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Freie Wähler zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Bürgernahe Politik mit Sachverstand – Landtagswahlprogramm 2024“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 33 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Breiter Energiemix ohne vorgezogenen Kohleausstieg

Die Freien Wähler wollen günstige Energie durch eine Mischung aus erneuerbaren und konventionellen Quellen sowie neuen Technologien. Einen früheren Kohleausstieg lehnen sie ab. Erneuerbare Anlagen sollen dezentral entstehen, wobei Kommunen und Bürger an den Erträgen beteiligt werden.

Die Freien Wähler wollen billigere Energie. Dafür wollen sie viele Energie-Quellen nutzen. Dazu gehören Wind, Sonne, Wasser und auch Kohle. Die Kohle soll nicht früher enden als geplant. Gemeinden und Bürger sollen an der Energie mitverdienen.

Das Programm begründet den Energiemix mit hohen Energiepreisen, die aus Sicht der Partei Unternehmen und Verbraucher belasten. Windkraft, Photovoltaik und Geothermie sollen an geeigneten Orten gebündelt werden und Rücksicht auf Anwohner nehmen. Die Wasserkraft soll ausgebaut, stillgelegte Pumpspeicherwerke wie Niederwartha sollen wieder in Betrieb gehen. Auf dem Land sind Biomasse-Kraftwerke vorgesehen. Kommunen sollen Hilfe bekommen, wenn sie Bürgerenergiegenossenschaften gründen. Der Kohleausstieg soll nicht vorgezogen werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Das alles ist nachhaltig möglich nur durch einen vernünftigen Energiemix aus erneuerbaren Energien, konventionell erzeugten Energien und zukunftstechnologischen Entwicklungen.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der Punkt hält am bisherigen Kohlezeitplan fest und wendet sich gegen ein diskutiertes Vorziehen, verbunden mit dem Vorrang niedriger Preise.

Wasserstoff, Methanol und Kernfusion erforschen

Die Freien Wähler setzen auf Wasserstoff und Methanol und wollen die Forschung dazu im Freistaat fördern. Die Kernfusionsforschung soll höchste Priorität erhalten. Die Förderung der Elektromobilität im bisherigen Umfang lehnt die Partei ab.

Die Freien Wähler setzen auf Wasserstoff und Methanol. Das sind Stoffe, aus denen man Energie gewinnt. Sachsen soll die Forschung dazu fördern. Auch die Kernfusion soll erforscht werden. Für Elektro-Autos soll es weniger Fördergeld geben.

Gefördert werden soll Forschung zu höheren Wirkungsgraden, zu Wasserstoff als Speicher und zur Sicherheit bei Transport und Nutzung. Ein Zeitplan soll festlegen, wann Wasserstoff und Methanol verfügbar sind, damit Verbraucher und Hersteller planen können. Der Umstieg von Erdgas auf Wasserstoff soll mit einfachen Förderungen und ohne neue regulatorische Hürden gelingen. Strom und Gas sollen in einem Netzausbauplan berücksichtigt werden. Die Elektromobilität hat nach Ansicht der Partei einen hohen CO2-Fußabdruck und Ressourcenverbrauch. Generell setzt das Programm auf technologieoffene Forschung statt auf Verbote.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Für die FREIEN WÄHLER sind Wasserstoff und Methanol Energieträger der Zukunft.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Klimaausgewogen

    Der Punkt fördert emissionsarme Energieträger durch Forschung, will aber zugleich die Förderung der Elektromobilität kürzen und lehnt Verbote ab.

CO2-Bepreisung abschaffen, Sanierung ohne Zwang

Die Freien Wähler wollen die CO2-Bepreisung abschaffen, die sie als verdeckte Steuererhöhung betrachten. Bei der energetischen Gebäudesanierung sollen Anreize an die Stelle verpflichtender Vorgaben treten.

Die Freien Wähler wollen den CO2-Preis abschaffen. Der CO2-Preis macht Heizen und Tanken teurer. Die Partei sieht darin eine versteckte Steuer. Wer sein Haus saniert, soll Fördergeld bekommen. Einen Zwang zum Sanieren soll es nicht geben.

Das Programm bezeichnet die CO2-Bepreisung als verdeckte Steuererhöhung und will sie streichen. Programme zur energetischen Sanierung von Gebäuden und Gebäudetechnik sollen flexibel und technologieoffen sein. Sanierungsvorschriften dürfen aus Sicht der Partei nicht dazu führen, dass Unternehmer sich Bürogebäude und Bürger sich Wohneigentum nicht mehr leisten können.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Abschaffung verdeckter Steuererhöhungen wie CO2-Bepreisung“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Eine Abgabe soll entfallen und Sanierungspflichten sollen durch freiwillige Anreize ersetzt werden, was Abgaben und Regulierung verringert.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Die Abschaffung der CO2-Bepreisung würde ein zentrales bestehendes Klimaschutzinstrument beseitigen, um Kosten zu senken.

Was sagen die anderen Parteien zu Klima und Energie?

Alle Programme in Sachsen im Vergleich