Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Was sagen die Parteien in Sachsen-Anhalt zum Verkehr?

6 aktuelle Wahlprogramme in Sachsen-Anhalt haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Verbrenner-Verbot stoppen, E-Auto-Förderung streichen

Die AfD will das für 2035 geplante Aus für neue Verbrennerautos dauerhaft verhindern und nicht nur verschieben. Zugleich soll das Land alle Subventionen für E-Autos und Ladesäulen streichen. Das Programm begründet dies mit der Bedeutung der Autoindustrie und damit, dass sich E-Mobilität am Markt behaupten müsse.

Die AfD will Autos mit Benzin und Diesel weiter erlauben. Das geplante Verbot ab 2035 soll ganz wegfallen. Für E-Autos soll es kein Geld vom Staat mehr geben. Das gilt auch für Lade-Säulen. Die AfD sagt: E-Autos müssen sich ohne Hilfe verkaufen.

Investitionsstau bei Straßen und Brücken abbauen

Die AfD will den Rückstand bei Investitionen in Straßen und Brücken abbauen und dafür ein Finanzierungskonzept vorlegen. Planfeststellungsverfahren sollen deutlich kürzer werden. Das Programm begründet dies damit, dass eine verlässliche Infrastruktur Wachstum und Arbeitsplätze sichere.

Viele Straßen und Brücken sind in schlechtem Zustand. Die AfD will mehr Geld für Reparaturen einplanen. Dafür soll es einen Plan zur Finanzierung geben. Auch die Planung von Bau-Projekten soll viel schneller gehen.

Straßenbau beschleunigen und Straßennetz ausbauen

Die AfD will Straßen schneller sanieren und Autobahnen, Bundesstraßen und Ortsumfahrungen zügiger bauen. Das Auto, in der Regel mit Verbrennungsmotor, gilt dem Programm als wichtigstes Verkehrsmittel im ländlich geprägten Land. Baustellen und Umleitungen sollen stärker an den Bedürfnissen der Autofahrer ausgerichtet werden.

Die AfD will Straßen schneller reparieren und neue Straßen bauen. Das Auto soll das wichtigste Verkehrsmittel bleiben. Baustellen sollen Autofahrer weniger stören. Umleitungen sollen kürzer und besser ausgeschildert sein. Für Lastwagen soll es mehr Parkplätze geben.

Fähren künftig vom Land finanzieren

Die AfD will die Fährverbindungen im Land dauerhaft erhalten. Die Kosten sollen per Gesetz von den Kommunen auf das Land übergehen. Das Programm begründet dies damit, dass die Fähren bisher als freiwillige Aufgabe andere kommunale Angebote belasten.

Fähren sind auf dem Land wichtig, wo Brücken fehlen. Heute zahlen meist die Gemeinden dafür. Die AfD will das ändern. Das Land soll die Fähren bezahlen. Dann bleibt den Gemeinden mehr Geld für anderes.

Bus und Bahn als Ergänzung zum Auto ausbauen

Die AfD will den öffentlichen Nahverkehr ausbauen, ausdrücklich als Ergänzung zum privaten Auto und nicht als Ersatz. Bahnhöfe sollen nicht weiter zurückgebaut und stillgelegte Strecken nach Möglichkeit reaktiviert werden. Magdeburg und Dessau-Roßlau sollen bessere Fernverkehrsanschlüsse bekommen.

Die AfD will mehr Busse und Bahnen. Sie sollen das Auto ergänzen, aber nicht ersetzen. Bahnhöfe sollen nicht mehr abgebaut werden. Alte Bahn-Strecken sollen wieder genutzt werden. Magdeburg soll ICE-Züge in alle Richtungen bekommen.

Deutschlandticket für alle Schüler

Die AfD will, dass alle Schüler in Sachsen-Anhalt das Deutschlandticket bekommen. Bisher erhalten es nur Schüler, die an der Schülerbeförderung teilnehmen. Kreise, die das nicht selbst bezahlen können, sollen Zuschüsse vom Land erhalten.

Heute bekommen nur manche Schüler das Deutschland-Ticket. Wer nah an der Schule wohnt, bekommt es nicht. Die AfD will das Ticket für alle Schüler. Das Land soll den Kreisen dabei mit Geld helfen.

Zahl der Behindertenparkplätze am Bedarf ausrichten

Die AfD will im ganzen Land prüfen lassen, wie stark Behindertenparkplätze genutzt werden. Bleiben Plätze auf Dauer leer, sollen sie verringert werden. Das Programm begründet das damit, dass es mehr solcher Plätze gebe, als Berechtigte nachfragen.

Die AfD will Parkplätze für Menschen mit Behinderung zählen und prüfen. Sie will wissen: Wie oft sind diese Plätze belegt? Bleiben viele Plätze lange leer, soll es weniger davon geben. Die AfD meint: Es gibt zu viele solcher Plätze.

Landesförderung für Lastenräder beenden

Die AfD lehnt die Förderung von Lastenrädern durch das Land ab. Sie sieht darin eine Bevorzugung einzelner Verkehrsteilnehmer aus Gründen der CO₂-Minderung und will das Geld anders verwenden.

Das Land gibt heute Geld für den Kauf von Lastenrädern. Die AfD will das nicht mehr. Sie findet: Das bevorzugt bestimmte Leute im Verkehr. Das Geld soll für andere Dinge da sein.

Motorrad-Fahrverbote verhindern, SIMSON-Kultur fördern

Die AfD will verhindern, dass die Bundesratsentschließung von 2020 gegen Motorradlärm umgesetzt wird. Sie will das Motorradfahren als Hobby fördern und die SIMSON-Kultur als Teil der Jugendkultur besonders unterstützen.

Der Bundesrat will strengere Regeln gegen Motorrad-Lärm. Die AfD ist dagegen. Sie will keine Fahrverbote für Motorräder. Sie will das Motorrad-Fahren fördern. Auch die Mopeds der Marke SIMSON will sie fördern.

Radwege schneller planen und stärker fördern

Die AfD will die Planung von Radwegen vereinfachen und beschleunigen und die Landesmittel für kommunale Radwegenetze deutlich erhöhen. Radwege sollen aus ihrer Sicht dem Alltagsverkehr und dem Radtourismus dienen, in Städten aber nicht gegen den Autoverkehr eingesetzt werden.

Die AfD will mehr und bessere Radwege. Die Planung soll einfacher und schneller gehen. Städte und Gemeinden sollen dafür mehr Geld vom Land bekommen. Radwege sollen aber den Auto-Verkehr in Städten nicht behindern.

Wasserstraßen ausbauen, Elbhäfen in Landesgesellschaft bündeln

Die AfD will den Tourismus auf den Wasserstraßen stärken und sich beim Bund für die Fertigstellung des Saale-Leipzig-Kanals einsetzen. Die Binnenhäfen an der Elbe sollen in einer Gesellschaft des Landes zusammengefasst werden, um die Kommunen zu entlasten.

Die AfD will mehr Tourismus auf Flüssen und Kanälen. Der Bund soll den Saale-Leipzig-Kanal fertig bauen. Die Häfen an der Elbe sollen zu einer Firma des Landes gehören. So sollen die Städte weniger Last tragen.

AfD: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Verkehrsinfrastruktur in öffentliche Hand zurückführen und sanieren

Das BSW will zentrale Mobilitätsinfrastruktur wieder in öffentliches Eigentum bringen und lehnt eine weitere Aufspaltung der Bahn ab. Straßen und Schienen sollen schneller saniert, die A14 zügig fertiggestellt werden.

Wichtige Verkehrs-Wege sollen wieder dem Staat gehören. Die Bahn soll nicht weiter aufgeteilt werden. Straßen und Schienen sollen schneller repariert werden. Die Autobahn A14 soll bald fertig sein.

Verbrennerverbot ablehnen, Mobilität technologieoffen gestalten

Das BSW lehnt ein pauschales Verbot von Verbrennungsmotoren und eine aus seiner Sicht erzwungene Verkehrswende ab. Das Auto bleibe in vielen Regionen des Landes unverzichtbar; zugleich soll die Ladeinfrastruktur für Elektroautos ausgebaut werden.

Das BSW ist gegen ein Verbot von Benzin- und Diesel-Autos. Auf dem Land brauchen viele Menschen ein Auto. Es soll aber mehr Lade-Säulen für Elektro-Autos geben. Niemand soll zum Umstieg gezwungen werden.

Nahverkehr ausbauen, für Schüler und Azubis kostenlos

Das BSW will einen verlässlichen und bezahlbaren Nahverkehr mit einheitlichem Tarifsystem, auch auf dem Land. Schulkinder und Auszubildende sollen ganzjährig kostenlos fahren, das Deutschlandticket soll bleiben und auf Dauer billiger werden.

Bus und Bahn sollen zuverlässig und günstig sein. Schüler und Azubis sollen kostenlos fahren. Das Deutschland-Ticket soll bleiben und billiger werden. Menschen mit wenig Geld sollen ein günstiges Sozial-Ticket bekommen.

Kostenfreien ÖPNV anstreben, Schulen auf dem Land erhalten

Das BSW strebt langfristig einen öffentlich organisierten Nahverkehr an, den alle kostenlos nutzen können. Angesichts des demografischen Wandels will die Partei außerdem kleine Grundschulen auf dem Land erhalten und Kitas besser ausstatten.

Das BSW will auf lange Sicht kostenlose Busse und Bahnen für alle. Der Nahverkehr soll in öffentlicher Hand sein. Kleine Grundschulen auf dem Land sollen bleiben. In Kitas soll es mehr Personal pro Kind geben.

BSW: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

    Hängt stark von der Rechenweise ab.

  • Klimaausgewogen (+0,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 3 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Autobahnen, Straßen und Brücken ausbauen

Die CDU will die Autobahnen A14 und A143 so schnell wie möglich fertigstellen und weitere Straßenprojekte voranbringen. Hinzu kommen ein ICE-Anschluss für Magdeburg, ein Plan zur Brückensanierung und eine landesweite Verkehrssteuerung.

Die CDU will die Autobahnen A14 und A143 schnell fertig bauen. Auch andere Straßen sollen ausgebaut werden. Magdeburg soll einen ICE-Anschluss bekommen. Kaputte Brücken sollen nach einem Plan repariert werden.

Planung beschleunigen, Verbandsklage abschaffen

Die CDU will, dass Infrastruktur schneller geplant und gebaut wird, und tritt dafür für ein Beschleunigungsgesetz des Bundes ein. Klagen sollen nur noch möglich sein, wenn sich jemand zuvor am Verfahren beteiligt hat. Die Verbandsklage will die Partei ganz abschaffen.

Die CDU will, dass Bauprojekte schneller geplant werden. Dafür soll der Bund ein neues Gesetz machen. Klagen darf nur, wer vorher im Verfahren mitgemacht hat. Verbände sollen gar nicht mehr klagen dürfen.

Tempolimits und Fahrverbote ablehnen

Die CDU lehnt weitere Tempolimits auf Autobahnen, Tempo 30 auf Durchgangsstraßen in Orten und Fahrverbote ab. Jede Person soll selbst wählen können, mit welcher Technik sie unterwegs ist. Umweltzonen in Innenstädten, die die Partei für überholt hält, sollen wegfallen.

Die CDU will keine neuen Tempo-Limits auf Autobahnen. Sie will auch kein Tempo 30 auf großen Straßen im Ort. Fahr-Verbote lehnt sie ab. Jeder soll selbst entscheiden, womit er fährt. Alte Umwelt-Zonen in Städten sollen wegfallen.

Nahverkehr, Schiene und ländliche Mobilität ausbauen

Die CDU will Busse und Bahnen verlässlicher machen, den Sachsen-Anhalt-Takt erweitern und das Deutschlandticket behalten. Menschen auf dem Land sollen vom Ticket mehr haben als bisher. Vom Bund fordert die Partei Investitionen in das Schienennetz.

Die CDU will Busse und Bahnen besser machen. Das Deutschland-Ticket soll bleiben. Menschen auf dem Land sollen mehr davon haben. Der Bund soll mehr Geld für Schienen geben. Auf dem Land soll es neue Angebote geben, zum Beispiel Ruf-Busse.

Radwege ausbauen und Verkehrssicherheit fördern

Die CDU will mehr Radwege bauen und regionale Radwegekonzepte stärker unterstützen. Das Umland soll besser an die Städte angebunden werden. Die Radfahrausbildung an Schulen soll bleiben und um Angebote für E-Roller ergänzt werden.

Die CDU will mehr Rad-Wege bauen. Das Umland soll gute Rad-Wege in die Stadt bekommen. Kinder sollen weiter in der Schule sicheres Radfahren lernen. Es soll auch Kurse für E-Roller geben.

Wasserstraßen und Luftverkehr ausbauen

Die CDU will, dass Elbe, Saale und Unstrut das ganze Jahr über befahrbar sind, und befürwortet dafür Staustufen und den Saale-Seitenkanal. Den Flughafen Leipzig/Halle will sie weiter unterstützen und den Flugplatz Cochstedt als Forschungsstandort ausbauen.

Schiffe sollen das ganze Jahr auf Elbe, Saale und Unstrut fahren können. Dafür will die CDU Stau-Stufen bauen. Der Saale-Seiten-Kanal soll gebaut werden. Den Flughafen Leipzig/Halle will die CDU weiter unterstützen.

CDU: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Radwege ausbauen und Mittel erhöhen

Die Grünen wollen das Radwegenetz im ganzen Land ausbauen und dafür mindestens 15 Millionen Euro im Jahr bereitstellen. Radwege sollen beim Bau und bei größeren Sanierungen von Landesstraßen in der Regel mitgebaut werden.

Die Grünen wollen mehr und bessere Radwege. Das Land soll dafür jedes Jahr mindestens 15 Millionen Euro ausgeben. Neben Landes-Straßen sollen Radwege entstehen. Fahrräder sollen kostenlos in Bus und Bahn mitfahren.

Bus- und Bahnangebot landesweit ausbauen

Die Grünen wollen den öffentlichen Nahverkehr mit dichterem Takt, mehr Busverbindungen und einem einfachen Tarifsystem ausbauen. Jedes Dorf soll mindestens stündlich erreichbar sein, und die Verkehrsverbünde sollen zu einem landesweiten Verbund zusammengeführt werden.

Die Grünen wollen mehr Busse und Bahnen. In jedes Dorf soll mindestens einmal pro Stunde ein Bus fahren. Abends kann auch ein Ruf-Bus kommen. Es soll einen Verkehrs-Verbund für das ganze Land geben.

Fußverkehr stärken und Schulwege sichern

Die Grünen wollen dem Fußverkehr mehr Gewicht in der Verkehrspolitik geben. Vorgesehen sind ein Landesprogramm für sichere Schulwege, breitere Gehwege und ein eigenes Konzept des Landes für den Fußverkehr.

Die Grünen wollen, dass Menschen sicher zu Fuß gehen können. Kinder sollen sichere Wege zur Schule haben. Das Land soll den Gemeinden dabei helfen. Gehwege sollen breit genug sein und Bänke haben.

Straßenerhalt vor Neubau stellen

Die Grünen wollen bestehende Straßen und Brücken zuerst instand halten, bevor neue Infrastruktur geplant wird. Zur Finanzierung soll der Schwerlastverkehr über eine weiterentwickelte Lkw-Maut stärker beitragen.

Die Grünen wollen zuerst alte Straßen und Brücken reparieren. Neue Straßen kommen erst danach. Schwere Lastwagen sollen mehr für die Straßen zahlen. Dafür soll die Lkw-Maut geändert werden.

Tempo 30 innerorts und Tempo 130 einführen

Die Grünen wollen Tempo 30 zur Regel in Ortschaften machen, wobei Kommunen Ausnahmen festlegen können, und Tempo 130 auf allen Autobahnen. Begründet wird das mit dem Ziel „Vision Zero“, also null Verkehrstoten.

Die Grünen wollen, dass in Orten meist Tempo 30 gilt. Die Gemeinden dürfen Ausnahmen machen. Auf Autobahnen soll Tempo 130 gelten. Das Ziel ist: Niemand soll mehr im Verkehr sterben.

Güterverkehr auf Schiene und Wasser verlagern

Die Grünen wollen mehr Güter von der Straße auf die Schiene und auf Wasserwege bringen. Dazu sollen Gleisanschlüsse und Umschlagterminals gebaut und die Häfen am Mittellandkanal weiterentwickelt werden.

Die Grünen wollen weniger Lastwagen auf den Straßen. Waren sollen öfter mit dem Zug oder dem Schiff fahren. Dafür sollen neue Gleis-Anschlüsse und Umlade-Stationen entstehen. In Städten sollen mehr Lasten-Räder fahren.

Grüne: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 6 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Nahverkehr für ältere Menschen ausbauen

Die Linke will den öffentlichen Nahverkehr ausbauen und an die Bedürfnisse älterer Menschen anpassen. Vorgesehen sind barrierefreie Haltestellen und Fahrzeuge, vergünstigte Tickets für Ältere und mehr Rufbusse auf dem Land.

Viele ältere Menschen brauchen Bus und Bahn. Die Linke will mehr Busse und Bahnen. Haltestellen und Fahrzeuge sollen ohne Hindernisse sein. Ältere sollen billigere Fahrkarten bekommen. Auf dem Land soll es mehr Rufbusse geben.

Günstige und sichere Mobilität für Jugendliche

Die Linke will, dass junge Menschen Schule, Ausbildung und Freizeitorte ohne Auto gut erreichen. Busse und Bahnen sollen dazu passend fahren, auch abends und am Wochenende, und für Jugendliche dauerhaft günstig sein. Als Ziel nennt das Programm ein Jugendticket oder die kostenlose Nutzung.

Die Linke will, dass Jugendliche gut von Ort zu Ort kommen. Busse und Bahnen sollen auch abends und am Wochenende fahren. Fahren soll für Jugendliche billig sein. Am Ende soll es vielleicht gar nichts kosten. Rad-Wege und Schul-Wege sollen sicherer werden.

Bus und Bahn im ganzen Land ausbauen

Die Linke will den öffentlichen Nahverkehr als Teil der Daseinsvorsorge ausbauen und jede Gemeinde daran anschließen. Dafür sollen die Mittel deutlich steigen und der Nahverkehr zur finanzierten kommunalen Pflichtaufgabe werden. Auto- und Lkw-Verkehr sollen zurückgehen, wobei das Auto für Dörfer ohne Anbindung bezahlbar bleiben soll.

Die Linke will mehr Busse und Bahnen im ganzen Land. Jeder Ort soll eine Verbindung bekommen. Das Land soll dafür mehr Geld geben. Auf dem Dorf ohne Bus soll das Auto bezahlbar bleiben.

Nahverkehr landesweit kostenlos machen

Die Linke will den öffentlichen Nahverkehr mittelfristig im ganzen Land ohne Fahrpreis anbieten, weil die Kosten aus ihrer Sicht über die Nutzung entscheiden. Zunächst sollen günstige Tickets für Schüler, Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende und Menschen mit wenig Geld kommen. Der Bund soll dafür mehr zahlen, und das Land soll neue Finanzierungswege gesetzlich erlauben.

Die Linke will: Bus und Bahn sollen später nichts mehr kosten. Zuerst soll es billige Tickets geben. Zum Beispiel für Schüler, Azubis und Menschen mit wenig Geld. Einzel-Tickets sollen nicht jedes Jahr teurer werden.

Schienennetz sichern und Strecken reaktivieren

Die Linke will das Schienennetz erhalten und ausbauen, statt weitere Strecken und Halte stillzulegen. Stillgelegte Trassen sollen planerisch gesichert, Haltepunkte wieder eröffnet und Fernverkehrsverbindungen im Land erhalten und ergänzt werden. Der bisherige Rückbau widerspricht aus Sicht des Programms dem Klimaschutz und hängt ländliche Regionen ab.

Die Linke will keine Bahn-Strecken mehr stilllegen. Alte Strecken und Halte-Punkte sollen wieder öffnen können. Es soll mehr Züge und engere Takte geben. Mehr Güter sollen mit der Bahn fahren statt mit dem Lkw.

Rad- und Fußwege vor Straßenneubau stellen

Die Linke will den Bau von Radwegen zwischen Gemeinden zur Aufgabe des Landes machen und Lücken im Radnetz schließen. Geld für Straßen soll vorrangig in den Erhalt fließen und an den Ausbau von Rad- und Fußwegen geknüpft werden. Das Programm sieht darin einen Teil der ökologischen Verkehrswende und verweist auf stockende Projekte wegen fehlender Mittel.

Die Linke will mehr und breitere Radwege bauen. Das Land soll dafür zuständig sein. Geld für Straßen soll vor allem alte Straßen erhalten. Neue Straßen soll es nur in bestimmten Fällen geben. Auch Gehwege sollen besser werden.

Tempolimit und mehr Tempo 30 einführen

Die Linke will ein bundesweites Tempolimit auf Autobahnen und mehr Tempo-30-Strecken in Städten und Dörfern. Kommunen sollen selbst über niedrigere Geschwindigkeiten entscheiden dürfen. Das Programm beruft sich auf die Vision Zero, also das Ziel, dass niemand mehr im Straßenverkehr stirbt.

Die Linke will ein Tempo-Limit auf allen Autobahnen. In Orten soll es mehr Tempo 30 geben. Städte und Dörfer sollen das selbst entscheiden dürfen. So sollen weniger Menschen bei Unfällen sterben.

Flughafen Leipzig/Halle nicht weiter ausbauen

Die Linke lehnt einen weiteren Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle sowie eine militärische Nutzung ab. Das Nachtflugverbot soll konsequent gelten, mit Ausnahme zwingend nötiger Expressfracht. Das Programm begründet dies mit belastenden Arbeitsbedingungen und gesundheitsschädlichem Nachtfluglärm am Logistikdrehkreuz.

Die Linke will den Flughafen Leipzig/Halle nicht größer machen. Nachts sollen dort kaum Flugzeuge fliegen. Das Militär soll den Flughafen nicht nutzen. Die Menschen in der Nähe sollen besser vor Lärm geschützt werden.

Linke: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Deutschlandticket für alle Schüler einführen

Die SPD will, dass alle Schülerinnen und Schüler ein Deutschlandticket bekommen. Kinder und Jugendliche sollen sich vor allem auf dem Land selbstständig, sicher und bezahlbar bewegen können. Dazu sollen auch Ruf- und Nachtbusse sowie Radwege ausgebaut werden.

Alle Schülerinnen und Schüler sollen ein Deutschland-Ticket bekommen. Damit können sie Bus und Bahn nutzen. Es soll mehr Ruf-Busse und Nacht-Busse geben. Auch sichere Radwege sind der SPD wichtig.

Mobilitätsgarantie und günstige Tickets schaffen

Die SPD will in allen Regionen ein verlässliches und bezahlbares Angebot im Nahverkehr und nennt als Ziel eine Mobilitätsgarantie. Das Deutschlandticket soll dauerhaft gesichert und für Seniorinnen und Senioren bezuschusst werden. Aufträge im Nahverkehr sollen an Tarifverträge gebunden sein.

Die SPD will gute Busse und Bahnen im ganzen Land. Jeder soll überall mobil sein können. Das Deutschland-Ticket soll bezahlbar bleiben. Ältere Menschen sollen einen Zuschuss dazu bekommen. Schüler und Auszubildende sollen später kostenlos fahren.

Bahnbetrieb in Landeshand und Schiene ausbauen

Die SPD will, dass das Land den Bahnverkehr über eine gemeinsame Gesellschaft mit der Deutschen Bahn selbst betreibt und Ausschreibungen entfallen. Das soll laut Programm Kosten sparen und den Beschäftigten Sicherheit geben. Zugleich soll der Schienenverkehr ausgebaut werden.

Das Land soll seine Züge selbst betreiben. Dafür soll es eine Firma zusammen mit der Deutschen Bahn gründen. Die SPD sagt: Das spart Geld und schützt Arbeitsplätze. Es soll mehr Züge und neue Haltepunkte geben. Keine Bahnstrecke soll geschlossen werden.

Fuß- und Radverkehr mit festem Budgetanteil ausbauen

Die SPD will dauerhaft mindestens ein Zehntel des Straßenbaugeldes des Landes für Fuß- und Radwege verwenden. Ein lückenloses landesweites Radnetz soll entstehen. Das Geld soll dorthin fließen, wo Wege unsicher sind oder fehlen.

Die SPD will mehr Geld für Fußwege und Radwege. Mindestens ein Zehntel vom Geld für Straßen soll dafür da sein. Im ganzen Land soll ein Netz aus Radwegen entstehen. Fahrräder dürfen weiter kostenlos im Regionalzug mitfahren.

Straßen und Brücken sanieren, Verkehrssicherheit erhöhen

Die SPD will den Investitionsstau bei Straßen und Brücken abbauen und dabei der Sanierung Vorrang geben. Bestimmte Neubauten sollen dennoch kommen. Außerdem soll das Ziel von null Verkehrstoten (Vision Zero) zügig verfolgt werden.

Die SPD will kaputte Straßen und Brücken reparieren. Reparieren ist wichtiger als neu bauen. Einige neue Brücken und Straßen sollen trotzdem kommen. Der Verkehr soll sicherer werden. Der Führerschein soll weniger kosten.

Logistik stärken und Güter auf die Schiene verlagern

Die SPD will den Logistikstandort stärken und dabei mehr Güter auf Schiene und Wasserstraße bringen. Der Flughafen Leipzig/Halle soll ohne dauerhafte Zuschüsse auskommen und weniger Lärm und CO2 verursachen. Vom Fluglärm besonders betroffene Orte sollen Geld aus einem Sonderfonds erhalten.

Die SPD will, dass mehr Waren mit dem Zug und dem Schiff fahren. Der Flughafen Leipzig/Halle soll kein dauerhaftes Geld vom Staat bekommen. Er soll leiser werden. Orte mit viel Fluglärm sollen Geld bekommen. Lkw-Fahrer sollen bessere Rastplätze haben.

SPD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl