Ausstiegsbeschlüsse bei Energie zurücknehmen
Die AfD sieht eine sichere Energieversorgung zu international wettbewerbsfähigen Preisen als wichtigste Aufgabe der Landesregierung. Ausstiege aus Energieträgern soll es nur geben, wenn Ersatz gesichert ist; bestehende Beschlüsse sollen rückgängig gemacht werden. Staatliche Eingriffe zugunsten der Energiewende lehnt die Partei ab.
Die AfD will sichere und günstige Energie. Deutschland soll Kraftwerke erst abschalten, wenn es Ersatz gibt. Frühere Beschlüsse zum Abschalten sollen zurückgenommen werden. Die AfD hält die Energie-Wende für unnötig und zu teuer.
Das Programm bezeichnet die Energiewende als unnötig und als Schaden für das Land, weil sie Anlagen entwerte und teure Neuanschaffungen verlange. Eingriffe in den Markt, die die Energiewende durchsetzen sollen, will die AfD grundsätzlich unterlassen. Hessen soll seinen Einfluss vor allem im Bund nutzen, damit Ausstiegsbeschlüsse zurückgenommen werden. Im Land will die Partei bestehende und neue Kraftwerke erhalten und ans Netz anbinden; genannt wird das Gaskraftwerk Biblis. Als möglichen Ersatz für ausgefallene Importe nennt das Programm heimisches Fracking-Gas und den Weiterbetrieb von Kernkraftwerken.
Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Zunächst ist sicherzustellen, dass keine Ausstiegsbeschlüsse gefasst und keine Ausstiegstermine festgelegt werden, bevor nicht Alternativquellen für die wegfallenden Energieressourcen garantiert sind.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Staatliche Markteingriffe zugunsten der Energiewende sollen unterbleiben, was dem Markt mehr Raum gibt.
- Klimadeutlich Wachstum zuerst
Bereits beschlossene Ausstiege sollen rückgängig gemacht und die Energiewende nicht weiter durchgesetzt werden, was Versorgung und Preise klar über Klimaziele stellt.