Betreuungsschlüssel in Kitas bis 2035 verbessern
Die Grünen wollen mit einem Stufenplan bis 2035 erreichen, dass eine Fachkraft in der Kita für weniger Kinder zuständig ist. Das soll Kinder besser fördern und das Personal entlasten. Gehen die Kinderzahlen zurück, soll das Personal trotzdem bleiben.
In Kitas soll es mehr Erzieherinnen und Erzieher pro Kind geben. Die Grünen wollen das bis 2035 schrittweise erreichen. Das Personal soll mehr Zeit zum Vorbereiten bekommen. Wenn es weniger Kinder gibt, sollen die Fachkräfte bleiben.
Als Zwischenschritte nennt das Programm mehr Zeit für Vor- und Nachbereitung, eine stärkere Anrechnung von Ausfällen durch Urlaub, Krankheit und Fortbildung sowie die regelmäßige Anrechnung der Praxisanleitung. Die sogenannte demografische Rendite soll zu einem „pädagogischen Plus“ werden, indem rechnerisch überzähliges Personal gehalten wird. Mittelfristig sollen die vielen Teilschlüssel in einem Gesamtschlüssel je Einrichtungsart aufgehen, nur der Leitungsanteil bliebe getrennt. Die Grünen setzen sich zudem für bundesweite Qualitätsstandards ein und wollen Bundesmittel aus dem Kita-Qualitätsgesetz weiter für Qualität verwenden.
Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Als Zwischenschritte wollen wir die Vor- und Nachbereitungszeit für das Kita-Personal erhöhen, Fehlzeiten durch Urlaub, Krankheit und Weiterbildung umfassender im Personalschlüssel berücksichtigen“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr Personal je Kind und das Halten von Stellen bei sinkenden Kinderzahlen erhöhen die öffentlichen Ausgaben für Kitas schrittweise.