Wohneigentum durch Baukindergeld und weniger Vorschriften fördern
Die AfD will den Kauf von bezahlbarem Wohneigentum stärker fördern, vor allem mit einem sächsischen Baukindergeld. Bauvorschriften sollen gelockert werden, und im Bund will sie in der Familie vererbtes Wohneigentum von der Erbschaftsteuer befreien. Mehr Abschiebungen sollen aus ihrer Sicht den Wohnungsmarkt entlasten.
Die AfD will, dass mehr Menschen ein eigenes Haus kaufen können. Familien sollen dafür Geld vom Land bekommen. Es soll weniger Bau-Regeln geben. Geerbte Häuser in der Familie sollen steuerfrei sein. Die AfD will auch mehr Menschen ohne Bleiberecht abschieben.
Das Programm sieht in Wohneigentum Vermögensaufbau und Altersvorsorge. Die AfD wendet sich gegen neue Vorschriften und Steuern, etwa durch das Gebäudeenergiegesetz, die sie als drohende Enteignung bezeichnet. Die Erbschaftsteuer will sie langfristig ganz abschaffen und bis dahin Wohneigentum bei Vererbung an Angehörige ausnehmen. Die Umwidmung von Wirtschaftsgebäuden soll leichter werden, ihre Sanierung zu Wohnraum vor allem auf dem Land gefördert. Außerdem sollen Genossenschaften und Betriebswohnungsbau gestärkt und Abschiebungen ausreisepflichtiger Migranten forciert werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 58)
„Den Erwerb von bezahlbarem Wohneigentum will die AfD stärker unterstützen, insbesondere durch die Einführung eines Sächsischen Baukindergelds und Familienförderung.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Neben einer neuen Förderung stehen der Abbau von Bauvorschriften und die angestrebte Abschaffung der Erbschaftsteuer, was insgesamt auf weniger Regulierung und Abgaben zielt.
- Klimaeher Wachstum zuerst
Vorgaben für Gebäude wie die des Gebäudeenergiegesetzes sollen zugunsten niedrigerer Kosten für Eigentümer zurückgedrängt werden.
- Migrationeher restriktiv
Abschiebungen sollen gegenüber heute verstärkt werden, hier begründet mit der Entlastung des Wohnungsmarkts.