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BSW zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Sachsens Zukunft: friedlich, vernünftig, gerecht. Wahlprogramm zur Landtagswahl 2024“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 50 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Energiewende mit Bürgerbeteiligung und Klimaanpassung

Das BSW will den Ausbau erneuerbarer Energien öffentlich fördern und Bürger daran beteiligen, damit die Gewinne aus der Stromerzeugung bei ihnen ankommen. Klimaschutz soll sich aus Sicht der Partei rechnen und das Leben nicht verteuern; hinzu kommen Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel.

Das BSW will Strom aus Sonne und Wind fördern. Bürger sollen an den Anlagen beteiligt sein. So bekommen sie einen Teil der Gewinne. Klima-Schutz soll das Leben nicht teurer machen. Das Land soll sich auch besser vor Hitze und Hochwasser schützen.

Gefördert werden sollen etwa Bürgerwind- und Bürgersolarparks in Stadt und Land. Klima- und Umweltschutz soll vor allem durch technische Innovationen erreicht werden, die sich schnell umsetzen lassen. Bürokratie, die mit Klimaschutz begründet wird und die das Programm als übermäßig ansieht, lehnt das BSW ab. Zur Anpassung an den Klimawandel nennt es Schutz vor Überschwemmungen, den Anbau trockenheitsfester Pflanzen sowie Hitzeschutz und Kühlung in Kliniken und Pflegeheimen. Zugleich bezeichnet das Programm die Erderwärmung als eines der größten Probleme der Gegenwart.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Wir wollen öffentliche Förderung und Bürgerbeteiligung bei der Energiewende hin zu erneuerbaren Energien, z. B. Solarparks in Stadt und Land.“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Förderung und Bürgerbeteiligung an Energieanlagen erweitern die Rolle der öffentlichen Hand gegenüber heute.

  • Klimaausgewogen

    Der Punkt fördert den Ausbau der Erneuerbaren, lehnt aber kostentreibende Klimavorgaben ab und verbindet so beide Anliegen.

Kein Kohleausstieg vor 2038

Das BSW lehnt es ab, vor 2038 aus der sächsischen Braunkohle auszusteigen. Erdgas und Kohle seien für eine sichere Energieversorgung der Betriebe weiter nötig; ein Verzicht komme nur in Frage, soweit erneuerbare Energien verfügbar sind.

Das BSW will die Braunkohle in Sachsen bis 2038 nutzen. Ein früheres Ende lehnt die Partei ab. Sie sagt: Betriebe brauchen Kohle und Gas noch für sichere Energie. Zugleich will sie mehr Strom aus Sonne und Wind.

Die Energiepolitik in Sachsen soll sich am Bedarf von Betrieben und Bevölkerung ausrichten und zugleich den CO2-Ausstoß senken. Das BSW will den Ausbau von Strom aus erneuerbaren Quellen fördern, auch als Grundlage für grünen Wasserstoff. Der Bundesregierung wirft das Programm vor, mit ihrer Energiepolitik der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft geschadet zu haben.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„Einen Ausstieg aus der Nutzung der sächsischen Braunkohle vor 2038 lehnen wir ab.“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der Punkt verteidigt das geltende Ausstiegsjahr 2038 ausdrücklich gegen ein diskutiertes Vorziehen und stellt Versorgungssicherheit voran.

Was sagen die anderen Parteien zu Klima und Energie?

Alle Programme in Sachsen im Vergleich