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CDU zur Bildung

Aus dem Programm „Weil es um Sachsen geht. Regierungsprogramm der Sächsischen Union 2024-2029“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 79 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Verpflichtendes, kostenloses Vorschuljahr einführen

Die CDU will das letzte Kita-Jahr beitragsfrei und zur Pflicht machen. Es soll als Vorschuljahr mit Lehrplan auf die Grundschule vorbereiten; die frühkindliche Bildung soll insgesamt verbindlichere Ziele erhalten.

Das letzte Jahr in der Kita soll nichts mehr kosten. Alle Kinder müssen es dann besuchen. Es soll die Kinder gut auf die Schule vorbereiten. Besonders wichtig ist der CDU, dass alle Kinder gut Deutsch lernen.

Für das Vorschuljahr soll der Bildungsplan zu einem Lehrplan werden; die Schritte dorthin will die CDU mit den Trägern abstimmen. Der Sächsische Bildungsplan soll überarbeitet werden und verbindliche, nach Alter gestaffelte Bildungsziele bekommen, mit Schwerpunkt auf Gesundheit, Sprache und sozialer Entwicklung. Zwei Jahre vor der Einschulung soll eine umfassende pädagogische Diagnostik stattfinden, um Kinder rechtzeitig zu fördern. Das Deutschlernen hat laut Programm für alle Kinder Vorrang, daneben wird frühes Fremdsprachenlernen befürwortet.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Wir werden ein kostenloses letztes Kita-Jahr als verpflichtendes Vorschuljahr einführen.“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das letzte Kita-Jahr soll beitragsfrei werden, was eine öffentliche Leistung ausweitet.

Gegliedertes Schulsystem und Noten beibehalten

Die CDU hält am gegliederten Schulsystem fest und will die Oberschule als dessen zentrale Säule stärken. Noten einschließlich der Kopfnoten sollen bleiben, weil Abschlüsse nach Ansicht der Partei für nachgewiesene Leistung stehen sollen.

In Sachsen gibt es verschiedene Schul-Arten. Die CDU will das so lassen. Die Oberschule soll gestärkt werden. Noten sollen bleiben, auch die Kopf-Noten. Kopf-Noten bewerten zum Beispiel Fleiß und Betragen.

Die Oberschule soll stärker auf praktische Inhalte ausgerichtet werden; die CDU sieht sie als Antwort auf fehlende Fachkräfte und Auszubildende. Das Programm verbindet das Schulsystem mit einer klaren Leistungserwartung und verteidigt Benotung und Bewertung. In der Grundschule soll der Schwerpunkt noch stärker auf Lesen, Schreiben und Rechnen liegen, die bis zum Ende der vierten Klasse sicher sitzen sollen. Die Förderung bei Lese-Rechtschreib-Schwäche und Dyskalkulie soll besser werden; die Anerkennung von Dyskalkulie als Teilleistungsstörung wird geprüft.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Wir bekennen uns zum klar gegliederten Schulsystem im Freistaat Sachsen. Besonders wichtig ist uns die Stärkung der Oberschule als zentraler Säule unserer Bildungslandschaft.“
Seite 19 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Der Punkt verteidigt das bestehende gegliederte System und die Kopfnoten ausdrücklich gegen diskutierte Reformen wie längeres gemeinsames Lernen oder den Verzicht auf Noten.

Lehrkräfte gewinnen und weiter verbeamten

Die CDU nennt die Gewinnung neuer Lehrerinnen und Lehrer als wichtigste Aufgabe der Bildungspolitik in den kommenden fünf Jahren. Die Verbeamtung soll fortgeführt werden, damit Sachsen im Wettbewerb mit anderen Ländern mithalten kann.

Sachsen braucht mehr Lehrerinnen und Lehrer. Das ist für die CDU die wichtigste Aufgabe bei der Bildung. Lehrkräfte sollen weiter Beamte werden können. So soll Sachsen für Lehrkräfte attraktiv bleiben. Alle Regionen sollen genug Lehrkräfte haben.

Neben der Verbeamtung nennt das Programm Beförderungen nach Leistung als Mittel, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Ausbildung der Lehramtsanwärter soll zielgerichtet sein, und der Beruf soll mehr Ansehen und Anerkennung erhalten. Besonderen Wert legt die CDU darauf, dass die Lehrkräfte möglichst gleichmäßig auf die Regionen Sachsens verteilt sind.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Gerade der Wettbewerb mit den anderen Bundesländern zeigt, wie wichtig die Einführung der Verbeamtung für Lehrkräfte gewesen ist. Diese führen wir konsequent weiter fort“
Seite 19 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Förderschulen erhalten, multiprofessionelle Teams ausbauen

Die CDU will Inklusion dort umsetzen, wo sie möglich ist, und zugleich die Förderschulen erhalten und weiterentwickeln. Zusätzliche Fachkräfte wie Schulassistenten und Schulpsychologen sollen Lehrkräfte entlasten.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen, wo das geht. Die Förder-Schulen sollen aber bleiben. An den Schulen sollen mehr Helfer arbeiten. Das sind zum Beispiel Schul-Assistenten und Schul-Psychologen. Sie sollen die Lehrkräfte entlasten.

Das Programm hebt hervor, wie wichtig Hilfen für Kinder und Jugendliche mit Einschränkungen an Schulen sind, und will die Förderschulen in Bestand und Arbeit fortführen. Auch die Begabungsförderung soll im gesamten Bildungssystem berücksichtigt werden und schon in der Kita beginnen. Zu den multiprofessionellen Teams zählen Schulassistenten, Praxisberater, Schulpsychologen und Schulverwaltungsassistenten. Diese Kräfte sollen Lehrkräfte unterstützen, aber nicht ersetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Wir wollen Inklusion überall dort umsetzen, wo sie möglich ist und bekennen uns gleichzeitig klar zur sehr guten Arbeit der Förderschulen in Sachsen“
Seite 19 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet gemeinsames Lernen, wo es möglich ist, mit dem Erhalt der getrennten Förderschulen.

Schulen mehr Eigenverantwortung und Globalbudget geben

Die CDU will den Schulen pädagogisch und finanziell mehr eigene Entscheidungen überlassen. Jede Schule soll ein Globalbudget erhalten, in dem die bisherigen Geldleistungen zusammengefasst sind.

Schulen sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Jede Schule soll ein eigenes Gesamt-Budget bekommen. Das ist ein Topf mit Geld, über den die Schule selbst bestimmt. Die CDU meint: Vor Ort weiß man am besten, was gebraucht wird.

Begründet wird das Vorhaben damit, dass vor Ort am besten über Bedarf und Ausgaben entschieden werden könne. Lehrpläne und Unterrichtsmethoden sollen daraufhin geprüft werden, wo einzelne Schulen mehr Spielraum bekommen können. Das Globalbudget soll auch die Mittel für Ganztagsangebote umfassen, die die CDU fortführen will.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Durch die Zusammenfassung der bisherigen Geldleistungen in ein Globalbudget für jede Schule bündeln und stärken wir deren finanzielle Möglichkeiten.“
Seite 20 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Digitales Lernen im Unterricht verankern

Die CDU will, dass digitale Lehr- und Lernmittel zum normalen Schulalltag gehören, ergänzt durch analoge Methoden. Schulen sollen Lern-Apps und intelligente Tutorsysteme erhalten, begleitet von Medienbildung.

Im Unterricht sollen digitale Lern-Mittel ganz normal sein. Schulen sollen dafür Lern-Apps bekommen. Es soll auch Programme geben, die sich an jedes Kind anpassen. Die Kinder sollen außerdem lernen, mit Medien gut umzugehen.

Nach der weitgehenden Umsetzung des Digitalpakts I sieht das Programm den nächsten Schritt darin, Digitales fest im Unterricht zu verankern. Angestrebt wird eine Mischung aus analoger und digitaler Vermittlung. Die Entwicklung adaptiver und intelligenter Tutorsysteme will die CDU vorantreiben. Zur Medienkompetenz soll auch gehören, eine übermäßige Nutzung digitaler Geräte kritisch zu betrachten.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Wir verbinden damit die Erwartung, dass digitale Lehr- und Lerninhalte selbstverständlich im Unterricht eingesetzt werden“
Seite 20 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Berufsorientierung und Praxisbezug an Schulen ausbauen

Die CDU will die Berufsorientierung an allen Schulformen früher und intensiver gestalten. Schulen sollen enger mit Handwerk, Industrie und der Arbeitsagentur zusammenarbeiten und mehr praktische Bildungsangebote machen.

Schülerinnen und Schüler sollen früh Berufe kennenlernen. Das soll an allen Schul-Arten so sein. Schulen sollen dafür mit Betrieben und der Arbeits-Agentur zusammenarbeiten. Es soll mehr Praxis-Tage in Betrieben geben.

Das Programm begründet den Bedarf mit der gewachsenen Zahl an Ausbildungs- und Studienwegen. Vorgesehen sind Praxistage in Handwerksbetrieben, kleinen und mittleren Unternehmen sowie im Sozial- und Pflegebereich. An Oberschulen sollen Modellprojekte und Unterrichtsversuche mit starkem Praxisbezug ausgebaut werden. Zudem soll bei jungen Menschen früh das Interesse an Natur und Technik geweckt werden; die Schulen des Zweiten Bildungsweges werden als wichtig gewürdigt.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Hier braucht es frühzeitig Angebote zur Orientierung, die in enger Zusammenarbeit mit externen Partnern aus Handwerk und Industrie sowie der Agentur für Arbeit erfolgen.“
Seite 20 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Schulhausbau der Kommunen weiter fördern

Die CDU will Städte und Gemeinden weiterhin mit Fördergeld beim Bau und bei der Modernisierung von Schulen unterstützen. Moderne, gut ausgestattete Gebäude gelten im Programm als Voraussetzung für gute Bildung.

Die CDU will den Gemeinden weiter Geld für Schulgebäude geben. Die Gemeinden sind für die Schulgebäude zuständig. Vor allem Schulen auf dem Land sollen Hilfe bekommen. Auch Berufsschulen sind der CDU dabei wichtig.

Der Schulhausbau ist eine Pflichtaufgabe der Kommunen als Schulträger. Das Land soll ihnen dafür genügend Fördermittel bereitstellen. Schwerpunkte sind der ländliche Raum und der Umbau der Berufsschulzentren.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„die Kommunen – insbesondere im ländlichen Raum – als Schulträger bei der Bewältigung ihrer Pflichtaufgabe mit ausreichend Fördermitteln für den Schulhausbau zu unterstützen“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Die bestehende staatliche Förderung des Schulhausbaus soll fortgeführt werden, ohne den heutigen Stand zu verschieben.

Weiterbildung auf Bundesniveau ausbauen

Die CDU will anerkannte Träger der Weiterbildung unterstützen, damit ihre Angebote zum Bedarf passen. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll Sachsen bei der Weiterbildungsdichte den Durchschnitt aller Bundesländer erreichen.

Auch Erwachsene sollen weiter lernen können. Die CDU will die Anbieter von Kursen unterstützen. In Sachsen soll es so viele Kurse geben wie im Rest von Deutschland. Das soll bis zum Jahr 2030 klappen.

Das Programm begründet das Vorhaben damit, dass lebenslanges Lernen und Erwachsenenbildung für Einzelne, Betriebe und Gesellschaft wichtiger werden. Unterstützt werden sollen die anerkannten Weiterbildungsträger. Als Zielmarke nennt das Programm den Bundesdurchschnitt bei der Weiterbildungsdichte, also beim Umfang des Angebots im Verhältnis zur Bevölkerung.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Bildungsangebote bedarfsgerecht umzusetzen und die Weiterbildungsdichte bis zum Ende des Jahrzehnts dem Bundesdurchschnitt anzugleichen“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das öffentlich geförderte Weiterbildungsangebot soll gegenüber heute ausgebaut werden, was mehr staatliche Leistung bedeutet.

Duale Berufsausbildung strategisch stärken

Die CDU will zusammen mit den Unternehmen eine Strategie für die duale Ausbildung erarbeiten und die Berufsschulen besser ausstatten. Die Ausbildung soll sich stärker an den Fähigkeiten der Jugendlichen ausrichten, damit niemand ohne Abschluss bleibt und der Bedarf an Fachkräften gedeckt wird.

Die CDU will die Berufsausbildung stärken. Dafür macht sie einen Plan mit den Firmen. Berufsschulen sollen bessere Ausstattung bekommen. Gute Azubis sollen schneller fertig werden können. Schwächere Azubis sollen eine passende, kürzere Ausbildung machen können.

Geplant ist eine Ausstattungsoffensive für Berufsschulen. Leistungsstarke Auszubildende sollen ihre Ausbildung verkürzen können, und die duale Ausbildung mit Abitur soll ausgebaut werden; für Leistungsschwächere will die CDU bei Betrieben für zweijährige Ausbildungsgänge werben. Schulen und Arbeitsagentur sollen Daten austauschen, um Jugendliche ohne Anschluss zu erreichen. Für vollzeitschulische Ausbildungen strebt die Partei Schulgeldfreiheit an, zudem mehr Wohnheimplätze für Auszubildende und die Fortsetzung des Bundesprogramms „Junges Wohnen“. Praxisnahe Programme wie das gestreckte Berufsvorbereitungsjahr sollen auch jungen Zugewanderten eine Perspektive geben, und eine Bildungs-ID soll Auszubildende begleiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Wir entwickeln gemeinsam mit der Wirtschaft eine Strategie zur Stärkung der dualen Berufsausbildung, um viele junge Menschen gut auszubilden und so den Fach- und Arbeitskräftebedarf zu decken.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Investitionen in Berufsschulen, Schulgeldfreiheit und geförderte Wohnheimplätze erweitern staatliche Leistungen gegenüber heute.

