll dafür ein Zentrum für neue Firmen entstehen. Dort soll auch zu Wasserstoff geforscht werden. Wasserstoff ist ein Gas, das Energie liefern kann. Das soll neue Arbeitsplätze bringen.

Mehr Gewerbeflächen schaffen und anbinden

Die FDP will neue Gewerbegebiete schneller ausweisen, Brachen reaktivieren und bestehende Gebiete erweitern. Die Flächen sollen gut an Verkehrswege angeschlossen und an die Betriebe verkauft statt in Erbpacht vergeben werden.

Firmen brauchen Platz. In Bremen fehlen laut FDP solche Flächen. Die FDP will schneller neue Flächen für Firmen schaffen. Die Flächen sollen gute Straßen bekommen. Firmen sollen die Flächen kaufen können.

Tourismus in Bremen und Bremerhaven fördern

Die FDP will die Tourismusstandorte Bremen und Bremerhaven mit öffentlichen Investitionen weiterentwickeln. Die Bettensteuer bewertet sie als schädlich für die Branche, weil sie das Wachstum bremse.

Die FDP will mehr Gäste nach Bremen und Bremerhaven holen. Dafür soll die Stadt Geld in schöne Orte stecken. Schiffe mit Gästen sollen mehr Anlege-Stellen bekommen. Die Steuer auf Hotel-Übernachtungen findet die FDP schädlich.

Unternehmensnachfolge im Mittelstand unterstützen

Die FDP will kleine und mittlere Unternehmen dazu bringen, ihre Nachfolge frühzeitig zu planen, da viele Betriebe vor einem Generationswechsel stehen. Beratung, gute Beispiele und ein Blick auf die Finanzierung sollen Firmenübergaben erleichtern.

Viele Chefs in Bremen gehen bald in Rente. Dann braucht die Firma einen neuen Chef. Die FDP will, dass Firmen das früh planen. Dafür soll es Beratung und Hilfe geben. Auch Mitarbeiter sollen eine Firma übernehmen können.

Ausbildungsfonds mit Umlage verhindern

Die FDP lehnt den vom Bremer Senat geplanten Landesausbildungsfonds ab. Finanziert würde er über eine Umlage von Betrieben, die mehr als fünf Menschen beschäftigen. Die Abgabe würde Betriebe in einer Zeit steigender Kosten zusätzlich belasten. Aus Sicht der Partei fehlt es nicht an Ausbildungsbereitschaft, sondern an geeigneten Bewerbern.

Der Bremer Senat plant einen Fonds für Ausbildung. Firmen mit mehr als fünf Beschäftigten sollen dafür Geld zahlen. Die FDP ist dagegen. Sie sagt: Firmen wollen ausbilden, finden aber keine passenden Bewerber. Schuld daran sei die schlechte Schul-Bildung.

Hafeninfrastruktur ausbauen und digitalisieren

Die FDP will, dass das Land mehr in Erhalt, Ausbau und Digitalisierung der bremischen Häfen investiert und Planungsverfahren beschleunigt. Betriebsabläufe sollen digital und der Umschlag automatisiert werden. Das soll Kosten senken und die Häfen im internationalen Wettbewerb stärken.

Die FDP will mehr Geld für die Häfen in Bremen und Bremerhaven. Kaimauern und Anlagen sollen erneuert werden. Die Planung soll schneller gehen. Die Arbeit im Hafen soll digital und mit mehr Automaten laufen.

Hafenflächen überprüfen und neu nutzen

Die FDP fordert eine Bestandsaufnahme der Hafenflächen und ihrer Nutzung sowie ein flexibles Flächennutzungskonzept. Nach dem Scheitern des Offshore-Terminals Bremerhaven sollen vorhandene Flächen besser genutzt und Gewerbeflächen in Hafennähe geschaffen werden. Für Schwer- und Großgüter soll ein eigenes Terminal entstehen.

Die FDP will prüfen, wie die Flächen im Hafen genutzt werden. Die Flächen sollen besser genutzt werden. Firmen sollen sich nahe am Hafen ansiedeln können. Für sehr schwere und große Güter soll es einen eigenen Platz zum Verladen geben.

Kooperation der norddeutschen Seehäfen ausbauen

Die FDP will, dass die nordwestdeutschen Seehäfen enger zusammenarbeiten, um im weltweiten Wettbewerb zu bestehen und Marktanteile zurückzugewinnen. Sie unterstützt eine nationale Hafenstrategie und deren zügige Umsetzung im Bund. Die Politik soll sich bei Verhandlungen auf das Wesentliche beschränken.

Die Häfen in Norddeutschland sollen mehr zusammenarbeiten. So sollen sie gegen Häfen in anderen Ländern bestehen. Die FDP ist für einen gemeinsamen Plan für alle deutschen Häfen. Die Politik soll sich dabei nur um das Wichtigste kümmern.

Bremerhaven als Hafen für Weltraumbahnhof etablieren

Die FDP will Bremerhaven als Versorgungshafen für eine schwimmende Raketen-Startplattform in der Nordsee ins Gespräch bringen. Sie erwartet davon Vorteile für die Raumfahrtbranche in Bremen und für den Hafenstandort.

In der Nordsee könnte eine Start-Plattform für kleine Raketen entstehen. Die FDP will, dass Bremerhaven der Hafen dafür wird. Von dort sollen Schiffe die Plattform versorgen. Das soll Firmen und dem Hafen helfen.

Sonntagsöffnung der Geschäfte erleichtern

Die FDP will die Regeln zur Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen ändern, damit Einkaufen auch sonntags möglich wird. Sie begründet das mit der Konkurrenz durch den Onlinehandel und der Attraktivität Bremens; die Geschäfte sollen selbst entscheiden, ob sie öffnen.

Die FDP will, dass Geschäfte auch am Sonntag öffnen dürfen. Viele Menschen kaufen am Wochenende im Internet ein. Die Läden in der Stadt sollen diese Kunden nicht verlieren. Jedes Geschäft soll selbst entscheiden, ob es am Sonntag öffnet.

FDP: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,8), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 5 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Gewerbemieten senken und Immobilien umbauen

Die Grünen wollen, dass die Mieten in der Innenstadt sinken, und setzen dafür auf Gespräche mit den Eigentümern. Die Stadt soll den Umbau großer Handels- und Büroimmobilien mit Bundesmitteln der Städtebauförderung und mit dem besonderen Städtebaurecht begleiten. So sollen neue, kreative Unternehmen im Zentrum Fuß fassen können.

Die Grünen wollen niedrigere Mieten für Läden in der Innenstadt. Dafür wollen sie mit den Besitzern der Häuser reden. Die Stadt soll beim Umbau alter Gebäude helfen. Dann können neue Geschäfte in die Innenstadt kommen.

Stahlwerk klimaneutral machen und Standort erhalten

Die Grünen wollen Bremen als Stahlstandort erhalten und das Stahlwerk beim Umstieg auf klimaneutrale Produktion unterstützen. Dafür sollen rechtliche und infrastrukturelle Voraussetzungen geschaffen und neue Technologien stark gefördert werden. Im Rahmen einer grünen Industriepolitik sollen Unternehmen und Beschäftigte am Umbau beteiligt werden.

Bremen soll weiter Stahl herstellen. Das Stahlwerk soll aber dem Klima nicht mehr schaden. Die Grünen wollen dafür Regeln, Leitungen und Netze schaffen. Sie wollen neue Technik stark fördern.

Hansalinie als grünes Gewerbegebiet für Autoindustrie entwickeln

Die Grünen wollen den Gewerbepark Hansalinie zu einem grünen Gewerbegebiet machen, um Arbeitsplätze der Automobilbranche in Bremen zu sichern. Mercedes und die Zulieferer sollen dort einen Standort für den Weg zur Klimaneutralität erhalten. Zudem soll die Ladeinfrastruktur für E-Autos rasch wachsen.

Bremen soll ein Ort für den Auto-Bau bleiben. Die Grünen wollen das Gewerbe-Gebiet Hansalinie umweltfreundlich ausbauen. Dort sollen Mercedes und andere Firmen Platz für E-Autos haben. Es soll schnell mehr Lade-Säulen geben.

Gewerbegebiet Lune Delta für Green Economy entwickeln

Die Grünen wollen in Bremerhaven das nachhaltige Gewerbegebiet Lune Delta für Unternehmen der Green Economy entwickeln. Ein Gründerzentrum und ein Testfeld für Elektrolyseure sollen den Kern bilden und die Luneplate zu einem Zentrum der Wasserstoffforschung machen. Davon erwartet die Partei einen wirtschaftlichen Impuls für Bremerhaven und die Region.

In Bremerhaven soll ein großes, umweltfreundliches Gewerbe-Gebiet entstehen. Es heißt Lune Delta. Dort sollen Firmen mit grünen Ideen arbeiten. Es soll ein Zentrum für neue Firmen geben. Forscher sollen dort Technik für Wasserstoff testen.

Flächenkreislaufwirtschaft und grüne Gewerbegebiete durchsetzen

Die Grünen wollen Gewerbeflächen künftig vor allem im Bestand gewinnen, statt weitere Grünflächen zu versiegeln. Das bisherige Tempo der Neuversiegelung sei weder ökologisch noch ökonomisch tragfähig. Neue Standards sollen grüne Gewerbegebiete schaffen, und langfristig soll das Netto-Null-Ziel erreicht werden.

Bremen soll weniger Grün-Flächen für Gewerbe bebauen. Firmen sollen vorhandene Flächen besser nutzen. Die Grünen wollen dafür Betriebe beraten. Neue Gewerbe-Gebiete sollen Klima und Umwelt schonen.

Luft- und Raumfahrtstandort Bremen langfristig sichern

Die Grünen wollen Bremen als wichtigen Standort der Luft- und Raumfahrt erhalten. Die Branche soll damit am Ziel eines klimafreundlicheren Luftverkehrs mitwirken. Dazu will die Partei das Bremer Profil in überregionalen Kooperationen stärken.

Bremen soll ein wichtiger Ort für Flugzeug-Bau und Raumfahrt bleiben. Fliegen soll dem Klima weniger schaden. Firmen und Forscher sollen dafür zusammen arbeiten. Bremen arbeitet dabei mit Hamburg und Niedersachsen zusammen.

Gewerbeflächen sichern und regional abstimmen

Die Grünen wollen bestehende Gewerbeflächen vor einer Umnutzung schützen und den Gesamtbestand an Industrieflächen erhalten. Weil Bremen und die Nachbarkommunen kaum noch Flächenreserven haben, soll eine gemeinsame Strategie für Wirtschaftsflächen entstehen.

Die Grünen wollen Flächen für Betriebe schützen. Aus diesen Flächen sollen nicht einfach Wohnungen werden. Bremen hat nur noch wenig freie Flächen. Darum soll Bremen mit den Nachbar-Gemeinden zusammen planen.

Wirtschaftsförderung zur Transformationsagentur umbauen

Die Grünen wollen, dass sich die Wirtschaftsförderung Bremen als Transformationsagentur versteht und Unternehmen beim sozialökologischen Umbau berät. Das Management von Gewerbegebieten soll nach und nach alle Standorte der Stadt abdecken.

Betriebe sollen umwelt-freundlicher werden. Dafür brauchen sie Beratung. Die Grünen wollen, dass die Wirtschafts-Förderung Bremen dabei hilft. Sie soll sich um alle Gewerbe-Gebiete der Stadt kümmern.

Gründungen und Sozialunternehmen dauerhaft fördern

Die Grünen wollen Gründerinnen und Gründern feste Standorte statt Zwischennutzungen bieten und fehlende Lager- und Hallenflächen bereitstellen. Die öffentliche Förderung von Sozialunternehmen soll dauerhaft weiterlaufen, Frauen sollen beim Gründen gezielt unterstützt werden.

Die Grünen wollen Menschen helfen, die eine Firma gründen. Sie sollen feste Räume und Hallen bekommen. Auch Sozial-Unternehmen sollen weiter Geld bekommen. Das sind Firmen, die Probleme der Gesellschaft lösen wollen. Frauen sollen beim Gründen besondere Hilfe bekommen.

Nachhaltigen Tourismus in Bremen und Bremerhaven stärken

Die Grünen wollen, dass der Tourismus ein starker Wirtschaftsfaktor im Land bleibt und sich mit Blick auf den Klimawandel weiterentwickelt. Mehr Marketing und digitale Angebote sollen beide Städte als Ziele für nachhaltiges Reisen bekannter machen.

Der Tourismus ist wichtig für Bremen und Bremerhaven. Die Grünen wollen ihn stark halten. Er soll umwelt-freundlicher werden. Dafür soll es mehr Werbung und mehr digitale Angebote geben.

Norddeutsche Seehäfen enger zusammenarbeiten lassen

Die Grünen wollen, dass die deutschen Seehäfen enger kooperieren, statt gegeneinander zu arbeiten. Die norddeutschen Länder sollen gemeinsame Interessen festlegen und sie beim Bund und in der EU vertreten. So soll ihre Stellung gegenüber anderen europäischen Häfen und den großen Reederei-Allianzen stärker werden.

Die Grünen wollen: Die Häfen in Norddeutschland arbeiten enger zusammen. Die Bundesländer im Norden sollen gemeinsame Ziele festlegen. Diese Ziele sollen sie beim Bund und in Europa vertreten. So sollen die Häfen stärker gegenüber großen Schiffs-Firmen werden.

Souveränität über die Häfen sichern

Die Grünen wollen eine Hafen- und Infrastrukturpolitik, die die eigene Kontrolle über die Häfen sichert. Aus Sicht des Programms führen Wirtschaftsbeziehungen mit Autokratien zu Abhängigkeiten bei kritischer Infrastruktur und im Handel. Die Politik soll eine an Werten ausgerichtete Außenhandelsstrategie stützen.

Die Grünen wollen: Deutschland behält die Kontrolle über seine Häfen. Sie warnen vor Geschäften mit Staaten ohne Demokratie. Solche Geschäfte machen nach ihrer Meinung abhängig. Der Handel mit anderen Ländern soll sich stärker an Werten ausrichten.

Grüne: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 16 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 13 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,8), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Öffentliche Gelder an Eigentum und Mitsprache knüpfen

Die Linke will staatliche Hilfen für Unternehmen an Bedingungen binden. Wer öffentliches Geld erhält, soll dem Staat Eigentumsanteile und Mitsprache einräumen sowie ökologische und soziale Zusagen machen.

Manche Firmen bekommen Geld vom Staat. Die Linke will dafür Bedingungen. Der Staat soll dann Anteile an der Firma bekommen. Er soll auch mitbestimmen dürfen. Die Firmen sollen Arbeitsplätze und Löhne zusichern.

Gewerbeansiedlung im Bremer Westen steuern

Die Linke will ehemalige Hafenflächen im Industriehafen und im Hemelinger Hafen zu Gewerbegebieten erklären, um die Nutzung besser kontrollieren zu können. Stark belastete Stadtteile wie Oslebshausen sollen gezielte Ausgleichsmaßnahmen erhalten.

Im Bremer Westen gibt es viel lautes Gewerbe. Die Linke will das besser steuern. Alte Hafen-Flächen sollen normale Gewerbe-Gebiete werden. Die Stadt soll sie kaufen. Belastete Stadtteile sollen einen Ausgleich bekommen.

Industrie klimaneutral umbauen und Wirtschaft verbreitern

Die Linke will die Industrie in Bremen und Bremerhaven beim Umstieg auf klimaneutrale Produktion fördern, um Betriebe und Arbeitsplätze zu halten. Zugleich soll die Wirtschaft breiter aufgestellt und weitere Branchen sollen stärker gefördert werden.

In Bremen gibt es große Fabriken, zum Beispiel für Stahl. Sie sollen klimaneutral werden. Die Linke will dabei mit Geld helfen. So sollen die Arbeitsplätze bleiben. Auch andere Branchen sollen mehr Förderung bekommen.

Wirtschaft am Gemeinwohl ausrichten

Die Linke will eine Gemeinwohlökonomie, die sich an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen ausrichtet statt an Profit. Kooperation soll an die Stelle von Konkurrenz treten, und alle Branchen sollen für ihren Beitrag Beachtung finden.

Die Linke will eine andere Wirtschaft. Sie soll den Menschen und der Umwelt dienen. Gewinn soll nicht das wichtigste Ziel sein. Firmen sollen mehr zusammenarbeiten. Auch Branchen mit vielen Frauen sollen mehr Beachtung bekommen.

Innovationsförderung überarbeiten und ausbauen

Die Linke will die Förderprogramme für Innovation neu fassen und die Regionale Innovationsstrategie umsetzen. Geplant sind ein Kompetenzzentrum Smart Services, ein Masterplan zur Kreislaufwirtschaft und eine gestärkte Wirtschaftsförderung Bremen.

Die Linke will neue Ideen in Firmen stärker fördern. Dafür ändert sie die Förder-Programme. Es soll ein neues Zentrum für digitale Dienste geben. Auch ein Plan für Reparieren und Wiederverwerten ist geplant. Kleine Firmen sollen leichter an Förderung kommen.

Luft- und Raumfahrtstandort Bremen stärken

Die Linke will Bremen als Standort der Luft- und Raumfahrt stärken und das Forschungszentrum ECOMAT weiterentwickeln. Projekte für CO₂-neutrales Fliegen sollen Emissionen senken und zugleich den Airbus-Standort und seine Arbeitsplätze sichern.

In Bremen arbeiten viele Menschen in der Luft- und Raumfahrt. Die Linke will diese Branche stärken. Flugzeuge sollen in Zukunft klimaneutral fliegen. Dazu soll in Bremen geforscht werden. So sollen die Arbeitsplätze bei Airbus sicher bleiben.

Kleine und mittlere Unternehmen fördern und vertreten

Die Linke will kleine und mittlere Unternehmen bei Digitalisierung, Fachkräftegewinnung und Organisationsentwicklung unterstützen. Senat und Wirtschaftsressort sollen die Interessen der Bremer Wirtschaft aktiv beim Bund und in der EU vertreten.

Die Linke will kleinen und mittleren Firmen helfen. Sie sollen Geld und Beratung für digitale Technik bekommen. Auch bei der Suche nach Fachleuten gibt es Hilfe. Der Senat soll sich in Berlin für Bremer Firmen einsetzen.

Genossenschaften und gemeinwohlorientierte Betriebe fördern

Die Linke will alternative Unternehmensformen unterstützen und ein Förderprogramm für die Gründung gewerblicher Genossenschaften schaffen. Solche Betriebe machen die Wirtschaft nach Ansicht der Partei widerstandsfähiger und tragen zu Innovation und Umbau bei.

Die Linke will besondere Arten von Firmen fördern. Dazu gehören Genossenschaften. Das sind Firmen, die ihren Mitgliedern gemeinsam gehören. Auch Firmen für das Gemeinwohl sollen Hilfe bekommen. Die Linke meint: Das macht die Wirtschaft stabiler.

Gründungen fördern, besonders von Frauen und Migranten

Die Linke will mehr Unternehmensgründungen von Frauen und von Menschen mit Migrationshintergrund erreichen. Dazu plant sie Beratung im Quartier sowie mehr Startkapital, Zuschüsse und Beteiligungskapital für Start-ups.

Die Linke will, dass mehr Menschen eine Firma gründen. Besonders Frauen und Menschen mit Migrations-Hintergrund sollen Hilfe bekommen. Es soll Beratung direkt im Stadtteil geben. Neue Firmen sollen leichter Geld für den Start bekommen.

Gewerbeflächen in Erbpacht vergeben und nachverdichten

Die Linke will Gewerbegrundstücke grundsätzlich in Erbpacht vergeben, damit das Land langfristig über die Flächen bestimmen kann. Gewerbegebiete sollen ökologisch erschlossen, dichter genutzt und mit Wohnen, Sozialem und Kultur gemischt werden.

Firmen brauchen Platz in Bremen. Die Linke will Grundstücke nicht verkaufen, sondern verpachten. So behält das Land die Kontrolle über den Boden. Gewerbe, Wohnen und Kultur sollen nebeneinander Platz haben. Auch für Kultur-Projekte soll es Flächen geben.

Tourismus, Messe und Veranstaltungsbranche stärken

Die Linke will die Tourismusstrategie umsetzen und den Messe- und Kongressstandort Bremen durch bessere Veranstaltungsorte stärken. Die Veranstaltungsbranche soll vielfältig bleiben, und das Fachkräftemarketing der Stadt soll weiterentwickelt werden.

Die Linke will mehr Gäste nach Bremen holen. Die Messe und die großen Hallen sollen besser ausgestattet werden. Es soll weiter viele Konzerte und Kongresse geben. Bremen soll auch um Fachkräfte werben.

Innenstadt umgestalten und Gewerbemieten deckeln

Die Linke will Gewerbemieten begrenzen und sich im Bund dafür einsetzen, dass Regeln wie die Mietpreisbremse auch für Gewerbeimmobilien gelten. Das Land soll Immobilien in der Innenstadt kaufen und vermieten, um mehr Einfluss auf deren Gestaltung zu bekommen.

Die Linke will die Innenstadt lebendiger machen. Die Mieten für Läden sollen nicht zu hoch sein. Dafür soll es neue Regeln vom Bund geben. Das Land soll selbst Häuser kaufen und vermieten. Neue Geschäfts-Ideen sollen Räume zum Ausprobieren bekommen.

Schifffahrt fair und klimaneutral ausrichten

Die Linke will klimaneutrale Schiffsantriebe fördern und die Häfen mit der nötigen Versorgungsinfrastruktur ausstatten. Außerdem will sie das System der Billigflaggen abschaffen, um Seeleute vor Ausbeutung zu schützen.

Die Linke will Schiffe ohne Schaden für das Klima. Die Häfen sollen dafür die nötige Technik bekommen. Seeleute sollen fair behandelt werden. Reeder sollen Staats-Geld nur bekommen, wenn ihr Schiff unter deutscher Flagge fährt.

Wasser, Abwasser und Müllabfuhr 2028 rekommunalisieren

Die Linke will Abwasserentsorgung, Trinkwasserversorgung, Müllabfuhr und Straßenreinigung 2028 vollständig in öffentliche Hand zurückholen, wenn die Leistungsverträge mit privaten Unternehmen enden. Gebühren sollen nur die tatsächlichen Kosten decken, und alle Beschäftigten sollen nach Tarif bezahlt werden.

Private Firmen kümmern sich in Bremen um Wasser, Abwasser und Müll. Die Verträge enden im Jahr 2028. Dann soll die Stadt diese Aufgaben wieder selbst übernehmen. Die Gebühren sollen sinken und die Löhne fair sein.

Häfen kooperieren lassen statt Weser vertiefen

Die Linke setzt auf eine engere Zusammenarbeit der norddeutschen Häfen mit gemeinsamen Arbeits- und Umweltstandards. Eine Vertiefung der Weser lehnt sie wegen ökologischer Risiken und geringen Nutzens ab; marode Kajen in Bremerhaven sollen saniert werden.

Die Linke will, dass die Häfen in Nord-Deutschland zusammenarbeiten. Sie sollen gleiche Regeln für Arbeit und Umwelt haben. Die Weser soll nicht tiefer gemacht werden. Die Anlege-Mauern im Hafen von Bremerhaven sollen repariert werden.

Industrie, Hochschule und Landesämter in Bremerhaven stärken

Die Linke will die Nahrungsmittelindustrie in Bremerhaven am Standort halten und die Hochschule ausbauen. Die Zweigstellen der Landesämter und des Landgerichts in der Stadt sollen bleiben und mehr Personal bekommen.

In Bremerhaven arbeiten viele Menschen in Lebensmittel-Fabriken. Die Linke will diese Arbeitsplätze sichern. Die Hochschule soll größer werden. Die Ämter des Landes in Bremerhaven sollen mehr Personal bekommen.

Linke: alle 16 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Wirtschaftsförderung und Aufträge an Gute Arbeit knüpfen

Die SPD will Gute Arbeit zu einem eigenen Ziel der Wirtschaftsförderung machen. Öffentliche Aufträge sollen nicht mehr an Unternehmen mit prekären Arbeitsverhältnissen gehen. Dazu soll ein Kriterienkatalog entstehen, der etwa die Tarifbindung berücksichtigt.

Die SPD will gute Arbeits-Bedingungen fördern. Firmen mit unsicheren und schlecht bezahlten Jobs sollen keine Aufträge vom Land bekommen. Dafür will die SPD eine Liste mit Regeln schreiben. Eine Regel kann sein: Die Firma zahlt nach Tarif.

Umbau des Stahlwerks zu grünem Stahl fördern

Die SPD will den Umstieg des Bremer Stahlwerks auf eine klimaneutrale Produktion mit Landesgeld mitfinanzieren. Außerdem sollen Genehmigungen zügig erteilt und Strom- sowie Wasserstoffanschlüsse unterstützt werden. Aus Sicht des Programms hat nur grüner Stahl eine Zukunft.

Das Stahlwerk in Bremen soll ohne Kohle arbeiten. Die SPD will dafür Geld vom Land geben. Genehmigungen sollen schnell kommen. Das Werk soll mehr Strom und Wasserstoff bekommen. Die SPD sagt: Nur sauberer Stahl hat Zukunft.

Industrie bei klimaneutralem Umbau unterstützen

Die SPD will die bremische Industrie dabei unterstützen, Produktion und Produkte klimaneutral zu machen, mit Fördergeld und passender Infrastruktur. Im Blick sind vor allem Airbus, das Mercedes-Werk und der Nutzfahrzeugbauer Faun. Das Programm sieht darin den Weg, die Industrie am Standort zu sichern.

Die SPD will der Industrie in Bremen helfen. Fabriken und Produkte sollen dem Klima nicht mehr schaden. Das Land gibt dafür Förderung und sorgt für Leitungen und Flächen. Es geht vor allem um Airbus, Mercedes und Faun. So sollen die Arbeitsplätze bleiben.

Bremen als führenden Raumfahrtstandort erhalten

Die SPD will Bremens Stellung als wichtigster deutscher Raumfahrtstandort sichern. Die Unternehmen sollen Hilfe bei der Suche nach Fachkräften bekommen, und ein Erweiterungsbau für das Forschungszentrum ECOMAT wird geprüft. In Berlin und Brüssel will sich das Land für den Standort einsetzen.

In Bremen arbeiten viele Firmen für die Raumfahrt. Die SPD will, dass das so bleibt. Sie will den Firmen helfen, gute Fachleute zu finden. Sie prüft einen neuen Bau für ein Forschungs-Zentrum. Bremen soll bei der Bundes-Regierung und der EU für die Raumfahrt werben.

Start-ups, Dienstleister und Lebensmittelbranche fördern

Die SPD will Unternehmensgründungen unterstützen und Start-ups über bestehende Einrichtungen weiter fördern. Dienstleistungsfirmen sollen Beratung zur Digitalisierung und besseren Netzausbau erhalten. Auch die Nahrungs- und Genussmittelbranche will die Partei stärken.

Die SPD will Menschen helfen, die eine Firma gründen. Dafür gibt es Stellen wie das Starthaus oder den Food Hub. Die SPD will diese weiter fördern. Dienstleister sollen Beratung zur Digitalisierung bekommen. Auch Firmen für Lebensmittel sollen Hilfe bekommen.

Logistikbranche im Wandel unterstützen, Tarifbindung stärken

Die SPD will Logistikfirmen bei Digitalisierung, klimaneutralen Antrieben und Fachkräftesicherung unterstützen. Zugleich sollen in der Branche mehr Tarifverträge gelten und die Sozialpartnerschaft gestärkt werden. Gewerbegebiete für Zulieferer und Kontraktlogistik sollen weiterentwickelt werden.

In der Logistik arbeiten viele Menschen in Bremen. Logistik heißt: Waren lagern und transportieren. Die SPD will den Firmen bei neuer Technik helfen. Mehr Beschäftigte sollen nach Tarif-Vertrag bezahlt werden. Gewerbe-Gebiete für Logistik sollen wachsen.

Tourismus und Kreuzfahrtterminal ausbauen

Die SPD will die Tourismuskonzepte beider Städte weiterentwickeln, mehr Marketing für das Land betreiben und die Branche digitaler machen. Große Veranstaltungen wie die Sail Bremerhaven 2025 sollen unterstützt werden. Das Kreuzfahrtterminal in Bremerhaven soll ausgebaut und besser mit der Stadt verbunden werden.

Die SPD will mehr Gäste nach Bremen und Bremerhaven holen. Sie will mehr Werbung für das Land machen. Große Feste wie die Sail 2025 sollen Hilfe bekommen. Der Hafen für Kreuzfahrt-Schiffe in Bremerhaven soll größer werden.

Handwerk bei Qualifizierung und Wandel unterstützen

Die SPD will Handwerksbetriebe mit Transformationslotsen und mehr Beratung zur Finanzierung von Weiterbildung unterstützen. Das Programm sieht das Handwerk als entscheidend für die Klimaneutralität, vor allem bei Gebäuden. Tarifbindung, flexible Arbeitszeiten und duale Studienangebote sollen die Berufe attraktiver machen.

Das Handwerk braucht viele neue Fachleute. Sie bauen zum Beispiel neue Heizungen ein. Das hilft dem Klima. Die SPD will Betriebe beraten, wie sie Weiterbildung bezahlen können. Lotsen sollen den Betrieben beim Wandel helfen. Gute Löhne und flexible Arbeitszeiten sollen das Handwerk beliebter machen.

Handwerk in den Quartieren durch Gewerbeschutzgebiete sichern

Die SPD will, dass Handwerksbetriebe in den Stadtteilen bleiben können, und dafür Gewerbeschutzgebiete einsetzen. Zusätzlich sollen neue Flächen dem Handwerk Raum zum Wachsen geben. Das Programm sieht das Handwerk als Teil der Nahversorgung.

Die SPD will Handwerks-Betriebe in den Stadtteilen halten. Dafür soll es Gewerbe-Schutz-Gebiete geben. Dort dürfen Betriebe nicht verdrängt werden. Außerdem soll das Handwerk neue Flächen bekommen.

Gewerbeflächenpolitik als Kreislaufwirtschaft neu aufstellen

Die SPD will die Flächenpolitik neu ordnen und vorhandene Gewerbeflächen stärker nutzen, statt immer neue zu erschließen. Brachliegende Industrieareale sollen wieder genutzt werden, das Land soll sich mehr Vorkaufs- und Rückkaufsrechte sichern. Begründet wird dies mit der knappen Fläche im kleinsten Bundesland.

In Bremen gibt es wenig freie Fläche. Die SPD will deshalb alte Industrie-Flächen wieder nutzen. Das Land soll Flächen öfter zurückkaufen dürfen. Gewerbe-Flächen sollen Gewerbe-Flächen bleiben. Mit dem Umland will Bremen zusammenarbeiten.

In Häfen investieren und Containerterminal sichern

Die SPD will weiter vorrangig in die bremischen Häfen investieren und die laufende Investitions- und Innovationsoffensive fortsetzen. Der Containerterminal Bremerhaven soll durch langfristige Bindung großer Reedereien und die Anpassung der Außenweser gestärkt werden. Vom Bund erwartet die SPD mehr Einsatz für die Seehäfen.

Die SPD will viel Geld in die Häfen von Bremen und Bremerhaven stecken. Die Kaje für Container in Bremerhaven soll erneuert werden. Große Reedereien sollen lange bleiben. Der Bund soll die Häfen stärker unterstützen.

Maritimes Wissenschaftszentrum in Bremerhaven aufbauen

Die SPD will in Bremerhaven ein maritimes Wissenschaftszentrum schaffen, das Forschung, Gesellschaft und Unternehmen zusammenbringt. Es soll auch günstige Räume und Infrastruktur für Gründungen aus Hochschule und Forschung bieten.

Die SPD will in Bremerhaven ein Zentrum für Meeres-Forschung. Dort sollen Forscher und Firmen zusammenarbeiten. Wer nach dem Studium eine Firma gründen will, soll dort günstig Platz finden. So sollen aus Wissen neue Arbeitsplätze entstehen.

SPD: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl