Privatisierung der Daseinsvorsorge stoppen
Das BSW will die Privatisierung von Gesundheit, Pflege und anderen Bereichen der Daseinsvorsorge beenden. Kliniken, Versorgungszentren und Pflegeheime sollen von Kommunen oder gemeinnützigen Trägern geführt werden. Nach Ansicht der Partei darf medizinische Behandlung nicht der Rendite dienen.
Das BSW will keine weiteren Verkäufe an private Firmen. Das gilt für Kliniken, Pflegeheime, Wasser und Energie. Städte und Gemeinden sollen diese Aufgaben übernehmen. Auch gemeinnützige Träger sind möglich. Das BSW sagt: Gesundheit soll kein Geschäft sein.
Das Programm kritisiert, dass der Staat seit den 1970er Jahren Aufgaben an gewinnorientierte Klinikkonzerne abgegeben habe und Investoren nun Arztpraxen aufkauften, vor allem Zahnarzt- und Dialysepraxen. Kommunen und gemeinnützige Anbieter sollen in Gesundheit, Pflege und Wohnen Vorrang erhalten. Zulässig sollen auch Unternehmen sein, die nicht allein auf Gewinn ausgerichtet sind. Die Privatisierung kommunaler und staatlicher Aufgaben lehnt das BSW ab, besonders wenn niedrigere Löhne drohen. Krankenhäuser, Wasser und Energie sollen zurück in kommunale Hand.
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„Krankenhäuser, Medizinische Versorgungszentren und Pflegeeinrichtungen gehören in kommunale Trägerschaft und in die Trägerschaft der Freien Wohlfahrtspflege“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Private Träger sollen in Gesundheit, Pflege und Versorgung zurückgedrängt und Einrichtungen in kommunale Hand überführt werden, was den Staat gegenüber dem Markt grundlegend stärkt.