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Was sagen die Parteien in Sachsen-Anhalt zu Migration und Integration?

6 aktuelle Wahlprogramme in Sachsen-Anhalt haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 4 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1,5), aus 31 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 1 ausgewogen, 14 eher restriktiv, 16 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Schutz nur auf Zeit, Straftäter ausweisen

Die AfD will politisch Verfolgten und Kriegsflüchtlingen nur befristeten Schutz gewähren. Wer straffällig wird, soll das Land umgehend verlassen müssen. Fachkräfte sollen nach eigenem Bedarf einwandern dürfen, vorrangig aber im Land selbst ausgebildet werden.

Verfolgte Menschen und Kriegs-Flüchtlinge sollen Schutz bekommen. Der Schutz soll aber nur für eine bestimmte Zeit gelten. Wer eine Straftat begeht, soll sofort gehen müssen. Fachkräfte sollen vor allem aus dem eigenen Land kommen.

Grenzkontrollen verstärken, Einreisende ausnahmslos zurückweisen

Die AfD will über den Bundesrat erreichen, dass an den deutschen Grenzen deutlich stärker kontrolliert wird. Wer unerlaubt einreist und nach Auffassung der Partei keinen Asylantrag stellen darf, soll ohne Ausnahme abgewiesen werden. Das Programm begründet dies mit der Rückkehr zur Anwendung des geltenden Rechts.

Die AfD will mehr Kontrollen an den deutschen Grenzen. Manche Menschen reisen ohne Erlaubnis ein. Die AfD sagt: Viele von ihnen dürfen keinen Asyl-Antrag stellen. Diese Menschen sollen an der Grenze immer abgewiesen werden. Dafür will sich die AfD im Bundesrat einsetzen.

Aufnahme bestimmter Gruppen im Land verweigern

Die AfD will als Landesregierung Menschen nicht in Sachsen-Anhalt aufnehmen, die unerlaubt über einen sicheren Drittstaat eingereist sind oder deren Identität ungeklärt ist. Außerdem soll das Land aus freiwilligen Aufnahmeprogrammen aussteigen und keine afghanischen Ortskräfte aufnehmen. Begründet wird dies mit fehlendem Anspruch und erschöpften Kapazitäten.

Die AfD will bestimmte Menschen nicht in Sachsen-Anhalt aufnehmen. Das gilt für Menschen, die ohne Erlaubnis über ein sicheres Land gekommen sind. Es gilt auch für Menschen, bei denen unklar ist, wer sie sind. Das Land soll bei freiwilligen Aufnahme-Programmen nicht mehr mitmachen. Auch frühere Helfer deutscher Stellen aus Afghanistan soll das Land nicht aufnehmen.

Kirchenasyl unterbinden und Kirchen haftbar machen

Die AfD will das Kirchenasyl in Sachsen-Anhalt beenden, weil es aus ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstößt und Abschiebungen verhindert. Betroffene sollen möglichst schnell abgeschoben werden. Zudem will die Partei strafrechtliche Schritte und eine Kostenhaftung der Kirchengemeinden prüfen lassen.

Manche Kirchen geben Menschen Schutz, die Deutschland verlassen müssen. Das nennt man Kirchen-Asyl. Die AfD will das in Sachsen-Anhalt beenden. Die Menschen im Kirchen-Asyl sollen schnell abgeschoben werden. Die AfD will prüfen, ob Kirchen sich strafbar machen. Sie will auch prüfen, ob Kirchen die Kosten zahlen müssen.

Grundrecht auf Asyl abschaffen

Die AfD will über den Bundesrat das Grundrecht auf Asyl abschaffen und durch ein vom Staat gewährtes Gnadenrecht ersetzen. Der Staat soll nach eigenem politischen Interesse entscheiden können, wem er Asyl gibt.

Heute steht das Recht auf Asyl im Grundgesetz. Die AfD will dieses Grundrecht abschaffen. Stattdessen soll der Staat frei entscheiden, wem er Asyl gibt. Niemand hätte dann einen festen Anspruch darauf. Die AfD will das über den Bundesrat erreichen.

Flüchtlingen nur in Herkunftsregionen helfen

Die AfD will, dass Geflüchtete in Nachbarstaaten ihrer Heimat Schutz finden und nicht nach Deutschland weiterreisen. Hilfe soll nur noch dort geleistet werden; dafür soll der Bund dem UN-Flüchtlingshilfswerk ausreichend Geld geben. Das Programm hält dies für wirtschaftlich und gesellschaftlich sinnvoller als eine Aufnahme im Land.

Die AfD will Flüchtlingen nur in der Nähe ihrer Heimat helfen. Sie sollen in Nachbar-Ländern Schutz finden. Sie sollen nicht nach Deutschland kommen. Der Bund soll dafür Geld an das Flüchtlings-Hilfswerk der UNO geben. Die AfD findet das besser und günstiger.

Zuzugs- und Aufnahmestopps verhängen

Die AfD will auf drei Ebenen Stopps durchsetzen: Kommunen sollen auf Antrag einen Zuzugsstopp für Geflüchtete erhalten, das Land soll im Notfall gar niemanden mehr aufnehmen. Auf Bundesebene will die Partei bis auf Weiteres einen Aufnahmestopp für Menschen aus Nicht-EU-Staaten erreichen. Begründet wird dies mit erschöpften Kapazitäten.

Die AfD sagt: Städte und Gemeinden können nicht mehr Menschen aufnehmen. Städte sollen einen Zuzugs-Stopp für Flüchtlinge beantragen können. Im Notfall soll das ganze Land niemanden mehr aufnehmen. Die AfD will auch einen Stopp für ganz Deutschland. Er soll für Menschen aus Ländern außerhalb der EU gelten.

Pässe und Altersangaben verpflichtend überprüfen

Die AfD will alle Meldestellen mit Geräten zur Dokumentenprüfung ausstatten und sämtliche Pässe von Asylantragstellern auf Echtheit kontrollieren. Bei unbegleiteten minderjährigen Ausländern soll das Alter verpflichtend medizinisch festgestellt werden. Damit will die Partei aus ihrer Sicht verbreitete Täuschungen aufdecken.

Die AfD will Pässe von Asyl-Bewerbern immer auf Echtheit prüfen. Dafür sollen alle Meldestellen Prüf-Geräte bekommen. Manche jungen Leute sagen, sie sind unter 18 Jahre alt. Ärzte sollen ihr Alter untersuchen. Diese Untersuchung soll Pflicht sein.

Asylbewerber zentral außerhalb der Innenstädte unterbringen

Die AfD will Asylbewerber in zentralen Gemeinschaftsunterkünften statt in Wohnungen unterbringen. Die Standorte sollen nicht in Innenstädten liegen, um Konflikte zu vermeiden. Asyl versteht die Partei als Gastrecht auf Zeit, das mit der Rückkehr in die Heimat endet.

Die AfD will Asyl-Bewerber in großen gemeinsamen Unterkünften unterbringen. Sie sollen nicht in einzelnen Wohnungen leben. Die Unterkünfte sollen nicht in der Innenstadt liegen. Die AfD sagt: Asyl gilt nur für eine bestimmte Zeit. Danach sollen die Menschen in ihre Heimat zurückkehren.

Vermögen von Asylsuchenden für Versorgungskosten einziehen

Die AfD will Bargeld, Kreditkarten und andere Vermögenswerte von Asylsuchenden bei der Einreise erfassen und einziehen. Das Geld soll Unterkunft und Verpflegung mitfinanzieren. Das Programm begründet dies damit, dass Steuergeld gespart werden soll.

Die AfD will Asyl-Suchenden bei der Einreise Geld und Wertsachen abnehmen. Damit soll das Land Unterkunft und Essen bezahlen. Später soll das Amt das Vermögen noch einmal prüfen. Die AfD sagt: So spart das Land Steuergeld.

Arbeitspflicht und Sachleistungen für Asylbewerber durchsetzen

Die AfD will Asylbewerber in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes zu gemeinnütziger Arbeit verpflichten. Leistungen sollen als Sachleistungen statt als Geld gewährt und Überweisungen ins Ausland verhindert werden. Das Programm will damit finanzielle Anreize für Zuwanderung abbauen.

Die AfD will Asyl-Bewerber zu gemeinnütziger Arbeit verpflichten. Sie sollen zum Beispiel ihre Unterkunft putzen. Sie sollen Sachen statt Geld bekommen. Sie sollen kein Geld ins Ausland schicken können.

Schutzstatus öfter widerrufen, subsidiären Schutz abschaffen

Die AfD will den Schutzstatus aller Geflüchteten in Sachsen-Anhalt jedes Jahr überprüfen und bei besserer Lage im Herkunftsland widerrufen lassen. Wer in sein Heimatland reist, straffällig wird oder als Gefährder gilt, soll den Status verlieren. Über den Bundesrat soll der subsidiäre Schutz für Kriegs- und Bürgerkriegsflüchtlinge ganz entfallen.

Die AfD will den Schutz für Geflüchtete jedes Jahr prüfen. Ist es im Heimat-Land sicherer, soll der Schutz enden. Wer in sein Heimat-Land reist, soll den Schutz verlieren. Das gilt auch für Straftäter. Den Schutz für Kriegs-Flüchtlinge will die AfD ganz abschaffen.

Landesmittel für Integration und Willkommenskultur streichen

Die AfD will die Landesausgaben für Träger und Projekte im Bereich Asyl und Integration beenden und die Förderung einer Willkommenskultur einstellen. Das gesparte Geld soll der einheimischen Bevölkerung zugutekommen. Das Programm hält die bisherige Integrationspolitik für aussichtslos.

Die AfD will kein Landes-Geld mehr für Integrations-Projekte ausgeben. Auch Projekte für eine Willkommens-Kultur sollen enden. Das Geld soll an Einheimische gehen. Die AfD sagt: Die Integrations-Politik funktioniert nicht.

Zuwanderung armer EU-Bürger in Sozialsysteme unterbinden

Die AfD will verhindern, dass Menschen aus anderen EU-Staaten wegen der Sozialleistungen nach Sachsen-Anhalt ziehen. Betroffene sollen dazu gebracht werden, in das EU-Land zurückzukehren, aus dem sie kamen. Aus Sicht des Programms zieht der deutsche Sozialstaat diese Zuwanderung an und verursacht Konflikte.

Manche arme Menschen aus EU-Ländern ziehen nach Sachsen-Anhalt. Die AfD sagt: Sie kommen wegen der Sozial-Leistungen. Die AfD will das verhindern. Diese Menschen sollen in ihr vorheriges EU-Land zurückgehen.

Einbürgerung erschweren, Geburtsortprinzip streichen, Ausbürgerung ermöglichen

Die AfD will Einbürgerungen in Sachsen-Anhalt möglichst streng handhaben und Straftätern dauerhaft verwehren. Im Bundesrat will sie die Einbürgerungsreform der Ampelregierung zurücknehmen und das Geburtsortprinzip durch das Abstammungsprinzip ersetzen. Schwerkriminelle mit zwei Staatsangehörigkeiten sollen die deutsche in der Regel verlieren.

Die AfD will es schwerer machen, Deutscher zu werden. Straftäter sollen nie den deutschen Pass bekommen. Kinder von Ausländern sollen durch Geburt in Deutschland nicht mehr Deutsche werden. Schwere Straftäter mit zwei Pässen sollen den deutschen Pass verlieren.

Auf ausländische Fachkräfte verzichten, auf Technik setzen

Die AfD lehnt es ab, illegal Zugewanderte in den Arbeitsmarkt zu integrieren und Fachkräfte aus anderen Kulturkreisen anzuwerben. Engpässe sollen stattdessen durch Technisierung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sowie langfristig durch mehr Geburten und weniger Abwanderung gelöst werden. Aus Sicht des Programms verschärft Zuwanderung den Fachkräftemangel und birgt Sicherheitsrisiken.

Die AfD will keine Fachkräfte aus fremden Kulturen anwerben. Sie will illegal Zugewanderte nicht in Arbeit bringen. Maschinen, Computer und KI sollen fehlende Arbeitskräfte ersetzen. KI heißt Künstliche Intelligenz. Außerdem sollen mehr Kinder geboren werden.

Rückkehrprogramm für ausgewanderte deutsche Fachkräfte auflegen

Die AfD will deutsche Fachkräfte, die ins Ausland gezogen sind, mit einem Landesprogramm zurückholen. Geplant sind Hilfen bei Wohnung und Kitaplatz sowie eine Prämie. Auch Fachkräfte aus anderen Bundesländern sollen nach Sachsen-Anhalt ziehen.

Viele deutsche Fachkräfte leben im Ausland. Die AfD will sie zurückholen. Das Land soll bei Wohnung und Kita-Platz helfen. Wer zurückkommt und zwei Jahre arbeitet, bekommt Geld.

Abschiebeoffensive des Landes mit Task Force starten

Die AfD will deutlich mehr Ausreisepflichtige aus Sachsen-Anhalt abschieben und dafür 100 Millionen Euro einsetzen. Das Land soll eigene Abschiebeflüge organisieren, eine „Task Force Abschiebungen“ gründen und die Ausländerbehörden zu einem strengeren Kurs anhalten.

Die AfD will viel mehr Menschen abschieben. Gemeint sind Menschen, die Deutschland verlassen müssen. Das Land soll dafür eigene Flüge organisieren. Eine neue Arbeits-Gruppe soll die Abschiebungen schneller machen. Straftäter sollen besonders schnell gehen.

Helfern gegen Abschiebungen Fördergeld streichen

Die AfD will Einrichtungen, Initiativen und Vereinen die staatliche Förderung nehmen, wenn sie abgelehnten Asylbewerbern helfen, einer Abschiebung zu entgehen. Einzelpersonen, die dabei aktiv helfen, sollen streng bestraft werden.

Manche Vereine helfen Menschen, die abgeschoben werden sollen. Die AfD will diesen Vereinen kein Geld mehr vom Staat geben. Wer eine Abschiebung aktiv verhindert, soll bestraft werden.

Abschiebehaft ausweiten und neue Haftplätze schaffen

Die AfD will alle rechtlich möglichen Formen der Abschiebehaft einsetzen und die Zahl der Haftplätze im Land stark erhöhen. Dafür soll vorübergehend die Trennung von Strafhaft und Abschiebehaft ausgesetzt und ein Umbau der Aufnahmestelle Stendal geprüft werden.

Die AfD will mehr Menschen vor der Abschiebung in Haft nehmen. Dafür braucht das Land mehr Haft-Plätze. Die Aufnahme-Stelle in Stendal soll vielleicht ein Abschiebe-Gefängnis werden. Auch normale Gefängnisse sollen für eine Zeit genutzt werden.

Stabsstelle Remigration und Remigrationslotsen einführen

Die AfD will eine Stabsstelle für Remigration schaffen und einen Remigrationsbeauftragten berufen. Das Geld für Integrationslotsen soll künftig für Remigrationslotsen ausgegeben werden.

Die AfD will eine neue Stelle für Remigration schaffen. Remigration heißt bei der AfD: Menschen kehren in ihr Heimat-Land zurück. Das Geld für Integrations-Lotsen soll wegfallen. Dafür soll es Remigrations-Lotsen geben.

Entwicklungshilfe an Rücknahme von Migranten koppeln

Die AfD will über den Bundesrat erreichen, dass Deutschland Entwicklungshilfe davon abhängig macht, ob ein Staat seine Bürger zurücknimmt. Zugleich soll die Initiative auf strengere Kontrollen an den Grenzen der EU und Deutschlands drängen.

Deutschland zahlt Entwicklungs-Hilfe an andere Länder. Die AfD will das an eine Bedingung knüpfen. Länder, die ihre Bürger zurücknehmen, sollen mehr Geld bekommen. Länder, die das nicht tun, sollen weniger bekommen.

Leistungen für Ausreisepflichtige landesweit kürzen

Die AfD will, dass die Behörden in Sachsen-Anhalt alle vorhandenen Möglichkeiten zur Kürzung von Leistungen für Ausreisepflichtige ausschöpfen. Das soll den Druck erhöhen, Deutschland zu verlassen.

Manche Menschen müssen Deutschland verlassen. Die AfD will ihnen weniger Geld und Hilfe geben. Das Gesetz erlaubt solche Kürzungen schon heute. Alle Ämter im Land sollen das nutzen. So sollen mehr Menschen ausreisen.

Bürgergeld für Ukrainer streichen, Rückkehr vorbereiten

Die AfD will erreichen, dass Ukrainer kein Bürgergeld mehr bekommen, sondern die niedrigeren Leistungen für Asylbewerber. Außerdem will sie die Rückkehr der in Sachsen-Anhalt lebenden Ukrainer vorbereiten und sie nicht mehr pauschal als Kriegsflüchtlinge anerkennen.

Ukrainer bekommen in Deutschland Bürgergeld. Die AfD will das ändern. Ukrainer sollen nur noch die Leistungen für Asyl-Bewerber bekommen. Das ist weniger Geld. Die AfD will auch ihre Rückkehr in die Ukraine vorbereiten.

Eigenes Rückkehrprogramm für Sachsen-Anhalt auflegen

Die AfD will ein landeseigenes Programm schaffen, das Zuwanderer ohne Aufenthaltsrecht zur freiwilligen Ausreise bewegen soll. Die Zahl solcher Ausreisen soll dadurch stark steigen. Kommunen sollen bei eigenen Rückkehrinitiativen unterstützt werden.

Die AfD will ein Rückkehr-Programm für Sachsen-Anhalt. Es soll Menschen ohne Aufenthalts-Recht zur freiwilligen Ausreise bewegen. So sollen viel mehr Menschen freiwillig ausreisen. Auch Städte und Gemeinden sollen dabei Hilfe bekommen.

Anforderungen an die Einbürgerung erhöhen

Die AfD will die Hürden für die Einbürgerung anheben: Ein Aufsatz soll den bisherigen Ankreuztest ersetzen, und eine neue Erklärung soll ein Bekenntnis zu Deutschland verlangen. Zudem sollen sich Einbürgerungsfristen nach den eigenen Integrationsleistungen richten statt allein nach der Aufenthaltsdauer.

Die AfD will die Einbürgerung schwerer machen. Statt eines Tests zum Ankreuzen soll man einen Aufsatz schreiben. Der Aufsatz prüft auch die Sprache. Neue Bürger sollen sich zu Deutschland bekennen. Wer sich gut integriert, soll schneller Bürger werden. Wer das nicht tut, muss länger warten.

Integrationskurse für Ausländer zur Pflicht machen

Die AfD will Kurse zu deutscher Geschichte und Kultur für alle Ausländer mit rechtmäßigem, dauerhaftem Aufenthalt verpflichtend machen. Wer unentschuldigt fehlt, soll im äußersten Fall den Aufenthaltstitel verlieren können. Die bisherigen Kurse hält das Programm für zu stark auf die Verfassung beschränkt.

Die AfD will Pflicht-Kurse für Ausländer. Die Kurse sollen deutsche Geschichte und Kultur lehren. Alle Ausländer, die dauerhaft und legal hier leben, müssen teilnehmen. Wer ohne Grund fehlt, soll bestraft werden. Er kann sogar sein Aufenthalts-Recht verlieren.

Straffällige Ausländer ausweisen, Abschiebehaft verzehnfachen

Die AfD will über den Bund erreichen, dass Ausländer ab einer Freiheitsstrafe von einem Jahr grundsätzlich ausgewiesen werden. Gewaltbereite Ausländer sollen vorrangig überwacht, abgeschoben und bis dahin inhaftiert werden; dafür sollen mindestens 300 Abschiebehaftplätze entstehen.

Die AfD will Ausländer ausweisen, die zu mindestens einem Jahr Haft verurteilt wurden. Dafür soll der Bund das Recht ändern. Gewaltbereite Ausländer sollen streng überwacht werden. Sie sollen bis zur Abschiebung in Haft kommen. Das Land soll 300 Plätze für Abschiebe-Haft schaffen.

Eigene Rückführungsverträge des Landes abschließen

Die AfD will, dass Sachsen-Anhalt selbst Abkommen mit Herkunftsstaaten schließt, damit diese ausreisepflichtige Staatsbürger zurücknehmen. Nach Darstellung des Programms scheitern Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber bisher unter anderem an der fehlenden Mitarbeit dieser Staaten.

Manche Menschen dürfen nicht in Deutschland bleiben. Die AfD will, dass sie das Land verlassen. Dafür soll Sachsen-Anhalt eigene Verträge mit anderen Staaten schließen. Diese Staaten sollen ihre Bürger zurücknehmen.

Einbürgerungen bei einer Landesbehörde bündeln

Die AfD will Einbürgerungen nicht mehr von den Ausländerbehörden der Kommunen und Landkreise vornehmen lassen, sondern von einer zentralen Behörde des Landes. Damit soll überall im Land derselbe Maßstab gelten.

Heute entscheiden Ämter in Städten und Kreisen über Einbürgerungen. Einbürgerung heißt: Ein Mensch bekommt den deutschen Pass. Die AfD will dafür nur noch ein Amt im ganzen Land. So sollen überall die gleichen Regeln gelten.

Aufnahme von „Klimaflüchtlingen“ stoppen

Die AfD will die irreguläre Zuwanderung nach Sachsen-Anhalt beenden und keine Menschen als „Klimaflüchtlinge“ aufnehmen. Sie begründet das zusätzlich ökologisch: Wer nach Deutschland komme, erhöhe seinen Lebensstandard und damit seinen Ressourcenverbrauch.

Die AfD will keine Menschen aufnehmen, die wegen des Klimas fliehen. Sie will die Einwanderung ohne Erlaubnis nach Sachsen-Anhalt beenden. Die AfD nennt dafür auch einen Grund aus dem Umweltschutz. Sie sagt: In Deutschland verbrauchen diese Menschen mehr Rohstoffe als vorher.

Keine Unterbringung von Migranten auf dem Land

Die AfD will verhindern, dass im Zuge der dezentralen Unterbringung mehr Migranten in ländliche Gemeinden kommen. Stattdessen sollen sie möglichst in wenigen zentralen Aufnahmeeinrichtungen des Landes untergebracht werden.

Die AfD will keine neuen Unterkünfte für Asyl-Bewerber in Dörfern. Gemeinden sollen keine festen Zahlen von Migranten zugeteilt bekommen. Migranten sollen in wenigen großen Einrichtungen im Land wohnen.

AfD: alle 32 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationausgewogen (0), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 3 eher offen, 1 ausgewogen, 3 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Asylrecht wahren, irreguläre Migration stoppen

Das BSW bekennt sich zum Asylrecht und zur Aufnahme von Schutzberechtigten, will aber ungeregelte und illegale Migration sofort beenden. Wer keinen Schutzanspruch hat, das Asylrecht missbraucht oder straffällig wird, soll konsequent abgeschoben werden. Begründet wird das mit begrenzten Kapazitäten von Kommunen und Sozialsystemen.

Das BSW will das Recht auf Asyl behalten. Menschen ohne Erlaubnis sollen aber nicht mehr ins Land kommen. Wer kein Recht auf Asyl hat, soll gehen müssen. Das gilt auch für Menschen, die Straftaten begehen. Die Partei sagt: Städte und Schulen sind sonst überlastet.

Fachkräfte staatlich und ethisch anwerben

Das BSW hält die gezielte Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte für nötig, will sie aber dem Staat statt privaten Vermittlern übertragen. Fachkräfte, die ihre Herkunftsländer selbst brauchen, sollen nicht abgeworben werden. Vorrang sollen Bildung, Ausbildung und Qualifizierung im eigenen Land haben.

Sachsen-Anhalt fehlen Arbeitskräfte. Das BSW will deshalb Fachleute aus dem Ausland holen. Der Staat soll das organisieren, nicht private Firmen. Andere Länder sollen dabei keine Fachleute verlieren, die sie selbst brauchen. Zuerst sollen aber Menschen im eigenen Land gut ausgebildet werden.

Ausländische Berufsabschlüsse schneller anerkennen

Das BSW will die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse deutlich beschleunigen und vereinfachen. Fehlende Teilqualifikationen sollen neben dem Beruf nachgeholt werden können. Die Partei sieht in der Arbeitsmarktintegration den Schlüssel für die Akzeptanz von Zuwanderung.

Viele Zuwanderer haben einen Beruf im Ausland gelernt. Das BSW will solche Abschlüsse schneller anerkennen. Wem etwas fehlt, der soll es neben der Arbeit nachlernen können. So sollen Zuwanderer schneller Arbeit finden.

Sprachförderung für Zugewanderte ausbauen

Das BSW will die Kürzung der Mittel für Sprachkurse beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zurücknehmen und die Sprachförderung stattdessen ausweiten. Vor allem berufsbezogene Kurse auf dem Niveau B2 sollen deutlich zunehmen. Gute Sprachkenntnisse gelten der Partei als Voraussetzung für qualifizierte Arbeit und Teilhabe.

Der Bund gibt weniger Geld für Sprachkurse aus. Das BSW hält das für einen Fehler. Die Partei will mehr Sprachkurse, vor allem für den Beruf. Wer gut Deutsch spricht, findet leichter gute Arbeit.

Arbeitende Geduldete nicht abschieben

Das BSW will Geduldete vor Abschiebung schützen, wenn sie sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, Steuern zahlen oder eine Ausbildung machen. Wer einen Beitrag leistet, soll nach Ansicht der Partei eine verlässliche Perspektive bekommen.

Manche Menschen dürfen nur vorläufig in Deutschland bleiben. Man nennt sie Geduldete. Das BSW will: Wer von ihnen arbeitet oder eine Ausbildung macht, darf bleiben. Diese Menschen sollen sicher planen können.

Pflichtkurse, Deutschtests und Kita-Pflicht einführen

Das BSW verlangt verpflichtende Sprach- und Politikkurse für alle Zuwanderer, die kein Deutsch sprechen. Hinzu kommen Deutschtests vor der Einschulung, mehr Frühförderung für Kinder aus Einwandererfamilien und ein Pflichtbesuch des Kindergartens ab vier Jahren. Integration versteht die Partei als gemeinsames Vorhaben mit klaren Regeln.

Zuwanderer ohne Deutsch-Kenntnisse sollen Kurse besuchen müssen. Dort lernen sie Deutsch und etwas über Politik. Kinder sollen vor der Schule einen Deutsch-Test machen. Ab vier Jahren sollen Kinder in den Kindergarten gehen müssen.

Zuwanderer gleichmäßig auf Viertel und Kitas verteilen

Das BSW will Zuwanderer und ihre Kinder gleichmäßiger auf Stadtviertel, Schulen und Kindergärten verteilen, um aus seiner Sicht Parallelgesellschaften zu verhindern. Dazu gehören eine Obergrenze für die Wohnungsbelegung je Viertel, eine Quote von höchstens 30 Prozent ausländischer Kinder und das Ende der Grundschulbezirke. Die Unterbringungskosten soll der Bund tragen.

Das BSW will, dass Zuwanderer in allen Stadtteilen wohnen. In einem Viertel sollen nicht zu viele Zuwanderer leben. In Kindergärten sollen höchstens 30 Prozent ausländische Kinder sein. Feste Grundschul-Bezirke soll es nicht mehr geben. Der Bund soll die Kosten für die Unterbringung zahlen.

BSW: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 1 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 1 deutlich restriktiv

Migration begrenzen und irreguläre Zuwanderung beenden

Die CDU will den Kurs der Bundesregierung bei der Begrenzung der Migration fortsetzen und verschärfen. Ziel ist es, irreguläre Migration auf null zu senken; Aufnahmeprogramme sollen enden und der Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte ausgesetzt bleiben.

Die CDU will, dass weniger Menschen ohne Erlaubnis ins Land kommen. Am Ende soll diese Zahl bei null liegen. Freiwillige Aufnahme-Programme sollen enden. Manche Geflüchtete sollen ihre Familie weiter nicht nachholen dürfen. Asyl-Verfahren sollen schon an der EU-Grenze stattfinden.

Abschiebungen ausweiten, auch nach Syrien und Irak

Die CDU will Ausreisepflichtige abschieben, wenn sie nicht freiwillig gehen, und fordert vom Bund Abschiebungen nach Afghanistan, Syrien und Irak. Syrien und der Irak sollen über eine Bundesratsinitiative zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden.

Wer kein Recht zu bleiben hat, soll das Land verlassen. Die CDU will diese Menschen abschieben, wenn sie nicht selbst gehen. Das soll auch für Afghanistan, Syrien und den Irak gelten. Syrien und der Irak sollen als sichere Länder gelten. Dann gehen Asyl-Verfahren schneller.

Integrierte Zuwanderer willkommen heißen

Die CDU erklärt Ausländerinnen und Ausländer für willkommen, die arbeiten, sich integrieren, für sich selbst sorgen und die Werte des Landes teilen. Ausländerfeindlichkeit und pauschale Verdächtigungen lehnt sie ab; zugleich soll die Integrationsfähigkeit der Gesellschaft die Zuwanderung begrenzen.

Die CDU sagt: Wer arbeitet und sich einfügt, ist willkommen. Hass gegen Ausländer lehnt die CDU ab. Menschen aus anderen Ländern arbeiten in vielen Betrieben und Kliniken. Aber es sollen nur so viele kommen, wie das Land gut aufnehmen kann.

CDU: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Migrationeher offen (-1), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich offen, 7 eher offen, 1 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Aufnahmeprogramme für gefährdete Frauen und Queere verstetigen

Die Grünen wollen, dass Sachsen-Anhalt Schutzprogramme für gefährdete Frauen und queere Menschen aus Iran und Afghanistan aktiv unterstützt. Landesaufnahmeprogramme sollen dauerhaft fortgeführt werden. Außerdem soll der Schutz auch für Betroffene transnationaler Repression gelten.

Frauen und queere Menschen sind in Iran und Afghanistan in Gefahr. Die Grünen wollen, dass Sachsen-Anhalt Schutz-Programme für sie unterstützt. Das Land soll eigene Aufnahme-Programme dauerhaft behalten. Auch Menschen, die ein fremder Staat hier verfolgt, sollen Schutz bekommen.

Zugewanderte Kinder schnell in Regelklassen aufnehmen

Die Grünen wollen, dass für alle Kinder mit Migrationshintergrund sofort die Schulpflicht gilt und sie rasch in reguläre Klassen kommen. Dafür soll es mehr Lehrkräfte für Deutsch als Zweitsprache geben.

Zugewanderte Kinder sollen sofort zur Schule gehen. Sie sollen schnell in normale Klassen kommen. Dafür soll es mehr Lehrkräfte für Deutsch geben. Eltern sollen Infos in ihrer Sprache bekommen.

Willkommenskultur und Ankommenszentren schaffen

Die Grünen wollen, dass Zugewanderte vom ersten Tag an Informationen, Beratung und Teilhabe bekommen, und planen dafür flächendeckend kommunale oder regionale Ankommenszentren. Zuwanderung gilt dem Programm als Notwendigkeit und Bereicherung; sie soll aktiv gesteuert werden, um Fachkräfte zu gewinnen.

Die Grünen wollen neue Zuwanderer gut aufnehmen. Sie sollen von Anfang an Infos und Beratung bekommen. Überall soll es Ankommens-Zentren geben. Dort gibt es alle wichtigen Hilfen an einem Ort. Die Grünen sagen: Das Land braucht Zuwanderung für Fachkräfte.

Aufnahmeverfahren beschleunigen, Ausländerbehörden zu Migrationszentren umbauen

Die Grünen wollen Verfahren in Ausländerbehörden, Jobcentern, Sozialämtern und Aufnahmeeinrichtungen schneller, digitaler und besser abgestimmt machen. Die Ausländerbehörden sollen besser ausgestattet und zu Migrationszentren weiterentwickelt werden, die Integration unterstützen.

Die Grünen wollen schnellere Verfahren für Zugewanderte. Die Ämter sollen digital arbeiten und sich besser abstimmen. Die Ausländer-Behörden sollen mehr Mittel bekommen. Sie sollen den Menschen bei der Integration helfen.

Sprachkurse ab dem ersten Tag, Teilnahme verpflichtend

Die Grünen wollen, dass Zugewanderte vom ersten Tag an Sprachkurse besuchen können, unabhängig von Anerkennung oder laufenden Verwaltungsverfahren. Das Land soll einen verlässlichen Sprachunterricht überall garantieren; die Teilnahme soll Pflicht sein und notfalls durchgesetzt werden.

Die Grünen wollen Sprachkurse ab dem ersten Tag. Niemand soll erst auf eine Entscheidung vom Amt warten müssen. Das Land soll überall Kurse anbieten. Alle müssen an den Kursen teilnehmen.

Frühen Zugang zum Arbeitsmarkt für Zugewanderte öffnen

Die Grünen wollen Zugewanderten möglichst früh den Weg zu Jobs, Praktika, Qualifizierung und Anerkennungsberatung öffnen. Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse soll schneller und digitaler werden. Das Programm sieht Arbeit als stärksten Antrieb für Integration.

Die Grünen wollen, dass Zugewanderte früh arbeiten dürfen. Sie sollen schnell Jobs, Praktika und Beratung bekommen. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller anerkannt werden. Die Grünen sagen: Arbeit hilft am meisten bei der Integration.

Bezahlkarte für Geflüchtete abschaffen

Die Grünen fordern, die Bezahlkarte abzuschaffen, die das Programm als diskriminierend bewertet. Sozialleistungen sollen für alle gleichermaßen als Geld ausgezahlt werden.

Die Grünen wollen die Bezahlkarte abschaffen. Geflüchtete bekommen ihre Hilfe heute oft auf diese Karte. Die Grünen finden das ungerecht. Alle sollen ihre Hilfe als Geld bekommen.

Teilhabe und migrantische Organisationen dauerhaft fördern

Die Grünen wollen Vereine, Initiativen, Migrantenorganisationen, Patenschaften und Ehrenamt in der Integrationsarbeit langfristig fördern und in kommunale Konzepte einbinden. Zugewanderte sollen früh Zugang zu Sport, Kultur, Ehrenamt und politischer Bildung bekommen.

Die Grünen wollen Vereine und Gruppen fördern, die Zugewanderten helfen. Das Geld soll für lange Zeit sicher sein. Zugewanderte sollen früh bei Sport und Kultur mitmachen können. Lotsen sollen sie begleiten.

Zentrale Anlaufstelle für internationale Fachkräfte schaffen

Die Grünen wollen eine One-Stop-Agency für internationale Fachkräfte, Personal in Mangelberufen und Gründende einrichten. Sie soll Behördenwege bündeln und internationale Talente langfristig im Land halten.

Die Grünen wollen eine zentrale Stelle für Fachkräfte aus dem Ausland. Dort bekommen sie alle Hilfen an einem Ort. Sie sollen leichter Arbeit finden und Deutsch lernen. So sollen sie lange im Land bleiben.

Grüne: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1,3), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich offen, 8 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Asyl und Schutz für queere Geflüchtete

Die Linke will, dass queere Geflüchtete, die Asyl beantragen, es auch bekommen. Für sie sowie für trans, inter und nichtbinäre Menschen sollen dauerhaft finanzierte Beratungsangebote entstehen, und Frauen und queere Personen sollen außerhalb von Aufnahmeeinrichtungen wohnen können.

Die Linke will queere Geflüchtete schützen. Wer queer ist und Asyl sucht, soll Asyl bekommen. Es soll mehr Beratung für diese Menschen geben. Frauen und queere Personen sollen in eigenen Wohnungen leben können.

Internationale Studierende begleiten und im Land halten

Die Linke will Studierende, vor allem aus dem Ausland, vom Studienbeginn bis zum ersten Arbeitsplatz in Sachsen-Anhalt begleiten. Hilfen bei Sprache, Anerkennung und Aufenthalt sollen dazu führen, dass sie nach dem Abschluss als Fachkräfte bleiben.

Die Linke will Studierende aus anderen Ländern gut aufnehmen. Sie sollen Hilfe bei Sprache und Aufenthalt bekommen. Das Land soll sie bis zum ersten Job begleiten. So sollen sie nach dem Studium in Sachsen-Anhalt bleiben.

Arbeitsmigration fair regeln und Ausbeutung bekämpfen

Die Linke hält Arbeitsmigration wegen des demografischen Wandels für notwendig und will sie fair gestalten. Leiharbeit, Werkverträge und Subunternehmen sollen strenger kontrolliert, ausländische Berufsabschlüsse schneller anerkannt und Ausbeutung härter bestraft werden.

Die Linke sagt: Sachsen-Anhalt braucht Arbeitskräfte aus dem Ausland. Diese Menschen sollen fair bezahlt werden. Das Land soll Leiharbeit und Subunternehmen strenger kontrollieren. Ausländische Berufs-Abschlüsse sollen schneller anerkannt werden. Es soll Beratungs-Stellen für diese Beschäftigten geben.

Frontex abschaffen

Die Linke fordert, die europäische Grenzschutzagentur Frontex abzuschaffen. Sie stellt die Forderung in den Zusammenhang eines geeinten, demokratischen und sozialen Europas.

Frontex ist die Behörde der EU für den Schutz der Außen-Grenzen. Die Linke will diese Behörde abschaffen. Sie will ein soziales und demokratisches Europa.

Zuwanderung fördern und Integrationsbudget für Kommunen schaffen

Die Linke sieht Zuwanderung als Chance gegen den Bevölkerungsrückgang und den Mangel an Arbeitskräften. Sie will das Aufnahmegesetz reformieren und ein Integrationsbudget für Kommunen einrichten. Behördengänge sollen in „One-Stop-Shops“ gebündelt werden.

In Sachsen-Anhalt leben immer weniger Menschen. Die Linke sieht Zuwanderung deshalb als Chance. Städte und Gemeinden sollen Geld für Integration bekommen. Zugewanderte sollen alles bei einer einzigen Stelle erledigen können.

Sprachkurse für alle und schnelle Berufsanerkennung

Die Linke will allen Zugewanderten sofort Zugang zu Sprachkursen geben, egal welchen Aufenthaltsstatus sie haben. Ausländische Berufsabschlüsse sollen binnen sechs Monaten anerkannt werden. Willkommenszentren sollen Kommunen, Initiativen und Behörden vernetzen.

Alle Zugewanderten sollen sofort Deutsch lernen können. Das gilt für jedes Alter und jeden Aufenthalts-Status. Berufs-Abschlüsse aus dem Ausland sollen in sechs Monaten anerkannt sein. Kurse soll es auch auf dem Land geben.

Bezahlkarte durch Basiskonto ersetzen

Die Linke will die Bezahlkarte für Geflüchtete abschaffen, die sie als diskriminierend bewertet. An ihre Stelle soll ein verpflichtendes Basiskonto treten, damit Betroffene ihr Geld selbst verwalten können.

Geflüchtete bekommen heute Leistungen oft auf eine Bezahl-Karte. Die Linke findet das ungerecht. Sie will die Karte abschaffen. Stattdessen sollen die Menschen ein eigenes Bank-Konto bekommen.

Öffentlichen Dienst interkulturell öffnen

Die Linke will, dass Behörden und öffentliche Einrichtungen bei der Integration Vorbild sind. Menschen mit Migrationshintergrund sollen im öffentlichen Dienst vorrangig eingestellt werden, und Beschäftigte sollen interkulturelle Fortbildungen erhalten.

Die Linke will mehr Vielfalt in Ämtern und Schulen. Der Staat soll mehr Menschen mit Migrations-Hintergrund einstellen. Beschäftigte sollen Kurse zu anderen Kulturen und Sprachen bekommen. Auch mehr Lehrkräfte mit Migrations-Hintergrund soll es geben.

Zugewanderte Kinder ab der Kita fördern

Die Linke will Kinder aus zugewanderten Familien schon in der Kita sprachlich fördern, damit sie ohne Rückstand in die Schule kommen. Dazu kommen Patenschaften, die Einbindung der Eltern und Lehrpläne, die kulturelle Vielfalt aufgreifen. Das Programm begründet dies mit gleichen Startchancen für Kinder, die dauerhaft im Land bleiben.

Die Linke will Kindern aus zugewanderten Familien früh helfen. Sie sollen schon in der Kita gut Deutsch lernen. Die Eltern sollen dabei mitmachen. Paten sollen neu Zugezogene begleiten.

Zugewanderte schneller in Arbeit bringen

Die Linke will ein Landesprogramm auflegen, das Zugewanderte, Behörden und Arbeitgeber bei der Arbeitsaufnahme zusammenbringt. Arbeitserlaubnisse sollen einfacher erteilt und ausländische Abschlüsse durch Brückenqualifizierungen angeglichen werden. Die hohe Arbeitslosigkeit unter Menschen mit ausländischem Pass führt das Programm auf strukturelle Diskriminierung zurück.

Die Linke will Zugewanderten den Weg in die Arbeit leichter machen. Dafür soll es ein neues Programm des Landes geben. Eine Arbeits-Erlaubnis soll einfacher zu bekommen sein. Fachleute aus dem Ausland sollen sich ein Jahr lang weiterbilden können.

Asylrecht und Familiennachzug verteidigen

Die Linke erklärt das Asylrecht, den Abschiebeschutz und den Familiennachzug für unantastbar. Sie stellt sich an die Seite Schutzsuchender und begründet dies damit, dass Flucht aus Zwang und fehlenden Alternativen entstehe. Migrationspolitik soll sich nach ihrer Auffassung nicht am wirtschaftlichen Nutzen der Menschen ausrichten.

Die Linke will das Recht auf Asyl schützen. Geflüchtete sollen vor Abschiebung sicher sein. Familien sollen zusammenleben dürfen. Die Partei sagt: Niemand flieht ohne Not.

Linke: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Migrationeher offen (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 4 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen

Die SPD sieht Sachsen-Anhalt auf Fachkräfte aus Europa und anderen Teilen der Welt angewiesen und will eine offene Fachkräftepolitik. Dazu gehört für sie eine Willkommenskultur in Betrieben, Schulen, Ehrenamt und Kommunen.

In Sachsen-Anhalt fehlen Fachkräfte. Die SPD will deshalb Menschen aus anderen Ländern für die Arbeit gewinnen. Diese Menschen sollen sich im Land willkommen fühlen. Sie sollen Teil der Gesellschaft werden können.

Zugewanderte schneller in Arbeit bringen

Die SPD sieht Sachsen-Anhalt wegen des Mangels an Fach- und Arbeitskräften auf Zuwanderung angewiesen. Zugewanderte sollen rasch Sprache lernen, Abschlüsse anerkannt bekommen und arbeiten dürfen; Arbeitsverbote lehnt die Partei ab.

In Sachsen-Anhalt fehlen Arbeitskräfte. Die SPD sagt: Das Land braucht Menschen aus dem Ausland. Sie sollen schnell Deutsch lernen und arbeiten dürfen. Arbeits-Verbote will die SPD nicht. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller anerkannt werden.

Zugewanderte Kinder gemeinsam mit anderen unterrichten

Die SPD sieht Kitas und Schulen als zentrale Orte der Integration. Zugewanderte Kinder sollen nicht getrennt unterrichtet werden und auch in Erstaufnahmeeinrichtungen von Beginn an gleichwertige Bildung erhalten.

Kinder aus anderen Ländern sollen mit allen anderen lernen. Die SPD will keine getrennten Klassen für sie. Auch Kinder in Erstaufnahme-Einrichtungen sollen gute Bildung bekommen. Dort wohnen Geflüchtete in der ersten Zeit. Kitas und Schulen sollen mehr Hilfe beim Deutsch-Lernen geben.

Bleibeperspektive für Arbeitende und Auszubildende schaffen

Die SPD will, dass Zugewanderte, die arbeiten, lernen oder in Ausbildung sind, im Land bleiben können. Freiwillige Rückkehr soll gefördert werden, Abschiebungen sollen nur das letzte Mittel sein. Zugleich sollen Regeln im Aufenthaltsrecht durchgesetzt und Verfahren zügig geführt werden.

Wer arbeitet, lernt oder eine Ausbildung macht, soll bleiben dürfen. Die SPD will freiwillige Rückkehr unterstützen. Abschiebungen sollen nur das letzte Mittel sein. Verfahren sollen schnell und fair sein.

SPD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl