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Was sagen die Parteien in Hessen zum Verkehr?

5 aktuelle Wahlprogramme in Hessen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 4 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Verbrenner erhalten, Tempolimit und Fahrverbote ablehnen

Die AfD versteht die freie Wahl des Verkehrsmittels als Bürgerrecht und will, dass Bürger selbst über die Antriebsart entscheiden. Ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen, flächendeckendes Tempo 30 in Städten sowie Fahrverbote für Diesel und Motorräder lehnt sie ab.

Die AfD sagt: Jeder soll sein Verkehrsmittel frei wählen. Auch den Motor soll jeder selbst aussuchen. Die AfD will kein Tempo-Limit auf Autobahnen. Sie will auch kein Tempo 30 in der ganzen Stadt. Fahr-Verbote für Diesel-Autos und Motorräder lehnt sie ab.

Autobahnen und Bundesstraßen ausbauen

Die AfD fordert, die wichtigsten hessischen Autobahnen zu verbreitern und geplante Bundesstraßen und Ortsumgehungen rasch zu bauen. Sie begründet das mit dem Verkehrsaufkommen im Transitland Hessen sowie mit Staus, Lärm und Schadstoffen in den Orten.

Durch Hessen fahren sehr viele Autos und Lastwagen. Die AfD will die großen Autobahnen breiter machen. Auch Bundes-Straßen sollen schnell ausgebaut werden. Neue Straßen sollen um die Orte herum führen. So soll es weniger Stau und Lärm geben.

Autoverkehr in Innenstädten sichern

Die AfD wendet sich dagegen, das Auto aus den Innenstädten zu verdrängen, weil dies aus ihrer Sicht der Wirtschaft schadet. Sie lehnt eine City-Maut ab, will niedrigere Parkgebühren und den Umbau von Fahrspuren zu Radwegen auf Hauptachsen stoppen.

Die AfD will, dass Autos weiter in die Innen-Stadt fahren können. Sie ist gegen eine City-Maut. Das ist eine Gebühr für das Fahren in der Stadt. Parken soll billiger werden. Auf großen Straßen sollen keine Auto-Spuren zu Rad-Wegen werden.

Lkw-Überholverbot und mehr Rastplätze

Die AfD will schweren Lastwagen das Überholen auf zweispurigen Autobahnen tagsüber untersagen, um schwere Unfälle zu verringern. Zugleich sollen Raststätten und Parkplätze ausgebaut werden, damit Fahrer ihre Ruhezeiten einhalten können.

Schwere Lastwagen sollen am Tag nicht überholen dürfen. Das gilt auf Autobahnen mit zwei Spuren. So soll es weniger schwere Unfälle geben. Die AfD will auch mehr Park-Plätze für Lastwagen bauen. Die Fahrer sollen dort ihre Pausen machen können.

Nahverkehr und Schienennetz ausbauen

Die AfD will den öffentlichen Nahverkehr stärken, um ländliche Regionen besser an die Ballungsräume anzubinden. Dazu sollen Schienen, Züge, Busnetz und Ruftaxen ausgebaut werden. Die Verkehrsverbünde sollen mindestens die Hälfte ihrer Kosten selbst decken.

Die AfD will mehr Busse und Bahnen. Züge sollen öfter fahren. Dafür braucht es mehr Gleise und mehr Züge. Auch auf dem Land soll es mehr Busse und Ruf-Taxis geben. Die Verkehrs-Betriebe sollen die Hälfte ihrer Kosten selbst verdienen.

Frankfurter Flughafen ausbauen und entlasten

Die AfD will den Frankfurter Flughafen im Wettbewerb mit anderen europäischen Drehkreuzen stärken und Terminal 3 zügig ausbauen. Das bestehende Nachtflugverbot hält sie für einen guten Ausgleich. Von der EU verlangt sie, Fraport und Lufthansa bei den Abgaben aus „Fit for 55“ zu entlasten.

Die AfD will den Flughafen Frankfurt stärken. Er soll moderner und größer werden. Das Nacht-Flug-Verbot soll bleiben. Die EU plant neue Abgaben für den Luft-Verkehr. Die AfD will, dass Flughafen und Lufthansa weniger zahlen müssen.

Infrastruktur im ländlichen Raum ausbauen

Die AfD will Verkehrswege und Kommunikationsnetze auf dem Land verbessern. Autobahnlücken sollen geschlossen, Bundesstraßen ausgebaut und Bus und Bahn besser abgestimmt werden, damit weniger Menschen in die Städte abwandern.

Die AfD will das Leben auf dem Land verbessern. Fehlende Stücke von Autobahnen sollen gebaut werden. Busse und Bahnen sollen besser zusammenpassen. Auch Internet und Handy-Netz sollen besser werden.

AfD: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 3 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Verbrennungsmotor erhalten statt verbieten

Die CDU lehnt pauschale Verbote im Verkehr ab und will am Auto einschließlich Verbrennungsmotor festhalten. Mit synthetischen, CO2-neutralen Kraftstoffen habe diese Technik aus Sicht des Programms weiter Zukunft; vor allem auf dem Land sei das Auto unverzichtbar.

Die CDU will das Auto nicht verbieten. Auch Autos mit Verbrenner-Motor sollen bleiben. Sie sollen mit sauberem, künstlichem Kraftstoff fahren. Auf dem Land brauchen viele Menschen ein Auto. Kein Verkehrsmittel soll schlechter behandelt werden als ein anderes.

Autonomes Fahren auf Straße und Schiene voranbringen

Die CDU will Hessen zum Land mit den meisten autonom fahrenden Verkehrsmitteln machen. Selbstfahrende Busse sollen in Ballungsräumen Fahrgäste vom Stadtrand zum Nahverkehr bringen, und auch auf der Schiene sind Pilotprojekte geplant.

Die CDU will Fahrzeuge fördern, die ohne Fahrer fahren. Solche Busse sollen Menschen vom Stadtrand zu Bus und Bahn bringen. Hessen soll davon mehr haben als andere Länder. Auch Züge ohne Fahrer sollen getestet werden.

Schienennetz ausbauen und Strecken reaktivieren

Die CDU will das Bahnnetz in Hessen ausbauen, mit Vorrang für das Programm Rhein Main Plus im Raum Frankfurt. Stillgelegte Strecken sollen wieder in Betrieb gehen, wo es sinnvoll ist, und Bahnhöfe sollen saniert werden.

Die CDU will mehr und bessere Bahn-Strecken in Hessen. Am wichtigsten sind neue Strecken rund um Frankfurt. Alte Strecken sollen wieder Züge bekommen, wenn es sinnvoll ist. Bahnhöfe sollen schöner werden.

Nahverkehr mit 30-Minuten-Takt und flexiblen Angeboten

Die CDU will Busse und Bahnen überall in Hessen verlässlich und regelmäßig fahren lassen und strebt besonders auf dem Land mindestens einen Halbstundentakt an. Ergänzend sollen Angebote auf Abruf, Bürgerbusse und Nachtfahrten am Wochenende hinzukommen.

Die CDU will bessere Busse und Bahnen in Hessen. Auf dem Land soll mindestens alle 30 Minuten etwas fahren. Es soll auch Busse und Taxis auf Bestellung geben. Am Wochenende sollen Busse und S-Bahnen auch nachts fahren. Fahrkarten soll man weiter ohne Handy kaufen können.

Fuß- und Radverkehr sicherer machen und ausbauen

Die CDU will Zebrastreifen und Fußgängerampeln leichter genehmigen lassen und sich dabei an der Gefahrenlage statt nur an der Zahl der Autos orientieren. Für Radwege soll weiterhin ein Betrag in Höhe von zehn Prozent der Straßenbaumittel bereitstehen.

Die CDU will Fußgänger besser schützen. Zebrastreifen und Ampeln sollen leichter möglich sein. Wichtig ist, wie gefährlich eine Stelle ist. Für Radwege soll es weiter festes Geld geben. Es soll mehr schnelle Radwege geben.

Straßen, Autobahnen und Ortsumgehungen weiterbauen

Die CDU will Straßenbau und Instandhaltung dauerhaft ausreichend finanzieren und laufende Autobahnprojekte abschließen. Ortsumgehungen sollen über einen eigenen Haushaltsposten nach festen Kriterien schrittweise gebaut werden.

Die CDU will Straßen bauen und in Ordnung halten. Die Autobahnen A49 und A44 sollen fertig werden. Viele Orte sollen eine Umgehungs-Straße bekommen. Dann fahren weniger Autos durch den Ort. Planung und Genehmigung sollen schneller gehen.

Allgemeines Tempolimit ablehnen

Die CDU lehnt pauschale, flächendeckende Geschwindigkeitsbegrenzungen über die heutigen Regeln hinaus ab. Stattdessen sollen variable Tempolimits gelten, die sich nach Verkehr und Wetter richten.

Die CDU will kein neues Tempolimit für alle Straßen. Tempolimits soll es dort geben, wo es gefährlich ist. Die erlaubte Geschwindigkeit soll sich ändern können. Das hängt von Verkehr und Wetter ab.

Ladeinfrastruktur für E-Autos flächendeckend ausbauen

Die CDU will Elektromobilität fördern und nennt klimaneutrale Antriebe als langfristiges Ziel. Zunächst soll ein flächendeckendes Ladenetz mit Wettbewerb unter den Stromanbietern entstehen, während andere Antriebsarten offen bleiben.

Die CDU will Elektro-Autos fördern. Überall in Hessen soll es Lade-Stationen geben. Verschiedene Strom-Firmen sollen dort Strom anbieten können. Auch Straßen-Laternen könnten zu Lade-Stationen werden. Andere Antriebe sollen trotzdem möglich bleiben.

Baustellen beschleunigen und Verkehrssicherheit erhöhen

Die CDU will Baustellen auf Straßen besser steuern, damit weniger Stau entsteht. Zugleich verfolgt sie das Ziel, dass niemand mehr im Straßenverkehr stirbt, und fordert dafür europäische Vorgaben für Assistenzsysteme in Lkw und Bussen.

Die CDU will weniger Stau durch Baustellen. Auf wichtigen Baustellen soll an sechs Tagen und in drei Schichten gearbeitet werden. Außerdem soll der Verkehr sicherer werden. Lastwagen und Busse sollen technische Helfer bekommen, zum Beispiel Kameras und Notbremsen.

Flughäfen Frankfurt und Kassel stärken

Die CDU bekennt sich zum Frankfurter Flughafen als internationalem Drehkreuz und unterstützt den Bau von Terminal 3. Der Flughafen soll zugleich Vorreiter bei E-Fuels werden, während EU-Klimaprogramme aus Sicht der Partei den Standort nicht benachteiligen dürfen. Auch zum Kassel Airport bekennt sich die CDU.

Die CDU will den Flughafen Frankfurt stärken. Das soll Arbeitsplätze sichern. Das neue Terminal 3 soll gebaut werden. Der Flughafen soll klimafreundlicher werden, aber Klima-Regeln der EU sollen ihm nicht schaden. Auch den Flughafen Kassel will die CDU unterstützen.

Länderübergreifendes Mobilitätskonzept für Rhein-Main erarbeiten

Die CDU will die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main stärken und mit Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erstmals ein gemeinsames Mobilitätskonzept entwickeln. Es soll alle Verkehrsmittel einbeziehen.

Die Region um Frankfurt reicht über Hessen hinaus. Die CDU will den Verkehr dort gemeinsam mit drei Nachbar-Ländern planen. Der Plan soll für Bus, Bahn, Auto, Rad und Fußgänger gelten. Die CDU will die Region insgesamt stärker machen.

CDU: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (+0,4), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 3 ausgewogen, 4 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Technologieoffen klimaneutrale Antriebe fördern

Die FDP will Klimaschutz im Verkehr über Innovation und Wettbewerb der Technologien erreichen, nicht über Vorgaben für einzelne Verkehrsmittel. Pauschale Fahrverbote lehnt sie ab. Das Land soll in Forschung und Infrastruktur für klimaneutrale Antriebe investieren, etwa in ein flächendeckendes Netz von Ladesäulen.

Die FDP will klima-freundliche Autos fördern. Sie will dabei keine Technik bevorzugen. Die Kunden sollen entscheiden, welche Technik sich durchsetzt. Fahr-Verbote für alle lehnt die FDP ab. Es soll überall Lade-Säulen für E-Autos geben.

Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe statt Oberleitungen

Die FDP sieht Oberleitungen für Lastwagen an Autobahnen skeptisch und will das Geld in Schienennetz und alternative Antriebe stecken. Wasserstofftankstellen sollen ausgebaut und synthetische Kraftstoffe leichter verfügbar werden. Damit sollen nach Ansicht der Partei auch vorhandene Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor klimafreundlicher fahren.

Die FDP will keine Strom-Leitungen für Lastwagen über allen Autobahnen. Das Geld soll lieber in Schienen und neue Antriebe fließen. Es soll mehr Tankstellen für Wasserstoff geben. Künstlich hergestellte Kraftstoffe sollen leichter zu bekommen sein.

Hessen zum führenden Logistikstandort machen

Die FDP will Hessen zum wichtigsten Logistikstandort machen. Dazu sollen Straßen, Schienen und Lkw-Stellplätze ausgebaut und neue Techniken wie Transportdrohnen und autonomes Fahren gefördert werden. Ein Masterplan Kombinierter Verkehr soll Bahnstrecken und Terminals schneller reaktivieren oder neu schaffen.

Die FDP will, dass Hessen beim Waren-Transport ganz vorne ist. Sie will mehr Geld für die Planung von Straßen. Es soll mehr Park-Plätze für Lastwagen geben. Auch die Schienen sollen ausgebaut werden. Neue Technik wie Drohnen soll getestet werden.

Luftverkehrssteuer abschaffen, Flugverbote ablehnen

Die FDP will den Luftverkehrsstandort Hessen stärken und die Luftverkehrssteuer abschaffen. Ein Verbot von Kurzstreckenflügen und von Billigfluggesellschaften lehnt sie ab. Hessen soll zudem Vorreiter bei synthetischem Kerosin werden.

Die FDP will den Flug-Verkehr in Hessen stärken. Die Steuer auf Flug-Tickets soll wegfallen. Kurze Flüge sollen erlaubt bleiben. Auch billige Flug-Linien sollen erlaubt bleiben. Hessen soll klima-freundliches Kerosin entwickeln und herstellen.

Flughafen Frankfurt ausbauen, Terminal 3 fertigstellen

Die FDP steht zum weiteren Ausbau des Frankfurter Flughafens einschließlich des Terminals 3 und will es an Schiene und Nahverkehr anbinden. Die gerichtlich festgelegte Nachtruhe soll bleiben. Weitere Einschränkungen des Betriebs über den Planfeststellungsbeschluss hinaus lehnt die Partei ab.

Die FDP will den Flughafen Frankfurt weiter ausbauen. Das neue Terminal 3 soll fertig gebaut werden. Es soll einen Anschluss an Bahn und Bus bekommen. Nachts sollen weiter keine Flugzeuge fliegen. Noch mehr Einschränkungen will die FDP nicht.

ÖPNV in Stadt und Land ausbauen

Die FDP will den Nahverkehr ausbauen und die zwölf größeren Städte im festen Takt erreichbar machen, möglichst im Abstand von 30 Minuten. Auf dem Land sollen Rufangebote auf Bestellung (On-Demand-Verkehre) Lücken schließen. Eine weitere Senkung des Anteils, den Fahrgäste an den Kosten tragen, lehnt die Partei ab.

Die FDP will Busse und Bahnen ausbauen. Zu den großen Städten soll alle 30 Minuten etwas fahren. Auf dem Land sollen Fahrzeuge auf Bestellung kommen. Es soll mehr Park-Plätze zum Umsteigen geben. Fahrgäste sollen aber nicht noch weniger bezahlen als heute.

Schienennetz mit Landesgesellschaft ausbauen

Die FDP will mehr Schieneninfrastruktur in Hessen schaffen und dafür eine hessische Schieneninfrastrukturgesellschaft gründen. Vorrang haben mehrere S-Bahn-Projekte im Raum Frankfurt. Bahnlärm soll mit einem Gesamtkonzept bekämpft werden.

Die FDP will mehr Gleise in Hessen bauen. Eine neue Gesellschaft des Landes soll die Projekte planen. Zuerst sollen neue S-Bahn-Strecken rund um Frankfurt kommen. Die FDP will auch den Lärm von Zügen verringern.

Fernbahntunnel Frankfurt per Gesetz genehmigen

Die FDP unterstützt den Fernbahntunnel in Frankfurt und will ihn schnell planen lassen. Er soll per Maßnahmegesetz, also direkt durch das Parlament, genehmigt werden. Ersatzweise schlägt sie ein Verfahren nach dänischem Vorbild vor.

Die FDP will einen Tunnel für Fernzüge in Frankfurt. Der Tunnel soll schnell geplant werden. Das Parlament soll ihn mit einem Gesetz genehmigen. Sonst soll ein schnelles Verfahren wie in Dänemark gelten.

Bahnstrecken ausbauen und Regionalverkehr verbessern

Die FDP will wichtige Bahnstrecken in Hessen ausbauen und Fahrzeiten verkürzen, etwa zwischen Gießen und Frankfurt auf weniger als 40 Minuten. Der Regionalverkehr soll mit modernen Zügen und besserem Service attraktiver werden.

Die FDP will Bahn-Strecken in Hessen ausbauen. Die Fahrt von Gießen nach Frankfurt soll unter 40 Minuten dauern. Die Züge sollen modern sein. Sie sollen genug Sitzplätze und WLAN haben.

Binnenschifffahrt und Binnenhäfen stärken

Die FDP will die hessischen Binnenhäfen erhalten und besser an andere Verkehrswege anbinden. Die Binnenschifffahrt soll Unterstützung bei der Digitalisierung und bei klimafreundlicheren Antrieben bekommen.

Die FDP will die Häfen an Hessens Flüssen erhalten. Die Häfen sollen besser mit Straße und Schiene verbunden sein. Schiffe sollen Hilfe für digitale Technik bekommen. Sie sollen auch Hilfe für saubere Antriebe bekommen.

Radwege und Radschnellwege landesweit ausbauen

Die FDP will mit einem landesweiten Konzept mehr Radwege bauen und die Verantwortung stärker beim Land ansiedeln. Radschnellwege sollen per Gesetz Landesaufgabe werden. Pop-up-Radwege lehnt die Partei ab, weil kein Verkehrsmittel einseitig eingeschränkt werden soll.

Die FDP will mehr Radwege in ganz Hessen. Das Land soll sich stärker darum kümmern. Schnelle Radwege zwischen Umland und Stadt soll das Land bauen. Kurzfristig eingerichtete Radwege auf Autospuren lehnt die FDP ab.

Straßen neu bauen, ausbauen und sanieren

Die FDP will den Grundsatz „Erhalt vor Neubau“ aufgeben und wieder mehr Straßen neu und ausbauen. Sie begründet das mit wachsendem Verkehr und damit, dass auch klimaneutrale Autos Straßen brauchen. Landesstraßen sollen stärker saniert und erweitert werden.

Die FDP will mehr neue Straßen bauen. Bisher gilt in Hessen: erst erhalten, dann neu bauen. Diese Regel will die FDP beenden. Kaputte Landes-Straßen sollen repariert und ausgebaut werden.

Planung von Bauvorhaben beschleunigen

Die FDP will Baumaßnahmen schneller planen lassen und unterstützt dafür eine grundlegende Reform des Planungsrechts auf Bundesebene. Bürger sollen früher beteiligt werden, doppelte Prüfungen sollen entfallen.

Die FDP will, dass Bauprojekte schneller geplant werden. Dafür soll der Bund das Planungs-Recht ändern. Bürger sollen früher mitreden können. Dieselbe Sache soll nicht zweimal geprüft werden.

Luftqualität ohne pauschale Fahrverbote verbessern

Die FDP will die Luft vor allem durch örtliche, technische Lösungen und bessere Verkehrslenkung sauberer machen. Pauschale Fahrverbote lehnt sie ab, weil sie aus ihrer Sicht Ausweichverkehr und damit mehr Belastung erzeugen.

Die FDP will saubere Luft in den Städten. Sie will aber keine allgemeinen Fahr-Verbote. Die Partei sagt: Dann fahren die Autos Umwege. Besser sind weniger Staus und Busse auf Bestellung. Sehr feiner Staub soll genauer erforscht werden.

Lärmschutz ausbauen, Nachtflugverbot beibehalten

Die FDP will Verkehrs- und Gewerbelärm durch Forschung sowie aktiven und passiven Schallschutz verringern. Das bestehende Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen soll unverändert bleiben.

Lärm macht Menschen und Tieren Stress. Die FDP will deshalb mehr Schutz vor Lärm. Dazu gehören Lärmschutz-Wände und leisere Züge. Nachts sollen in Frankfurt weiter keine Flugzeuge fliegen. Neue Technik soll Flugzeuge leiser machen.

Verkehr und Netze im ländlichen Raum ausbauen

Die FDP will mehr Geld für Landesstraßen und kommunale Verkehrswege bereitstellen und den ländlichen Raum mit Glasfaser und 5G versorgen. So soll das Leben auf dem Land attraktiver werden und die Ballungsräume entlasten.

Die FDP will, dass mehr Menschen gern auf dem Land leben. Dafür soll es mehr Geld für Straßen und Radwege geben. Jedes Haus soll schnelles Internet bekommen. Alte Bahn-Strecken sollen wieder fahren. Auch Busse und Bahnen auf dem Land sollen Geld bekommen.

On-Demand-Verkehr zur Pflichtaufgabe machen

Die FDP will die Verkehrsverbünde verpflichten, vor allem auf dem Land Fahrdienste auf Abruf, Sammelfahrten und autonome Angebote bereitzustellen. Zudem sollen Busse, Bahnen und Landesstraßen durchgehend mit Mobilfunk versorgt und der Verkehr digital gesteuert werden.

Auf dem Land fährt oft nur selten ein Bus. Die FDP will dort Fahrten auf Bestellung anbieten. Die Verkehrs-Verbünde sollen dazu verpflichtet sein. In Bus und Bahn soll es überall WLAN und Handy-Netz geben. Die Preise sollen einfach sein.

FDP: alle 17 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 6 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Kommunen über Tempo 30 entscheiden lassen

Die Grünen wollen, dass Kommunen selbst über Tempolimits innerorts entscheiden und mehr Geschwindigkeit kontrollieren können. Ziel ist die „Vision Zero“, also ein Straßenverkehr ohne Tote und Schwerverletzte. Alle Verkehrsmittel sollen gleichberechtigt vernetzt werden.

Städte und Gemeinden sollen selbst über Tempo 30 entscheiden dürfen. Sie sollen auch öfter die Geschwindigkeit messen. Die Grünen wollen, dass niemand mehr im Verkehr stirbt. Bus, Bahn, Rad und Auto sollen gut zusammenpassen.

Radwege und Fußverkehr ausbauen

Die Grünen wollen in der nächsten Wahlperiode mindestens 250 Kilometer abgetrennte Radwege bauen und mindestens zehn Radschnellverbindungen anstoßen. Dazu sollen 250 neue Überwege für Fuß- und Radverkehr kommen. Orte sollen kurze, sichere und barrierefreie Wege zum Gehen bieten.

Die Grünen wollen mehr Radwege bauen. Es sollen mindestens 250 Kilometer neue Radwege werden. Dazu kommen zehn schnelle Rad-Strecken. Es soll 250 neue Übergänge über Straßen geben. Auch Fußwege und Schulwege sollen sicherer werden.

Mobilitätsgarantie mit stündlichem Bus- und Bahnangebot

Die Grünen wollen eine hessenweite Mobilitätsgarantie: Busse und Bahnen sollen überall täglich zwischen 5 und 23 Uhr mindestens einmal pro Stunde fahren. Günstige Flatrate-Tickets sollen weiterentwickelt, das Schienennetz ausgebaut werden. Kommunen sollen Abgaben für den ÖPNV erheben dürfen.

Die Grünen wollen mehr Busse und Bahnen. In jedem Ort soll jede Stunde ein Bus oder Zug fahren. Das gilt von 5 Uhr früh bis 23 Uhr. Tickets sollen günstig bleiben. Es sollen neue Schienen gebaut werden.

Autoverkehr um ein Drittel senken, E-Mobilität ausbauen

Die Grünen wollen den Autoverkehr in Hessen bis 2030 um ein Drittel verringern. Zugleich soll ein flächendeckendes Netz an Ladesäulen entstehen, damit Fahrzeuge elektrisch fahren können. Das Programm folgt dem Grundsatz, Verkehr zu vermeiden, zu verlagern und zu verbessern.

Die Grünen wollen weniger Autoverkehr in Hessen. Bis 2030 soll es ein Drittel weniger sein. Autos sollen mit Strom fahren. Dafür soll es überall Lade-Säulen geben. Auch Carsharing soll helfen. Beim Carsharing teilen sich Menschen ein Auto.

Straßen sanieren statt Autobahnen ausbauen

Die Grünen wollen vorrangig Straßen und vor allem Brücken sanieren. Den geplanten Neu- und Ausbau von Autobahnen im Bundesverkehrswegeplan lehnen sie als verfehlt ab. Im Bund setzen sie sich für einen neuen Plan ein, der sich an den Pariser Klimazielen ausrichtet.

Die Grünen wollen zuerst alte Straßen und Brücken reparieren. Neue oder breitere Autobahnen finden sie falsch. Der Bund hat einen Plan für Straßen und Schienen. Die Grünen wollen einen neuen Plan. Er soll zum Klimaschutz passen.

Flugverkehr reduzieren und Lärmschutz stärken

Die Grünen wollen Flugreisen möglichst durch umweltfreundlichere Verkehrsmittel ersetzen und den übrigen Flugverkehr klimaneutral gestalten. Im Bund fordern sie den Abbau von Subventionen für den Flugverkehr und strengere Lärmschutzgesetze. Rund um den Frankfurter Flughafen sollen die Belastungen sinken.

Fliegen schadet dem Klima. Die Grünen wollen deshalb weniger Flüge. Die Menschen sollen öfter die Bahn nehmen. Der Staat soll Fliegen nicht mehr mit Geld fördern. Rund um den Flughafen Frankfurt soll es leiser werden.

Nachtflugverbot ausweiten, Flugplatz-Subventionen abbauen

Die Grünen wollen am Frankfurter Flughafen ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr erreichen, um Anwohnerinnen und Anwohner zu entlasten. Die übrigen hessischen Flugplätze sollen klimaneutral werden und weniger öffentliches Geld erhalten.

Die Grünen wollen nachts weniger Fluglärm. Von 22 Uhr bis 6 Uhr sollen keine Flugzeuge fliegen. Dafür muss der Bund ein Gesetz ändern. Kleine Flugplätze sollen weniger Geld vom Staat bekommen.

Grüne: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Flughafen Frankfurt: Lärmschutz und gute Arbeit verbinden

Die SPD will den Frankfurter Flughafen als zentralen Wirtschaftsmotor erhalten und zugleich den Lärmschutz ausbauen. Vorgesehen sind rechtssichere Lärmobergrenzen und ein erweitertes Nachtflugverbot. Die Flughafenpolitik soll sich stärker an Tarifbindung, Mitbestimmung sowie Anwohner- und Umweltschutz ausrichten; auch der Kassel Airport soll gestärkt werden.

Die SPD will den Flughafen Frankfurt stark halten. Gleichzeitig soll es weniger Lärm für die Menschen in der Nähe geben. Dafür soll es feste Grenzen für Lärm geben. Das Verbot von Flügen in der Nacht soll strenger werden. Am Flughafen sollen gute Löhne nach Tarif gelten.

Kostenloses Ticket für alle Schülerinnen und Schüler

Die SPD fordert ein kostenloses Ticket für alle Schülerinnen und Schüler bis zum Schul- oder Berufsabschluss. Ziel ist nach dem Programm gleiche Mobilität für alle. Auch die Schülerbeförderung im Ganztag soll gesichert werden.

Die SPD will ein kostenloses Ticket für alle Schüler. Das Ticket soll bis zum Abschluss gelten. Das gilt auch für die Berufs-Ausbildung. Kinder sollen außerdem Fahrrad fahren und schwimmen lernen.

Mobilitätsgarantie und Sozialticket einführen

Die SPD will allen Menschen in Hessen garantieren, binnen 60 Minuten ein öffentliches Verkehrsangebot ins nächste Mittelzentrum zu bekommen. Der Nahverkehr soll ausreichend finanziert werden, und ein Sozialticket soll hinzukommen.

Die SPD verspricht eine Mobilitäts-Garantie. Jeder soll in einer Stunde eine Fahrt in die nächste größere Stadt bekommen. Busse und Bahnen sollen genug Geld bekommen. Für arme Menschen soll es ein günstiges Ticket geben.

Schiene und Radwege ausbauen, keine neuen Autobahnen

Die SPD will stillgelegte Bahnstrecken reaktivieren, das Radwegenetz ausbauen und Landesstraßen stärker sanieren. Begonnene Autobahnprojekte wie A44 und A49 sollen fertig werden, neue will sie nicht anstoßen.

Die SPD will alte Bahn-Strecken wieder nutzen. Sie will viele neue Radwege bauen. Angefangene Autobahnen sollen fertig werden. Neue Autobahnen soll es nicht geben.

SPD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl