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Was sagen die Parteien in Schleswig-Holstein zum Wohnen?

5 aktuelle Wahlprogramme in Schleswig-Holstein haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

CDU

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Bauen erleichtern und Sozialwohnungen fördern

Die CDU will bezahlbare Mieten sichern, indem das Bauen erleichtert und der soziale Wohnungsbau gefördert wird. Bezahlbares Wohnen gehört nach dem Programm zu einem guten Leben.

Die CDU will, dass Mieten bezahlbar bleiben. Dafür soll das Bauen einfacher werden. Außerdem will die CDU Sozial-Wohnungen fördern. Das sind günstige Wohnungen für Menschen mit wenig Geld.

Studentisches Wohnen fördern, BAföG-Anträge beschleunigen

Die CDU will Wohnraum für Studierende weiter mit Landesmitteln fördern und zusätzliche Wohnheimplätze schaffen. Außerdem sollen BAföG-Anträge schneller bearbeitet werden.

Die CDU will mehr Wohnheim-Plätze für Studierende. Das Land soll dafür Geld geben. Auch andere Anbieter als das Studentenwerk sollen bauen. Anträge auf BAföG sollen schneller fertig werden.

Neubau statt Mietpreisbremse und Mietendeckel

Die CDU setzt gegen hohe Mieten auf mehr Wohnungsbau und lehnt Mietpreisbremse sowie Mietendeckel ab, die sie als pauschal und als Symbolpolitik bezeichnet. Stattdessen sollen verlässliche und flexible Bedingungen für Investitionen gelten. Die Wohnraumoffensive des Landes soll weiterlaufen.

Die CDU will, dass mehr Wohnungen gebaut werden. Sie sagt: Viele Wohnungen sind der beste Schutz für Mieter. Eine Mietpreis-Bremse lehnt sie ab. Das ist eine Regel, die Mieten begrenzt.

Soziale Wohnraumförderung ausbauen

Die CDU will die soziale Wohnraumförderung für Menschen mit geringem Einkommen stärken, Neubau bezuschussen und Sozialbindungen bestehender Wohnungen verlängern. Das Wohngeld soll steigen. Fehlbelegungen von Sozialwohnungen will sie über Modellprojekte angehen, ohne dass Mieter ausziehen müssen.

Die CDU will mehr günstige Wohnungen für Menschen mit wenig Geld. Das Land gibt dafür Zuschüsse. Das Wohngeld soll höher werden. Wer inzwischen mehr verdient, darf in seiner Sozial-Wohnung bleiben. Dafür soll eine andere Wohnung zur Sozial-Wohnung werden.

Baulücken, Leerstand und Nachverdichtung für Wohnraum nutzen

Weil Bauflächen knapp werden, will die CDU vorhandene Flächen besser nutzen: Leerstand sanieren, Gewerbe- und Kasernenflächen umwandeln und Baulücken schließen. Dazu plant sie ein digitales Baulückenkataster und einen Baulandfonds mit 100 Millionen Euro Kreditvolumen für Kommunen.

Platz zum Bauen wird knapp. Die CDU will deshalb leere Gebäude und freie Flächen in Orten nutzen. Ein digitales Verzeichnis soll diese Flächen zeigen. Die Gemeinden bekommen Geld, um dort Wohnungen möglich zu machen.

Nachhaltiges Bauen mit Holz und Recyclingstoffen fördern

Die CDU will wegen knapper Rohstoffe stärker auf nachhaltige, wiederverwendbare Baumaterialien setzen und eine Holzbauoffensive starten. Gebäude sollen bei der Energie von fossilen auf erneuerbare Träger umgestellt werden, ohne Haushalte mit geringem Einkommen zu überfordern.

Rohstoffe zum Bauen sind knapp. Die CDU will deshalb mehr mit Holz bauen. Auch wiederverwertete Baustoffe sollen öfter genutzt werden. Häuser sollen mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Menschen mit wenig Geld sollen dabei nicht zu viel zahlen.

Klimaschutz beim Wohnen ohne Ordnungsrecht

Die CDU lehnt verbindliche Vorschriften ab, um Klimaschutz im Wohnungsbereich durchzusetzen. Stattdessen will sie Absprachen mit der Wohnungswirtschaft treffen und ganze Quartiere statt einzelner Gebäude betrachten.

Die CDU will Klimaschutz bei Wohnungen nicht mit Zwang durchsetzen. Sie will sich mit den Wohnungs-Firmen einigen. Dabei soll das ganze Viertel zählen, nicht jedes einzelne Haus.

Bauverfahren digitalisieren und beschleunigen

Die CDU will Kommunen helfen, überall digitale Bauämter einzurichten. Der Kampfmittelräumdienst soll gestärkt werden und Anträge künftig in höchstens drei Monaten bearbeiten.

Die CDU will, dass Bauämter überall digital arbeiten. Das Land soll den Gemeinden dabei helfen. Der Dienst, der alte Bomben sucht, soll schneller werden. Er soll höchstens drei Monate brauchen.

Neue Finanzierungsmodelle für Wohneigentum fördern

Die CDU will neue Wege zum Eigenheim unterstützen, etwa Mietkauf oder genossenschaftliche Lösungen. Die Investitionsbank Schleswig-Holstein soll mit ihren Kreditprogrammen den Kauf auch bei wenig Eigenkapital ermöglichen.

Die CDU will neue Wege zum eigenen Haus fördern. Ein Beispiel ist der Miet-Kauf. Dabei zahlt man erst Miete und besitzt die Wohnung später. Die Bank des Landes soll mit Krediten helfen.

Flächensparendes Bauen und Planen fördern

Die CDU will Stadtplanung neu ausrichten und dabei weniger Fläche verbrauchen. Vorgesehen sind Förderprogramme für kleinteilig vergebene Baugrundstücke und für neue, flächensparende Bauformen.

Die CDU will beim Bauen Fläche sparen. Dafür soll es Förder-Geld geben. Gemeinden sollen kleine Bau-Grundstücke vergeben. Alte Flächen sollen neu genutzt werden.

Altersgerechtes Wohnen und Mobilität im Alter fördern

Die CDU will älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in der gewählten Umgebung ermöglichen. Dazu sollen die Förderung von seniorengerechtem Wohnraum ausgebaut und Rufbus-Angebote landesweit unterstützt und weiterentwickelt werden. Auch bei Verkehr und Infrastruktur sollen die Bedürfnisse Älterer stärker zählen.

Ältere Menschen sollen selbst bestimmen, wo sie leben. Die CDU will mehr Geld für passende Wohnungen geben. Busse auf Anruf sollen im ganzen Land besser werden. Straßen und Wege sollen besser zu älteren Menschen passen.

CDU: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,8), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Mehr Wohnungsbau im ländlichen Raum ermöglichen

Die FDP will in der Landesplanung mehr Wohnungsbau zulassen und feste Wachstumsgrenzen für Landgemeinden aufheben. Kommunen sollen leichter Gewerbe- und Mischgebiete ausweisen können, und das Land soll auf dem Land in Infrastruktur und Digitalisierung investieren. Das soll nach dem Programm die Wohnungsmärkte der Städte entlasten.

Die FDP will mehr Wohnungen auf dem Land. Dörfer sollen stärker wachsen dürfen. Gemeinden sollen leichter Flächen für Betriebe ausweisen können. Das Land soll dort in Internet und Verkehr investieren. So sollen die Städte entlastet werden.

Sozialen Wohnungsbau fortsetzen, Wohngeld regelmäßig anpassen

Die FDP will die soziale Wohnraumförderung mit Zuschüssen des Landes weiterführen. Die Berechtigung für eine Sozialwohnung soll alle 24 Monate überprüft werden, und das Wohngeld soll regelmäßig der Mietentwicklung folgen.

Das Land soll weiter Geld für günstige Wohnungen geben. Alle zwei Jahre soll geprüft werden, ob Mieter noch Anspruch darauf haben. Das Wohngeld soll mit den Mieten steigen. Wohngeld ist ein Zuschuss vom Staat zur Miete.

Privaten Wohnungsbau vor kommunalen Gesellschaften fördern

Die FDP will, dass Kommunen genug Bauland ausweisen und Bauanträge schnell und unbürokratisch bearbeiten. Bessere Bedingungen für private Bauherren sollen Vorrang vor der Gründung neuer kommunaler Wohnungsbaugesellschaften haben.

Gemeinden sollen genug Bauland bereitstellen. Sie sollen Bauanträge schnell bearbeiten. Die FDP will vor allem private Bauherren unterstützen. Neue Wohnungs-Firmen der Gemeinden hält sie für weniger sinnvoll.

Mietpreisbremse, Kappungsgrenzen und Umwandlungsverbot ablehnen

Die FDP lehnt die Mietpreisbremse, Kappungsgrenzen für Mieterhöhungen und ein Verbot der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen ab. Sie sieht darin unverhältnismäßige Eingriffe in Eigentum und Vertragsfreiheit, die Investitionen in neue Wohnungen verhindern.

Die FDP ist gegen feste Grenzen für Mieten. Sie sagt: Solche Regeln schrecken Bauherren ab. Dann entstehen weniger neue Wohnungen. Vermieter sollen ihre Wohnungen auch verkaufen dürfen.

Mieten-TÜV für Gesetze einführen

Die FDP fordert, dass alle neuen und bestehenden Gesetze darauf geprüft werden, wie sie sich auf die Wohnkosten auswirken. Neue Gesetze mit Einfluss auf das Wohnen sollen erst nach einer solchen Prüfung beschlossen werden.

Die FDP will einen Mieten-TÜV. Das ist eine Prüfung für Gesetze. Sie zeigt, ob ein Gesetz das Wohnen teurer macht. Erst nach der Prüfung soll ein Gesetz beschlossen werden.

FDP: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Mietpreisbremse und Kappungsgrenze wieder einführen

Die Grünen wollen in Schleswig-Holstein die Mietpreisbremse und die Kappungsgrenzenverordnung wieder in Kraft setzen. Damit soll bezahlbarer Wohnraum langfristig gesichert werden. Die Programme zur Wohnraumförderung sollen weiterlaufen und mit Bundesgeld wachsen.

Die Mieten sind an vielen Orten hoch. Die Grünen wollen die Mietpreis-Bremse wieder einführen. Das ist eine Regel, die Mieten bei neuen Verträgen begrenzt. Auch Miet-Erhöhungen sollen wieder stärker begrenzt werden. Das Land soll weiter Geld für günstige Wohnungen geben.

Wohnraumschutzgesetz gegen Zweckentfremdung und Leerstand schaffen

Die Grünen wollen ein Wohnraumschutzgesetz für das Land. Es soll Spekulation mit Wohnungen begrenzen, Zweckentfremdung mit Sanktionen verhindern und Ferienvermietung regeln. Außerdem soll Leerstand zeitlich begrenzt werden.

Die Grünen wollen ein neues Gesetz zum Schutz von Wohnungen. Wohnungen sollen zum Wohnen da sein. Wer sie anders nutzt, soll bestraft werden. Für Ferien-Wohnungen soll es Regeln geben. Wohnungen sollen nicht lange leer stehen dürfen.

Landeswohnungsbaugesellschaft gründen

Die Grünen wollen eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft gründen, um den sozialen Wohnungsbau voranzubringen. Sie soll günstige und klimafreundliche Wohnungen bauen sowie bestehende Wohnungen kaufen, sanieren und günstig vermieten.

Das Land soll eine eigene Firma für den Wohnungs-Bau gründen. Die Firma soll günstige Wohnungen bauen. Sie soll auch Wohnungen kaufen und reparieren. Diese Wohnungen soll sie dann günstig vermieten. Die Wohnungen sollen gut für das Klima sein.

Bodenfonds ausbauen und Vorkaufsrechte nutzen

Die Grünen wollen den Bodenfonds des Landes weiterentwickeln und finanziell ausstatten. Kommunen sollen damit Grundstücke und Gebäude für sozialen und genossenschaftlichen Wohnungsbau erwerben können. Vorkaufsrechte sollen aktiv genutzt werden.

Gemeinden sollen leichter Grundstücke und Häuser kaufen können. Dafür soll es mehr Geld in einem Boden-Fonds geben. Ein Fonds ist ein Geld-Topf für einen bestimmten Zweck. So sollen günstige Wohnungen entstehen, die der Gemeinde gehören. Die Mieten sollen dauerhaft niedrig bleiben.

Wohnungslosigkeit und Diskriminierung am Wohnungsmarkt angehen

Die Grünen wollen Diskriminierung bei der Wohnungssuche mit einem Runden Tisch bekämpfen. Wohnungslose Menschen sollen besser geschützt werden, unter anderem durch Housing-First-Projekte und verlässlichen Zugang zu Sozialleistungen.

Manche Menschen finden schwer eine Wohnung, weil andere sie benachteiligen. Die Grünen wollen darüber mit Vermietern, Mietern und Verbänden sprechen. Menschen ohne Wohnung sollen mehr Schutz bekommen. Sie sollen zuerst eine Wohnung bekommen. Das nennt man Housing First.

Wohnraum für Ältere, Studierende und Auszubildende fördern

Die Grünen wollen mehr Wohnheimplätze schaffen und Wohnheime für Auszubildende öffnen. Für ältere Menschen sollen passende Wohnprojekte und der Tausch von Wohnungen unterstützt werden, damit Wohnraum zur Lebenslage passt.

Studierende und Auszubildende sollen günstiger wohnen können. Dafür soll es mehr Plätze in Wohnheimen geben. Ältere Menschen sollen passende Wohnungen in ihrem Viertel finden. Menschen sollen Wohnungen leichter tauschen können. Das Land soll dafür Geld geben.

Flächensparend bauen und Tiny Houses ermöglichen

Die Grünen wollen, dass zuerst im Bestand verdichtet und in die Höhe gebaut wird, bevor neue Flächen ausgewiesen werden. Außerdem setzen sie sich für Tiny-House-Projekte ein und wollen baurechtliche Erleichterungen dafür prüfen.

Die Grünen wollen beim Bauen Fläche sparen. Zuerst soll in den Orten selbst gebaut werden. Erst danach sollen neue Flächen dazukommen. Auch sehr kleine Häuser sollen möglich sein. Man nennt sie Tiny Houses.

Eigenheimzuschuss von 10 000 Euro einführen

Die Grünen wollen ein Landesprogramm, das den ersten Kauf oder Bau einer selbst genutzten Immobilie mit 10 000 Euro bezuschusst. Es soll für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen gelten. Das Programm zieht dies einer pauschalen Senkung der Grunderwerbsteuer vor.

Manche Menschen kaufen zum ersten Mal ein Haus oder eine Wohnung für sich. Sie sollen 10 000 Euro bekommen. Das gilt nur für Menschen mit kleinem oder mittlerem Einkommen. Für Familien mit Kindern gilt eine höhere Grenze. Die Grünen finden das besser als eine niedrigere Steuer beim Kauf.

Barrierefreies und inklusives Wohnen fördern

Die Grünen wollen zusätzliche Förderprogramme für barrierefreie Wohnungen auflegen und den Fonds für Barrierefreiheit fortführen. Inklusives Wohnen soll bei Bauprojekten mehr Gewicht bekommen, damit Menschen mit Behinderungen und Ältere selbstständig leben können.

Menschen mit Behinderung und ältere Menschen sollen in eigenen Wohnungen leben können. Dafür braucht es Wohnungen ohne Hindernisse. Die Grünen wollen dafür mehr Geld geben. Auch gemeinsames Wohnen von Menschen mit und ohne Behinderung soll gefördert werden.

15-Minuten-Stadt und Wege für alle schaffen

Die Grünen wollen, dass in Städten alles für den Alltag in einer Viertelstunde erreichbar ist. Die Stadtplanung soll sich stärker an Kindern, Älteren und Menschen mit Behinderungen ausrichten und sozial gemischte Quartiere fördern.

In der Stadt soll alles Wichtige in 15 Minuten erreichbar sein. Zum Beispiel Läden, Ärzte und Betreuung. Wege sollen sicher und ohne Hindernisse sein. Parks, Strände und Seen sollen für alle offen sein.

Runden Tisch zur Zukunft der Innenstädte einrichten

Die Grünen wollen Innenstädte zu Lebens- und Kulturräumen entwickeln und dafür einen Runden Tisch einrichten. Dessen Ergebnisse sollen in ein überarbeitetes Städtebauprogramm des Landes einfließen.

Viele Innen-Städte verlieren Läden und Besucher. Die Grünen wollen darüber mit vielen Beteiligten reden. Dafür soll es einen Runden Tisch geben. Die Menschen vor Ort sollen mitbestimmen.

Wohnraum vor Umwandlung in Ferienwohnungen schützen

Die Grünen wollen im Landesrecht neue Instrumente schaffen, mit denen Kommunen gegen die Umwandlung von Dauerwohnungen in Ferienwohnungen vorgehen können. Auch in beliebten Urlaubsorten soll es genug bezahlbaren Wohnraum geben, und Einheimische sollen nicht verdrängt werden.

In Urlaubsorten werden viele Wohnungen zu Ferien-Wohnungen. Dann fehlen Wohnungen für die Menschen im Ort. Die Grünen wollen neue Regeln im Land schaffen. Damit können Gemeinden Wohnungen besser schützen.

Grüne: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Wohnungsbau im Hamburger Umland gemeinsam planen

Die SPD will die regionale Wohnungsbauplanung verbessern und sich dazu verbindlich mit Hamburg abstimmen. So sollen in den schleswig-holsteinischen Gemeinden rund um Hamburg mehr bezahlbare Wohnungen und Häuser entstehen können.

Rund um Hamburg fehlen günstige Wohnungen. Die SPD will den Wohnungsbau dort besser planen. Dafür will sie feste Absprachen mit Hamburg treffen. So sollen mehr bezahlbare Wohnungen und Häuser entstehen.

Kommunen mehr Instrumente gegen Wohnraummangel geben

Die SPD will den Kommunen mehr Eingriffsmöglichkeiten am Wohnungsmarkt geben. Dazu zählen leichter durchsetzbare Baugebote, ein Gesetz gegen die Verwahrlosung von Wohnungen und Sozialwohnungsquoten auch bei Nachverdichtung.

Die SPD will, dass Gemeinden mehr gegen Wohnungs-Mangel tun können. Gemeinden sollen Eigentümer leichter zum Bauen verpflichten können. Sie sollen auch gegen verfallende Wohnungen vorgehen können. Bei neuen Bauten soll es mehr Sozial-Wohnungen geben.

Strategie für Innenstädte und Ortskerne schaffen

Die SPD will eine Landesstrategie für die Entwicklung von Innenstädten, Ortskernen und Soziale-Stadt-Gebieten. Zentren sollen neben Wohnen und Einkaufen auch Treffpunkte mit Freizeit-, Kultur-, Sport- und Arbeitsangeboten sein.

Die SPD will die Innenstädte und Ortskerne beleben. Dafür soll es einen Plan des Landes geben. In den Zentren soll es mehr als Läden geben. Menschen sollen sich dort treffen, lernen und Sport machen können.

Studentenwerk für mehr Wohnheimplätze und schnelles BAföG stärken

Die SPD will das Studentenwerk Schleswig-Holstein mit mehr Personal und Geld ausstatten. Der Anteil an öffentlich gefördertem Wohnraum für Studierende soll mittelfristig den Bundesdurchschnitt erreichen. BAföG-Anträge sollen schneller bearbeitet werden.

Das Studentenwerk hilft Studierenden. Die SPD will ihm mehr Geld und mehr Personal geben. Es soll mehr günstige Wohnungen für Studierende geben. Anträge auf BAföG sollen schneller fertig sein. BAföG ist Geld vom Staat für das Studium.

Recht auf bezahlbaren Wohnraum in die Landesverfassung aufnehmen

Die SPD will ein Recht auf bezahlbaren Wohnraum in der Verfassung des Landes festschreiben. In gefragten Wohnlagen soll deutlich mehr gebaut werden, und gemeinwohlorientierte Genossenschaften sollen gestärkt werden. Das Programm bezeichnet Wohnen als Grundrecht und bezahlbaren Wohnraum als zentrale soziale Frage.

Die SPD sagt: Wohnen ist ein Grundrecht. Jeder Mensch braucht ein Zuhause, das er bezahlen kann. Dieses Recht soll in der Verfassung vom Land stehen. Es sollen auch mehr Wohnungen gebaut werden.

Mietpreisbremse und niedrigere Kappungsgrenze wieder einführen

Die SPD will die von der Landesregierung abgeschaffte Mietpreisbremse wieder anwenden und entfristen. Die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen soll in angespannten Wohnungsmärkten sinken. So soll der Anstieg der Mieten begrenzt werden, bis genug neue Wohnungen fertig sind.

Die Mieten steigen in manchen Orten schnell. Die Landes-Regierung hat die Mietpreis-Bremse abgeschafft. Die SPD will sie zurückholen. Mieten sollen dann langsamer steigen dürfen. Das soll helfen, bis es mehr Wohnungen gibt.

Landesentwicklungsstrategie für den Wohnungsmarkt bis 2050 aufstellen

Die SPD will eine Landesentwicklungsstrategie bis 2050 erarbeiten, die den Wohnungsmarkt langfristig steuert. Dazu gehören regelmäßige Prognosen, Raumplanung, Kooperationen zwischen Städten und Umland sowie eine Koordinierungsstelle für Wohnungstausch.

Die SPD will einen langen Plan für das Wohnen machen. Der Plan soll bis zum Jahr 2050 gelten. Städte und ihre Nachbar-Orte sollen besser zusammenarbeiten. Menschen sollen leichter Wohnungen tauschen können. Dafür soll es eine eigene Stelle beim Land geben.

Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschweren

Die SPD will den bestehenden Wohnungsbestand stärker schützen und pflegen. Per Landesverordnung soll die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in angespannten Wohnungsmärkten eingeschränkt werden, ergänzt durch Erhaltungssatzungen in Quartieren mit Verdrängungsdruck.

Die SPD will Mieter besser schützen. Miet-Wohnungen sollen nicht so leicht zu Eigentums-Wohnungen werden. Das soll dort gelten, wo Wohnungen knapp sind. Alte Wohnungen sollen außerdem schneller repariert werden können.

Landesentwicklungsgesellschaft gründen und 100.000 Wohnungen bauen

Die SPD will, dass das Land wieder selbst am Wohnungsmarkt tätig wird, und dafür eine Landesentwicklungsgesellschaft gründen. Zusammen mit Kommunen und Genossenschaften sollen in zehn Jahren 100.000 neue Wohneinheiten entstehen, unterstützt durch eine Baulandoffensive.

Die SPD will eine eigene Firma des Landes für Wohnungen gründen. Diese Firma soll Gemeinden helfen. Sie soll auch selbst bauen, wenn sonst niemand baut. In zehn Jahren sollen 100.000 neue Wohnungen entstehen. Bau-Ämter sollen digital und damit schneller arbeiten.

Leerstehende Büros und Läden zu Wohnungen umbauen

Die SPD will Innenstädte umbauen und ungenutzte Büroflächen sowie leere Ladengeschäfte in Wohnungen umwandeln. Das soll zusätzlichen Wohnraum schaffen und zugleich die Innenstädte beleben.

In vielen Städten stehen Büros und Läden leer. Die SPD will daraus Wohnungen machen. So gibt es mehr Wohnraum. Und in den Innenstädten ist wieder mehr los.

Sozialwohnungen auf 120.000 ausbauen

Die SPD will den Bestand an öffentlich geförderten Wohnungen langfristig auf 120.000 erhöhen. Dafür sollen jedes Jahr mindestens 4.000 Wohnungen mit Belegbindung durch Neubau und Sanierung entstehen und mehr Haushaltsmittel bereitstehen.

Die SPD will mehr Sozial-Wohnungen. Das sind günstige Wohnungen, die der Staat fördert. Jedes Jahr sollen mindestens 4.000 dazukommen. Am Ende soll es 120.000 geben. Dafür soll das Land mehr Geld geben.

Vorkaufsrechte und Bodenpolitik der Kommunen ausweiten

Die SPD will Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt ein umfassendes Vorkaufsrecht geben, mit dem sie Immobilien zu einem begrenzten Preis erwerben können. Per Verordnung sollen sie zudem die Instrumente des Baulandmobilisierungsgesetzes nutzen dürfen.

Gemeinden sollen leichter Grundstücke und Häuser kaufen können. Sie sollen beim Verkauf als Erste zugreifen dürfen. Der Preis soll dabei begrenzt sein. So sollen mehr günstige Wohnungen entstehen. Auch Bund und Bahn sollen Gemeinden mehr Grundstücke günstig anbieten.

Wohneigentum und Wohnraum für junge Menschen fördern

Die SPD will jungen Familien den Erwerb von Wohneigentum erleichtern und dafür eine staatliche Förderung des Mietkaufs prüfen. Außerdem sollen Kommunen Bauland für junges Wohnen ausweisen können, auf dem einfachere Baustandards gelten.

Viele junge Familien haben zu wenig Geld für ein eigenes Haus. Die SPD will prüfen, ob der Staat beim Miet-Kauf helfen kann. Beim Miet-Kauf zahlt man Miete und kauft die Wohnung nach und nach. Für junge Leute sollen schnell kleine, günstige Wohnungen entstehen. Dort sollen einfachere Bau-Regeln gelten.

Wohnraumschutzgesetz gegen verfallende Mietwohnungen einführen

Die SPD will ein Wohnraumaufsichts- und Wohnraumschutzgesetz schaffen. Kommunen sollen damit gegen verfallende Wohnungen vorgehen und schwere Mängel in Mietwohnungen beheben lassen können, wobei die Eigentümer die Kosten tragen.

Manche Vermieter lassen Wohnungen verfallen. Die SPD will ein neues Gesetz dagegen. Gemeinden sollen schlimme Mängel dann reparieren lassen können. Bezahlen müssen das die Eigentümer.

SPD: alle 14 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SSW

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Grunderwerbsteuer für Ersterwerber und Familien senken

Der SSW will die Grunderwerbsteuer über eine Initiative im Bundesrat reformieren. Ziel ist eine Entlastung vor allem für Menschen, die zum ersten Mal Wohneigentum kaufen, und für Familien.

Wer ein Haus oder eine Wohnung kauft, zahlt eine Steuer. Sie heißt Grunderwerb-Steuer. Der SSW will diese Steuer ändern. Familien sollen weniger zahlen. Das gilt auch für Menschen, die zum ersten Mal kaufen.

Mehr öffentlichen und sozialen Wohnraum schaffen

Der SSW spricht von einem Menschenrecht auf Wohnen und will, dass das Land den Kommunen beim Bau öffentlicher und sozialer Wohnungen hilft. Dazu gehören mehr Investitionen, ein Wohnraumschutzgesetz, eine mögliche Fehlbelegungsabgabe und Unterstützung für kommunale Wohnungsgesellschaften. Junge Familien sollen beim ersten Eigenheim von der Grunderwerbsteuer entlastet werden.

Der SSW will mehr bezahlbare Wohnungen. Das Land soll Städten und Gemeinden beim Bauen helfen. Gemeinden sollen bei schlimmen Wohn-Zuständen schnell eingreifen können. Menschen ohne Wohnung sollen ohne Bedingungen eine Wohnung bekommen. Familien sollen beim ersten eigenen Haus weniger Steuer zahlen.

SSW: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl