Krankenhausreform des Bundes unterstützen
Die SPD Sachsen unterstützt die Bundesreform von Krankenhausfinanzierung und Notfallversorgung. Krankenhäuser sollen nicht mehr ausschließlich über Fallpauschalen bezahlt werden, damit laut Programm medizinische Notwendigkeit vor wirtschaftlichem Nutzen steht.
Der Bund will Krankenhäuser anders bezahlen. Die SPD in Sachsen findet das gut. Kliniken sollen Geld auch dafür bekommen, dass sie bereitstehen. Davon sollen Kliniken auf dem Land profitieren.
Von der Vorhaltepauschale, also Geld für das Bereithalten von Leistungen unabhängig von der Fallzahl, sollen besonders ländliche Standorte profitieren. Dasselbe erwartet das Programm von einer besseren Finanzierung der Kinder- und Jugendmedizin sowie der Geburtshilfe. Die SPD will die Qualität im sächsischen Gesundheitswesen gemeinsam mit allen Beteiligten weiterentwickeln und verweist auf das Verfahren zum neuen Sächsischen Krankenhausgesetz. Solche Reformen brauchen aus ihrer Sicht Zeit und Geld.
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„Wir unterstützen daher die vom Bund angestoßene Reform der Krankenhausfinanzierung und Notfallversorgung, denn sie wird die Gesundheitsversorgung in Sachsen nachhaltig stärken.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Die Abkehr von der reinen Fallpauschale schwächt wirtschaftliche Anreize im Krankenhaus zugunsten einer bedarfsorientierten Finanzierung.