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Was sagen die Parteien in Thüringen zum Wohnen?

5 aktuelle Wahlprogramme in Thüringen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Ersten Eigentumserwerb von Familien fördern

Die AfD will Familien beim ersten Kauf oder Bau von Wohneigentum mit Darlehen unterstützen, die je nach Kinderzahl teilweise nicht zurückgezahlt werden müssen. Zudem soll die Grunderwerbsteuer für sie sinken. Das Programm erhofft sich davon, dass Familien dauerhaft in Thüringen bleiben.

Die AfD will Familien beim ersten eigenen Haus helfen. Familien sollen einen Kredit vom Land bekommen. Wer mehr Kinder hat, muss weniger zurückzahlen. Auch die Steuer beim Kauf soll für Familien sinken.

Bauvorschriften abbauen, 50.000 Wohnungen anstreben

Die AfD will Vorschriften zu Energie, Dämmung und Denkmalschutz im Bau zurückfahren, weil sie aus ihrer Sicht das Wohnen verteuern. Das Land soll den Neubau fördern und 50.000 neue Wohnungen anstreben.

Die AfD sagt: Zu viele Regeln machen das Bauen teuer. Sie will Regeln zu Heizung, Dämmung und Denkmal-Schutz abbauen. Bau-Anträge sollen schneller fertig werden. Das Land soll 50.000 neue Wohnungen anstreben.

Grundsteuer abschaffen

Die AfD will die Grundsteuer abschaffen, damit Wohnen in Thüringen weniger mit Steuern belastet wird. Sie verweist darauf, dass auf ihr Betreiben 2023 bereits die Grunderwerbsteuer für Familien beim ersten Kauf von Wohneigentum entfallen sei.

Die AfD will die Grundsteuer abschaffen. Das ist eine Steuer auf Grundstücke und Häuser. Wohnen soll dadurch billiger werden. Die Partei sagt: Bei der Steuer auf den Hauskauf hat sie schon etwas erreicht.

Staatsziel Wohnungsbau in der Verfassung präzisieren

Die AfD will Artikel 15 der Thüringer Verfassung, der das Land auf ausreichenden und angemessenen Wohnraum verpflichtet, genauer fassen. Aus ihrer Sicht ist die Vorschrift zu unbestimmt, weshalb Land und Kommunen bisher zu wenig für den Wohnungsbau getan hätten.

In der Thüringer Verfassung steht: Das Land soll für genug Wohnungen sorgen. Die AfD findet diese Regel zu ungenau. Sie will die Regel genauer schreiben. Dann müssen Land und Gemeinden mehr für den Wohnungsbau tun.

Genossenschaften und Sozialwohnungen fördern, nicht für Asylbewerber

Die AfD will gute Rahmenbedingungen für Wohnungsbaugenossenschaften und den sozialen Wohnungsbau mit günstigen Grundstücken und Landesgeld unterstützen. Sozialwohnungen sollen nach ihrem Willen finanzschwachen Bürgern Thüringens vorbehalten sein und nicht zur Unterbringung von Asylbewerbern dienen.

Die AfD will Wohnungs-Genossenschaften unterstützen. Das sind Vereinigungen, die Wohnungen ohne Gewinn vermieten. Auch Sozialwohnungen will sie fördern. Dafür soll es günstige Grundstücke und Geld vom Land geben. Asylbewerber sollen nicht in Sozialwohnungen wohnen.

Bauplanungsrecht vereinfachen, Bauland leichter ausweisen

Die AfD will das Bauplanungsrecht vereinfachen, damit Kommunen Wohn- und Gewerbegebiete nach ihrem Bedarf weiterentwickeln und neu ausweisen können. Kommunen sollen außerdem leichter ungenutzte Gebäude im Ort kaufen und ihre Ortskerne entwickeln können.

Die AfD will das Bauen einfacher machen. Kommunen sollen leichter neue Flächen für Wohnungen und Firmen festlegen können. Sie sollen auch leere Häuser im Ort leichter kaufen können. So sollen die Orts-Kerne besser genutzt werden.

Garagenanlagen dauerhaft schützen

Die AfD will den langfristigen Bestandsschutz für Garagenanlagen aufrechterhalten. Sie sollen nicht ohne Ersatz für dichtere Wohnbebauung oder als Ausgleichsfläche anderer Bauprojekte weichen müssen.

Die AfD will Garagen-Anlagen erhalten. Sie sollen nicht für neue Wohnhäuser abgerissen werden. Die AfD sagt: Garagen sind auch Treffpunkte. Eigentümer und Pächter sollen keinen Schaden haben.

AfD: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Heizungsgesetz ablehnen, Sanierung sozial fördern

Das BSW lehnt Vorgaben des Bundes wie das Heizungsgesetz ab und will Hausbesitzer mit eigenen Thüringer Regeln entlasten. Stattdessen fordert es ein Förderprogramm „Thüringer Land – Wohnen Sozial“ für energetische Sanierungen von Eigentümern mit geringem Einkommen und Familien.

Das Heizungs-Gesetz ist ein Gesetz vom Bund. Es macht Regeln für neue Heizungen. Das BSW lehnt es ab. Hausbesitzer sollen weniger belastet werden. Familien und Menschen mit wenig Geld sollen Hilfe für Umbauten bekommen.

Bau von Sozialwohnungen verdoppeln

Das BSW will jedes Jahr doppelt so viele Sozialwohnungen schaffen wie bisher, durch Neubau und Vollsanierung, auch auf geeigneten Grundstücken des Landes. Kommunale Wohnungsgesellschaften und Genossenschaften sollen gestärkt und Baugenehmigungen beschleunigt werden.

Wohnen muss bezahlbar sein. Das BSW will doppelt so viele Sozial-Wohnungen bauen. Dafür kann auch Land vom Bundesland genutzt werden. Städte und Genossenschaften sollen mehr bauen. Bau-Genehmigungen sollen schneller gehen.

BSW: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Bauordnung entschlacken, Belastungsmoratorium bis 2027

Die CDU will verhindern, dass der Wohnungsbau teurer oder bürokratischer wird. Die Bauordnung soll vereinfacht werden, und bis mindestens Ende 2027 soll es keine neuen Vorschriften geben, die das Bauen verteuern oder verzögern.

Die CDU will, dass mehr gebaut wird. Die Regeln für das Bauen sollen einfacher werden. Bis Ende 2027 soll es keine neuen Regeln geben, die Bauen teurer machen.

Eigenheim-Zuschuss und Familienbaudarlehen einführen

Die CDU will Familien beim ersten Kauf von selbst genutztem Wohneigentum einen Zuschuss zahlen. Dazu sollen zinsverbilligte Darlehen über die Thüringer Aufbaubank kommen. So sollen auch Familien mit geringerem Einkommen Eigentum erwerben können.

Die CDU will Familien beim Kauf eines Hauses helfen. Familien sollen beim ersten Kauf Geld vom Land bekommen. Es soll auch günstige Kredite geben. Familien mit vielen Kindern sollen mehr Hilfe bekommen.

Wohnungsbau stärker fördern

Die CDU will mehr Geld in den geförderten Wohnungsbau geben, damit Mieten trotz hoher Bau- und Sanierungskosten bezahlbar bleiben. Dazu kommen bessere steuerliche Abschreibungen und ein Programm für den Kauf älterer Häuser durch junge Familien.

Die CDU will mehr Geld für den Bau von Wohnungen geben. Die Mieten sollen bezahlbar bleiben. Wer Mietwohnungen baut, soll Steuern sparen können. Junge Familien sollen Hilfe bekommen, wenn sie ein altes Haus kaufen und erneuern.

CDU: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Leerstand nutzen und Quartiere nachhaltig entwickeln

Die Linke will leerstehende Gebäude zu Wohnraum umbauen und Wohnungspolitik mit der Städtebauförderung verknüpfen. Das Programm begründet das mit Klimaschutz, geringerem Flächenverbrauch und der Belebung von Ortskernen. Hinzu kommen mehr Grün in Innenstädten, serielles Bauen und Bauen mit Holz.

Viele Häuser stehen leer. Die Linke will daraus Wohnungen machen. Das spart Fläche und schont das Klima. In den Innenstädten soll es mehr Bäume und Trinkbrunnen geben. Das Land soll auch schnelles Bauen mit fertigen Teilen und Bauen mit Holz fördern.

Neue Wohngemeinnützigkeit und gemeinwohlorientierte Bodenpolitik

Die Linke will sich im Bund für eine neue Wohngemeinnützigkeit einsetzen, also für Wohnungsbau ohne Gewinnorientierung. Grundstücke sollen in kommunaler Hand bleiben oder dorthin zurückkehren, und das Boden- und Planungsrecht soll Preisspekulation begrenzen.

Die Linke will Wohnungsbau ohne Gewinn-Absicht stärken. Dafür soll es im Bund ein neues Gesetz geben. Grundstücke sollen den Gemeinden gehören. Gemeinden sollen Bauland leichter kaufen können. Das Land will mehr Geld für Sozialwohnungen geben.

Landeswohnungsbaugesellschaft gründen, Enteignung prüfen

Die Linke will eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft gründen, die überwiegend Sozialwohnungen neu baut. Das Programm begründet das damit, dass Förderung allein nicht mehr ausreiche und der Markt bezahlbares Wohnen nicht sichere. Bei großen Immobilienkonzernen will die Partei Enteignung und Vergesellschaftung prüfen.

Das Land Thüringen soll selbst Wohnungen bauen. Dafür will die Linke eine eigene Firma des Landes gründen. Bis 2040 soll sie 10.000 günstige Wohnungen haben. Bei großen Wohnungs-Konzernen will die Linke eine Enteignung prüfen. Das heißt: Der Staat nimmt ihnen die Wohnungen gegen Entschädigung ab.

Zweckentfremdung von Wohnraum per Landesgesetz verbieten

Die Linke will Gemeinden mit einem Landesgesetz ermöglichen, die Zweckentfremdung von Wohnraum zu verbieten. Nach Darstellung des Programms treiben Airbnb- und Ferienwohnungen in großen Städten und Tourismusregionen die Mieten hoch und verknappen das Angebot.

In manchen Städten werden viele Wohnungen an Touristen vermietet. Die Linke sagt: Das macht Mieten teurer. Gemeinden sollen das verbieten können. Dafür soll es ein Gesetz des Landes geben.

Wohnungslosigkeit in Thüringen vollständig überwinden

Die Linke will Thüringen zum ersten Bundesland ohne Wohnungslosigkeit machen. Aufbauend auf der bestehenden Landesstrategie sollen Modelle erprobt werden, die Wohnungslosigkeit ganz verhindern.

Manche Menschen haben keine Wohnung. Die Linke will das in Thüringen ganz beenden. Sie will neue Wege dafür ausprobieren. In den Städten sollen Helfer auf der Straße unterwegs sein.

Linke: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Bezahlbaren Wohnraum für Familien schaffen

Die SPD will bezahlbare Miet- und Eigentumswohnungen für Familien in Stadt und Land erhalten und neu schaffen. Der soziale Wohnungsbau soll schneller vorankommen, und Kommunen sollen Bauland günstiger an Familien abgeben können, ohne finanzielle Nachteile zu haben.

Familien sollen Wohnungen bezahlen können. Das gilt für Miete und für Eigentum. Die SPD will schneller Sozial-Wohnungen bauen. Gemeinden sollen Bauland billiger an Familien verkaufen können. Das Land ersetzt den Gemeinden das fehlende Geld.

Sozialen Wohnungsbau fördern und Mietkaufmodell auflegen

Die SPD will kommunalen und sozialen Wohnungsbau fördern und ein Mietkaufmodell für Familien ohne Eigenkapital schaffen. Ihre Ziele: in den Zentren bezahlbare Wohnungen, in ländlichen Gebieten weniger leerstehende Gebäude sowie mehr Wohneigentum.

Die SPD will mehr bezahlbare Wohnungen. Sie will den Bau von Sozial-Wohnungen fördern. Familien mit wenig Geld sollen eine Wohnung mieten und später besitzen können. Das heißt Mietkauf. Gemeinden sollen leichter Flächen zum Bauen kaufen können.

Bestand vor Neubau entwickeln

Die SPD will vorhandene Gebäude nutzen und sanieren, bevor neu gebaut wird. Das soll laut Programm Ressourcen schonen und gewachsene Siedlungen erhalten. Kommunale Wohnungen sollen in öffentlicher Hand bleiben.

Die SPD will zuerst alte Häuser nutzen. Neue Häuser sollen erst gebaut werden, wenn keine leeren Häuser mehr da sind. Das spart Material und Fläche. Wohnungen der Gemeinden sollen nicht verkauft werden.

Wohnungstausch mit Umzugsbonus fördern

Die SPD will Menschen mit zu viel Wohnraum und Menschen mit wachsendem Bedarf zusammenbringen. Beratung, Unterstützung und ein Umzugsbonus sollen den Tausch von Wohnungen und Häusern erleichtern.

Manche Menschen haben zu viel Platz in der Wohnung. Andere brauchen mehr Platz. Die SPD will, dass sie tauschen können. Dafür soll es Beratung und Geld für den Umzug geben.

Wohngemeinnützigkeit wieder einführen

Die SPD will die Wohngemeinnützigkeit für kommunale Wohnungsunternehmen und Genossenschaften zurückbringen. Dadurch sollen breite Teile der Bevölkerung wieder bezahlbare Wohnungen finden.

Die SPD will die Wohn-Gemeinnützigkeit zurückbringen. Das heißt: Wohnungsfirmen von Gemeinden und Genossenschaften machen nur begrenzt Gewinn. Dafür gelten sie als gemeinnützig. So sollen mehr Menschen eine bezahlbare Wohnung finden.

Mietpreisbremse ausweiten und entfristen

Die SPD will die Mietpreisbremse auf mehr Fälle ausdehnen und dauerhaft gelten lassen. In Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt soll zudem die Kappungsgrenze für bestehende Mietverträge gezielter eingesetzt werden.

Die SPD will Mieten stärker begrenzen. Die Mietpreis-Bremse soll für mehr Fälle gelten. Sie soll auch kein Enddatum mehr haben. Wo Wohnungen knapp sind, sollen Mieten in alten Verträgen langsamer steigen.

Sozialen und barrierefreien Wohnungsbau stärker fördern

Die SPD will neben Bundesmitteln eigenes Landesgeld in den sozialen Wohnungsbau geben und mehr Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen berechtigen. Die Förderung barrierefreien Wohnens soll dauerhaft werden. Wohnungslosigkeit soll möglichst bis 2030 überwunden sein.

Die SPD will mehr Geld für Sozial-Wohnungen geben. Mehr Menschen mit wenig oder mittlerem Einkommen sollen dort wohnen dürfen. Es soll auch dauerhaft Geld für Wohnungen ohne Hindernisse geben. Bis 2030 soll möglichst niemand mehr ohne Wohnung sein.

Holzbau, serielles Bauen und Baustoffrecycling voranbringen

Die SPD will Holz und andere alternative Baustoffe stärker nutzen, vor allem bei öffentlichen Bauten. Serielles und modulares Bauen soll Qualität sichern und steigende Baukosten dämpfen. Im Bau soll mehr Material wiederverwertet werden.

Die SPD will mehr mit Holz, Lehm und Stroh bauen. Das gilt besonders für Gebäude des Staates. Häuser sollen öfter aus fertigen Teilen gebaut werden. Das soll Kosten senken. Baustoffe sollen häufiger wiederverwendet werden.

Sanierungsfonds für Haushalte mit niedrigem Einkommen einrichten

Die SPD will einen Fonds mit 50 Millionen Euro für die energetische Gebäudesanierung schaffen. Er soll Haushalten mit wenig Einkommen und wenig Eigenkapital günstige Zuschüsse und Darlehen verschaffen, die sie aus eingesparten Betriebskosten zurückzahlen.

Die SPD will einen Geld-Topf mit 50 Millionen Euro einrichten. Damit sollen Menschen mit wenig Geld ihr Haus sanieren können. Nach der Sanierung brauchen sie weniger Energie. Mit dem gesparten Geld zahlen sie die Hilfe zurück.

SPD: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl