Sozialen Wohnungsbau und Leerstandsnutzung verbinden
Das BSW will in Großstädten neu bauen und zugleich leerstehende Wohnungen in kleineren Städten und auf dem Land nutzen. Ein Programm soll sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau dort sichern, wo er gebraucht wird; für selbst genutztes Eigentum hält die Partei eine niedrigere Grunderwerbsteuer für denkbar.
In Leipzig und Dresden fehlen Wohnungen. Auf dem Land stehen Wohnungen leer. Das BSW will in den großen Städten neu bauen. Leere Wohnungen in kleinen Städten sollen genutzt werden. Bessere Verkehrs-Wege sollen beide verbinden.
Laut Programm ist der Bestand an Sozialwohnungen in Sachsen seit 2012 von 130.000 auf 12.500 gefallen, während in Unterzentren Wohnungen abgerissen werden. Kleinere Orte sollen durch bessere Verkehrsinfrastruktur an die Oberzentren angebunden werden. Die Nutzung vorhandener Gebäude und Grundstücke soll Kosten sparen. Um die Baubranche kurzfristig zu beleben, kann sich das BSW bei nachweislich privater Eigennutzung eine befristete Senkung der Grunderwerbsteuer oder einen Freibetrag vorstellen.
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„Um Kosten zu sparen, wollen wir eine Kombination: neuer Wohnungsbau in den Oberzentren und gleichzeitig Nutzung der vorhandenen Bausubstanz in den Mittel- und Kleinstädten.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Ein staatliches Programm für sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau weitet öffentliche Leistungen aus; die erwogene Steuersenkung bleibt begrenzt.