Breiter Energiemix ohne vorgezogenen Kohleausstieg
Die Freien Wähler wollen günstige Energie durch eine Mischung aus erneuerbaren und konventionellen Quellen sowie neuen Technologien. Einen früheren Kohleausstieg lehnen sie ab. Erneuerbare Anlagen sollen dezentral entstehen, wobei Kommunen und Bürger an den Erträgen beteiligt werden.
Die Freien Wähler wollen billigere Energie. Dafür wollen sie viele Energie-Quellen nutzen. Dazu gehören Wind, Sonne, Wasser und auch Kohle. Die Kohle soll nicht früher enden als geplant. Gemeinden und Bürger sollen an der Energie mitverdienen.
Das Programm begründet den Energiemix mit hohen Energiepreisen, die aus Sicht der Partei Unternehmen und Verbraucher belasten. Windkraft, Photovoltaik und Geothermie sollen an geeigneten Orten gebündelt werden und Rücksicht auf Anwohner nehmen. Die Wasserkraft soll ausgebaut, stillgelegte Pumpspeicherwerke wie Niederwartha sollen wieder in Betrieb gehen. Auf dem Land sind Biomasse-Kraftwerke vorgesehen. Kommunen sollen Hilfe bekommen, wenn sie Bürgerenergiegenossenschaften gründen. Der Kohleausstieg soll nicht vorgezogen werden.
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„Das alles ist nachhaltig möglich nur durch einen vernünftigen Energiemix aus erneuerbaren Energien, konventionell erzeugten Energien und zukunftstechnologischen Entwicklungen.“Einordnung
- Klimaeher Wachstum zuerst
Der Punkt hält am bisherigen Kohlezeitplan fest und wendet sich gegen ein diskutiertes Vorziehen, verbunden mit dem Vorrang niedriger Preise.