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Was sagen die Parteien in Hessen zu weiteren Themen?

4 aktuelle Wahlprogramme in Hessen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

CDU

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Sportvereine und Sportstätten stärker fördern

Die CDU will Sportvereine und Sportstätten stärker fördern und dafür pro Vereinsmitglied zwölf Euro im Jahr aus Landesmitteln bereitstellen. Die Förderprogramme für den Sportstättenbau sollen erweitert und vereinfacht werden.

Die CDU will Sportvereinen mehr Geld geben. Für jedes Mitglied soll das Land 12 Euro im Jahr zahlen. Sporthallen und Sportplätze sollen gebaut und erneuert werden. Die Förderung soll einfacher werden. Vereine sollen weiter Hilfe bei hohen Energiekosten bekommen.

Vereinsmitgliedschaft für Kinder bezahlen, Talente sichten

Die CDU will mit dem Programm „KidS“ jedem Kind in Hessen zwei Jahre lang den Beitrag für einen Sportverein bezahlen. Zudem sollen sportliche Talente schon in der Schule erkannt und gefördert werden.

Die CDU will mehr Kinder in Sportvereine bringen. Das Land soll zwei Jahre lang den Beitrag für den Verein zahlen. Jedes Kind darf den Verein selbst wählen. In der Schule sollen Fachleute nach Talenten schauen. Die Kinder bekommen dann passende Angebote im Verein.

Spitzensport und Sportgroßereignisse stärken

Die CDU will mehr internationale Sportgroßveranstaltungen nach Hessen holen und die deutsche Olympia-Bewerbung unterstützen. Der olympische und paralympische Spitzensport soll stärker gefördert werden.

Die CDU will große Sport-Ereignisse nach Hessen holen. Sie unterstützt die deutsche Bewerbung für Olympia. Spitzen-Sportler sollen mehr Hilfe bekommen. In Frankfurt soll ein großer Sport-Campus entstehen.

E-Sport und Games-Standort fördern

Die CDU will den organisierten E-Sport und seine Vereine unterstützen. Zugleich soll das Rhein-Main-Gebiet als Standort für Spieleentwicklung und große Turniere ausgebaut werden.

Die CDU will E-Sport unterstützen. E-Sport heißt: Menschen treten in Computer-Spielen gegeneinander an. Sport-Vereine sollen E-Sport anbieten dürfen, ohne Nachteile bei der Steuer. Hessen soll ein wichtiger Ort für Computer-Spiele werden.

Lebensmittelkontrolle und Verbraucherberatung stärken

Die CDU will die kommunale Lebensmittelkontrolle personell stärken, damit deutlich mehr der vorgeschriebenen Kontrollen stattfinden. Die Verbraucherberatung soll mindestens gleich viel Förderung erhalten, und der Härtefallfonds gegen Energiesperren bleibt bestehen.

Die CDU will Lebensmittel besser kontrollieren lassen. Die Behörden sollen dafür genug Personal haben. Die Beratung für Verbraucher bekommt weiter Geld. Wer Strom oder Heizung nicht zahlen kann, soll Hilfe bekommen.

Ländliche Räume und Dorfentwicklung stärker fördern

Die CDU will die Förderung ländlicher Räume ausbauen, vereinfachen und besser koordinieren. Das Programm Dorfentwicklung soll finanziell stark bleiben, ein neues Programm „UnserWIRHaus“ entstehen und Leerstand in Ortskernen in Wohnraum umgewandelt werden.

Die CDU will Dörfer und ländliche Gegenden stärker fördern. Das Programm für Dorf-Entwicklung soll viel Geld behalten. Dorf-Gemeinschafts-Häuser sollen auch Läden oder Arztpraxen aufnehmen können. Leere Häuser im Ortskern sollen wieder Wohnungen werden. Vom Bund fordert die CDU mehr Geld für das Land.

Karfreitagsruhe schützen, Sonntagsöffnung rechtssicher regeln

Die CDU bekennt sich zum Schutz christlicher Feiertage und Traditionen und will die Karfreitagsruhe samt Tanzverbot weiter durchsetzen. Für bis zu vier verkaufsoffene Sonntage sollen praktikable und rechtssichere Regeln entstehen.

Die CDU will christliche Feiertage schützen. Am Karfreitag soll es weiter ruhig sein. Das Tanz-Verbot an diesem Tag soll bleiben. Die Behörden sollen es kontrollieren. Geschäfte sollen an bis zu vier Sonntagen im Jahr öffnen dürfen.

Kooperation von Staat und Kirchen fortführen

Die CDU will am bestehenden Verhältnis von Staat und Kirchen festhalten und die Partnerschaft mit Kirchen und Religionsgemeinschaften überparteilich weiterentwickeln. Dorfkirchen sollen erhalten und der konfessionelle Religionsunterricht flächendeckend angeboten werden.

Die CDU will, dass Staat und Kirchen weiter gut zusammenarbeiten. Kleine Dorf-Kirchen sollen erhalten bleiben. An den Schulen soll es überall Religions-Unterricht geben. Wer nicht teilnimmt, hat Ethik-Unterricht.

CDU: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Generelle Tanzverbote an stillen Feiertagen ablehnen

Die FDP lehnt pauschale Verbote wie das Tanzverbot am Karfreitag ab. Über die künftige Ausgestaltung der Feiertage will sie mit Kirchen und Gesellschaft sprechen und eine dauerhaft tragfähige Lösung finden.

An manchen Feiertagen ist Tanzen verboten, zum Beispiel am Karfreitag. Die FDP ist gegen solche allgemeinen Verbote. Sie will mit den Kirchen und der Gesellschaft darüber reden. Am Ende soll eine Lösung stehen, die lange hält.

Friedhofszwang für Urnen lockern

Nach dem Willen der FDP soll jeder Mensch selbst entscheiden, wie nach einer Einäscherung mit seiner Asche umgegangen wird. Urnen sollen während des Trauerjahrs zu Hause aufbewahrt werden dürfen, und Kommunen sollen Orte zum Verstreuen von Asche ausweisen können.

Jeder soll selbst entscheiden, was mit seiner Asche passiert. Angehörige sollen die Urne ein Jahr lang zu Hause behalten dürfen. Gemeinden sollen Orte festlegen dürfen, an denen man Asche verstreuen kann. Meistens sollen Urnen aber weiter an einem festen Ort liegen.

Sportvereine und Ehrenamt stärker fördern

Die FDP will Sportvereine mit Förderprogrammen unterstützen und ehrenamtlich Tätige durch höhere steuerfreie Pauschalen und weniger Bürokratie entlasten. Vereine gelten im Programm als Grundlage für das Zusammenleben und die Integration vor Ort.

Sportvereine sollen mehr Hilfe vom Land bekommen. Wer freiwillig im Verein hilft, soll mehr Geld steuerfrei behalten dürfen. Es soll weniger Papierkram geben. Junge Leute im Ehrenamt sollen Vorteile bekommen.

Schwimmbäder erhalten und Schwimmfähigkeit sichern

Die FDP will, dass keine Schwimmbäder geschlossen werden und jedes Kind am Ende der Grundschule schwimmen kann. Sie sieht das Land in der Verantwortung, weil Schwimmen eine überlebenswichtige Grundfertigkeit sei.

Schwimmbäder sollen nicht schließen. Jedes Kind soll nach der Grundschule schwimmen können. Das Land soll dafür sorgen. Es soll weiter Geld für Bäder geben.

Verbraucherbildung und Verbraucherzentrale stärken

Die FDP setzt auf mündige Verbraucher und will dafür transparente Märkte, stärkere Verbraucherrechte vor allem im Internet und mehr Verbraucherbildung. Die Verbraucherzentrale Hessen soll ausreichend finanziert werden, und die ökonomische Bildung soll in allen Schulformen wachsen.

Die FDP will, dass Verbraucher selbst gut entscheiden können. Dafür brauchen sie Wissen über Geld und Wirtschaft. Schulen sollen das mehr lehren. Die Verbraucher-Zentrale soll genug Geld bekommen.

Dörfer mit Leerstandsfonds und Kooperation beleben

Die FDP will einen Fonds einrichten, der Kommunen beim Kauf und Verkauf leerstehender Flächen hilft. Dazu sollen ländliche Gemeinden enger zusammenarbeiten und gezielt Ärzte, Gründerinnen und Freiberuflerinnen gewinnen.

In manchen Dörfern stehen viele Häuser leer. Die FDP will dafür einen Geld-Topf schaffen. Damit können Gemeinden leere Grundstücke kaufen und verkaufen. Gemeinden sollen auch mehr zusammenarbeiten. Frauen mit eigener Firma oder Praxis sollen Hilfe bekommen.

FDP: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Verbraucherschutz stärken, Containern entkriminalisieren

Die Grünen wollen die Verbraucherzentrale Hessen finanziell besser ausstatten und die hessische Ernährungsstrategie fortführen. Das Mitnehmen weggeworfener Lebensmittel, das sogenannte Containern, soll nicht mehr strafbar sein.

Die Verbraucher-Zentrale Hessen soll mehr Geld bekommen. Auch auf dem Land soll es Beratung geben. Manche Menschen holen weggeworfenes Essen aus Müll-Tonnen. Das nennt man Containern. Die Grünen wollen, dass das nicht mehr bestraft wird.

Aktionsplan für ländliche Räume verstetigen

Die Grünen wollen gleichwertige Lebensverhältnisse auf dem Land erreichen und dafür den Aktionsplan für ländliche Räume dauerhaft fortführen. Geplant sind unter anderem schnellerer Breitband- und Mobilfunkausbau, Nahversorgung, Kulturförderung und belebte Ortskerne.

Die Hälfte der Menschen in Hessen lebt auf dem Land. Dort soll das Leben genauso gut sein wie in der Stadt. Die Grünen wollen schnelles Internet und Läden in der Nähe. Dorf-Kerne und Land-Gasthäuser sollen erhalten bleiben.

Breitensport, Bäder und Sportstätten fördern

Die Grünen wollen Sportvereine und das Ehrenamt im Sport weiter unterstützen und entlasten. Jedes Kind soll Sport in Wohnortnähe treiben und schwimmen lernen können. Dafür sollen Schwimmbäder erhalten und Sportstätten klimagerecht saniert werden.

Die Grünen wollen Sport-Vereine unterstützen. Jedes Kind soll in der Nähe Sport machen können. Jedes Kind soll schwimmen lernen können. Dafür sollen Schwimm-Bäder erhalten bleiben. Kinder sollen im Sport vor Gewalt geschützt werden.

Grüne: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Ehrenamt und Sport stärker fördern

Die SPD will, dass das Land das Ehrenamt attraktiver macht und sich dafür deutlich stärker einsetzt. Auch den Breiten- und Spitzensport soll das Land verlässlich fördern, unter anderem beim Schwimmunterricht.

Viele Vereine finden zu wenig freiwillige Helfer. Die SPD will das Ehrenamt attraktiver machen. Das Land soll auch den Sport dauerhaft fördern. Es soll mehr Möglichkeiten für Schwimm-Unterricht geben.

Mittel für Verbraucherberatung verdoppeln

Die SPD will das Geld für die Verbraucherberatung verdoppeln, weil sich das Konsumverhalten aus ihrer Sicht immer schneller ändert. Die Lebensmittelkontrolle soll besser ausgestattet werden. Initiativen zur Vermeidung von Müll sollen Förderung erhalten.

Die SPD will doppelt so viel Geld für Verbraucher-Beratung geben. Dort bekommen Menschen Rat zu Einkauf, Wohn-Kosten und Schulden. Lebensmittel sollen besser kontrolliert werden. Es soll weniger Müll geben. Dafür sollen Repair-Cafes und Tausch-Börsen Geld bekommen.

SPD: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl