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Grüne zur Wirtschaft

Aus dem Programm „Nur mit Grün wird Zukunft draus. Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 100 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wirtschaftsförderung an Klimaschutz koppeln

Die Grünen wollen Wirtschaftsförderung mit Klimaschutz verbinden und ein Förderprogramm „GreenInvest“ für nachhaltige Unternehmen einführen. Zugleich sollen Energiepreise für Unternehmen sinken und regionale sowie genossenschaftliche Wirtschaftsformen gestärkt werden.

Die Grünen wollen Firmen fördern, die das Klima schützen. Dafür soll es ein neues Förder-Programm geben. Strom soll für Firmen billiger werden. Auch Genossenschaften sollen Hilfe bekommen. Das sind Firmen, die ihren Mitgliedern gemeinsam gehören.

Mittel aus der Bund-Länder-Regionalförderung GRW sollen auch davon abhängen, wie ein Vorhaben zum Umbau hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft beiträgt. Für energieintensive kleine und mittlere Betriebe ist ein Transformationsfonds geplant, gebunden an Effizienz- und Klimaziele. Das Programm nennt außerdem Kreislaufwirtschaft, einen niedrigeren Industriestrompreis und Hilfe für Chemie- und Autozulieferindustrie. Dorfzentren mit Läden, Co-Working und Dienstleistungen sollen regionale Kreisläufe stärken. Tarifbindung, Mitbestimmung, Genossenschaften und Betriebsübergaben an Belegschaften will die Partei fördern.

Originalzitat anzeigen (Seite 88)
„mit dem Klimaschutz koppeln“
Seite 88 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue Förderprogramme, ein Transformationsfonds und Förderauflagen erweitern die lenkende Rolle des Staates in der Wirtschaft.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Fördergeld soll künftig an den Beitrag zum Klimaschutz gebunden werden, was Klimavorgaben in der Wirtschaftspolitik verschärft, zugleich aber mit niedrigeren Energiepreisen verbunden wird.

Handwerk stärken und Meistertitel kostenlos machen

Die Grünen wollen das Handwerk aufwerten und berufliche und akademische Bildung gleich behandeln. Dazu fordern sie einen kostenlosen Meistertitel, eine Meistergründungsprämie und mehr Unterstützung bei Betriebsnachfolgen.

Die Grünen wollen das Handwerk stärken. Der Meister-Titel soll nichts kosten. Wer als Meister eine Firma gründet, soll Geld bekommen. Frauen im Handwerk sollen mehr Hilfe bekommen.

Eine landesweite Kampagne soll junge Menschen für Handwerksberufe gewinnen. Die Überbetriebliche Lehrunterweisung soll dauerhaft gesichert und Weiterbildung in Mangelberufen gefördert werden. Nachfolgen in Handwerk und Mittelstand will die Partei mit Beratung, Förderung und Genossenschaftsmodellen unterstützen. Kleine und mittlere Betriebe sollen Hilfe bei Digitalisierung, IT-Sicherheit und Investitionen erhalten. Für Frauen sind Förderung von Selbstständigen, Mutterschutz auch für Selbstständige und kürzere Ausbildungswege vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 90)
„die Wertschätzung des Handwerks stärken“
Seite 90 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein kostenloser Meistertitel, Prämien und Förderprogramme erhöhen die öffentlichen Leistungen für Handwerk und Ausbildung.

Natur- und Kulturtourismus nachhaltig ausbauen

Die Grünen wollen einen naturnahen Tourismus, bei dem Qualität vor Menge geht und der regionale Wertschöpfung sowie gute Arbeitsbedingungen sichert. Dazu sollen der Masterplan Tourismus weiterentwickelt und Rad-, Wander- und Wassertourismus gestärkt werden.

Die Grünen wollen mehr Urlaub in der Natur und bei Kultur-Orten. Qualität ist ihnen wichtiger als viele Gäste. Wichtige Radwege soll das Land selbst betreuen. Auch Urlaub am Wasser soll besser möglich sein.

Bei der Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes soll ein Kompetenzzentrum Tourismus entstehen; Regionen wie der Harz sollen über Ländergrenzen hinweg enger kooperieren. Der Elberadweg und andere landesbedeutsame Radwege sollen in die Verantwortung des Landes übergehen, ergänzt um einheitliche Beschilderung, Lademöglichkeiten für E-Bikes und E-Boote sowie Rast- und Reparaturangebote. Rad- und Wanderwege sollen an Knotenpunkte des Nahverkehrs angeschlossen werden. An Elbe, Saale und Unstrut sind der Erhalt von Schleusen, Umtragestellen für Kanus und Rastplätze geplant. Die Colbitz-Letzlinger Heide soll zivil für Erholung und Naturtourismus genutzt werden; digitale und mehrsprachige Angebote sollen wachsen.

Originalzitat anzeigen (Seite 94)
„Natur- und Kulturtourismus wollen wir gezielt“
Seite 94 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zur Wirtschaft?

Alle Programme in Sachsen-Anhalt im Vergleich