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Was sagen die Parteien in Bremen zum Wohnen?

6 aktuelle Wahlprogramme in Bremen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

BIW

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Wohnraum durch Nachverdichtung und niedrigere Baustandards schaffen

Die BIW will neuen Wohnraum vor allem auf bereits erschlossenen Flächen in den Städten schaffen und dabei Grünflächen möglichst erhalten. Niedrigere Baustandards sollen das Bauen günstiger Wohnungen für private Investoren attraktiver machen.

Die BIW will mehr Wohnungen in Bremen und Bremerhaven. Gebaut werden soll vor allem dort, wo schon Häuser stehen. Auch neue Hochhäuser sind möglich. Die Regeln fürs Bauen sollen einfacher werden. Dann wird Bauen billiger. Grüne Flächen in der Stadt sollen bleiben.

BIW: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (-0,4), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Wohnen in der Innenstadt ermöglichen und fördern

Die CDU will mehr Wohnungen in der Bremer Innenstadt schaffen und dafür die städtischen Unternehmen GEWOBA, BREBAU und BREPARK einsetzen. Ein Förderprogramm soll den Umbau von Büros zu Wohnungen unterstützen. Nach Ansicht der Partei wird die Innenstadt durch Menschen attraktiv, die dort auch wohnen.

Die CDU will, dass mehr Menschen in der Bremer Innenstadt wohnen. Städtische Firmen sollen dafür Wohnungen bauen oder kaufen. Aus Büros sollen Wohnungen werden. Dafür soll es Fördergeld geben. Parkhäuser sollen auch Platz für Räder und Ladesäulen bieten.

Höheres Bauen in Bremen zulassen

Die CDU will in Bremen stärker in die Höhe bauen und nennt das architektonischen Mut. An passenden Stellen sollen Gebäude auch den Dom überragen dürfen.

Die CDU will in Bremen höhere Häuser erlauben. An manchen Orten dürfen Häuser dann höher sein als der Dom. Die Partei will auch besondere Bauten an der Weser.

Wohnraumoffensive mit 10.000 neuen Wohnungen

Die CDU will binnen vier Jahren 10.000 neue Häuser und Wohnungen fertig bekommen, damit Wohnen bezahlbar bleibt. Die kommunalen Gesellschaften BREBAU, GEWOBA und STÄWOG sollen dabei eine größere Rolle übernehmen, weil private Investoren wegen gestiegener Kosten zurückhaltend seien.

Die CDU will in vier Jahren 10.000 Wohnungen und Häuser bauen. Dann gibt es mehr Wohnungen, und Wohnen bleibt bezahlbar. Die Wohnungs-Firmen der Stadt sollen viel davon bauen. Es soll weiter einen festen Anteil an Sozial-Wohnungen geben.

Bauflächen schneller ausweisen, besonders in Bremen-Nord

Die CDU will Bauflächen einfacher ausweisen und Planungsverfahren beschleunigen. In Bremen-Nord sollen brachliegende und baureife Flächen deutlich schneller bereitgestellt werden, weil das Programm dort viel Potenzial für Neubau und Eigenheime sieht.

Die CDU will, dass man in Bremen schneller bauen kann. Die Planung soll weniger lange dauern. In Bremen-Nord gibt es noch viele freie Flächen. Diese Flächen sollen schneller zu Bauland werden. Dafür soll das Bauamt dort mehr Personal bekommen.

Bauen in zweiter Reihe und Baulückenkataster ausbauen

Die CDU will das Bauen auf freien Teilen großer Grundstücke erleichtern und dafür Bebauungspläne überarbeiten. Das Baulückenkataster soll nur noch Flächen zeigen, die tatsächlich zum Verkauf stehen. So sollen neue Wohnungen entstehen und vorhandene Infrastruktur genutzt werden.

Manche Häuser stehen auf sehr großen Grundstücken. Die CDU will, dass man dort ein zweites Haus bauen darf. Dafür sollen die Bau-Pläne geändert werden. Es gibt eine Liste mit freien Bauflächen. Diese Liste soll besser werden.

GEWOBA und BREBAU stärker für Wohnungsbau nutzen

Die CDU will die beiden öffentlichen Wohnungsunternehmen GEWOBA und BREBAU stärker für den Wohnungsbau einsetzen. Die GEWOBA soll ihre Gewinne behalten und mehr bauen, sanieren und zukaufen. Die BREBAU soll sich auf Wohnungsbau konzentrieren und ein möglichst bezahlbares Angebot schaffen.

Bremen besitzt zwei Wohnungs-Firmen. Sie heißen GEWOBA und BREBAU. Die CDU will, dass beide mehr Wohnungen bauen. Die GEWOBA soll ihre Gewinne behalten. Mit dem Geld soll sie bauen, sanieren und Wohnungen kaufen.

Flächen für Tiny Houses bereitstellen

Die CDU will in Bremen Flächen für Tiny Houses suchen und anbieten. Diese kleinen, teils mobilen Häuser sollen allen offenstehen, etwa Studierenden, Auszubildenden, Familien und Senioren. Auch Flachdächer und Wasserflächen sollen dafür in Betracht kommen.

Tiny Houses sind sehr kleine Häuser. Manche kann man auch bewegen. Die CDU will in Bremen Plätze für solche Häuser finden. Auch auf flachen Dächern soll das möglich sein. Auch Wohnen auf dem Wasser soll es geben.

Höhere Energiestandards für öffentliche Gebäude

Die CDU will bei öffentlichen Gebäuden und kommunalen Wohnungsgesellschaften über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen und einen Sanierungsfahrplan erstellen. Private Eigentümer sollen durch Anreize zur schrittweisen Sanierung bewegt werden, ohne sie zu überfordern.

Öffentliche Gebäude sollen weniger Energie verbrauchen, als das Gesetz verlangt. Das gilt auch für die Wohnungs-Firmen der Stadt. Private Besitzer sollen Hilfe bekommen, damit sie ihre Häuser sanieren. Die CDU will sie dabei nicht überfordern.

Staatliche Wohnungsgesellschaften zu Stadtentwicklern machen

Die CDU will die Wohnungsgesellschaften in öffentlicher Hand zu Stadtentwicklern machen. Sie sollen Gewinne erzielen dürfen, diese aber zweckgebunden wieder investieren. Hintergrund ist aus Sicht des Programms der stockende Zubau an Sozialwohnungen.

Bremen hat eigene Wohnungs-Firmen. Die CDU will ihnen mehr Aufgaben geben. Sie sollen ganze Stadt-Viertel entwickeln. Sie dürfen Gewinn machen. Den Gewinn müssen sie aber wieder investieren. Es soll mehr Sozial-Wohnungen geben.

Wohngeldanträge in vier Wochen bearbeiten

Die CDU will die Bearbeitung von Wohngeldanträgen von derzeit mehreren Monaten auf höchstens vier Wochen ab 2024 verkürzen. Dafür sollen die Wohngeldstelle mehr Personal bekommen und Anträge digital gestellt werden können.

Wer Wohngeld beantragt, wartet in Bremen viele Monate. Die CDU will das ändern. Ab 2024 soll ein Antrag höchstens vier Wochen dauern. Dafür soll es mehr Personal und Online-Anträge geben.

Bauanträge digital und binnen vier Wochen entscheiden

Die CDU will Bauantrags- und Genehmigungsverfahren noch 2023 digitalisieren und eine elektronische Bauakte einführen. Bauanträge sollen im Regelfall binnen vier Wochen beschieden sein.

Wer bauen will, braucht eine Genehmigung vom Amt. Die CDU will diesen Weg ganz digital machen. Es soll ein Bauamt im Internet geben. Das Amt soll meist in vier Wochen entscheiden.

CDU: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,9), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 6 eher mehr Markt, 2 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Mehr Wohnraum und Hochhäuser in der Innenstadt

Die FDP will in der Bremer Innenstadt neuen Wohnraum schaffen und dabei vor allem in die Höhe bauen. Genehmigungen sollen schneller werden, Gewerbeflächen leichter zu Wohnungen werden und ein Hochhauskonzept festlegen, wo hoch gebaut werden darf.

In der Bremer Innenstadt sollen mehr Menschen wohnen können. Die FDP will dafür höher bauen. Dachböden sollen leichter zu Wohnungen werden. Auch aus Büros und Läden sollen Wohnungen werden können. Genehmigungen sollen schneller gehen.

Werftquartier als neuen Stadtteil in Bremerhaven entwickeln

Die FDP will im nördlichen Fischereihafen von Bremerhaven über zwei Jahrzehnte einen neuen Stadtteil am Wasser entstehen lassen. Investoren sollen dabei möglichst große Freiheit erhalten, und das Quartier soll nachhaltig und klimapositiv werden.

In Bremerhaven soll ein neuer Stadtteil am Wasser entstehen. Er heißt Werftquartier. Firmen, die dort bauen, sollen viel selbst entscheiden dürfen. Der Stadtteil soll gut für das Klima sein. In einem Wohngebiet sollen keine Autos fahren.

Schnell neue Baugebiete ausweisen

Die FDP will rasch weitere Baugebiete ausweisen, für Mehrfamilienhäuser ebenso wie für Ein- und Zweifamilienhäuser. Mehr Flächen und höheres Bauen sollen aus Sicht des Programms gegen knappen Wohnraum und steigende Mieten helfen.

Die FDP will schnell neue Flächen zum Bauen. Dort sollen Wohnungen entstehen. Dort sollen auch Häuser für eine oder zwei Familien entstehen. Die FDP sagt: Mehr Wohnungen machen das Wohnen billiger.

Sozialwohnungsquote bei Neubauten streichen

Die FDP will die Vorgabe abschaffen, dass bei neuen Bauprojekten mindestens 30 Prozent Sozialwohnungen entstehen müssen. Statt Wohnungen will sie Menschen direkt unterstützen, etwa über das Wohngeld.

Heute gilt bei neuen Bau-Projekten eine Regel. 30 Prozent der Wohnungen müssen Sozial-Wohnungen sein. Die FDP will diese Regel streichen. Sie will lieber den Menschen direkt Geld geben. Das geht zum Beispiel mit Wohngeld.

Wohneigentum durch Steuerfreibetrag und Mietkauf fördern

Die FDP will für das erste selbst bewohnte Eigentum einen Freibetrag von bis zu 500.000 Euro bei der Grunderwerbsteuer einführen. Außerdem sollen städtische Wohnungsgesellschaften Mietkaufmodelle anbieten und die Grundsteuer soll auf das Niveau des Umlands sinken.

Wer ein Haus kauft, zahlt eine Steuer. Die FDP will diese Steuer beim ersten eigenen Zuhause erlassen. Das soll bis zu einem Preis von 500.000 Euro gelten. Mieter sollen ihre Wohnung nach und nach kaufen können. Das nennt man Mietkauf.

Baustandards und Bremer Standard zurückfahren

Die FDP will Bauvorschriften überprüfen, aus ihrer Sicht unnötige Regeln streichen und Nebenkosten senken. Den „Bremer Standard“ der Landesregierung für neue Baugebiete hält sie in vielen Punkten für überzogen und verlangt Technologieoffenheit bei der Wärmeerzeugung.

Die FDP will weniger Regeln beim Bauen. So soll Bauen billiger werden. Bremen hat eigene Regeln für neue Bau-Gebiete. Sie heißen Bremer Standard. Die FDP findet diese Regeln zu streng.

Mietpreisbremse, Mietendeckel und Enteignungen ablehnen

Die FDP lehnt staatliche Eingriffe in den Mietmarkt wie Mietpreisbremse und Mietendeckel sowie Enteignungen im Wohnungsbereich ab. Stattdessen soll mehr gebaut werden, was nach ihrer Auffassung Mieten und Preise langfristig sinken lässt.

Die FDP will keine staatlichen Grenzen für Mieten. Sie will auch keine Enteignungen. Enteignung heißt: Der Staat nimmt Eigentümern ihre Wohnungen weg. Die FDP will lieber mehr Wohnungen bauen. Dann sinken die Mieten, sagt sie.

Qualifizierten Mietspiegel in Bremen einführen

Die FDP fordert, dass Bremen rasch einen qualifizierten Mietspiegel bekommt, also eine anerkannte Übersicht der ortsüblichen Mieten. Das soll den Markt transparenter machen und den Wettbewerb stärken.

Die FDP will einen Mietspiegel für Bremen. Ein Mietspiegel ist eine Liste. Sie zeigt, wie hoch die Mieten in der Stadt üblich sind. So kann man Mieten besser vergleichen.

Mehr Wohnheime für Azubis und Studierende

Die FDP will den Bau weiterer Wohnheime für Studierende und Auszubildende attraktiver machen und Investitionen dafür fördern. Zu wenig günstiger Wohnraum verschärft nach ihrer Darstellung langfristig den Fachkräftemangel.

Studierende und Azubis brauchen günstige Wohnungen. Oft finden sie keine. Die FDP will mehr Wohnheime für sie. Der Bau soll sich mehr lohnen. Alte Wohnheime sollen saniert werden.

Baugenehmigungen digitalisieren und automatisch erteilen

Die FDP will Baugenehmigungen schneller, einfacher und digital machen. Reagiert die Behörde auf einen vollständigen Antrag nicht innerhalb einer Frist von möglichst drei Monaten, soll er als genehmigt gelten.

Die FDP will schnellere Bau-Genehmigungen. Man soll den Antrag im Internet stellen können. Das Amt soll in drei Monaten antworten. Antwortet es nicht, gilt der Antrag als erlaubt. Dann darf man bauen.

Betreutes Wohnen und neue Wohnformen im Alter fördern

Die FDP will Wohn- und Betreuungsangebote fördern, die älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben mit der nötigen Unterstützung ermöglichen. Sie sieht darin eine Alternative zum Heim, die günstiger ist und Angehörige sowie Pflegekassen entlastet.

Viele alte Menschen wollen lange in der eigenen Wohnung leben. Die FDP will dafür neue Wohn-Formen fördern. Dazu gehören Wohn-Gemeinschaften für Senioren und Häuser für mehrere Generationen. Auch betreutes Wohnen soll gefördert werden. Die FDP sagt: Das ist billiger als ein Heim.

FDP: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 11 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Energetische Sanierung fördern und Wärmeplanung einführen

Die Grünen wollen energetische Sanierungen mit Baubegleitung und Fördermitteln stärker unterstützen. Wer Wohngeld bezieht, soll einen Klimabonus erhalten. Eine kommunale Wärmeplanung soll mehr Planungssicherheit bei klimafreundlichen Heizungen schaffen.

Viele arme Menschen wohnen in schlecht gedämmten Wohnungen. Die Grünen wollen beim Sanieren mehr helfen. Dafür soll es Beratung und Geld geben. Menschen mit Wohngeld sollen einen Klima-Bonus bekommen. Die Städte sollen planen, wie Häuser künftig geheizt werden.

Mehr Sozialwohnungen bauen und dauerhaft sichern

Die Grünen wollen günstigen Wohnraum sichern und neu schaffen, vor allem für Menschen mit niedrigem Einkommen, junge Familien und Alleinerziehende. Der Anteil geförderter Wohnungen soll über die bisherigen 30 Prozent bei Neubauprojekten hinaus steigen. Wohnen soll nach Ansicht der Partei nicht allein dem Markt überlassen bleiben.

Die Grünen wollen mehr günstige Wohnungen. Sie sind vor allem für Menschen mit wenig Geld gedacht. Auch junge Familien und Alleinerziehende sollen sie bekommen. Es soll mehr Sozial-Wohnungen geben. Das sind Wohnungen, die der Staat fördert und die wenig Miete kosten.

Quartiersprogramme fortführen und ausweiten

Die Grünen wollen die Landesprogramme für benachteiligte Stadtteile fortsetzen und auf weitere Gebiete ausdehnen. Auch die Förderung von Klimaschutzprojekten in Nachbarschaften soll über den laufenden Zeitraum hinaus weitergehen. Programme für ältere Menschen im Quartier sollen helfen, den Umzug in ein Heim zu vermeiden.

Bremen fördert Stadt-Teile, denen es schlechter geht. Die Grünen wollen diese Förderung weiter machen. Noch mehr Gebiete sollen Geld bekommen. Auch Klima-Projekte in der Nachbarschaft sollen weiter Geld bekommen. Alte Menschen sollen lange in ihrer Wohnung bleiben können.

Wohngeldstelle verstärken und Anträge beschleunigen

Die Grünen wollen die Wohngeldstelle personell aufstocken und umbauen, damit Anträge schneller bearbeitet werden. Hintergrund ist die Wohngeldreform, durch die deutlich mehr Menschen anspruchsberechtigt sind. Außerdem soll die Leistung bekannter und der Antrag einfacher und digital möglich werden.

Wohngeld ist Geld vom Staat für die Miete. Die Grünen wollen mehr Personal in der Wohngeld-Stelle. Dann bekommen Menschen ihr Geld schneller. Viele wissen nicht, dass sie Wohngeld bekommen können. Deshalb soll es mehr Information geben. Der Antrag soll einfacher werden und auch online gehen.

Wohnungslosigkeit bis 2030 mit Housing First beenden

Die Grünen wollen, dass es in Bremen bis 2030 keine Wohnungslosigkeit mehr gibt. Statt in Schlichthotels oder Gemeinschaftsunterkünften sollen alle in einer eigenen Wohnung leben. Dafür soll das Pilotprojekt „Housing First“ zum festen Angebot werden.

Die Grünen wollen: Bis 2030 soll in Bremen niemand mehr ohne Wohnung sein. Jeder Mensch soll eine eigene Wohnung bekommen. Erst kommt die Wohnung, dann kommt weitere Hilfe. Dieser Weg heißt Housing First.

Mehr Sozialwohnungen und gemeinschaftliches Bauen fördern

Die Grünen wollen bei größeren Neubauprojekten eine verbindliche Quote von 30 Prozent Sozialwohnungen. Bis Ende 2023 soll es in Bremen 8.000 Sozialwohnungen geben. Baugemeinschaften und Wohngenossenschaften sollen stärker unterstützt werden.

Die Grünen wollen mehr Sozial-Wohnungen. Bei großen Neubauten sollen 30 Prozent Sozial-Wohnungen sein. Bis Ende 2023 soll es 8.000 davon geben. Gruppen, die gemeinsam bauen, sollen mehr Hilfe bekommen.

Stadtentwicklungsgesellschaft gründen und Boden öffentlich halten

Die Grünen wollen eine Stadtentwicklungsgesellschaft schaffen, die Flächen für bezahlbares Wohnen und Gewerbe in der Innenstadt sichert. Die Stadt soll mehr Grundstücke und Gebäude besitzen und eigene Grundstücke grundsätzlich nur noch im Erbbaurecht vergeben.

Die Grünen wollen eine städtische Gesellschaft für Stadt-Entwicklung. Sie soll Flächen für günstige Wohnungen sichern. Die Stadt soll mehr Grundstücke kaufen. Eigene Grundstücke soll sie nicht mehr verkaufen, sondern nur für lange Zeit verpachten.

Klimagerecht bauen und Umbau vor Neubau stellen

Die Grünen wollen den Bremer Standard für klimafreundliche Neubauten weiterentwickeln und ein Landesprogramm für klimagerechtes Bauen auflegen. Weil Bauen viel Energie verbraucht und Flächen versiegelt, sollen Umnutzung, Sanierung und Baustoffrecycling neben den Neubau treten.

Die Grünen wollen, dass Bauen dem Klima weniger schadet. Neue Häuser sollen hohe Energie-Regeln erfüllen. Es soll weniger Beton und Stahl geben. Umbauen soll Vorrang vor neu Bauen haben.

Neue Wohnungen im Bestand schaffen, Leerstand beenden

Die Grünen wollen mit einem Förderprogramm das Teilen großer Wohnungen und den Umbau von Einfamilienhäusern zu Häusern mit mehreren Wohnungen erleichtern. Das Wohnraumschutzgesetz soll so geändert werden, dass leerstehende Wohnungen schnell wieder genutzt werden.

Die Grünen wollen neue Wohnungen in alten Häusern schaffen. Große Wohnungen sollen leichter geteilt werden können. Dafür soll es Förder-Geld geben. Leere Wohnungen sollen schnell wieder bewohnt werden.

Mieterhöhungen und Räumungen bei städtischen Wohnungen aussetzen

Die Grünen wollen bei den städtischen Wohnungsunternehmen Mieterhöhungen, Energiesperren, Kündigungen und Zwangsräumungen wegen unbezahlter Rechnungen vorerst stoppen. Beim Bund wollen sie erreichen, dass die Länder ein Mietmoratorium einführen dürfen.

Die Grünen wollen Mieter in der Energie-Krise schützen. Städtische Wohnungs-Firmen sollen die Miete vorerst nicht erhöhen. Sie sollen niemandem wegen offener Rechnungen kündigen. Der Bund soll den Ländern außerdem einen Mieten-Stopp erlauben.

Baugemeinschaften und Genossenschaften stärker fördern

Die Grünen wollen mit einem Landesprogramm Baugemeinschaften in künftigen Quartieren Platz verschaffen, auch in Bremerhaven. Die Förderung für gemeinwohlorientierte Baugemeinschaften und Genossenschaften soll wachsen, und beide sollen Grundstücke günstiger bekommen.

Die Grünen wollen Bau-Gemeinschaften unterstützen. Das sind Gruppen von Menschen, die zusammen ein Haus bauen. Auch Wohnungs-Genossenschaften sollen mehr Hilfe bekommen. Sie sollen Grundstücke zu einem festen, niedrigen Preis bekommen.

Umzug in kleinere Wohnungen fördern

Die Grünen wollen dem Trend zu mehr Wohnfläche pro Kopf entgegenwirken und vorhandenen Wohnraum besser nutzen. Dazu sollen Förderung, Beratung und eine Tauschbörse den Wechsel in kleinere Wohnungen erleichtern; begründet wird dies mit den Bremer Klimazielen.

Viele Menschen wohnen auf immer mehr Fläche. Die Grünen wollen das ändern. Wer in eine kleinere Wohnung zieht, soll Geld und Beratung bekommen. Eine Tausch-Börse soll beim Wohnungs-Tausch helfen. Das soll auch dem Klima nützen.

Leerstand mit Treuhandregelung beenden

Die Grünen wollen das Bremer Wohnraumschutzgesetz um eine Treuhandregelung erweitern. Lange leerstehende Immobilien sollen einem Treuhänder übergeben werden können, der sie saniert, vermietet und später an die Eigentümer zurückgibt.

Manche Häuser stehen lange leer. Die Grünen wollen das ändern. Ein Treuhänder soll solche Häuser übernehmen können. Ein Treuhänder verwaltet ein Haus für die Besitzer. Er repariert und vermietet es. Danach bekommen die Besitzer das Haus zurück.

Grüne: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 17 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 13 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Wohngeld ausweiten und schneller auszahlen

Die Linke will, dass Wohngeld schneller ausgezahlt wird und mehr Menschen es erhalten. Dafür sollen die Wohngeldstelle deutlich mehr Personal bekommen, die Anträge einfacher und die Einkommensgrenzen weiter angehoben werden.

Wohngeld hilft bei der Miete. Viele wissen nicht, dass sie es bekommen können. Die Linke will mehr Personal im Amt. Anträge sollen einfacher werden. Mehr Menschen sollen Wohngeld bekommen können.

Wohnungslosigkeit bis 2030 überwinden

Die Linke will Wohnungslosigkeit bis 2030 beenden und Housing First zum Regelangebot machen. Bei diesem Ansatz erhalten obdachlose Menschen zuerst eine eigene Wohnung und dazu sozialarbeiterische Begleitung.

Bis 2030 soll niemand mehr ohne Wohnung sein. Obdachlose sollen zuerst eine eigene Wohnung bekommen. Dazu bekommen sie Hilfe von Sozialarbeitern. Für Frauen soll es eigene Unterkünfte geben. Niemand soll auf die Straße geräumt werden.

Sanierungsförderung an Mieterschutz knüpfen

Die Linke will staatliche Fördermittel für Sanierungen nur vergeben, wenn die Warmmiete nicht steigt und die Sozialbindung fortbesteht. Die Förderung soll insgesamt auf Menschen mit geringem Einkommen ausgerichtet werden. Dazu kommen kostenlose Beratung und eine Informationskampagne.

Häuser sollen saniert werden. Die Miete mit Heizkosten soll dadurch nicht steigen. Nur dann soll es Förder-Geld vom Staat geben. Menschen mit wenig Geld sollen mehr Hilfe bekommen.

Öffentlichen Boden behalten, Leerstand bekämpfen

Die Linke will öffentliche Flächen nicht mehr verkaufen, sondern nur noch im Erbbaurecht vergeben. Gebäude und Flächen sollen möglichst in öffentliches oder gemeinwohlorientiertes Eigentum kommen, etwa über Vorkaufsrechte. Gegen Leerstand sollen Wohnnutzungsgebote und notfalls eine treuhänderische Verwaltung eingesetzt werden.

Die Stadt soll ihre Grundstücke nicht mehr verkaufen. Sie soll sie nur noch für lange Zeit verpachten. Die Stadt soll auch mehr Häuser und Flächen kaufen. Leere Häuser sollen wieder bewohnt werden.

Gemischte Quartiere mit kurzen Wegen schaffen

Die Linke will sozial und funktional gemischte Quartiere, in denen der tägliche Bedarf in höchstens zehn Minuten zu Fuß erreichbar ist. Benachteiligte Quartiere sollen gefördert und Verdrängung durch Milieuschutzsatzungen verhindert werden. Bis 2025 soll es 100 öffentliche Trinkwasserbrunnen geben.

Die Linke will gemischte Stadtteile. Dort gibt es Wohnungen, Läden, Ärzte und Kultur nah beieinander. Alles Wichtige soll zu Fuß in 10 Minuten erreichbar sein. Arme Stadtteile sollen mehr Förderung bekommen.

Innenstadt zum Wohn- und Arbeitsquartier umbauen

Die Linke will die Bremer Innenstadt zu einem Viertel entwickeln, in dem Menschen aller Einkommensgruppen wohnen und arbeiten. Dafür soll die Stadt Flächen und Gebäude behalten oder kaufen und über ihre eigenen Wohnungsunternehmen selbst bauen.

Die Linke will die Innenstadt verändern. Dort sollen mehr Menschen wohnen und arbeiten. Die Wohnungen sollen bezahlbar sein. Die Stadt soll dafür Flächen und Häuser behalten oder kaufen.

Verdrängung in beliebten Stadtteilen verhindern

Die Linke will verhindern, dass in gut angebundenen Stadtteilen Mieten und Bodenpreise stark steigen und Bewohner verdrängt werden. Dazu sollen Milieuschutzsatzungen, Umwandlungsverbote und das Vorkaufsrecht eingesetzt werden.

Manche Stadtteile sind sehr beliebt. Dort steigen die Mieten stark. Die Linke will die Mieter schützen. Die Stadt soll dafür strenge Regeln machen und selbst Häuser kaufen.

Kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsbestand vergrößern

Die Linke will den Anteil kommunaler und genossenschaftlicher Mietwohnungen deutlich erhöhen, idealerweise auf die Hälfte aller Mietwohnungen. Nach ihrer Auffassung dämpft ein großer gemeinwohlorientierter Sektor die Mieten, wie das Beispiel Wien zeige.

Die Linke will mehr Wohnungen in der Hand der Stadt und von Genossenschaften. Am besten soll das jede zweite Miet-Wohnung sein. Dann bleiben die Mieten niedriger, sagt die Partei. Die Stadt soll dafür Wohnungen kaufen.

Sozialwohnungsquote im Neubau auf 50 Prozent anheben

Die Linke will, dass die Hälfte der neu gebauten Wohnungen Sozialwohnungen sind, und lehnt Ausnahmen von dieser Quote ab. Neue Sozialwohnungen sollen grundsätzlich an die kommunalen Wohnungsgesellschaften gehen.

Die Linke will mehr Sozial-Wohnungen. Jede zweite neue Wohnung soll eine Sozial-Wohnung sein. Ausnahmen soll es nicht geben. Die Stadt-Unternehmen sollen diese Wohnungen kaufen.

Mieten privater Vermieter begrenzen, Leerstand bekämpfen

Die Linke will alle vorhandenen Instrumente nutzen, um Mieten bei privaten Vermietern zu begrenzen, und die Wohnungsaufsicht stärken. Das Verbot von Leerstand soll auf mehr Gebäude ausgedehnt werden.

Die Linke will Mieten bei privaten Vermietern begrenzen. Die heutigen Grenzen sollen bleiben. Ein Amt soll Wohnungen besser kontrollieren. Leere Häuser sollen nicht leer bleiben dürfen.

„Bremer Standard“ mit sozialen Vorgaben für Neubau

Wo neues Baurecht entsteht, sollen städtebauliche Verträge einem einheitlichen „Bremer Standard“ folgen. Dieser soll neben ökologischen gleichrangig soziale und städtebauliche Vorgaben enthalten.

Für neue Bau-Projekte soll es feste Regeln geben. Die Linke nennt sie Bremer Standard. Darin stehen Regeln für Umwelt und für Soziales. Zum Beispiel: viele Sozial-Wohnungen und keine Hochhäuser.

GEWOBA vollständig in städtischen Besitz überführen

Die Linke will die Anteile der privaten Miteigentümer der GEWOBA aufkaufen und das Unternehmen in eine GmbH umwandeln. GEWOBA und BREBAU sollen eine Mietenstrategie verfolgen, die preisdämpfend wirkt.

Die GEWOBA ist ein großes Wohnungs-Unternehmen. Sie gehört nur zum Teil der Stadt. Die Linke will, dass sie ganz der Stadt gehört. Die Mieten dort sollen kaum steigen.

Profitorientierte Immobilienkonzerne vergesellschaften

Die Linke will börsennotierte Wohnungskonzerne wie Vonovia aus dem Bremer Wohnungsmarkt zurückdrängen und profitorientierte Immobilienkonzerne im Land vergesellschaften. Sie beruft sich auf den Berliner Volksentscheid „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“.

Große Firmen besitzen viele Wohnungen in Bremen. Sie wollen damit Gewinn machen. Die Linke will diese Wohnungen in öffentliches Eigentum überführen. Das nennt man Vergesellschaftung.

Städtische Flächen behalten und sozial vergeben

Die Linke will städtische Grundstücke nach Möglichkeit behalten und per Erbbaurecht vergeben, statt sie zu verkaufen. Außerdem soll ein städtischer Flächenfonds entstehen. Gemeinwohlorientierte Nutzer sollen Flächen unter dem Verkehrswert bekommen.

Die Stadt soll ihre Grundstücke nicht mehr verkaufen. Sie soll sie nur für lange Zeit verpachten. Ein städtischer Fonds soll Flächen kaufen und verwalten. Soziale Projekte sollen Flächen günstiger bekommen.

Zuschuss für Familien beim Wohnungskauf fortführen

Die Linke will den bestehenden Zuschuss für Familien mit Kindern beim Kauf von Haus oder Wohnung beibehalten. Er soll vor allem auch Alleinerziehenden zugänglich werden.

Familien mit Kindern bekommen Geld von der Stadt, wenn sie eine Wohnung kaufen. Das gilt nur bis zu einem bestimmten Kaufpreis. Die Linke will das so behalten. Besonders Alleinerziehende sollen das Geld bekommen können.

Studierendenwerk stärken, 1.000 Wohnheimplätze schaffen

Die Linke will das Studierendenwerk deutlich stärker vom Land fördern, um höhere Mensapreise und Wohnheimmieten zu verhindern. Außerdem sollen 1.000 zusätzliche preisgedämpfte Wohnheimplätze entstehen.

Das Studierenden-Werk betreibt Mensen und Wohnheime. Die Linke will ihm mehr Geld geben. Essen und Mieten sollen nicht teurer werden. Es sollen 1.000 neue günstige Wohnheim-Plätze entstehen.

Verkauf öffentlicher Flächen in Bremen-Nord stoppen

Die Linke will in Bremen-Nord keine öffentlichen Grundstücke mehr verkaufen, sondern sie höchstens verpachten und weitere Flächen gezielt ankaufen. Gemeinnützige Wohnungsgesellschaften sollen dort günstige Wohnungen schaffen.

Die Stadt soll in Bremen-Nord keine Grundstücke mehr verkaufen. Sie soll Grundstücke nur noch verpachten. Sie soll auch Häuser und Flächen dazukaufen. Dort sollen günstige Wohnungen entstehen.

Linke: alle 17 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 20 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 17 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Mehr Wohnungen in der Innenstadt schaffen

Die SPD will mehr Wohnungen in der Bremer Innenstadt, vor allem in den oberen Etagen der Gebäude. Wohnen soll dort eine größere Rolle spielen als bisher und die City auch abends und sonntags beleben. Ein Anteil von 30 Prozent soll als Sozialwohnungen entstehen.

In der Bremer Innenstadt sollen mehr Menschen wohnen. Die Wohnungen sollen vor allem in den oberen Stockwerken entstehen. 30 von 100 neuen Wohnungen sollen günstig sein. So ist die Stadt auch abends und am Sonntag belebt.

Leitbild der 10-Minuten-Stadt verankern

Die SPD will, dass alle Menschen in ihrem Stadtteil barrierefrei erreichen, was sie im Alltag brauchen. Dieses Leitbild der 10-Minuten-Stadt soll in allen kommunalen Planungen von Bremen und Bremerhaven festgeschrieben werden.

Die SPD will die 10-Minuten-Stadt. Das heißt: Alles Wichtige ist nah an der Wohnung. Zum Beispiel Läden, Ärzte, Kitas und Bus-Haltestellen. Die Städte sollen das bei jeder Planung beachten.

Quartiere mit Stadtteilentwicklern und Bürgerbeteiligung stärken

Die SPD will bestehende Programme zur Stadtteilerneuerung dauerhaft mit Geld und Personal ausstatten und Stadtteilentwicklerinnen und -entwickler einsetzen. Bewohnerinnen und Bewohner sollen früh eingebunden werden, und Quartiere sollen Wohnen, Arbeiten und Grün verbinden.

Die SPD will die Stadtteile besser entwickeln. Dafür soll es eigene Fachleute für die Stadtteile geben. Die Menschen vor Ort sollen früh mitreden. Es soll Plätze und Grün für alle geben. Wohnen und Arbeiten sollen nah beieinander liegen.

Voraussetzungen für 10.000 neue Wohnungen schaffen

Die SPD will die Wohnungsbaustrategie Bremens neu ausrichten und die Grundlagen für 10.000 weitere Wohneinheiten legen. Ziel ist ein bezahlbares Angebot für alle und weniger Abwanderung ins Umland.

Die SPD will viele neue Wohnungen bauen lassen. Es sollen 10.000 neue Wohnungen möglich werden. Jeder soll in Bremen eine bezahlbare Wohnung finden. Weniger Menschen sollen ins Umland wegziehen.

Sozialen Wohnungsbau und Sozialquote ausweiten

Die SPD will den sozialen Wohnungsbau verstärken, die Sozialquote von 30 Prozent im Neubau beibehalten und in teuren Quartieren erhöhen. Mehr Haushalte mit mittlerem Einkommen sollen Zugang zu geförderten Wohnungen bekommen.

Die SPD will mehr günstige Wohnungen. Bei Neubauten sollen weiter 30 Prozent Sozial-Wohnungen sein. In teuren Gegenden soll der Anteil höher sein. Mehr Menschen sollen eine geförderte Wohnung bekommen können.

Bauprogramm für altersgerechtes Wohnen auflegen

Die SPD plant ein Bauprogramm mit dem Namen „Lebenslang in meinem Quartier“. Es soll ermöglichen, dass ältere Menschen in ihrem vertrauten Stadtteil eine passende barrierefreie Wohnung finden.

Viele alte Menschen wollen in ihrem Stadtteil bleiben. Die SPD will dafür passende Wohnungen bauen lassen. Die Wohnungen sollen ohne Hindernisse sein. Auch Menschen im Rollstuhl sollen dort gut wohnen können.

Eigenheimzuschuss fortsetzen und zu „Jung kauft alt“ erweitern

Die SPD will Familien mit wenig Eigenkapital weiter beim Kauf eines günstigen Eigenheims unterstützen. Der Bremer Eigenheimzuschuss soll bleiben, für Bestandsgebäude attraktiver werden und um zinsgünstige Kredite ergänzt werden.

Die SPD will Familien beim Haus-Kauf helfen. Das gilt für Familien mit wenig eigenem Geld. Sie bekommen weiter einen Zuschuss. Dazu soll es günstige Kredite geben. Auch neue Reihen-Häuser sollen entstehen.

Wohnheime für Auszubildende und Studierende bauen

Die SPD will weitere Wohnheime für Auszubildende und Studierende schaffen. Das soll diesen Gruppen bezahlbares Wohnen ermöglichen und den übrigen Wohnungsmarkt entlasten.

Die SPD will mehr Wohnheime bauen. Dort wohnen Azubis und Studierende. So wird Wohnen für sie günstiger. Und andere Wohnungen bleiben für andere Menschen frei.

Baugenehmigungen beschleunigen und digitalisieren

Die SPD will Bauvorhaben schneller möglich machen. Dazu sollen Genehmigungsfristen kürzer werden, die Baubehörde mehr Personal erhalten und der Bauantrag digital gestellt werden können.

Die SPD will, dass Bauen schneller geht. Das Amt soll Anträge schneller genehmigen. Das Amt soll mehr Personal bekommen. Den Bau-Antrag soll man am Computer stellen können.

Mieterschutz stärken und Mietspiegel einführen

Die SPD will in der Stadt Bremen einen Mietspiegel einführen und darauf gestützt die Mietpreisbremse anwenden. Im Bundesrat will sie sich für ein stärkeres soziales Mietrecht einsetzen, unter anderem für eine niedrigere Modernisierungsumlage.

Die SPD will Mieter besser schützen. Bremen soll einen Miet-Spiegel bekommen. Das ist eine Liste mit den üblichen Mieten. Damit soll die Mietpreis-Bremse gelten. Vermieter sollen Umbau-Kosten weniger auf die Miete aufschlagen dürfen.

Wohnraum durch Aufstockung und Umnutzung schaffen

Die SPD will neue Wohnungen auch durch Ausbau und Umnutzung bestehender Gebäude gewinnen. Das soll weniger Fläche verbrauchen, weniger Boden versiegeln und Energie bei der Herstellung von Baustoffen sparen.

Die SPD will Wohnungen auf vorhandene Gebäude bauen. Zum Beispiel auf Supermärkte, Büros oder Parkhäuser. So braucht man weniger neuen Boden. Das spart auch Energie und Baustoffe.

Alte Quartiere aufwerten und Überseestadt weiterentwickeln

Die SPD will ehemalige Arbeiterstadtteile mit gezielten Stadtentwicklungsprojekten aufwerten. In der Überseestadt soll eine neue Mitte mit Läden, Grün und einem Quartiersplatz entstehen.

Die SPD will ältere Stadtteile schöner machen. Dafür plant sie Bau-Projekte in diesen Stadtteilen. Die Überseestadt soll eine neue Mitte bekommen. Dort gibt es dann Läden, Grün und einen Platz. Die Straßenbahn soll dort weiter fahren.

Stadtteilzentren in Bremen neu entwickeln

Die SPD will mehrere Bremer Stadtteile städtebaulich weiterentwickeln, darunter Woltmershausen, Hemelingen, Vegesack, Kattenturm und Huchting. Geplant sind neue Wohnungen, Gewerbe, Plätze und bessere Verbindungen, teils finanziert über Sonderprogramme aus der Städtebauförderung.

Die SPD will mehrere Stadtteile in Bremen schöner machen. Dort sollen neue Wohnungen, Plätze und Arbeitsorte entstehen. In Hemelingen soll es einen Marktplatz geben. Eine neue Brücke soll Woltmershausen mit der Überseestadt verbinden.

Bahnhofsvorstadt zu zwei Wohnquartieren umbauen

Die SPD will die Bahnhofsvorstadt in zwei Wohnquartiere verwandeln: das Falkenquartier im Westen und das Rembertiquartier im Osten. Große Verkehrsanlagen sollen dafür zurückgebaut werden, um Platz für Wohnungen, Grün und Begegnung zu schaffen.

Die SPD will die Gegend am Bahnhof umbauen. Dort sollen zwei Wohn-Viertel entstehen. Große Straßen und ein Kreisel sollen kleiner werden oder verschwinden. Auf dem freien Platz sollen Wohnungen und Grünflächen entstehen.

Gröpelingen und Blumenthal städtebaulich aufwerten

Die SPD will Gröpelingen und Blumenthal gezielt aufwerten, weil sie als „Ankunftsquartiere“ aus Sicht des Programms besondere Leistungen für die ganze Stadt erbringen. Die städtische BREBAU soll die Quartiersentwicklung übernehmen, dazu kommen Sonderinvestitionsprogramme und ein Aktionsprogramm für Blumenthal.

Die SPD will zwei Stadtteile besonders fördern: Gröpelingen und Blumenthal. Dort kommen viele neue Menschen an. Die Stadt soll dort Häuser erneuern und Plätze bauen. Die Stadtteile sollen für Familien, Azubis und Studierende attraktiv werden.

Gegen Problemimmobilien und Leerstand vorgehen

Die SPD will eine Taskforce bei der Baubehörde einrichten, die Eigentümer bei schweren baulichen Mängeln zum Handeln verpflichtet. Außerdem soll das Wohnraumschutzgesetz weiter gegen leerstehende Wohnungen eingesetzt werden, und die Stadt soll Großwohnanlagen kaufen.

Manche Häuser sind in sehr schlechtem Zustand. Die SPD will dafür eine besondere Arbeitsgruppe bei der Baubehörde. Sie soll Eigentümer zum Reparieren zwingen. Die Stadt soll auch gegen leere Wohnungen vorgehen. Große Wohnanlagen will die Stadt selbst kaufen.

Bodenfonds schaffen und Erbpacht gesetzlich bevorzugen

Die SPD will mehr Flächen in städtischem Besitz und dafür einen Bodenfonds einrichten, der gezielt Grundstücke kauft. Öffentliche Flächen sollen per Gesetz vorrangig in Erbpacht vergeben statt verkauft werden.

Die SPD will, dass der Stadt mehr Boden gehört. Ein Boden-Fonds soll Grundstücke kaufen. Die Stadt soll ihre Flächen meist nur verpachten. Das heißt: Die Stadt bleibt Eigentümerin und andere dürfen den Boden lange nutzen. Verkäufe soll es nur in Ausnahmen geben.

Quartierszentren und Nachbarschaftsprogramme ausbauen

Die SPD will Quartierszentren und andere lokale Einrichtungen ausbauen und bewährte Projekte mit einer Grundfinanzierung absichern. Die Programme „Lebendige Quartiere“ und „Wohnen in Nachbarschaften“ sollen weiterlaufen, und Bewohner sollen bei Bauplanungen mitreden können.

Die SPD will mehr Treffpunkte in den Stadtteilen. Gute Projekte sollen festes Geld bekommen. Zwei Förder-Programme für Nachbarschaften sollen weiterlaufen. Die Menschen sollen bei der Planung in ihrem Stadtteil mitreden.

Vermieter strenger kontrollieren, öffentliche Wohnungen behalten

Die SPD will gegen Vermieter vorgehen, die Wohnungen verkommen lassen oder stark überhöhte Mieten verlangen. Die öffentlichen Wohnungsgesellschaften GEWOBA, BREBAU und STÄWOG sollen nicht verkauft werden, auch nicht in Teilen. Sozial orientierte Vermieter sollen bei neuen Sozialwohnungen Vorrang erhalten.

Manche Vermieter kümmern sich nicht um ihre Wohnungen. Die SPD will sie strenger kontrollieren. Das Ordnungsamt soll dafür mehr Personal bekommen. Große Wohnanlagen sollen einen Hauswart haben müssen. Die Wohnungs-Firmen der Stadt sollen nicht verkauft werden.

Mieterräte bei Wohnungsgesellschaften einführen

Die SPD will eine Mitbestimmung für Mieter nach dem Muster von Betriebsräten schaffen. Gewählte Mieterräte sollen in Fragen des Quartiers mitreden und eine Vertretung in den Aufsichtsrat schicken, zunächst bei öffentlichen Gesellschaften.

Mieter sollen mehr mitbestimmen können. Die SPD will dafür Mieter-Räte einführen. Die Mieter wählen diese Räte. Die Räte reden bei Fragen zum Wohn-Viertel mit. Zuerst soll das bei den Wohnungs-Firmen der Stadt gelten.

Seniorengerechtes Wohnen in allen Stadtteilen anbieten

Die SPD will, dass es in jedem Stadtteil bezahlbare, seniorengerechte Wohnungen mit Serviceangebot gibt. Ältere Menschen sollen so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können.

Ältere Menschen sollen in ihrem Stadtteil wohnen bleiben können. Dafür braucht es passende Wohnungen. Die Wohnungen sollen bezahlbar sein und Hilfe im Alltag bieten. Die SPD will solche Wohnungen in allen Stadtteilen.

Obdachlosigkeit bekämpfen, „Housing First“ ausbauen

Die SPD will „Housing First“ dauerhaft ins Regelsystem übernehmen und jährlich um 50 Wohnungen erweitern. Daneben sollen niedrigschwellige Hilfen bestehen bleiben und neue Wohnmöglichkeiten für wohnungslose Menschen entstehen.

Die SPD will Menschen ohne Wohnung helfen. Bei „Housing First“ bekommen sie zuerst eine eigene Wohnung. Danach können sie freiwillig Beratung bekommen. Jedes Jahr sollen 50 Wohnungen dazukommen. Es soll auch weiter Not-Unterkünfte, Essen und ärztliche Hilfe geben.

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