Medizinische Versorgung und Pflege wohnortnah sichern
Die Freien Wähler wollen die medizinische Grundversorgung überall im Land sichern, unter anderem durch Gesundheitszentren nach dem Vorbild der Poliklinik. Die Pflege soll stärker ambulant und in kleinen, wohnortnahen Einrichtungen stattfinden. Gegen den Personalmangel setzt die Partei auf weniger Bürokratie, Umschulungen und die schnelle Anerkennung ausländischer Abschlüsse.
Die Freien Wähler wollen gute Ärzte und Pflege überall in Sachsen. Auch auf dem Land soll es Gesundheits-Zentren geben. Pflege-Heime sollen klein und nah am Wohnort sein. Ärzte und Pflege-Kräfte sollen weniger Papier-Arbeit haben. Fach-Kräfte aus dem Ausland sollen schneller arbeiten dürfen.
Gefördert werden sollen Gesundheitszentren, Hebammenzentralen, Apotheken mit erweitertem Angebot und Gemeindeschwestern. Für Haus- und Fachärzte auf dem Land sollen neue Konzepte entstehen; Modellstudiengänge in Humanmedizin sollen ausgebaut und Zugangsregeln wie der Numerus clausus reformiert werden. Das PflegeNetz Sachsen soll fortgeführt und auf den wachsenden Bedarf an ambulanter Pflege ausgerichtet werden. Heimische Hersteller und Start-ups für Medikamente und Medizinprodukte sollen Geld und Hilfe bei der Zulassung bekommen. Dokumentationspflichten sollen sinken, Telemedizin soll ausgebaut werden. Ausländische Pflegekräfte hält das Programm für unverzichtbar und will deren Qualifikationen rasch anerkennen.
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„Erhalt von Standorten medizinischer Einrichtungen durch Förderung medizinischer Gesundheitszentren („Poliklinik“), Hebammenzentralen, Apotheken mit erweiterten Versorgungsangeboten und Gemeindeschwestern“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Gesundheitszentren, Pflegeangebote und heimische Hersteller sollen stärker öffentlich gefördert werden, was die staatliche Rolle in der Versorgung ausbaut.
- Migrationeher offen
Abschlüsse ausländischer Fachkräfte sollen einfacher und schneller anerkannt werden, was die Zuwanderung in Pflegeberufe erleichtert.