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CDU zum Wohnen

Aus dem Programm „Weil es um Sachsen geht. Regierungsprogramm der Sächsischen Union 2024-2029“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 79 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

    Hängt stark von der Rechenweise ab.

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Pflichtversicherung gegen Naturgefahren für Gebäude

Die CDU setzt sich dafür ein, dass Gebäude in ganz Deutschland gegen Naturgefahren versichert sein müssen. Sie begründet das mit dem Klimawandel. Zugleich will sie sich weiter für Hochwasservorsorge und technischen Hochwasserschutz engagieren.

Die CDU will eine Pflicht-Versicherung für Gebäude. Sie soll bei Schäden durch Natur-Gefahren wie Hochwasser zahlen. Die Pflicht soll in ganz Deutschland gelten. Grund ist der Klima-Wandel. Sachsen soll sich weiter vor Hochwasser schützen.

Die Versicherungspflicht soll bundesweit gelten und alle Gebäude erfassen. Das Programm verknüpft die Forderung mit dem Klimawandel. Daneben bleibt Sachsen bei der Hochwasservorsorge und beim technischen Hochwasserschutz aktiv.

Originalzitat anzeigen (Seite 35)
„Mit Blick auf den Klimawandel setzen wir uns aktiv dafür ein, dass bundesweit für Gebäude eine Versicherungspflicht gegen Naturgefahren eingeführt wird.“
Seite 35 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Eine bundesweite Versicherungspflicht für Gebäude gibt es heute nicht; sie wäre eine neue staatliche Vorgabe für alle Eigentümer.

Mietendeckel und Enteignungen ablehnen

Die CDU lehnt Mietendeckel, Enteignungen und andere Eingriffe in Eigentumsrechte am Wohnungsmarkt ab. Verlässliche Bedingungen für Investitionen und Neubau sichern nach ihrer Auffassung bezahlbare Mieten.

Die CDU will keinen Mieten-Deckel. Ein Mieten-Deckel ist eine feste Obergrenze für Mieten. Sie will auch keine Enteignungen. Sie sagt: Wer baut, braucht sichere Regeln. Dann bleiben Mieten bezahlbar.

Das Programm betont, dass Bürgerinnen und Bürger frei wählen sollen, wo und wie sie wohnen. Sichere Rahmenbedingungen für Bauherren und Investoren sollen das Angebot an Mietwohnungen vergrößern. Darin sieht die CDU den Weg zu bezahlbaren Mieten, wenn Wohnungen knapp werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Wir stehen Markteingriffen wie Mietendeckel, Enteignungen und Eingriffe in Eigentumsrechte entgegen.“
Seite 47 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die heutige Lage ohne Mietendeckel und Vergesellschaftung wird ausdrücklich gegen diskutierte Markteingriffe verteidigt, was dem Marktpol entspricht.

Sachsengeld für den ersten Immobilienkauf einführen

Die CDU will Erstkäufern einer selbst genutzten Immobilie einen Teil der Grunderwerbsteuer erstatten: 10.000 Euro pro Erwerber und 5.000 Euro pro Kind. Ziel ist, dass sich vor allem junge Familien Wohneigentum leisten können und Sachsens Eigentumsquote näher an den Bundesschnitt rückt.

Die CDU will ein Sachsen-Geld einführen. Wer zum ersten Mal ein Haus oder eine Wohnung für sich kauft, bekommt Geld zurück. Es gibt 10.000 Euro pro Käufer und 5.000 Euro pro Kind. Das soll vor allem jungen Familien helfen.

Das Sachsengeld soll gelten, bis der Bund den Ländern erlaubt, eigene Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer einzuführen. Zinsgünstige Darlehen für den Eigentumserwerb aus dem Wohnraumförderfonds sollen fortgesetzt werden. Über den Bundesrat will die CDU erreichen, dass das Baukindergeld wieder eingeführt wird. Das Programm „Jung kauft Alt“ läuft weiter. Eigentum gilt der Partei als Altersvorsorge und als Schutz vor Schwankungen am Mietmarkt.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Wir wollen ein Sachsengeld einführen, um insbesondere für junge Familien den Kauf der ersten eigenen Immobilie zu erleichtern.“
Seite 47 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Erstkäufer sollen bei der Grunderwerbsteuer entlastet werden, was die Abgabenlast senkt und privates Eigentum fördert.

Sozialen Wohnungsbau und bezahlbares Wohnen fördern

Die CDU will den sozialen Wohnungsbau bei Neubau und Sanierung weiter fördern und das Landeswohngeld an einen Index koppeln, damit es regelmäßig angepasst wird. Zusätzlich sollen Genossenschaften, die Sanierung leerstehender Wohnungen und barrierefreies Bauen unterstützt werden.

Die CDU will weiter Geld für Sozial-Wohnungen geben. Das gilt für neue Häuser und für Sanierungen. Das Wohngeld vom Land soll regelmäßig steigen. Leere Wohnungen sollen schneller erneuert werden. Auch Wohnen ohne Barrieren will die CDU fördern.

Städte und Gemeinden sollen Fördergeld erhalten, um leerstehende Wohnungen rascher zu modernisieren. Brachliegende Gewerbeflächen, alte Industrieanlagen und andere leere Gebäude sollen zu Wohnraum werden können. Neue genossenschaftliche Wohnmodelle und das Beratungsnetzwerk für Baugemeinschaften will die CDU unterstützen. Das Programm „Junges Wohnen“ soll für Wohnraum für Studierende und Auszubildende genutzt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Wir werden weiterhin intensiv den sozialen Wohnungsbau fördern – sowohl für Neubauprojekte als auch für Sanierungen in Bestandsgebäuden.“
Seite 47 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Staatliche Wohnungsbauförderung wird fortgeführt und das Landeswohngeld durch Indexierung laufend erhöht, was öffentliche Leistungen schrittweise ausbaut.

Baugenehmigungen beschleunigen und Innenstädte stärken

Die CDU will Baugenehmigungen einfacher und schneller machen und den Kommunen beim Aufbau vollständig digitaler Bauämter helfen. Bauflächen sollen vor allem in bestehenden Ortslagen gewonnen und die Stadtkerne belebt werden.

Die CDU will, dass Bau-Genehmigungen schneller gehen. Die Bau-Ämter sollen digital arbeiten. Baulücken und ungenutzte Flächen sollen bebaut werden. Die Innenstädte sollen lebendig bleiben.

Genannt werden die Nutzung von Baulücken, die Wiederverwertung ungenutzter Flächen, das Beräumen von Brachen und ein wirksames Flächenmanagement. Die Wärmewende in Gebäuden will die CDU etwa durch kommunale Pläne für Wärme und Kälte unterstützen, die zu einer klimaneutralen Versorgung führen sollen. Innenstädte sollen als Wirtschaftszentren und Treffpunkte gestärkt werden, wobei der Einzelhandel als wichtiger Anziehungspunkt gilt.

Originalzitat anzeigen (Seite 48)
„Wir werden die Baugenehmigungsverfahren vereinfachen und beschleunigen.“
Seite 48 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Genehmigungsverfahren sollen vereinfacht und verkürzt werden, was Regulierungsaufwand für Bauherren schrittweise verringert.

Was sagen die anderen Parteien zum Wohnen?

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