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Linke zur Wirtschaft

Aus dem Programm „Wir sind der Pol der Hoffnung. Wahlprogramm zur Landtagswahl am 6. September 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 150 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,7), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Landesfonds für sozial-ökologischen Industrieumbau schaffen

Die Linke will einen Wirtschaftsfonds einrichten, der Unternehmen über langfristige Kredite oder gegen Gesellschaftsanteile beim Umbau unterstützt. Die Mittel sollen an Tarifbindung, Standortgarantien und gemeinwohlorientierte Produktion geknüpft sein. Das Programm will damit Subventionen durch Investitionen ersetzen und eine aktive Industriepolitik betreiben.

Die Linke will einen Fonds für die Wirtschaft schaffen. Der Fonds gibt Firmen Kredite oder beteiligt sich an ihnen. Dafür müssen die Firmen nach Tarif zahlen und am Standort bleiben. Beschäftigte sollen Betriebe in der Krise selbst übernehmen dürfen.

Der Fonds soll Industrie, Mittelstand und Handwerk dienen, etwa für klimagerechten Umbau, neue Produktionsverfahren und Gründungen. Gewinne aus Krediten und Beteiligungen soll er wieder investieren, um sich dauerhaft zu tragen. Unternehmen können sich selbst finanziell oder mit Projekten am Fonds beteiligen. Über die Verwaltung und die Investitionen sollen Beschäftigte, Gewerkschaften, Wissenschaft und Kommunen mitentscheiden. Gerät ein Betrieb in die Krise, sollen die Beschäftigten ihn kollektiv oder als Genossenschaft übernehmen dürfen. Jede Förderung soll mit Qualifizierungsprogrammen verknüpft sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 90)
„Wir engagieren uns für einen Wirtschaftsfonds für den Umbau der Industrie, die Unterstützung des Mittelstands und des Handwerks.“
Seite 90 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Ein neuer staatlicher Fonds, der Anteile an Unternehmen erwirbt, Auflagen wie Tarifbindung setzt und Beschäftigten ein Übernahmerecht gibt, führt eine aktive staatliche Lenkung der Wirtschaft ein, die es so heute nicht gibt.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Fonds soll die klimaneutrale Umstellung von Unternehmen finanzieren und fördert Klimaschutz damit über Investitionen statt über neue Verbote.

Landesprogramm für klimaneutrale Industrie auflegen

Die Linke will den Umbau der Industrie zu klimaneutraler Produktion mit einem Landesprogramm fördern. Kleine und mittlere Unternehmen sollen Zuschüsse und zinslose Kredite erhalten. Der Wandel soll demokratisch gesteuert und sozial abgesichert werden.

Die Linke will ein Förder-Programm für die Industrie. Kleine und mittlere Firmen bekommen Geld für Klimaschutz. Sie bekommen auch Kredite ohne Zinsen. Niemand soll beim Umbau seine Arbeit ohne Hilfe verlieren.

Das Programm „Klimaschutz in der Industrie“ soll Zuschüsse für Klimaschutzprojekte und langfristige zinslose Darlehen für neue Produktionsverfahren bieten. Dazu kommen Investitionen in Strom- und Wasserstoffnetze, Ladepunkte und digitale Anbindung. Die Wertschöpfung soll im Land bleiben, Mitbestimmung gestärkt und die Abhängigkeit von internationalen Konzernen verringert werden. Wind- und Solarenergie sollen neue Arbeitsplätze und niedrigere regionale Strompreise bringen. Überleitungsgesellschaften sollen Beschäftigung und Weiterbildung im Strukturwandel sichern.

Originalzitat anzeigen (Seite 91)
„Ein Landesprogramm „Klimaschutz in der Industrie“: Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen mit Zuschüssen für Klimaschutzprojekte“
Seite 91 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue staatliche Zuschüsse, zinslose Kredite und öffentliche Investitionen erweitern die Rolle des Landes in der Industriepolitik.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Förderung soll die Umstellung auf klimaneutrale Produktion beschleunigen.

Autobranche umbauen und Zulieferer absichern

Die Linke will die Automobilbranche in Sachsen-Anhalt mit rund 30.000 Beschäftigten auf nachhaltige Produktion umstellen. Betriebe sollen Fördergeld für Investitionen und Innovation bekommen, wichtige Zulieferer einen Rettungsschirm.

In der Auto-Branche im Land arbeiten etwa 30.000 Menschen. Die Linke will die Betriebe beim Umbau unterstützen. Sie sollen mehr für Elektro-Autos und die Bahn herstellen. Wichtige Zuliefer-Firmen sollen in Not Hilfe bekommen.

Die Produktion soll breiter aufgestellt werden, etwa mit Batterietechnik, Elektromobilität, Leichtbau und Schienentechnik. Das Land soll Betriebe bei energieeffizienten Verfahren, Forschung und neuen Märkten unterstützen. Netzwerke mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Zulieferern sollen den Wandel begleiten. Kurze Lieferketten und lokale Fertigung sollen die Abhängigkeit von internationalen Konzernen senken.

Originalzitat anzeigen (Seite 92)
„einen Rettungsschirm für kritische Zulieferbetriebe zum Schutz für Betriebe, die systemrelevant für die Wertschöpfungsketten sind“
Seite 92 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein staatlicher Rettungsschirm und Investitionsförderung bedeuten mehr öffentliche Eingriffe zugunsten einer Branche.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Förderung zielt auf Elektromobilität und energieeffiziente Produktion.

Chemieindustrie mit Transformationsverträgen sichern

Die Linke will die Chemie- und Grundstoffindustrie beim Umstieg auf klimaneutrale Verfahren unterstützen. Energie- und CO₂-Kosten sollen in der Umbauphase sinken, geknüpft an Bedingungen. Ein Wasserstoffnetz soll landesweit entstehen, notfalls in öffentlichem Eigentum.

Die Chemie-Industrie ist für Sachsen-Anhalt sehr wichtig. Die Linke will ihr beim Umbau helfen. Energie soll für die Betriebe in dieser Zeit billiger werden. Dafür müssen die Betriebe Arbeitsplätze und Standorte sichern. Das Land soll ein Netz für Wasserstoff aufbauen.

Niedrigere Energie- und CO₂-Kosten sollen an gute Arbeit, Klimaschutz und Standortsicherheit gebunden sein. Verbindliche Transformationsverträge sollen Garantien für Investitionen und Beschäftigung festschreiben. Die Elektrochemie und grüne Grundstoffe sollen gefördert werden. Werke sollen nicht schließen, ohne dass es eine Perspektive für Arbeitsplätze und Wissen gibt. Öffentliche Hand und Forschung sollen die Betriebe beim Wechsel zu kreislauforientierten Verfahren begleiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 92)
„Aufbau einer landesweiten Wasserstoffinfrastruktur, die verlässlich, bezahlbar und – wenn nötig – in öffentlicher Hand bleibt“
Seite 92 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Staatliche Hilfen mit Auflagen, verbindliche Beschäftigungsgarantien und ein möglicherweise öffentliches Wasserstoffnetz stärken die Rolle des Staates.

  • Klimaausgewogen

    Der Punkt verbindet niedrigere Energie- und CO₂-Kosten für Betriebe mit dem Ziel klimaneutraler Produktion.

Handwerk mit Landesprogramm und kostenfreiem Meister stärken

Die Linke will das Handwerk mit einem Landesprogramm „Handwerk 2035“ fördern. Die Meisterqualifikation soll kostenfrei werden, und öffentliche Aufträge sollen an lokale Betriebe gehen. Das Programm sieht im Handwerk einen Schlüssel für den sozial-ökologischen Umbau.

Die Linke will Handwerks-Betriebe mit einem Programm fördern. Die Ausbildung zum Meister soll nichts kosten. Schüler sollen Pflicht-Praktika machen. Das Land soll Aufträge an Betriebe aus der Region geben.

Das Landesprogramm soll Investitionen in klimaneutrale Produktion, Energieeffizienz und Digitalisierung bezahlen. Schulen sollen früh praxisnah auf Berufe vorbereiten, mit verpflichtenden Praktika. Bei der Betriebsnachfolge soll die Übernahme durch Beschäftigte, etwa als Genossenschaft, unterstützt werden. Weiterbildung soll sich auf Gebäudesanierung, Photovoltaik und Wärmetechnik richten.

Originalzitat anzeigen (Seite 93)
„ein Landesprogramm „Handwerk 2035“ – Investitionen in klimaneutrale Produktion, Energieeffizienz und digitale Werkzeuge“
Seite 93 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue Landesförderung, kostenfreie Meisterausbildung und gelenkte öffentliche Aufträge bauen staatliche Leistungen und Steuerung aus.

Maschinenbau auf neue Produkte umstellen

Die Linke will Maschinenbaubetriebe fördern, die auf neue Produkte wie Batteriespeicher oder Wärmepumpen umstellen. Investitionen in moderne Fertigung sollen direkt bezuschusst und Lieferketten regional und europäisch abgesichert werden.

Der Maschinenbau hat im Land eine lange Tradition. Die Linke will Betriebe fördern, die Neues herstellen. Zum Beispiel Batterie-Speicher oder Wärme-Pumpen. Wichtige Bauteile sollen aus der Region oder aus Europa kommen.

Gefördert werden soll auch die Herstellung von Anlagen für Rechenzentren der KI-Wirtschaft. Direkte Förderung ist für moderne Fertigungsverfahren, Energiespeicher und Automatisierung vorgesehen. Kritische Komponenten sollen in der Region und in Europa produziert werden, um Abhängigkeiten zu verringern. Als Begründung nennt das Programm hohe Energiepreise, Konkurrenz und den Druck durch den Klimawandel.

Originalzitat anzeigen (Seite 94)
„Förderung von Betrieben bei der Umstellung auf die Produktion von Batteriespeichern, Wärmepumpen oder Anlagen für Rechenzentren der KI-Wirtschaft“
Seite 94 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Direkte staatliche Förderung von Produktumstellung und Investitionen ist aktive Industriepolitik.

Tourismus und Gastronomie klimafest fördern

Die Linke will Tourismus und Gastronomie mit Landesgeld widerstandsfähiger machen. Geplant sind ein Programm für Hitze- und Hochwasserschutz, Investitionshilfen für Gaststätten und eine Bindung der Förderung an lokale Anbieter und soziale Standards.

Die Linke will Tourismus und Gaststätten unterstützen. Ein Programm soll vor Hitze und Hochwasser schützen. Gaststätten bekommen Geld für neue Geräte und sparsame Technik. Bus und Bahn sollen Ausflugs-Orte besser erreichen.

Das Landesprogramm soll auch Rad- und Wanderwege, Infrastruktur in Naturräumen und eine angepasste Besucherlenkung umfassen. Kultur- und Naturtourismus soll das ganze Jahr über gefördert werden, ebenso Angebote für Jugendliche und Schulklassen. Für den Nachwuchs sind verpflichtende Schülerpraktika, praxisnahe Schulmodule und Ausbildungsoffensiven in Hotels und Gaststätten vorgesehen. Die Investitionshilfen sollen auch im ländlichen Raum gelten.

Originalzitat anzeigen (Seite 94)
„Gastronomie sichern – zielgerichtete Investitionshilfen für Energieeffizienz und die Modernisierung von Großküchengeräten und Gebäuden“
Seite 94 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue Landesprogramme und Investitionshilfen mit sozialen Auflagen erweitern die staatliche Förderung der Branche.

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Alle Programme in Sachsen-Anhalt im Vergleich