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Was sagen die Parteien in Mecklenburg-Vorpommern zum Wohnen?

4 aktuelle Wahlprogramme in Mecklenburg-Vorpommern haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Wohneigentum erleichtern und steuerlich begünstigen

Die AfD will, dass sich mehr Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung leisten können. Steuerliche Vorteile sollen an Bedingungen wie regionaltypisches Bauen oder bezahlbare Mieten geknüpft werden. Auch barrierefreie und altersgerechte Wohnungen sollen gefördert werden.

Die AfD will: Mehr Menschen sollen ein eigenes Haus kaufen können. Wer gut für das Land baut, soll weniger Steuern zahlen. Das gilt zum Beispiel bei günstigen Mieten. Das Land soll auch Wohnungen für alte Menschen fördern.

Baurecht vereinfachen und Vorschriften streichen

Die AfD will Bauvorschriften abbauen, die sie für überflüssig hält, und eine landesweit einheitliche Regelung schaffen. Dazu gehören eine Reform des Waldgesetzes, angepasste Heizungsnormen und kurze Fristen für Artenschutzgutachten.

Die AfD will, dass man schneller bauen kann. Dafür will sie Bau-Regeln streichen. Im ganzen Land sollen die gleichen Regeln gelten. Gutachten zum Schutz von Tieren sollen schneller fertig sein.

Bezahlbaren Wohnraum erhalten, Leerstand nutzen

Die AfD will Baugenossenschaften und kommunale Wohnungsunternehmen gezielt unterstützen. Leer stehende Gebäude sollen durch geförderte Sanierungen und Umbauten wieder nutzbar werden. Wohnraum soll vorrangig für Einheimische bezahlbar bleiben, auch gegenüber dem Druck durch Ferienwohnungen.

Die AfD will günstige Wohnungen erhalten. Sie will Genossenschaften und Wohnungs-Firmen der Gemeinden helfen. Leere Häuser sollen mit Förder-Geld umgebaut werden. Menschen, die hier leben, sollen Vorrang vor Ferien-Wohnungen haben.

Kleingärten und Siedlungen vor Investoren schützen

Die AfD will Kleingärten, Wochenendsiedlungen und Siedlungsvereine dauerhaft absichern. Ihre Interessen sollen in der Stadt- und Regionalplanung verbindlich berücksichtigt werden. Werden solche Flächen verkauft, sollen Einheimische Vorrang vor auswärtigen Investoren haben.

Die AfD will Kleingärten und Wochenend-Siedlungen schützen. Städte sollen sie bei ihrer Planung beachten müssen. Vereine und Pächter sollen sicher bleiben können. Beim Verkauf sollen Menschen aus dem Ort zuerst kaufen dürfen.

AfD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Planungs- und Bauverfahren beschleunigen

Die Grünen wollen Genehmigungen für den Wohnungsbau vereinfachen und schneller machen. Vorhandene Gebäude sollen besser genutzt werden, etwa durch Aufstockungen und die Umwandlung leerer Gewerberäume. Lange Verfahren verschärfen aus Sicht des Programms die Wohnungsnot.

Die Grünen wollen, dass Bauen schneller geht. Bau-Anträge soll man überall digital stellen können. Leere Gebäude sollen zu Wohnungen werden. Die Bau-Ämter sollen genug Personal bekommen.

Soziale Wohnraumförderung aufstocken und reformieren

Die Grünen wollen das Landesprogramm „Wohnungsbau Sozial“ spürbar aufstocken und umbauen. Günstigere Darlehen und höhere Zuschüsse sollen mehr Sozialwohnungen ermöglichen, die lange preisgebunden bleiben. Laut Programm scheitert bezahlbarer Wohnraum oft an der Finanzierung.

Die Grünen wollen mehr Geld für Sozial-Wohnungen geben. Das sind Wohnungen mit günstiger Miete. Wer solche Wohnungen baut, soll billigere Kredite bekommen. Die Mieten sollen möglichst lange günstig bleiben.

Bestandsgebäude, Dorfkerne und Wohnungstausch fördern

Die Grünen wollen mit neuen Landesprogrammen alte Gebäude sanieren, Dorfkerne beleben und Bestandsimmobilien für junge Familien zugänglich machen. Ein Aktionsprogramm für Wohnungstausch sowie die Förderung von Seniorenwohnformen und Mehrgenerationenwohnen sollen dafür sorgen, dass Wohnungen besser zu den Lebensumständen passen.

Die Grünen wollen alte Häuser in Dörfern wieder nutzen. Junge Familien sollen Hilfe beim Kauf alter Häuser bekommen. Es soll Beratung zum Wohnungs-Tausch geben. Ältere Menschen sollen passende kleinere Wohnungen finden. Dann werden große Wohnungen für Familien frei.

Landesbodenfonds einrichten und Erbbaurecht bevorzugen

Die Grünen wollen einen Landesbodenfonds schaffen, aus dem Kommunen günstige Kredite für den Kauf von Grundstücken und Gebäuden erhalten. Öffentliche Flächen sollen künftig vorrangig im Erbbaurecht vergeben statt verkauft werden. Damit will die Partei Bodenspekulation begrenzen und sozialen Wohnungsbau steuern.

Die Grünen wollen einen Boden-Fonds für das Land. Daraus bekommen Gemeinden günstige Kredite. Damit können sie Grundstücke und Häuser kaufen. Öffentliche Flächen sollen nicht mehr verkauft werden. Man soll sie stattdessen für lange Zeit verpachten.

Mietpreisbremse und Zweckentfremdungsverbot durchsetzen

Die Grünen wollen die Mietpreisbremse in angespannten Wohnungsmärkten konsequent anwenden und das Mietrecht strenger durchsetzen. Ein kontrolliertes Zweckentfremdungsverbot soll hinzukommen. Das Programm begründet dies mit stark steigenden Mieten in Städten und Tourismusregionen.

Die Grünen wollen die Mietpreis-Bremse überall dort nutzen, wo Wohnungen knapp sind. Die Mietpreis-Bremse begrenzt die Miete bei neuen Verträgen. Wohnungen sollen auch nicht einfach zu Ferien-Wohnungen werden. Das soll kontrolliert werden.

Baukosten durch einfachere Vorschriften senken

Die Grünen wollen die Landesbauordnung vereinfachen und technische Standards auf Nutzen und Wirtschaftlichkeit prüfen. Die Stellplatzpflicht soll gelockert werden. Hohe Baukosten treiben laut Programm die Mieten und bremsen den Wohnungsbau; Qualität und Sicherheit sollen dabei gewahrt bleiben.

Bauen ist teuer. Die Grünen wollen die Bau-Regeln im Land einfacher machen. Bauherren sollen weniger Auto-Stellplätze bauen müssen. Häuser aus fertigen Teilen sollen gefördert werden. So soll Bauen billiger werden.

Grüne: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Wohnen als Grundrecht verankern, Mieten deckeln

Die Linke will über den Bundesrat erreichen, dass ein Grundrecht auf Wohnen ins Grundgesetz kommt. Sie unterstützt einen bundesweiten Mietendeckel in Gebieten mit knappem Wohnraum und will die Mietpreisbremse reformieren. Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen sollen weniger als 30 Prozent davon für das Wohnen ausgeben müssen.

Die Linke sagt: Wohnen ist ein Grundrecht. Das soll im Grundgesetz stehen. Wo Wohnungen knapp sind, soll es eine Obergrenze für Mieten geben. Niemand mit wenig Geld soll zu viel für das Wohnen zahlen. Es soll mehr Wohnheim-Plätze für Studierende und Azubis geben.

Öffentliche Wohnungsunternehmen und Flächen vor Privatisierung schützen

Die Linke will kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen wirtschaftlich absichern und ihren Verkauf an Private verhindern. Flächen von Land und Kommunen sollen in öffentlicher Hand bleiben und dem sozialen Wohnungsbau dienen. Aus Sicht der Partei sichern diese Unternehmen dauerhaft bezahlbares Wohnen.

Viele Wohnungen gehören Städten oder Genossenschaften. Die Linke will diese Unternehmen schützen. Sie sollen nicht an private Firmen verkauft werden. Auch Grundstücke von Land und Gemeinden sollen nicht verkauft werden. Dort sollen Sozial-Wohnungen entstehen.

Linke: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Bezahlbaren Wohnraum und Wohnheimplätze fördern

Die SPD will den Bau von Wohnungen mit bezahlbaren Mieten fördern und in Zentren die Mietpreisbremse anwenden. Familien sollen beim Erwerb von Eigentum unterstützt werden, und für Auszubildende und Studierende sind 1.000 Wohnheimplätze geplant.

Wohnen soll bezahlbar bleiben. Die SPD will den Bau günstiger Wohnungen fördern. In beliebten Orten soll die Miet-Preis-Bremse gelten. Sie begrenzt, wie hoch eine neue Miete sein darf. Für junge Leute soll es 1.000 Plätze im Wohnheim geben.

Hotelbau an Wohnraum für Beschäftigte knüpfen

Die SPD will, dass neue Hotelprojekte künftig mit Wohnungen für Tourismusbeschäftigte verbunden werden können. Dafür soll sich das Land beim Bund für entsprechende Regeln im Baurecht einsetzen. Der Tourismus soll sich so entwickeln, dass die Interessen der Einheimischen an bezahlbarem Wohnraum und Lebensqualität gleichrangig zählen.

In Urlaubs-Orten fehlen oft bezahlbare Wohnungen. Wer ein Hotel baut, soll auch Wohnungen für die Beschäftigten bauen. Die SPD will dafür neue Regeln vom Bund. Die Wünsche der Einheimischen sollen genauso wichtig sein wie die der Gäste.

Mietpreisbremse und Zweckentfremdungsregeln beibehalten

Die SPD will die Mietpreisbremse in Rostock, Greifswald und mehreren Tourismusorten behalten, bis sich die Wohnungsmärkte dort entspannen. In stark belasteten Tourismusregionen sollen Satzungen gegen Zweckentfremdung weiter verhindern, dass Wohnungen zu Ferienwohnungen werden.

In manchen Orten sind Wohnungen knapp und teuer. Dort gilt die Miet-Preis-Bremse. Sie begrenzt die Miete bei neuen Verträgen. Die SPD will sie behalten. Außerdem sollen weniger Wohnungen zu Ferien-Wohnungen werden.

Wohnheime für Auszubildende und Studierende fördern

Die SPD will die Förderung von Wohnangeboten für junge Menschen weiterentwickeln und dafür Bundesmittel nutzen. Im Mittelpunkt stehen neue und erweiterte Wohnheime für Auszubildende und Studierende.

Junge Menschen brauchen bezahlbare Zimmer. Die SPD will mehr Wohnheime für Azubis und Studierende. Dafür nutzt das Land Geld vom Bund. Die Förderung soll einfach sein.

Sozialen Wohnungsbau und aktive Bodenpolitik stärken

Die SPD setzt auf sozialen Wohnungsbau und gemischte Quartiere, um Verdrängung zu verhindern. Kommunen sollen beim Ankauf von Grundstücken auf Vorrat unterstützt werden, und modulares sowie serielles Bauen soll stärker gefördert werden.

Die SPD will mehr Sozial-Wohnungen. In einem Viertel sollen arme und reiche Menschen zusammen wohnen. Gemeinden sollen Grundstücke kaufen und für Wohnungen bereithalten. Häuser aus fertigen Bau-Teilen sollen mehr Förderung bekommen.

Barrierefreies Wohnen im ländlichen Raum fördern

Die SPD will Bau und Sanierung bezahlbarer, barrierefreier Wohnungen auch auf dem Land weiter fördern. Ältere Menschen sollen so in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können; energetische Sanierungen sollen bezahlbar bleiben.

Auch auf dem Land soll es passende Wohnungen geben. Ältere Menschen brauchen Wohnungen ohne Stufen und Hindernisse. Die SPD will solche Wohnungen fördern. So können Ältere in ihrem Dorf bleiben.

SPD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl