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Was sagen die Parteien im Saarland zum Wohnen?

3 aktuelle Wahlprogramme im Saarland haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Saarland 2022

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Sozialen Wohnungsbau und Wohneigentum fördern

Die AfD will mehr sozial geförderten Wohnraum schaffen und den Erwerb von Wohneigentum erleichtern. Dazu sollen mehr Bauland erschlossen, Genehmigungen stark vereinfacht und kommunale sowie genossenschaftliche Wohnungsbaugesellschaften gestärkt werden. Mietpreisbremse und Mietendeckel hält das Programm für untauglich.

Die AfD will mehr günstige Wohnungen. Dafür soll es mehr Bauland geben. Bau-Genehmigungen sollen einfacher werden. Städte und Genossenschaften sollen mehr Wohnungen bauen. Auch der Kauf einer eigenen Wohnung soll leichter werden.

AfD: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Saarland 2022

  • Wirtschaftausgewogen (-0,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Innenentwicklung bevorzugen, neue Flächen ermöglichen

Die CDU will den Flächenbedarf für Wohnen, Gewerbe und Infrastruktur vorrangig innerorts decken, hält aber die Ausweisung neuer Flächen in maßvollem Umfang weiter für nötig. Kommunen sollen dafür klare Leitlinien im Landesentwicklungsplan und Zugang zu Sonderkrediten bekommen.

Die CDU will zuerst freie Flächen in den Orten nutzen. Wenn das nicht reicht, sollen auch neue Flächen am Ortsrand möglich sein. Das soll die Umwelt möglichst wenig belasten. Städte und Gemeinden sollen dafür besondere Kredite bekommen können.

Landesbauordnung erneuern und Bauen digitalisieren

Die CDU will die Landesbauordnung überarbeiten, Bauverfahren digitalisieren und vereinfachen. Bauprozesse sollen künftig über digitale Gebäudemodelle (BIM) gesteuert und innovative Bauformen gefördert werden.

Die CDU will die Regeln für das Bauen im Saarland neu fassen. Anträge sollen digital und einfacher werden. Bau-Projekte sollen mit digitalen Modellen geplant werden. Neue Bau-Techniken wie 3D-Druck will die CDU fördern.

Landesentwicklungsplan neu ausrichten, ökologische Modelldörfer

Die CDU will den Landesentwicklungsplan an Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz, sozialen und wirtschaftlichen Belangen sowie am Bedarf der Kommunen ausrichten. Neue Baugebiete sollen möglichst ökologisch entstehen, und der Plan soll künftig vom Landtag als Gesetz beschlossen werden.

Ein Plan legt fest, wie das Land seine Flächen nutzt. Die CDU will diesen Plan ändern. Er soll Umwelt, Klima, Wirtschaft und Gemeinden beachten. Es sollen ökologische Muster-Dörfer entstehen. Der Landtag soll den Plan als Gesetz beschließen.

Wohneigentum für junge Familien erleichtern

Die CDU will, dass das Eigenheim vor allem für junge Menschen und Familien bezahlbar bleibt. Sie will Förderprogramme für Kauf und Sanierung ausbauen, Freigrenzen bei der Grunderwerbsteuer erreichen und bei hoher Nachfrage Neubaugebiete ermöglichen.

Die CDU will, dass junge Familien sich ein eigenes Haus leisten können. Dafür soll es mehr Förderung geben. Beim Kauf soll ein Teil des Preises steuerfrei sein. Wo viele Menschen bauen wollen, soll es neue Bau-Gebiete geben.

Sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau ausweiten

Die CDU will bezahlbaren Wohnraum für alle Einkommensgruppen schaffen, auch für Menschen mit mittleren Einkommen. Dazu sollen die landeseigene Wohnungsgesellschaft WOGE mehr bauen, Landesgrundstücke bereitgestellt und öffentliche Flächen nach Konzept statt nach Preis vergeben werden.

Die CDU will mehr günstige Wohnungen. Auch Menschen mit mittlerem Einkommen sollen davon etwas haben. Die Wohnungs-Gesellschaft des Landes soll mehr bauen. Das Land prüft, auf welchen eigenen Grundstücken Wohnungen entstehen können.

Ortskerne attraktiver machen, Förderlotsen stärken

Die CDU will die Ortskerne im Saarland attraktiver machen und den mittelständischen Einzelhandel wettbewerbsfähig halten. Ein gestärkter Förderlotse im Bauministerium soll dabei helfen, Fördergeld von EU und Bund besser zu nutzen.

Die CDU will die Ortskerne im Saarland schöner machen. Kleine Läden sollen dort weiter bestehen können. Im Bau-Ministerium gibt es einen Förder-Lotsen. Das ist ein Berater für Förder-Geld. Er soll mehr Aufgaben bekommen.

Nachhaltiges Bauen und Baukultur fördern

Die CDU will nachhaltiges Bauen in der Landesverwaltung stärken und in Förderprogrammen mit höheren Zuschüssen belohnen. Außerdem soll das Land bei eigenen Bauprojekten auf Gestaltung und Qualität achten und die Baukultur stärker fördern.

Die CDU will, dass im Saarland umweltfreundlicher gebaut wird. Wer so baut und das prüfen lässt, soll mehr Förder-Geld bekommen. Das Land soll bei eigenen Bauten auf gute Gestaltung achten. Dafür soll es öfter Wettbewerbe geben. Die Stiftung Baukultur Saar soll mehr Geld bekommen.

Wohn- und Sanierungskonzept für Saarbrücken erarbeiten

Die CDU will zusammen mit der Stadt Saarbrücken ein Konzept für Wohnungsbau und Sanierung entwickeln. Ziel ist Wohnraum, der dem Bedarf entspricht, nachhaltig ist und für alle bezahlbar bleibt.

Wohnen in Saarbrücken ist teuer geworden. Die CDU will mit der Stadt einen Plan machen. Der Plan soll Bauen und Sanieren regeln. Am Ende sollen sich alle eine Wohnung leisten können.

Barrierefreies Wohnen und individuelle Hilfen ausbauen

Die CDU will deutlich mehr barrierefreie und behindertengerechte Wohnungen und dieses Ziel rechtlich festschreiben. Hilfs- und Pflegeangebote für Menschen mit Behinderung und Pflegebedürftige sollen flexibler und persönlicher werden.

Es soll viel mehr Wohnungen ohne Hindernisse geben. Das gilt auch für ältere Menschen. Die CDU will das in einem Gesetz festlegen. Hilfe und Pflege sollen besser zum einzelnen Menschen passen.

CDU: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Saarland 2022

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Zahl der Sozialwohnungen auf 5.000 erhöhen

Die SPD will bis 2027 wieder 5.000 Sozialwohnungen im Saarland erreichen und mehr Wohnungen für kleine und mittlere Einkommen schaffen. Dazu plant sie ein eigenes Wohnraumfördergesetz, eine neu ausgerichtete Förderung und ein Bündnis für bezahlbares Wohnen.

Im Saarland gibt es nur noch wenige Sozial-Wohnungen. Die SPD will bis 2027 wieder 5.000 davon haben. Dafür soll es ein neues Gesetz geben. Auch leere Häuser und Wohnungen will die SPD bekämpfen.

SPD: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl