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Was sagen die Parteien in Brandenburg zum Wohnen?

4 aktuelle Wahlprogramme in Brandenburg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Wohngeld statt sozialem Wohnungsbau

Die AfD will das Wohngeld erhöhen und den Antrag vereinfachen. Sie sieht darin die Alternative zum sozialen Wohnungsbau, der aus ihrer Sicht sein Ziel oft verfehlt.

Die AfD will mehr Wohngeld zahlen. Der Antrag soll einfacher werden. Die AfD hält Wohngeld für besser als den Bau von Sozial-Wohnungen. Auch Wohnungs-Genossenschaften sollen wieder wichtiger werden.

Baurecht vereinfachen und Baustandards senken

Die AfD will das Baurecht bundesweit vereinheitlichen, Verfahren beschleunigen und Baustandards absenken, um Bau- und Wohnkosten zu senken. Die Sonderregeln für den Bau von Flüchtlingsunterkünften im Baugesetzbuch sollen entfallen.

Die AfD will, dass Bauen einfacher und billiger wird. Dafür soll es weniger Vorschriften geben. Die Regeln sollen in ganz Deutschland gleich sein. Sonder-Regeln für den Bau von Flüchtlings-Unterkünften sollen wegfallen.

Günstigen Wohnraum schaffen, Grunderwerbsteuer streichen

Die AfD will Wohnen durch eine stark vereinfachte Landesbauordnung, geringere Baunebenkosten und Steuerentlastungen günstiger machen. Die Grunderwerbsteuer auf das erste selbstgenutzte Eigenheim und die Grundsteuer sollen wegfallen, Einheimische sollen beim Wohnraum Vorrang erhalten.

Die AfD will, dass Wohnen in Brandenburg billiger wird. Wer sein erstes eigenes Zuhause kauft, soll keine Steuer auf den Kauf zahlen. Auch die Grundsteuer soll wegfallen. Menschen aus dem Ort sollen zuerst eine Wohnung bekommen. Käufer aus dem Ausland sollen mehr Steuer zahlen.

Wohneigentum für Familien fördern

Die AfD will mehr Familien den Kauf oder Bau eines Eigenheims ermöglichen. Dazu sollen Landesdarlehen ausgeweitet, Bürgschaften gewährt, Bauland verbilligt abgegeben und ein nach Kinderzahl gestaffeltes Landesbaukindergeld eingeführt werden.

Die AfD will, dass mehr Familien ein eigenes Haus haben können. Das Land soll ihnen mit Krediten und Bürgschaften helfen. Familien sollen Bauland billiger bekommen. Es soll ein Bau-Kindergeld vom Land geben. Wer mehr Kinder hat, bekommt mehr.

AfD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau ausweiten

Das BSW will stark in den sozialen Wohnungsbau investieren, zuerst in Kommunen mit angespanntem Markt. Über den Bundesrat soll eine Wohnungsgemeinnützigkeit eingeführt werden, und öffentliche Wohnungen und Grundstücke sollen nicht mehr privatisiert werden.

In vielen Städten fehlen günstige Wohnungen. Das BSW will mehr Sozial-Wohnungen bauen. Gemeinnützige Wohnungs-Firmen sollen Förderung bekommen. Der Staat soll keine Wohnungen mehr verkaufen.

Bundesweiten Mietendeckel einführen

Das BSW will Mietsteigerungen durch einen Mietendeckel für ganz Deutschland begrenzen. Außerdem soll die Grundsteuerreform nicht zu höheren Einnahmen des Staates und damit über die Nebenkosten zu höheren Mieten führen.

Die Mieten steigen in vielen Städten stark. Das BSW will einen Mieten-Deckel für ganz Deutschland. Das ist eine Grenze, über die Mieten nicht steigen dürfen. Auch die Grund-Steuer soll das Wohnen nicht teurer machen.

Mehr und günstigere Wohnheimplätze für Studierende

Das BSW will Studierendenwohnheime ausbauen und deren Mieten senken. Ein Studium soll aus Sicht des Programms nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.

Das BSW will mehr Wohnheime für Studenten bauen. Die Mieten dort sollen sinken. Studieren soll nicht vom Geld der Eltern abhängen. Auch Kinder-Betreuung für Studenten soll besser werden.

BSW: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Grunderwerbsteuer für Erstkäufer senken, Wohnungsbau fördern

Die CDU will die Eigentumsquote erhöhen und mit einem „Brandenburg-Bonus“ Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer für den ersten selbstgenutzten Wohnraum einführen. Zugleich soll der Bau bezahlbarer Wohnungen weiter gefördert und mehr Bauland ausgewiesen werden. Aus Sicht des Programms soll Wohnen nicht zur sozialen Frage werden.

Mehr Menschen sollen ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung haben. Wer zum ersten Mal kauft und selbst einzieht, soll weniger Steuer zahlen. Diese Steuer heißt Grunderwerb-Steuer. Für jeden Erwachsenen bleiben 150.000 Euro steuerfrei, für jedes Kind 100.000 Euro. Außerdem soll es mehr Bauland und Geld für günstige Wohnungen geben.

Baugenehmigungen vereinfachen und beschleunigen

Die CDU will Bauen schneller, einfacher und günstiger machen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dazu sollen Genehmigungsverfahren überprüft und Anforderungen im Baurecht reduziert werden.

Die CDU will, dass Bauen schneller geht. Es soll weniger Regeln geben. Manche Bauten sollen ohne Genehmigung erlaubt sein. Anträge sollen online gestellt werden.

CDU: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Sozialen Wohnungsbau stärker fördern

Die SPD will die Förderung von Sozialwohnungen je nach Bedarf ausweiten und den Wohnungsbau weiter mit mehr als 200 Millionen Euro jährlich unterstützen. Bezahlbarer Wohnraum gilt im Programm als eine der großen Aufgaben der nächsten Jahre, die Bund, Land und Kommunen gemeinsam lösen sollen.

Die SPD will mehr günstige Wohnungen. Das Land soll den Bau von Wohnungen weiter fördern. Dafür gibt es jedes Jahr mehr als 200 Millionen Euro. Auch Wohnheime für Azubis und Studierende gehören dazu.

Mietpreisbremse ausweiten und Mietwohnungen schützen

Die SPD will die Mietpreisbremse so ändern, dass sie in mehr Brandenburger Gemeinden angewendet werden kann. Zusätzlich sollen bestehende Mietwohnungen besser geschützt werden, indem ihre Umwandlung in Eigentumswohnungen unterbunden werden kann.

Die Mietpreis-Bremse begrenzt, wie hoch Mieten bei neuen Verträgen sein dürfen. Die SPD will, dass mehr Gemeinden diese Regel nutzen können. Außerdem sollen Mietwohnungen Mietwohnungen bleiben. Man soll verhindern können, dass sie zu Eigentums-Wohnungen werden.

SPD: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl