Klimaneutralen Industrieumbau mit Finanzhilfen fördern
Die Linke fordert Finanzhilfen für energieintensive Betriebe, damit die Industrie möglichst schnell und sozialverträglich CO2-neutral wird. Dazu sollen grüner Strom, Wasserstoffinfrastruktur und staatlich geförderte Märkte für klimaneutrale Grundstoffe kommen.
Fabriken stoßen viel CO2 aus. Die Linke will, dass sie schnell klimaneutral werden. Betriebe mit hohem Energie-Verbrauch sollen dafür Geld vom Staat bekommen. So sollen die Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Die jährliche Hilfe soll so hoch sein wie der Unterschied zwischen den Kosten der CO2-Vermeidung und dem Preis der CO2-Zertifikate, sofern im Betrieb Energie eingespart wurde. Das soll ebenso für kleine und mittlere Unternehmen gelten. Die Linke will Forschung zu neuen Produkten und Verfahren fördern und die heimische Industrie vor Preisdumping im Außenhandel schützen. Grüne Leitmärkte, etwa für Stahl und Beton, sollen Planungssicherheit für langfristige Investitionen geben.
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„Um den sozial gerechten und klimaneutralen Umbau der Industrie zu ermöglichen, fordern wir Finanzhilfen für energieintensive Industriebetriebe.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Staatliche Zuschüsse, geförderte Leitmärkte und Schutz vor Dumping bauen die aktive Industriepolitik aus.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Die Industrie soll möglichst schnell CO2-neutral werden, wobei Hilfen die Wettbewerbsfähigkeit sichern sollen.