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Was sagen die Parteien in Hamburg zum Wohnen?

5 aktuelle Wahlprogramme in Hamburg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Hamburger Wohngeld statt Sozialwohnungsbau einführen

Die AfD will ein eigenes „Hamburger Wohngeld“ einführen, das das Bundeswohngeld aufstockt. Es soll Mieter unterstützen, die Anspruch auf eine Sozialwohnung haben, aber keine bekommen. Bezahlt werden soll es aus den Mitteln, die bisher für die Förderung von Sozialwohnungen vorgesehen sind.

Viele Menschen haben ein Recht auf eine Sozial-Wohnung. Es gibt aber zu wenige davon. Die AfD will diesen Mietern Geld zahlen. Das nennt sie Hamburger Wohngeld. Das Geld soll aus dem Topf für Sozial-Wohnungen kommen.

Einheimischenmodell für Bauland einführen

Die AfD will Grundstücke für den Wohnungsbau vergünstigt an einkommensschwächere Einheimische vergeben. Grundlage soll das Baugesetzbuch sein, das solche Einheimischenmodelle erlaubt. Damit will sie auch den sozialen Zusammenhalt und die Identität der Orte sichern.

Bau-Land in Hamburg ist sehr teuer. Die AfD will es günstiger an Einheimische abgeben. Das gilt für Menschen mit wenig Geld. Ein Punkte-System soll entscheiden. Ehrenamt und Arbeit bringen Punkte.

Nachverdichtung stoppen, Umland stärker einbinden

Die AfD lehnt das Ziel des Senats ab, Hamburg bis 2030 auf über zwei Millionen Einwohner wachsen zu lassen, und ebenso die Verdichtung bestehender Wohngebiete nach dem „Hamburger Maß“. Stattdessen soll Geld in Verkehrsanbindung und Digitalisierung des Umlands fließen. Die Metropolregion soll zu einer gemeinsamen Planungsregion mit den Nachbarkreisen werden.

Der Senat will mehr Häuser in bestehenden Wohn-Vierteln bauen. Die AfD ist dagegen. Hamburg soll nicht auf zwei Millionen Menschen wachsen. Die AfD will lieber das Umland besser anbinden. Hamburg soll mit den Nachbar-Kreisen gemeinsam planen.

Ersterwerb von Wohneigentum entlasten

Die AfD will die Eigentümerquote in Hamburg, die laut Programm bei 25 Prozent liegt, deutlich erhöhen. Beim ersten Kauf einer selbstgenutzten Immobilie sollen Grunderwerbsteuer und Grundbuchkosten entfallen, Notarkosten gedeckelt werden und ein Bau-Wohngeld gezahlt werden. Eigentum schützt aus Sicht der AfD vor Mieterhöhungen und Altersarmut.

Nur wenige Hamburger wohnen im eigenen Haus. Die AfD will das ändern. Beim ersten Kauf soll man keine Grund-Erwerb-Steuer zahlen. Auch Kosten für Notar und Makler sollen sinken. Dazu soll es Geld vom Staat geben.

AfD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 5 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Wohnheime für Auszubildende und Studierende schaffen

Die CDU will gemeinsam mit Kammern und Verbänden ein Auszubildendenwerk gründen, das Wohnheime für Azubis betreibt. Hintergrund ist, dass mittelständische Betriebe für ihre Auszubildenden kaum bezahlbare Wohnungen finden.

Auszubildende finden in Hamburg schwer eine günstige Wohnung. Die CDU will deshalb ein Azubi-Werk gründen. Es soll Wohnheime für Auszubildende betreiben. Auch für Studenten soll es mehr Wohnheim-Plätze geben.

Baugenehmigungen mit Fristen und Genehmigungsfiktion beschleunigen

Die CDU will den Wohnungsbau durch schnellere Genehmigungen ankurbeln. Die Verwaltung soll modernisiert und personell verstärkt werden, Prüfaufgaben sollen an vereidigte Architekten und Ingenieure gehen, und beteiligte Stellen sollen an Fristen gebunden sein.

Die CDU will, dass Bauen schneller erlaubt wird. Ämter sollen moderner werden und mehr Personal bekommen. Antwortet eine beteiligte Stelle nicht rechtzeitig, gilt der Antrag als erlaubt. Fachleute wie Architekten sollen mehr Verantwortung übernehmen.

Mehr Sozialwohnungen, Drittelmix regional flexibilisieren

Die CDU will den Rückgang der Sozialwohnungen in Hamburg umkehren und die soziale Wohnraumförderung verlässlich fortsetzen. Der Drittelmix bei Neubauten soll im Grundsatz bleiben, aber je nach Gegend gelockert werden können.

Die CDU will mehr Sozial-Wohnungen in Hamburg. Das sind günstige Wohnungen für Menschen mit wenig Geld. Bei Neubauten soll weiter ein Drittel Sozial-Wohnungen sein. Wo es schon viele gibt, soll davon abgewichen werden können.

Werkswohnungen und Wohnraum für Azubis und Studierende fördern

Die CDU will den Bau von Betriebs- und Werkswohnungen sowie von Wohnungen für Auszubildende und Studierende gezielt unterstützen. Das Programm sieht darin zusätzlichen Wohnraum, der für den Wirtschaftsstandort Hamburg besonders wichtig sei.

Die CDU will Wohnungen für Beschäftigte von Betrieben fördern. Auch Azubis und Studierende sollen mehr Wohnungen bekommen. Die Stadt soll Geld geben und bei der Suche nach Flächen helfen. Genehmigungen sollen schneller kommen.

Umwandlung alter Bürogebäude in Wohnungen erleichtern

Die CDU will ältere Bürogebäude häufiger zu Wohnraum umbauen lassen und dafür das Planungs- und Baurecht lockern. Hintergrund ist laut Programm, dass viele Unternehmen wegen des Home-Office weniger Bürofläche brauchen.

Viele Firmen brauchen heute weniger Büros. Die CDU will alte Bürohäuser zu Wohnungen machen. Dafür sollen die Regeln für Planung und Bau einfacher werden. Als Beispiele nennt sie die City Nord und die City Süd.

Keine weiteren Bauvorschriften und Energiestandards

Die CDU will in Hamburg und im Bund verhindern, dass weitere Anforderungen an Neubau und Sanierung hinzukommen. Bauherren sollen selbst bestimmen, wie weit und wie schnell sie ihre Gebäude energetisch verbessern; den Klimaschutz sollen der CO2-Preis und Berichtspflichten sichern.

Die CDU will keine neuen Vorschriften für das Bauen. Sie sagt: Zu viele Regeln machen Bauen und Mieten teuer. Eigentümer sollen selbst entscheiden, wie sie ihre Häuser sanieren. Der Preis für CO2 soll für Klimaschutz sorgen.

Hamburg-Geld und günstige Kredite für Wohneigentum

Die CDU will Familien mit Kindern und jüngeren Menschen den Kauf einer Immobilie mit einem städtischen Zuschuss, dem „Hamburg-Geld“, erleichtern. Dazu kommen verbilligte Kredite der Förderbank und der Erlass der Grundbuchgebühren für Erstkäufer.

Die CDU will Familien beim Kauf einer Wohnung oder eines Hauses helfen. Die Stadt soll Geld dazugeben. Das nennt die CDU Hamburg-Geld. Wer zum ersten Mal kauft, soll auch günstige Kredite bekommen.

Denkmalschutz und Erhaltungsverordnungen eigentümerfreundlicher handhaben

Die CDU will, dass der Denkmalschutz nach einheitlichen Maßstäben und zurückhaltender angewandt wird. In Gebieten mit Sozialer Erhaltungsverordnung sollen Vermieter notwendige Instandsetzungen wieder durchführen können.

Die CDU will klare und gleiche Regeln beim Denkmalschutz. Besitzer sollen mit den Kosten nicht allein bleiben. In geschützten Wohngebieten sollen Vermieter ihre Häuser reparieren können. Die Stadt soll ihre eigenen Denkmäler rechtzeitig sanieren.

Wohnungsbau an Hauptverkehrsstraßen verdichten

Die CDU will entlang der Hamburger Hauptverkehrsstraßen dichter und höher bauen lassen. So sollen viele neue Wohnungen entstehen, ohne dass Grünflächen versiegelt werden.

Die CDU will an großen Straßen mehr Wohnungen bauen. Häuser sollen dort höher werden oder neue Stockwerke bekommen. So bleiben Grünflächen frei. Die Projekte sollen schneller starten.

Harburg als Standort südlich der Elbe stärken

Die CDU will das Stadtentwicklungsprojekt „Sprung über die Elbe“ wieder aufgreifen und Harburg besser anbinden und entwickeln. Ausgangspunkt soll die Technische Universität sein, um die herum Flächen für Forschung, Unternehmen und Wohnen entstehen sollen.

Die CDU will den Bezirk Harburg stärken. Harburg soll besser an den Verkehr angebunden werden. Rund um die Technische Universität sollen Firmen und Forschung zusammenarbeiten. Es soll mehr Wohnheime und Wohnungen geben.

Gesamtkonzept und Koordinationsstelle für die Innenstadt

Die CDU will die Hamburger Innenstadt einschließlich der HafenCity nach einem einheitlichen Konzept entwickeln. Eine Koordinationsstelle mit eigenen Entscheidungsrechten soll die bisher aus Sicht der Partei unabgestimmten Einzelprojekte ablösen.

Die CDU will einen Gesamtplan für die Hamburger Innenstadt. Auch die HafenCity gehört dazu. Eine Stelle soll alles steuern und selbst entscheiden dürfen. Bisher gibt es laut CDU nur einzelne Projekte ohne Abstimmung.

Mehr Wohnungen in der Innenstadt schaffen

Die CDU will bei allen Um- und Neubauten in der Innenstadt Wohnungen mitplanen, weil ein lebendiges Zentrum aus ihrer Sicht Bewohner braucht. Umnutzungen sollen rechtlich erleichtert werden, und die Stadt soll mit privaten Investoren zusammenarbeiten.

In der Hamburger Innenstadt wohnen nur wenige Menschen. Die CDU will dort bei jedem Bauprojekt auch Wohnungen planen. Die Stadt soll dafür mit privaten Geldgebern zusammenarbeiten. Ein Verbot möblierter Mietwohnungen lehnt die CDU ab.

CDU: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 14 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 10 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Jährlich bis zu 5.000 bezahlbare Wohnungen bauen

Die Grünen wollen zunächst 3.500 und mittelfristig 5.000 geförderte und preisgedämpfte Wohnungen pro Jahr neu bauen lassen. Der Wohnungsbau soll sich damit stärker am Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ausrichten.

Die Grünen wollen mehr günstige Wohnungen bauen. Zuerst sollen es 3.500 im Jahr sein. Später sollen es 5.000 im Jahr sein. Die Stadt soll den Bau mit Geld fördern.

Bauen günstiger und Genehmigungen schneller machen

Die Grünen wollen Baukosten senken, indem Planung und Genehmigung schneller ablaufen und Gestaltungsauflagen angepasst werden. Bei der Nachhaltigkeit soll es dabei keine Abstriche geben.

Die Grünen wollen das Bauen billiger machen. Ämter sollen Bau-Anträge schneller bearbeiten. Die Regeln sollen leichter zu verstehen sein. Häuser aus fertigen Bauteilen sollen öfter gebaut werden.

Mehr geförderte Wohnungen und gemeinwohlorientierte Bauträger

Die Grünen wollen den Anteil geförderter Wohnungen bei privaten Bauvorhaben von einem Drittel auf mindestens die Hälfte anheben. Städtische Entwicklungsgebiete sollen möglichst an gemeinwohlorientierte Bauträger gehen, die gestärkt werden sollen.

Bei neuen Bau-Projekten soll die Hälfte der Wohnungen gefördert sein. Bisher ist es ein Drittel. Städtische Flächen sollen vor allem an Bauträger ohne Gewinn-Ziel gehen. Dazu gehören die SAGA und Genossenschaften.

Sozialbindungen verlängern und Mieten ans Einkommen koppeln

Die Grünen wollen die Bindung geförderter Wohnungen auf 40 Jahre verlängern und auslaufende Bindungen mit finanziellen Anreizen erhalten. In neuen geförderten Wohnungen soll die Miete sich am Einkommen orientieren, damit mit gleichem Fördergeld mehr Wohnungen entstehen.

Geförderte Wohnungen sollen 40 Jahre lang günstig bleiben. Die Miete soll vom Einkommen abhängen. Wer mehr verdient, zahlt etwas mehr Miete. Das Finanzamt soll das Einkommen alle 5 Jahre prüfen.

Wohneigentum für Familien erleichtern

Die Grünen wollen Familien beim Bau oder Kauf einer selbst genutzten Immobilie unterstützen. Zinsgünstige Kredite der Stadt sollen schon ab zwei Kindern möglich sein, später soll ein Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer hinzukommen.

Familien sollen leichter ein eigenes Zuhause kaufen können. Die Stadt soll günstige Kredite schon ab zwei Kindern geben. Bisher gibt es sie ab drei Kindern. Später sollen Familien beim ersten Kauf weniger Steuer zahlen.

Hamburger Wohnungsgemeinnützigkeit einführen

Die Grünen wollen die Neue Wohnungsgemeinnützigkeit des Bundes rasch umsetzen und um ein eigenes Hamburger Fördersegment ergänzen. So soll ein zusätzlicher Bestand dauerhaft günstiger Mietwohnungen entstehen.

Die Grünen wollen eine neue Förderung für Wohnungs-Firmen. Die Firmen müssen dafür dauerhaft günstige Mieten anbieten. Sie müssen ihr Geld wieder in Wohnungen stecken. Dafür zahlen sie weniger Steuern und bekommen leichter städtische Grundstücke.

Wohnungstausch und Umzüge erleichtern

Die Grünen wollen den Wohnungstausch mit der SAGA ausbauen und für den privaten Markt eine Umzugsstelle mit Umzugsboni schaffen. Ältere Menschen sollen so günstig in kleinere Wohnungen wechseln können, während Familien größere finden.

Manche Menschen haben eine zu große Wohnung. Familien suchen oft eine größere. Die Grünen wollen den Tausch von Wohnungen einfacher machen. Eine neue Stelle soll dabei helfen, und es soll Geld für den Umzug geben.

Zweckentfremdung und Luxusmodernisierung unterbinden

Die Grünen wollen die landesrechtlichen Mittel des Miet- und Baurechts ausschöpfen, um Mieterinnen und Mieter zu schützen. Leerstand und Zweckentfremdung sollen durch eigene Einsatzgruppen der Bezirke verfolgt, Erhaltungsverordnungen ausgeweitet und der Mietenspiegel anders berechnet werden.

Wohnungen sollen nicht leer stehen. Sie sollen auch nicht als Büro oder Ferien-Wohnung dienen. Besondere Teams in den Bezirken sollen das kontrollieren. Die Stadt soll solche Wohnungen an Menschen in Not vermitteln.

Mietrecht im Bund verschärfen

Die Grünen wollen sich im Bund, auch über Bundesratsinitiativen, für mehr Mieterschutz einsetzen. Indexmieten sollen abgeschafft oder stark begrenzt, Lücken der Mietpreisbremse geschlossen und Eigenbedarfskündigungen eingeschränkt werden.

Die Grünen wollen Mieter besser schützen. Dafür muss der Bund Gesetze ändern. Index-Mieten sollen wegfallen oder stark begrenzt werden. Das sind Mieten, die mit den Preisen steigen. Auch Kündigungen wegen Eigenbedarf sollen schwerer werden.

Nachverdichtung statt neuer Flächenversiegelung

Die Grünen wollen neue Wohnungen vorrangig durch Nachverdichtung und auf bereits versiegelten Flächen schaffen. Unversiegelte Flächen sollen erhalten bleiben, weil sie laut Programm für Klimaanpassung, Artenvielfalt und Wohlbefinden wichtig sind.

Die Grünen wollen sparsam mit Boden umgehen. Neue Wohnungen sollen dort entstehen, wo schon gebaut ist. Häuser sollen höher werden. Grüne Flächen sollen frei bleiben.

Sanierung und Umnutzung vor Abriss stellen

Die Grünen wollen, dass Gebäude vorrangig saniert oder umgenutzt statt abgerissen werden. Das soll nach dem Programm bezahlbaren Wohnraum erhalten und CO2-Emissionen sowie Bauabfälle verringern.

Alte Häuser sollen seltener abgerissen werden. Man soll sie lieber erneuern oder anders nutzen. Aus leeren Büros sollen Wohnungen werden. Das spart Energie und schützt günstige Wohnungen.

Boden in öffentlicher Hand halten und zurückholen

Die Grünen wollen, dass die Stadt Grundstücke ankauft, kaum noch verkauft und stattdessen im Erbbaurecht vergibt. Vorkaufsrechte sollen ausgebaut werden, damit Boden als begrenzte Ressource dem bezahlbaren Wohnen dient.

Die Stadt soll ihre Grundstücke behalten. Sie soll sie nur verpachten und nicht verkaufen. Sie soll auch neue Grundstücke kaufen. So will die Partei für günstige Mieten sorgen.

Stadt der kurzen Wege schaffen

Die Grünen wollen, dass alles für den Alltag vom Wohnort aus zu Fuß, per Rad oder mit Bus und Bahn schnell erreichbar ist. Dafür sollen Stadtteilzentren gestärkt, Flächen vielfältiger genutzt und öffentliche Räume attraktiver werden.

Alles Wichtige soll nah am Zuhause sein. Dazu gehören Läden, Ärzte, Schulen und Parks. Man soll gut zu Fuß oder mit dem Rad hinkommen. Jeder Stadtteil soll ein lebendiges Zentrum haben.

Stadtteilprogramm RISE ausbauen und soziale Infrastruktur sichern

Die Grünen wollen das Förderprogramm RISE für benachteiligte Stadtteile überprüfen, verlängern und um eine schnelle Variante ergänzen. Zugleich soll die soziale Infrastruktur in den Quartieren passgenau entstehen und ihre Finanzierung gesichert werden.

RISE ist ein Programm der Stadt. Es hilft Stadtteilen mit Problemen. Die Grünen wollen das Programm prüfen und verbessern. Es soll länger laufen. Jugendzentren und Kulturhäuser sollen sicher Geld bekommen.

Überhöhte Mieten als Stadt verfolgen

Die Grünen wollen, dass die Stadt überhöhte Mieten als Ordnungswidrigkeit wirksam verfolgt. Mieterinnen und Mieter sollen Verdachtsfälle einfach und kostenlos melden können; im Bundesrat soll Hamburg auf ein schärferes Verbot drängen.

Manche Vermieter verlangen viel zu hohe Mieten. Die Grünen wollen das stärker verfolgen. Mieter sollen zu hohe Mieten kostenlos bei der Stadt melden. Die Stadt prüft dann die Miete.

Wohnen und Teilhabe im Alter fördern

Die Grünen wollen Hamburg altersfreundlich gestalten und Altersdiskriminierung entgegentreten. Ältere Menschen sollen in passenden, bezahlbaren Wohnungen leben können und mehr Treffpunkte ohne Konsumzwang vorfinden.

Die Grünen wollen eine gute Stadt für ältere Menschen. Es soll mehr Wohnungen ohne Hindernisse geben. Alt und Jung sollen zusammen wohnen können. Es soll mehr kostenlose Treffpunkte geben. Dort muss man nichts kaufen.

Obdachlosigkeit bis 2030 überwinden

Die Grünen wollen Obdach- und Wohnungslosigkeit bis 2030 beenden und Housing First zum Leitprinzip der Hilfe machen. Dabei steht die eigene Wohnung am Anfang der Unterstützung, begleitet von weiteren Hilfen.

Die Grünen wollen: Bis 2030 soll niemand mehr ohne Wohnung sein. Obdachlose Menschen sollen zuerst eine Wohnung bekommen. Danach bekommen sie weitere Hilfe. Weniger Menschen sollen ihre Wohnung verlieren.

Moorburg aus dem Hafenentwicklungsgebiet entlassen

Die Grünen fordern, das Dorf Moorburg aus dem Hafenentwicklungsgebiet herauszunehmen. Nur so könne sich der Ort mit Wohnungsbau, Sanierungen und Gewerbe weiterentwickeln.

Das Dorf Moorburg gehört seit über 40 Jahren zum Gebiet für die Hafen-Erweiterung. Die Grünen wollen das beenden. Dann kann man dort wieder Wohnungen bauen und Häuser sanieren. Das Dorf soll erhalten bleiben.

Mehr Wohnheimplätze für Azubis und Studierende

Die Grünen wollen deutlich mehr Wohnheimplätze für junge Menschen in Ausbildung und Studium schaffen. Der Anteil der Auszubildenden mit Wohnheimplatz soll bis 2030 von unter 3 auf bis zu 13 Prozent steigen, und für Studierende sollen 2.000 neue Plätze entstehen.

Wohnen in Hamburg ist teuer. Das trifft Azubis und Studierende besonders. Die Grünen wollen mehr Plätze in Wohnheimen bauen. Für Studierende sollen es 2.000 neue Plätze bis 2030 sein. Auch viel mehr Azubis sollen einen Platz bekommen.

Grüne: alle 19 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Mietendeckel einführen und Indexmieten verbieten

Die Linke will einen Mietendeckel, der zu hohe Mieten senkt und weitere Erhöhungen stark begrenzt. Indexmieten und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen sollen verboten werden. Begründet wird das damit, dass Wohnen ein Grundrecht sei und Miete nicht arm machen dürfe.

Die Linke will einen Mieten-Deckel. Das ist eine Obergrenze für Mieten. Zu hohe Mieten sollen sinken. Mieten sollen kaum noch steigen dürfen. Index-Mieten will die Partei verbieten. Das sind Mieten, die mit den Preisen automatisch steigen.

Mehr geförderte Wohnungen mit dauerhafter Sozialbindung

Die Linke will pro Jahr mindestens 5.000 neue Wohnungen mit öffentlicher Förderung und gebundenen Mieten. Die Stadt soll mehr selbst bauen und vermieten, und geförderte Wohnungen sollen nach Wiener Vorbild dauerhaft Sozialwohnungen bleiben. Grundstücke soll die Stadt ankaufen statt verkaufen.

Die Linke will mehr Sozial-Wohnungen. Jedes Jahr soll es mindestens 5.000 neue geben. Die Stadt soll selbst mehr Wohnungen bauen. Sozial-Wohnungen sollen für immer günstig bleiben. Die Stadt soll Grundstücke kaufen und nicht verkaufen.

SAGA gemeinwohlorientiert umbauen und Mieten senken

Die Linke will das städtische Wohnungsunternehmen SAGA auf das Gemeinwohl ausrichten. Gewinne sollen nicht mehr an den Landeshaushalt fließen, sondern in Instandhaltung und Neubau. Die SAGA soll ihre Mieten senken und in den nächsten Jahren nicht erhöhen.

Die SAGA gehört der Stadt Hamburg. Sie vermietet sehr viele Wohnungen. Die Linke will: Die SAGA soll ihre Gewinne für Reparaturen und neue Wohnungen nutzen. Sie soll kein Geld mehr an die Stadt abgeben. Die Mieten bei der SAGA sollen sinken.

Große Wohnungskonzerne vergesellschaften

Die Linke will große, gewinnorientierte Wohnungsunternehmen vergesellschaften. Dazu kommen ein stadtweites Vorkaufsrecht der öffentlichen Hand und eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit. Aus Sicht der Partei lässt sich der Mangel an günstigen Wohnungen nicht allein durch Neubau beheben.

Die Linke will große Wohnungs-Firmen enteignen. Die Wohnungen sollen dann der Allgemeinheit gehören. Die Stadt soll überall Häuser und Grundstücke zuerst kaufen dürfen. Die Partei sagt: Mit Wohnen soll niemand Gewinn machen. Dann sinken die Mieten.

Leerstand und Zweckentfremdung von Wohnraum bekämpfen

Die Linke will ein öffentliches Register für leerstehende und zweckentfremdete Wohnungen. Die Nutzung von Wohnraum als Ferienwohnung oder Büro soll verboten werden, bei spekulativem Leerstand soll enteignet werden. Außerdem soll der Tausch von Wohnungen gefördert werden.

Manche Wohnungen stehen leer. Andere werden als Ferien-Wohnung oder Büro genutzt. Die Linke will das verbieten. Ein Register soll zeigen, welche Wohnungen leer stehen. Wer Wohnungen leer lässt, um später mehr Geld zu bekommen, soll sie verlieren.

Obdachlosigkeit bis 2030 beenden

Die Linke will, dass sich der Senat verpflichtet, die Obdachlosigkeit bis 2030 zu beenden. Zentrale Mittel sind ein Zugang zu Wohnraum ohne Vorbedingungen und der Ausbau von Housing First. Zwangsräumungen, die in die Obdachlosigkeit führen, soll es nicht mehr geben.

Die Linke will: Bis 2030 soll niemand mehr auf der Straße leben. Obdachlose Menschen sollen zuerst eine Wohnung bekommen. Das nennt man Housing First. Niemand soll aus der Wohnung geworfen werden und dann obdachlos sein. Unterkünfte sollen klein sein und Einzel-Zimmer haben.

Linke: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,8), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Mehr Wohnheimplätze für Auszubildende schaffen

Die SPD will weiter Wohnraum in Wohnheimen für Auszubildende schaffen. Unternehmen, die selbst Wohnungen für Azubis bereitstellen, sollen Beratung und Hilfe bei Flächensuche und Umsetzung erhalten.

Auszubildende finden schwer eine Wohnung. Die SPD will mehr Wohnheime für sie bauen. Firmen können auch selbst Wohnungen für Azubis schaffen. Die Stadt will ihnen dabei helfen.

Mieterschutz ausweiten und Mietpreisbremse verschärfen

Die SPD will die Mietpreisbremse verlängern, Ausnahmen streichen und die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen auf 11 Prozent senken. Auch der Wohnraumschutz und das kommunale Vorkaufsrecht sollen gestärkt werden.

Die SPD will Mieter besser schützen. Die Mietpreis-Bremse soll länger gelten. Sie begrenzt die Miete bei neuen Verträgen. Mieten sollen auch langsamer steigen dürfen als bisher.

Wieder 10.000 Wohnungen pro Jahr genehmigen

Die SPD will den Wohnungsbau nach dem Anstieg der Bau- und Finanzierungskosten wieder ankurbeln. Ziel sind erneut 10.000 genehmigte Wohnungen im Jahr, erreicht durch schnellere Verfahren, neue Bauflächen und mehr Förderung für günstigen Wohnraum.

In Hamburg werden zu wenige Wohnungen gebaut. Die SPD will wieder 10.000 neue Wohnungen im Jahr genehmigen. Genehmigungen sollen schneller gehen. Die Stadt soll günstige Wohnungen stärker fördern.

Baukosten mit Hamburg-Standard um ein Drittel senken

Die SPD will die Baukosten in Hamburg um rund ein Drittel senken, und zwar ohne staatliche Förderung. Dazu soll ein neuer „Hamburg-Standard“ dienen, der Wohnqualität und bezahlbare Mieten verbinden soll.

Bauen ist in Hamburg sehr teuer. Die SPD will die Kosten um etwa ein Drittel senken. Dafür soll es neue Regeln für das Bauen geben. Diese Regeln heißen Hamburg-Standard. So sollen mehr günstige Wohnungen entstehen.

Sozialen Wohnungsbau ausweiten, Förderanteil bis 50 Prozent

Die SPD will die soziale Wohnraumförderung trotz wachsenden Finanzdrucks fortführen und schrittweise ausbauen. Bei größeren Bauprojekten soll der Anteil geförderter Wohnungen auf bis zu die Hälfte steigen können.

Die SPD will weiter viele Sozial-Wohnungen fördern. Das Angebot soll nach und nach wachsen. Bei großen Bau-Projekten soll bis zur Hälfte der Wohnungen gefördert sein. Bisher ist es ein Drittel.

SAGA in städtischer Hand halten, Genossenschaften stärken

Die SPD will das städtische Wohnungsunternehmen SAGA nicht verkaufen und seinen Kurs aus Neubau, Sanierung und Quartiersentwicklung fortsetzen. Zusätzlich soll eine Dachgenossenschaft die Gründung neuer Wohnungsgenossenschaften erleichtern.

Die SAGA gehört der Stadt Hamburg. Sie vermietet viele günstige Wohnungen. Die SPD will die SAGA nicht verkaufen. Außerdem soll es leichter werden, neue Genossenschaften zu gründen. Eine Genossenschaft gehört ihren Mitgliedern gemeinsam.

Quartiere stärken und Mieter vor Verdrängung schützen

Die SPD will Wohnquartiere mit dem Programm RISE und der Stiftung lebendige Nachbarschaften weiterentwickeln. Die Gebiete mit Sozialer Erhaltungsverordnung sollen bestehen bleiben, neue Gebiete werden geprüft.

Die SPD will die Stadtteile lebenswerter machen. Sie will Geld für Plätze, Grünflächen und Treffpunkte geben. In manchen Gebieten gelten besondere Regeln zum Schutz der Mieter. Diese Regeln sollen bleiben. Vielleicht kommen neue Gebiete dazu.

Umzug in kleinere Wohnungen und altersgerechtes Wohnen fördern

Die SPD will mit einem Förderprogramm den freiwilligen Wechsel in kleinere Wohnungen und Umbauten im Bestand anregen. In allen Stadtteilen sollen zudem Voraussetzungen für altersgerechtes Wohnen entstehen, damit Menschen in ihrem Quartier bleiben können.

Manche Menschen wohnen in einer zu großen Wohnung. Die SPD will ihnen beim Umzug in eine kleinere helfen. Dafür soll es Geld und Beratung geben. Niemand muss umziehen. Ältere Menschen sollen in ihrem Stadtteil wohnen bleiben können.

Neue Wohnungen vorrangig in der bebauten Stadt schaffen

Die SPD will etwa vier Fünftel der neuen Wohnungen innerhalb der bestehenden Stadt bauen und nur an ausgewählten Orten bisher unbebaute Flächen nutzen. Dazu nennt das Programm eine Reihe großer Stadtentwicklungsprojekte.

Die SPD will neue Wohnungen vor allem dort bauen, wo schon Häuser stehen. Das soll für etwa 80 Prozent der neuen Wohnungen gelten. Nur an wenigen Orten sollen freie Flächen bebaut werden. Es gibt mehrere große Bau-Projekte in der Stadt.

Innenstadt mit Wohnungen und neuen Nutzungen beleben

Die SPD will in der Hamburger Innenstadt mehr Wohnungen schaffen und neben dem Einzelhandel neue Nutzungen ansiedeln. Plätze und Wegeverbindungen sollen aufgewertet und auch die Bezirkszentren gestärkt werden.

Die SPD will mehr Wohnungen in der Innenstadt. Dann ist dort auch abends etwas los. Plätze sollen schöner werden. Es soll ein Haus der digitalen Welt geben. Auch die Zentren in den Bezirken sollen stark bleiben.

Mindestens die Hälfte der Stadtfläche in städtischem Besitz

Die SPD will, dass der Stadt mindestens die Hälfte ihrer Fläche selbst gehört. Mit Erbbaurecht, Vorkaufsrechten und der Grundsteuer C will sie Bodenspekulation zurückdrängen und Wohnraum langfristig bezahlbar halten.

Die SPD will, dass der Stadt viel Boden gehört. Es soll mindestens die Hälfte der Fläche sein. Die Stadt verkauft Grundstücke dann seltener. Sie verpachtet sie lieber für lange Zeit. So soll Wohnen bezahlbar bleiben.

Wohnheimplätze für Studierende und Azubis schaffen

Die SPD will bis 2030 jeweils mindestens 3.000 neue Wohnplätze für Studierende und für Auszubildende schaffen. Die Mieten in Studierendenwohnheimen sollen sich an der Wohnpauschale des BAföG orientieren.

Studierende und Azubis brauchen günstige Wohnungen. Die SPD will bis 2030 je 3.000 neue Plätze bauen. Die Miete im Wohnheim soll nicht höher sein als das BAföG-Geld fürs Wohnen. Firmen sollen Hilfe bekommen, wenn sie Wohnungen für Mitarbeitende bauen.

SPD: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl