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parteiprogramm

SPD zur Wirtschaft

Aus dem Programm „Mit Herz, Haltung und Zuversicht. Für unsere Heimat Sachsen-Anhalt“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 61 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bürokratie für Mittelstand und Handwerk abbauen

Die SPD will Handwerk, Gewerbe und Mittelstand von Bürokratie entlasten. Neue Gesetze sollen auf zusätzliche Berichtspflichten geprüft, Dokumentationspflichten vereinfacht oder gestrichen werden.

Die SPD will weniger Papierkram für Betriebe. Neue Gesetze sollen geprüft werden. Sie sollen den Betrieben keine unnötigen Berichte abverlangen. Auch Anträge auf Fördergeld sollen einfacher werden.

Das Programm sieht vor, Gesetze daraufhin zu prüfen, ob sie Betrieben neue Berichtspflichten bringen. Vorgaben, die sich auf europäischer, Bundes- und Landesebene überschneiden, sollen verringert werden. Pflichten zur Dokumentation will die SPD vereinfachen oder ganz streichen. Förderprogramme sollen leichter zugänglich werden, indem weniger Unterlagen verlangt und Nachweise digital erbracht werden. Für Kleinbetriebe und Solo-Selbstständige nennt das Programm zudem bessere soziale Absicherung sowie faire Vergabe- und Zahlungsbedingungen.

Originalzitat anzeigen (Seite 4)
„Doppelbelastungen durch europäische, bundes- und landesrechtliche Vorgaben werden reduziert. Dokumentationspflichten werden vereinfacht oder abgeschafft.“
Seite 4 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Weniger Berichts- und Dokumentationspflichten für Betriebe verringern die Regulierung schrittweise.

Klimafreundlichen Umbau der Industrie fördern

Die SPD will eine aktive Industriepolitik, die erneuerbare Energien, klimafreundliche Produktion, Kreislaufwirtschaft und neue Technologien gezielt unterstützt. Bestehende Branchen sollen bei der Modernisierung begleitet, neue mit einem Klimagründungsgeld angezogen werden.

Die SPD will die Industrie im Land stärken. Die Betriebe sollen klimafreundlicher arbeiten. Das Land soll ihnen dabei helfen. Ein neues Fördergeld soll neue Firmen ins Land holen. Es heißt Klima-Gründungsgeld.

Gefördert werden sollen erneuerbare Energien, klimaschonende Produktionsverfahren, Kreislaufwirtschaft, Spitzentechnologie und die IT-Wirtschaft. Branchen wie Chemie, Lebensmittelverarbeitung, Halbleiter und Autozulieferer sollen beim Modernisieren Unterstützung erhalten. Die SPD will eine Carbon-Management-Strategie samt Dialogen mit der Industrie anstoßen und Unternehmen beim Aufbau zirkulärer Angebote helfen. Repair-Cafés sollen weiter Geld bekommen. Die Umwelt-Allianz soll zu einer Umwelt-Akademie für Unternehmerinnen und Unternehmer werden. Auch Kommunen und Privathaushalte sollen mehr Energie einsparen.

Originalzitat anzeigen (Seite 5)
„Sachsen-Anhalt braucht eine Industriepolitik, die wirtschaftliche Stärke und ökologische Verantwortung verbindet.“
Seite 5 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Staat soll Branchen und Technologien gezielt fördern und lenken, was die öffentliche Rolle in der Wirtschaft ausbaut.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Klimafreundliche Produktion und erneuerbare Energien sollen stärker gefördert werden, ohne neue Verbote.

Chemieindustrie beim Umbau zur Klimaneutralität unterstützen

Die SPD will die Chemieindustrie im mitteldeutschen Chemiedreieck beim Umstieg auf klimaneutrale Produktion mit höchster Priorität unterstützen. Eine Task Force soll alle sechs Monate die landespolitischen Rahmenbedingungen überprüfen und anpassen.

Die Chemie-Industrie ist für Sachsen-Anhalt sehr wichtig. Sie soll in Zukunft klimaneutral produzieren. Die SPD will ihr dabei helfen. Eine Arbeitsgruppe aus Politik, Verwaltung und Industrie soll sich zweimal im Jahr treffen.

Das Programm beschreibt die Chemieparks als industriellen Kern, der tausende Arbeitsplätze sichert und Grundstoffe für die europäische Wirtschaft liefert. Die Umstellung auf Klimaneutralität sei der größte Umbau in der Geschichte der Branche und brauche Hilfe des Landes bei Energie, Infrastruktur und Transformationsprozessen. Die Task Force soll Entscheider aus Politik, Verwaltung und Unternehmen zusammenbringen. Die Landesenergieagentur LENA soll zu einem Kompetenzzentrum für Wirtschaft und Verbraucher wachsen. Sie soll außerdem die künftigen Netze für Wasserstoff und Kohlendioxid landesweit koordinieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 6)
„Eine Task Force „Chemieindustrie in der Transformation“ wird in einem halbjährlichen Konsultationsmechanismus mit Entscheidern aus Politik, Verwaltung und Chemieindustrie die landespolitischen Rahmenbedingungen für die Chemieindustrie der Zukunft neu justieren.“
Seite 6 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll eine einzelne Branche aktiv begleiten und unterstützen, was die staatliche Rolle in der Wirtschaft ausweitet.

  • Klimaausgewogen

    Die Umstellung auf Klimaneutralität wird mit dem Erhalt der Industrie und ihrer Arbeitsplätze verbunden.

Gründungen erleichtern, Forschung und Wirtschaft verzahnen

Die SPD will Unternehmensgründungen durch einfachere Förderung erleichtern, unter anderem mit einem Gründungsbonus für Start-ups. Forschung und Wirtschaft sollen enger zusammenarbeiten, damit Neuerungen schneller in der Praxis ankommen.

Die SPD will, dass Menschen leichter eine Firma gründen können. Fördergeld soll einfacher zu bekommen sein. Junge Firmen sollen einen Bonus erhalten. Hochschulen und Firmen sollen enger zusammenarbeiten.

Nach dem Willen der SPD sollen Gründungen nicht an Formularen scheitern. Neben dem Bonus für Start-ups ist ein Programm mit wenig Bürokratie für Gründer mit Berufserfahrung geplant. Die vorhandenen Anlaufstellen in den Regionen sollen gestärkt werden. In der Wissenschaft soll Forschung im Vordergrund stehen, die auf Anwendung und Transfer in Unternehmen zielt.

Originalzitat anzeigen (Seite 7)
„Förderangebote werden vereinfacht und besser erreichbar gemacht – etwa durch einen Gründungsbonus für Start-ups und ein unbürokratisches Programm für Berufserfahrene.“
Seite 7 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet zusätzliche staatliche Förderung mit weniger Bürokratie für Gründerinnen und Gründer.

Tourismus nachhaltig ausrichten

Die SPD will die Tourismusstrategie des Landes auf nachhaltigen und sanften Tourismus ausrichten. Infrastruktur, Radwege und Bahnverbindungen sollen gesichert und ausgebaut werden.

Die SPD will mehr Urlauber ins Land holen. Der Tourismus soll die Natur schonen. Radwege und Bahn-Verbindungen sollen besser werden. Angebote sollen auch für Menschen mit Behinderung gut nutzbar sein.

Das Programm sieht im Tourismus einen Wirtschaftsfaktor, der Arbeitsplätze und Lebensqualität schafft, etwa in der Altmark, im Harz, in Wittenberg und in der Saale-Unstrut-Region. Erreichbarkeit und touristische Infrastruktur sollen erhalten und weiterentwickelt werden. Das Land soll überregional und international stärker beworben werden. Mehrsprachige und barrierefreie Angebote sollen die Anziehungskraft erhöhen.

Originalzitat anzeigen (Seite 7)
„Die Tourismusstrategie des Landes wird konsequent auf nachhaltigen und sanften Tourismus ausgerichtet.“
Seite 7 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zur Wirtschaft?

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