Kommunen und Anwohner an Energiewende beteiligen
Die SPD will, dass Kommunen verpflichtend an den Gewinnen der Energieerzeugung vor Ort beteiligt werden. Wo viel Ökostrom entsteht, sollen günstige regionale Stromtarife gelten. Die Wärme- und Heizungswende soll mit Unterstützung für Bürger und Kommunen sozial gerecht umgesetzt werden.
Gemeinden sollen Geld bekommen, wenn bei ihnen Strom entsteht. Das soll Pflicht sein. Wer dort wohnt, soll weniger für Strom zahlen. Beim Umbau der Heizungen sollen Bürger und Gemeinden Hilfe bekommen.
Nach dem Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns will die SPD günstige regionale Tagstrom-Tarife einführen, von denen Bürger, Kommunen und Unternehmen in Erzeugungsregionen profitieren. Kosten und Nutzen des Wandels sollen gerecht verteilt werden. Die Partei hält fest, dass Menschen mit hohen Einkommen mehr Verantwortung für Klimaschutz und Energiewende übernehmen sollen, und will die Verteilungsfrage neu stellen.
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„Gewinne der Energieproduktion sollen vor Ort erzielt werden und Kommunen verpflichtend davon profitieren.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Eine verpflichtende Gewinnbeteiligung der Kommunen, vergünstigte Regionaltarife und eine stärkere Belastung hoher Einkommen verschieben die Verteilung in Richtung Umverteilung.
- Klimaausgewogen
Die Energie- und Wärmewende wird mitgetragen, zugleich aber an niedrige Preise und sozialen Ausgleich gebunden.