Lehramtsausbildung steuern und regionalisieren

Die CDU will die Ausbildung von Lehrkräften gezielter am Bedarf der Schularten und Fächer ausrichten. Sie soll stärker in die Regionen verlagert werden, und neue Gruppen sollen Zugang zum Lehramtsstudium bekommen.

Sachsen braucht Lehrer für alle Schulen und Fächer. Die CDU will die Ausbildung besser lenken. Lehrer sollen auch außerhalb der großen Städte ausgebildet werden. Wer die Oberschule besucht hat, soll Oberschul-Lehrer werden können. Dafür kann es einen Vorkurs geben.

Die Ausbildung in den Regionen soll gemeinsam mit den Hochschulen für angewandte Wissenschaften ausgebaut werden, vor allem für den ländlichen Raum. Im Mittelpunkt stehen dabei Berufsschullehrer und Referendare. Absolventen beruflicher Gymnasien will die CDU für das Lehramt gewinnen. Wer von der Oberschule kommt, soll direkt ein Studium zum Oberschullehrer aufnehmen können, etwa über einen Vorkurs.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Das erfordert gezielte Steuerungsmöglichkeiten bei der Lehramtsausbildung, um besser auf bestehende Bedarfe und schneller auf Veränderungen reagieren zu können.“
Seite 24 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Wissenschaftsinnovationsgesetz und Forschungsschwerpunkte schaffen

Die CDU plant ein Wissenschaftsinnovationsgesetz, das den beiden neuen Großforschungszentren DZA und CTC mehr Spielraum gibt. Forschungsergebnisse sollen stärker in sächsische Unternehmen gelangen, und die Mikroelektronik-Forschung wird ein Schwerpunkt.

Die CDU will ein neues Gesetz für die Forschung machen. Zwei große Forschungs-Zentren sollen damit freier arbeiten können. Ideen aus der Forschung sollen in Firmen in Sachsen ankommen. Die CDU will auch Gründungen aus Hochschulen fördern. Forschung zu Computer-Chips ist ihr besonders wichtig.

Das Gesetz soll gute Bedingungen für das Deutsche Zentrum für Astrophysik und das Center for the Transformation of Chemistry schaffen und sich an der Bundesagentur für Sprunginnovationen orientieren. Gefördert werden der Transfer in regionale Firmen und Ausgründungen aus Hochschulen und Instituten. Für den European Chips Act stellt das Land eine Kofinanzierung bereit; auch die Fusionsforschung soll mehr Beachtung finden. Eine Digitale Hochschule Sachsen soll als gemeinsame Einrichtung die Digitalisierung der Hochschulen tragen, mit OPAL als zentraler Plattform. Zwickau soll sich auf die All Electric Society ausrichten, Mittweida Zentrum für Cybersicherheit werden, und die Biotechnologie-Strategie wird fortgeschrieben.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Das Wissenschaftsinnovationsgesetz wird nach dem Vorbild der Bundesagentur für Sprunginnovationen den Einrichtungen hier deutlich mehr Freiraum einräumen.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet mehr öffentliche Forschungsförderung mit mehr Freiraum für Einrichtungen und Förderung von Unternehmensgründungen.

Studentenvertretung reformieren, Austrittsrecht wieder einführen

Die CDU will das Hochschulgesetz ändern: Aus Studentenräten sollen Studentenparlamente und Allgemeine Studentenausschüsse werden. Studierende sollen außerdem wieder aus der Verfassten Studentenschaft austreten dürfen.

Die CDU will die Vertretung der Studenten umbauen. Es soll Studenten-Parlamente geben. Studenten sollen wieder aus der Studentenschaft austreten können. Die Studentenschaft ist die gemeinsame Vertretung aller Studenten einer Hochschule. Gruppen von Studenten sollen feste Regeln im Gesetz bekommen.

Studentische Hochschulgruppen sollen im Gesetz geregelt und von den Rektoraten anerkannt werden. Die Verfasste Studentenschaft ist die gesetzliche Vertretung aller Studierenden einer Hochschule, der sie automatisch angehören. Die Studentenwerke will die CDU unterstützen, vor allem im ländlichen Raum, damit zeitgemäßes Wohnen auch für Studierende mit Kindern entsteht.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Wir wollen das Recht zum Austritt aus der Verfassten Studentenschaft wieder einzuführen.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Die heute geltende Pflichtmitgliedschaft in der Studentenschaft soll durch ein Austrittsrecht gelockert werden, was eine gesetzliche Pflicht für Einzelne abbaut.

Was sagen die anderen Parteien zur Bildung?

Alle Programme in Sachsen im Vergleich