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Freie Wähler zum Wohnen

Aus dem Programm „Bürgernahe Politik mit Sachverstand – Landtagswahlprogramm 2024“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 33 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wohneigentum für Familien stärker fördern

Die Freien Wähler wollen Familien beim Kauf oder Bau von Wohneigentum stärker finanziell unterstützen. Vorgesehen sind unter anderem ein Baukindergeld, der Erlass der Grunderwerbsteuer für junge Familien und ein zinsloser Elternkredit.

Die Freien Wähler wollen Familien beim Hauskauf helfen. Es soll Geld für Familien mit Kindern geben, die bauen. Junge Familien sollen beim Kauf keine Grunderwerb-Steuer zahlen. Es soll wieder einen Kredit ohne Zinsen für Eltern geben.

Das Programm nennt als Instrumente ein Baukindergeld und einen bevorzugten Grunderwerb nach dem Modell „Jung kauft Alt“. Jungen Familien soll die Grunderwerbsteuer erlassen werden. Der zinslose Elternkredit soll wiederkommen, wobei je nach Kinderzahl ein Teil der Schuld erlassen werden kann.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Ausbau von Programmen zur finanziellen Unterstützung von Familien bei geplantem Eigentumserwerb“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue und ausgebaute staatliche Zuschüsse und Kredite für Familien erweitern die öffentliche Förderung, auch wenn ein Steuererlass dazugehört.

Wohnungsbau im Umland fördern, Heizungsverbot zurücknehmen

Die Freien Wähler wollen den sozialen Wohnungsbau auch im Umland der Großstädte stärken, statt die Städte immer weiter zu verdichten. Junge Familien sollen beim ersten Immobilienkauf keine Grunderwerbsteuer zahlen. Neue Auflagen für Bauherren lehnt die Partei ab und verlangt, das geplante Verbot von Öl- und Gasheizungen sofort zurückzunehmen.

Die Freien Wähler wollen mehr günstige Wohnungen. Diese sollen auch rund um die großen Städte entstehen. Junge Familien sollen beim ersten Haus-Kauf eine Steuer nicht zahlen. Bau-Genehmigungen sollen schneller gehen. Öl-Heizungen und Gas-Heizungen sollen erlaubt bleiben.

Nach Ansicht des Programms kann unbegrenzte Nachverdichtung die Wohnungsnot nicht lösen, weil Grünflächen und Infrastruktur an Grenzen stoßen. Deshalb soll sozialer Wohnungsbau auch im Umland der Ballungsräume entstehen. Genehmigungen sollen schneller erteilt werden, etwa mit einer digitalen Bauakte, und die 16 Landesbauordnungen sollen angeglichen werden, um Planungskosten zu senken. Ein Grundstücksfonds soll finanzschwachen Kommunen helfen, die Flächen für bezahlbaren Wohnraum vorübergehend nicht selbst kaufen können. Für junge Familien soll die Grunderwerbsteuer beim Ersterwerb entfallen. Weitere Vorgaben für Bauherren und Eigentümer lehnt die Partei ab, ebenso das geplante Verbot von Öl- und Gasheizungen.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Wegfall der Grunderwerbsteuer für junge Familien bei Ersterwerb von Eigentum“
Seite 28 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Mehr sozialer Wohnungsbau und ein öffentlicher Grundstücksfonds stehen neben einer Steuerbefreiung und dem Verzicht auf neue Auflagen, sodass sich staatliche und marktorientierte Elemente die Waage halten.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Die Regeln zum Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen sollen vollständig zurückgenommen werden, womit eine zentrale Klimavorgabe im Gebäudebereich entfiele.

Was sagen die anderen Parteien zum Wohnen?

Alle Programme in Sachsen im Vergleich