Reproduktive Rechte und geschlechtersensible Gesundheit sichern
Die Grünen wollen, dass Krankenkassen Verhütungsmittel sozial gerecht bezahlen und Schwangerschaftsabbrüche in der Nähe des Wohnorts möglich sind. Kinderwunschbehandlungen sollen stärker gefördert werden, unabhängig vom Partnerstatus und auch für lesbische Paare sowie trans, inter und nonbinäre Menschen.
Die Grünen wollen, dass Kranken-Kassen Verhütungs-Mittel bezahlen. Frauen sollen eine Schwangerschaft in ihrer Nähe abbrechen können. Menschen mit Kinder-Wunsch sollen mehr Geld für die Behandlung bekommen. Das soll auch für Singles und lesbische Paare gelten. In Schulen soll es kostenlose Perioden-Produkte geben.
Die stärkere, auch finanzielle Hilfe bei Kinderwunschbehandlungen soll bis zum Alter von 45 Jahren gelten. Das Programm unterstützt die selbstbestimmte Geburt und will Reproduktionsmedizin in Sachsen stärken. Periodenprodukte sollen in öffentlichen Gebäuden und Schulen gratis ausliegen. Für Männer sind leicht erreichbare, gezielte Gesundheitsangebote vorgesehen, mit dem Ziel, die Lebenserwartung der Geschlechter anzugleichen.
Originalzitat anzeigen (Seite 49)
„Die verschiedenen Möglichkeiten des Schwangerschaftsabbruchs sollen allen Frauen wohnortnah zur Verfügung stehen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Kassenfinanzierte Verhütung, mehr Förderung für Kinderwunschbehandlungen und kostenlose Periodenprodukte erweitern öffentliche Leistungen.
- Gesellschafteher progressiv
Wohnortnahe Abbrüche und Kinderwunschförderung unabhängig von Partnerstatus und Geschlecht erweitern die Selbstbestimmung schrittweise, ohne das Strafrecht zu ändern.