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Freie Wähler zu Gesundheit und Pflege

Aus dem Programm „Bürgernahe Politik mit Sachverstand – Landtagswahlprogramm 2024“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 33 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gesundheit und Pflege

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Medizinische Versorgung und Pflege wohnortnah sichern

Die Freien Wähler wollen die medizinische Grundversorgung überall im Land sichern, unter anderem durch Gesundheitszentren nach dem Vorbild der Poliklinik. Die Pflege soll stärker ambulant und in kleinen, wohnortnahen Einrichtungen stattfinden. Gegen den Personalmangel setzt die Partei auf weniger Bürokratie, Umschulungen und die schnelle Anerkennung ausländischer Abschlüsse.

Die Freien Wähler wollen gute Ärzte und Pflege überall in Sachsen. Auch auf dem Land soll es Gesundheits-Zentren geben. Pflege-Heime sollen klein und nah am Wohnort sein. Ärzte und Pflege-Kräfte sollen weniger Papier-Arbeit haben. Fach-Kräfte aus dem Ausland sollen schneller arbeiten dürfen.

Gefördert werden sollen Gesundheitszentren, Hebammenzentralen, Apotheken mit erweitertem Angebot und Gemeindeschwestern. Für Haus- und Fachärzte auf dem Land sollen neue Konzepte entstehen; Modellstudiengänge in Humanmedizin sollen ausgebaut und Zugangsregeln wie der Numerus clausus reformiert werden. Das PflegeNetz Sachsen soll fortgeführt und auf den wachsenden Bedarf an ambulanter Pflege ausgerichtet werden. Heimische Hersteller und Start-ups für Medikamente und Medizinprodukte sollen Geld und Hilfe bei der Zulassung bekommen. Dokumentationspflichten sollen sinken, Telemedizin soll ausgebaut werden. Ausländische Pflegekräfte hält das Programm für unverzichtbar und will deren Qualifikationen rasch anerkennen.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Erhalt von Standorten medizinischer Einrichtungen durch Förderung medizinischer Gesundheitszentren („Poliklinik“), Hebammenzentralen, Apotheken mit erweiterten Versorgungsangeboten und Gemeindeschwestern“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Gesundheitszentren, Pflegeangebote und heimische Hersteller sollen stärker öffentlich gefördert werden, was die staatliche Rolle in der Versorgung ausbaut.

  • Migrationeher offen

    Abschlüsse ausländischer Fachkräfte sollen einfacher und schneller anerkannt werden, was die Zuwanderung in Pflegeberufe erleichtert.

Was sagen die anderen Parteien zu Gesundheit und Pflege?

Alle Programme in Sachsen im Vergleich