Bundeswehr-Werbung an Schulen beenden, Zivilklausel unterstützen
Das BSW will keine Nachwuchswerbung der Bundeswehr an Sachsens Schulen und lehnt einen Wehr- oder Zivilverteidigungsunterricht ab. Die Kooperationsvereinbarung des Freistaats mit der Bundeswehr soll enden. An Hochschulen unterstützt die Partei die Zivilklausel-Bewegung, die militärische Forschung öffentlich machen will.
Die Bundeswehr soll an Schulen in Sachsen nicht um Nachwuchs werben. Es soll keinen Wehr-Unterricht geben. Sachsen hat dazu einen Vertrag mit der Bundeswehr. Das BSW will diesen Vertrag beenden. Hochschulen sollen offenlegen, wenn sie für das Militär forschen.
Das Programm spricht von einer schleichenden Militarisierung der Schulen. Die Bundeswehr verfüge über eigene Informationszentren, die für ihre Zwecke ausreichten. Bei der Zivilklausel-Bewegung unterstützt die Partei das Ziel, Öffentlichkeit zu schaffen, wenn sächsische Hochschulen militärische Forschungsaufträge übernehmen. Eine Zivilklausel ist eine Selbstverpflichtung von Hochschulen, nur für zivile Zwecke zu forschen.
Originalzitat anzeigen (Seite 7)
„an sächsischen Schulen brauchen und wollen wir keine Nachwuchsanwerbung durch die Bundeswehr.“Einordnung
- Außenpolitikeher Diplomatie zuerst
Das Ende der Schulkooperation mit der Bundeswehr und mehr Transparenz bei Militärforschung drängen die Präsenz des Militärs in Bildungseinrichtungen zurück.