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Was sagen die Parteien in Sachsen-Anhalt zu Umwelt und Tierschutz?

6 aktuelle Wahlprogramme in Sachsen-Anhalt haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Fracking in Sachsen-Anhalt ausschließen

Die AfD lehnt die Erdgasförderung durch Fracking im eigenen Land vorerst ab. Sie nennt dafür Gründe des Umwelt-, Sicherheits- und Gesundheitsschutzes. Zudem gebe es in Sachsen-Anhalt keine Vorkommen, die sich wirtschaftlich lohnen.

Die AfD will kein Fracking in Sachsen-Anhalt. Beim Fracking presst man Flüssigkeit in den Boden, um Gas zu gewinnen. Die AfD sagt: Das schadet Umwelt und Gesundheit. Außerdem gibt es im Land zu wenig Gas dafür.

Wolfsbestand regulieren und Jagd erleichtern

Die AfD will den Wolfsbestand gezielt verringern und das Wolfskompetenzzentrum des Landes auflösen. Sie bekennt sich zur Jagd und will Jägern mehr technische Hilfsmittel erlauben. Das Programm verweist auf steigende Kosten durch den Wolf und sieht eine Gefahr für Menschen.

Die AfD sagt: Es gibt zu viele Wölfe. Sie will die Zahl der Wölfe senken. Das Wolfs-Zentrum des Landes soll schließen. Jäger sollen mehr Technik benutzen dürfen. Zum Beispiel Nachtsicht-Geräte und Schalldämpfer.

Wälder aufforsten und Landesdarre ausbauen

Die AfD will kahle Waldflächen wieder bepflanzen, vorrangig mit heimischen Baumarten, und private Waldbesitzer dabei finanziell unterstützen. Die Landesdarre Annaburg, die Forstsaatgut gewinnt, soll ausgebaut werden. Asylbewerber sollen verpflichtend bei Aufforstung und Waldpflege mitarbeiten.

Viele Waldflächen sind kahl. Die AfD will dort neue Bäume pflanzen. Private Waldbesitzer sollen dafür Hilfe bekommen. Die Landesdarre in Annaburg soll wachsen. Dort gewinnt man Samen für Bäume. Asylbewerber sollen im Wald mitarbeiten müssen.

Tiertransporte begrenzen, betäubungsloses Schlachten verbieten

Die AfD will regionale Schlacht- und Verarbeitungsbetriebe stärken und Tiertransporte auf kurze Strecken beschränken. Das Schlachten ohne Betäubung soll verboten werden, indem die Ausnahme im Tierschutzgesetz gestrichen wird. Beides begründet das Programm mit dem Tierwohl.

Die AfD will mehr Schlachthöfe in der Region. Tiere sollen nur kurze Wege fahren. Die AfD ist gegen Tier-Transporte in Länder außerhalb der EU. Schlachten ohne Betäubung soll verboten sein. Das gilt auch für religiöse Schlachtungen.

Tierheime dauerhaft finanzieren, Katzen kastrieren

Die AfD will den Tierheimen im Land eine dauerhafte und einfache Finanzierung für Erhalt, Modernisierung und Neubau geben. Zudem fordert sie eine landesweite Pflicht, freilaufende Katzen zu kastrieren. Nach Darstellung des Programms sind viele Tierheime überfüllt und erledigen Pflichtaufgaben der Kommunen.

Viele Tierheime sind zu voll. Die AfD will ihnen dauerhaft Geld geben. Damit können sie bauen und reparieren. Katzen mit Freigang sollen kastriert werden müssen. So soll es weniger streunende Katzen geben.

Verbandsklagerecht abschaffen

Die AfD will das Klagerecht von Verbänden abschaffen. Nach ihrer Darstellung nutzen vor allem Umweltverbände dieses Recht, um Straßenbau und andere Infrastrukturvorhaben zu verhindern. Klagen soll nur können, wer persönlich in seinen Rechten betroffen ist.

Heute dürfen Verbände gegen Bau-Projekte klagen. Das nennt man Verbands-Klagerecht. Die AfD will dieses Recht abschaffen. Nur wer selbst betroffen ist, soll klagen dürfen. Die AfD sagt: Umwelt-Verbände verhindern damit Straßen.

Pflichtversicherung und mehr Flächen für Hochwasserschutz

Die AfD will bei Hochwassergefahr eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden einführen, dazu eine Gewinnbeteiligung bei Innenstadtsanierungen nach Naturkatastrophen. Zudem sollen mehr Überflutungsflächen entstehen und laufende Schutzprojekte zügig abgeschlossen werden.

Die AfD will eine Pflicht-Versicherung gegen Hochwasser-Schäden. Sie gilt dort, wo Hochwasser droht. Flüsse sollen mehr Platz bekommen. Dafür soll es mehr Flächen geben, die das Wasser überfluten darf. Begonnene Schutz-Bauten sollen schnell fertig werden.

AfD: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Städte an Klimawandel anpassen, Schwarzerdeböden schützen

Das BSW will Städte und Gemeinden so umbauen, dass sie Hitze und Starkregen besser verkraften. Außerdem sollen die besonders fruchtbaren Schwarzerdeböden des Landes vor Bebauung geschützt werden.

Städte sollen mehr Grün und weniger Beton bekommen. Das hilft gegen Hitze und starken Regen. Das BSW will auch die sehr fruchtbaren Böden im Land schützen. Neue Gewerbe-Gebiete sollen auf schlechteren Böden entstehen.

Wälder aufforsten und Landesforstverwaltung erhalten

Das BSW will geschädigte Waldflächen wieder aufforsten und den Umbau zu widerstandsfähigen Mischwäldern beschleunigen. Die Landesforstverwaltung soll langfristig erhalten bleiben. Holz soll als Baustoff stärker gefördert werden.

Viele Wälder im Land sind beschädigt. Das BSW will dort neue Bäume pflanzen lassen. Private Wald-Besitzer sollen Geld und Beratung bekommen. Die Forst-Verwaltung des Landes soll bleiben. Beim Bauen soll mehr Holz verwendet werden.

Jagd- und Fischereirecht neu fassen, Wolf aufnehmen

Das BSW will das Landesjagdgesetz und das Landesfischereigesetz neu fassen und dabei Bürokratie abbauen. Die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht soll rasch in Landesrecht übernommen werden. Zusätzlicher Bürokratie durch die EU will die Partei entgegentreten.

Das BSW will die Gesetze für Jagd und Fischerei neu schreiben. Sie sollen einfacher und digitaler werden. Der Wolf soll ins Jagd-Recht kommen. Dann gelten für ihn die Regeln der Jagd. Das Land soll das schnell umsetzen.

Artenvielfalt, Moore und Schutzgebiete sichern

Das BSW will Moore, Auen und Gewässer renaturieren und Schutzgebiete wie den Nationalpark Harz bewahren. Bedrohte Arten und Bestäuber sollen besser geschützt, Tierquälerei konsequenter verfolgt werden. Renaturierte Moore sollen laut Programm zugleich Hochwasser dämpfen und CO₂ speichern.

Das BSW will Tiere und Pflanzen besser schützen. Moore und Fluss-Auen sollen wieder natürlich werden. Das hilft gegen Hochwasser. Schutz-Gebiete wie der Harz sollen sicher bleiben. Wer Tiere quält, soll strenger bestraft werden.

Landesprogramm für sauberes Grundwasser auflegen

Das BSW fordert ein Landesprogramm mit verbindlichen Maßnahmen gegen Nitrat im Grundwasser. Als Hauptursachen nennt das Programm Überdüngung, intensive Bewirtschaftung und falsch gelagerte organische Stoffe. Den Schutz des Wassers sieht die Partei als zentrale öffentliche Aufgabe.

In manchen Gegenden ist zu viel Nitrat im Grundwasser. Nitrat kommt vor allem aus Dünger und Gülle. Das BSW will ein Programm des Landes dagegen. Es soll feste Regeln für die Landwirtschaft geben. Das Land soll auch prüfen, wie viel gedüngt wird.

Landesweite Wasserstrategie mit Vorrang für Trinkwasser entwickeln

Das BSW will eine landesweite Wasserstrategie gegen Trockenheit und Nutzungskonflikte. Trinkwasser und Landwirtschaft sollen bei der Wassernutzung vor der Industrie stehen. Das Programm begründet dies mit sinkenden Grundwasserspiegeln und Belastungen durch Nitrat und Altlasten.

Das BSW will einen Plan für das Wasser im ganzen Land. Trinkwasser und Landwirtschaft sollen zuerst Wasser bekommen. Die Industrie kommt danach. Regenwasser soll im Boden versickern. Die Partei sagt: Das Grundwasser wird weniger.

Naturnahen Hochwasserschutz ausbauen, keine neuen Staustufen

Das BSW will Flüssen wieder mehr Überschwemmungsflächen geben, indem Deiche zurückverlegt und Auen renaturiert werden. Technischer Hochwasserschutz allein reiche laut Programm nicht aus. Neue Staustufen lehnt die Partei ab.

Das BSW will Flüssen mehr Platz geben. Deiche sollen weiter weg vom Fluss stehen. So kann sich Hochwasser ausbreiten. Neue Staustufen will die Partei nicht. Eine Staustufe staut das Wasser im Fluss.

Giftschlammgrube Brüchau vollständig ausräumen

Das BSW fordert, die Giftschlammgrube Brüchau in der Altmark komplett auszuheben, statt sie nur abzudecken. Die Kosten soll das verursachende Unternehmen oder sein Rechtsnachfolger tragen. Die Partei beruft sich auf einen Landtagsbeschluss vom Juni 2020.

In Brüchau gibt es eine Grube mit giftigem Schlamm. Das BSW will die Grube ganz leer räumen. Nur abdecken reicht der Partei nicht. Die Firma soll zahlen, die den Schaden gemacht hat. So soll das Grundwasser sauber bleiben.

Tierheime stärken und Regeln für Haustiere ändern

Das BSW will Tierheime und Veterinärämter besser ausstatten und Hunde aus Tierheimen von der Hundesteuer befreien. Die Rasseliste für Hunde soll wegfallen und durch eine Bewertung nach Verhalten sowie einen Hundeführerschein ersetzt werden. Über den Bundesrat soll das Land eine Pflicht zur Tierkrankenversicherung anstoßen.

Das BSW will Tierheimen mehr Geld geben. Für Hunde aus dem Tierheim soll keine Hundesteuer anfallen. Die Liste mit gefährlichen Hunde-Rassen soll wegfallen. Dafür sollen Halter einen Hunde-Führerschein machen. Tiere sollen eine Kranken-Versicherung bekommen.

Tierschutz in Ställen, Schlachthöfen und Transporten schärfer kontrollieren

Das BSW will Tierschutzregeln in der Nutztierhaltung strenger durchsetzen und häufiger kontrollieren. Schlachthöfe sollen öfter unangekündigt geprüft, lange Tiertransporte seltener genehmigt werden. Tierversuche sollen auf das Nötigste sinken.

Das BSW will Tiere besser schützen. Ämter sollen Schlachthöfe öfter prüfen, auch ohne Ankündigung. Lange Fahrten mit Tieren soll es seltener geben. Ställe sollen mehr Platz bieten. Es soll weniger Versuche an Tieren geben.

Tierauftritte im Zirkus verbieten

Das BSW will Auftritte von Tieren in Zirkussen per Landesrecht verbieten. Haltung, Transport und Einsatz zu Unterhaltungszwecken seien nach Ansicht der Partei nicht mit artgerechter Tierhaltung vereinbar.

Das BSW will keine Tiere mehr im Zirkus. Das Land soll solche Auftritte verbieten. Die Partei sagt: Tiere leiden im Zirkus. Sie haben dort Stress und werden krank.

Tierärztliche Versorgung schrittweise in öffentliche Hand überführen

Das BSW will die tierärztliche Versorgung nach und nach zur öffentlichen Aufgabe machen. Das Land soll Tierkliniken flächendeckend selbst betreiben, Tierärzte könnten im öffentlichen Dienst angestellt werden. Die Partei begründet dies mit wirtschaftlichem Druck und hoher psychischer Belastung im Beruf.

Das BSW will die Versorgung durch Tierärzte ändern. Der Staat soll diese Aufgabe Schritt für Schritt übernehmen. Das Land soll Tier-Kliniken selbst führen. Tierärzte sollen beim Staat arbeiten können. Sie bekommen dann Tarif-Lohn und feste Arbeitszeiten.

BSW: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschaftausgewogen (-0,4), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Waldumbau fördern und Wald weiter bewirtschaften

Die CDU will den Umbau der Wälder zu klimaangepassten Mischbeständen fördern und setzt dabei auf Bewirtschaftung und Holznutzung. Für die gezielte Stilllegung von Forstflächen sollen keine Steuermittel fließen. Kleine private Waldbesitzer sollen besondere Unterstützung erhalten.

Hitze und Schädlinge schaden dem Wald. Die CDU will andere Bäume pflanzen, die das besser aushalten. Der Wald soll weiter genutzt werden, zum Beispiel für Holz. Besitzer von kleinen Wäldern sollen Hilfe bekommen.

Wolfsbestand regulieren und Schäden durch geschützte Arten ausgleichen

Die CDU will Regeln, mit denen der Wolfsbestand reguliert werden kann, und begründet das mit der Sicherheit von Menschen und Weidetieren. Der Ausgleich für Schäden durch geschützte Tiere soll vom Wolf auf weitere Arten wie Biber und Saatkrähe ausgedehnt werden.

Die CDU will die Zahl der Wölfe begrenzen. So will sie Menschen und Weide-Tiere schützen. Bauern bekommen heute Geld, wenn Wölfe Schaden anrichten. Das soll auch bei Schäden durch Biber und Saat-Krähen gelten.

EU-Wiederherstellungsverordnung aufheben

Die CDU will die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur vollständig aufheben lassen. An ihre Stelle soll ein neues Regelwerk treten, das aus Sicht der Partei praxistauglich, fair und finanziell abgesichert ist. Weitere Schutzgebiete auf land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen lehnt sie ab.

Die EU hat ein Gesetz, um Natur wieder herzustellen. Die CDU will dieses Gesetz abschaffen. Es soll neue Regeln geben, bei denen alle mitreden. Äcker und Wälder sollen nicht zusätzlich unter Schutz kommen.

Umweltvorgaben nur eins zu eins umsetzen

Die CDU will Umweltvorschriften von EU und Bund im Land nicht zusätzlich verschärfen. Landesrecht soll die Vorgaben nur eins zu eins übernehmen. Die Verwaltung soll außerdem effizienter arbeiten.

Die EU und der Bund machen Regeln für den Umwelt-Schutz. Die CDU will diese Regeln im Land nicht strenger machen. Das Land soll sie genau so übernehmen. Die Ämter sollen schneller arbeiten.

Artenvielfalt und Schutzgebiete sichern

Die CDU will die biologische Vielfalt erhalten, Biotope besser vernetzen und die Biodiversitätsstrategie des Landes überarbeiten. Schutzgebiete sollen weiter unterstützt werden und zugänglich bleiben. Zugleich soll der Schutzstatus von Arten überprüft werden können.

Die CDU will Tiere und Pflanzen schützen. Ihre Lebens-Räume sollen besser verbunden sein. Schutz-Gebiete sollen bleiben, und Menschen sollen sie besuchen können. Das Land soll prüfen können, ob eine Art noch Schutz braucht.

Tierheime und Tierschutzvereine stärker fördern

Die CDU will Tierheime, Tierschutzvereine und Gnadenhöfe stärker fördern. Die Verordnung zur Kastration von Katzen soll im ganzen Land gelten. Ehrenamtliche im Tierschutz sollen mehr Anerkennung und verlässliche Hilfe bekommen.

Die CDU will Tier-Heimen mehr Geld geben. Auch Tierschutz-Vereine und Gnaden-Höfe sollen mehr Hilfe bekommen. Katzen sollen im ganzen Land kastriert werden müssen. So soll es weniger streunende Katzen geben.

Kreislaufwirtschaft und heimische Rohstoffgewinnung stärken

Die CDU will Recycling und Kreislaufwirtschaft als Wirtschaftszweig unterstützen und den Einsatz von Recyclingbaustoffen erleichtern. Der Abbau von Rohstoffen im Land soll möglich bleiben, um Wertschöpfungsketten zu erhalten. Auch Unternehmen der Umwelttechnologie sollen weiter Unterstützung bekommen.

Die CDU will, dass mehr Dinge wieder verwendet werden. Altes Bau-Material soll leichter neu genutzt werden können. Der Staat soll dabei ein Vorbild sein. Rohstoffe sollen weiter im Land abgebaut werden dürfen.

CDU: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 14 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 14 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 5 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Ökosysteme wiederherstellen, Verbandsklagerecht sichern

Die Grünen wollen die EU-Wiederherstellungsverordnung in Sachsen-Anhalt rasch umsetzen, damit geschädigte Ökosysteme wieder in einen naturnahen Zustand kommen. Außerdem soll das Klagerecht anerkannter Umweltverbände gesichert bleiben.

Die Grünen wollen kaputte Natur schnell wieder herstellen. Dafür gibt es eine Regel der EU. Diese Regel soll das Land zügig umsetzen. Umwelt-Verbände sollen weiter vor Gericht klagen dürfen.

Grünes Band dauerhaft finanzieren und weiterentwickeln

Die Grünen wollen das Nationale Naturmonument „Grünes Band Sachsen-Anhalt“ langfristig und ausreichend finanzieren. Ein Besucherzentrum soll entstehen, und das Gebiet soll Naturschutz, Erinnerungskultur und sanften Tourismus verbinden.

Das Grüne Band liegt an der früheren Grenze durch Deutschland. Heute ist es ein Schutz-Gebiet für die Natur. Die Grünen wollen dafür dauerhaft genug Geld geben. Es soll ein Zentrum für Besucher entstehen.

Landschaftspflegehof in jedem Landkreis aufbauen

Die Grünen wollen in jedem Landkreis mindestens einen Landschaftspflegehof für die Entwicklung von Biotopen einrichten. Damit soll Naturschutz vor Ort besser organisiert und umgesetzt werden.

Die Grünen wollen in jedem Landkreis einen Hof für Landschafts-Pflege. Dieser Hof kümmert sich um Lebens-Räume für Tiere und Pflanzen. So soll Naturschutz vor Ort besser klappen. Bauern, Gemeinden und Naturschützer sollen dort zusammenarbeiten.

Biotopverbund ausbauen, Moore und Auen schützen

Die Grünen wollen weitere Schutzgebiete ausweisen, um Lebensräume zu einem Biotopverbund zu vernetzen. Dazu kommen ein Moorschutzprogramm und ein Förderprogramm für Auen.

Die Grünen wollen mehr Schutz-Gebiete. Die Gebiete sollen miteinander verbunden sein. So können Tiere und Pflanzen besser überleben. Auch Moore und Fluss-Auen sollen mehr Schutz bekommen.

Naturschutzakademie gründen, Ehrenamt und Umweltbildung stärken

Die Grünen wollen eine Naturschutzakademie aufbauen, die Fachkräfte aus- und weiterbildet. Zugleich sollen das Ehrenamt im Umweltschutz, die Naturschutzverbände und die Umweltbildungsstationen im Land gestärkt werden.

Die Grünen wollen eine Akademie für Naturschutz gründen. Dort lernen Fachleute für den Naturschutz. Freiwillige Helfer und Naturschutz-Verbände sollen mehr Hilfe bekommen. Orte für Umwelt-Bildung sollen genug Geld bekommen.

Naturschutzprojekte fördern und Kofinanzierung sichern

Die Grünen wollen die Förderung kleiner Projekte in Naturschutz und Umweltbildung fortführen. Das Land soll außerdem seinen Anteil an Naturschutzprogrammen von EU und Bund verlässlich bereitstellen, damit Fördermittel nicht verfallen.

Die Grünen wollen kleine Projekte für die Natur weiter fördern. Das Geld soll schnell und einfach kommen. EU und Bund zahlen für manche Naturschutz-Programme. Das Land soll seinen Teil dazu sicher bezahlen.

Fruchtbare Böden mit Bodenschutzplan und Bodenrecht sichern

Die Grünen wollen Böden als endliche Ressource mit einem landesweiten Bodenschutzplan erhalten und besonders die fruchtbaren Schwarzerden vor Versiegelung bewahren. Ein neues Bodenrecht soll die nachhaltige Nutzung der Agrarflächen sichern.

Guter Boden ist wichtig für Lebensmittel. Die Grünen wollen ihn mit einem Plan für das ganze Land schützen. Auf wertvollem Ackerland sollen weniger große Anlagen entstehen. Giftige Stoffe im Boden sollen weniger werden.

Lärm und Lichtverschmutzung verringern

Die Grünen wollen Menschen, Tiere und Pflanzen besser vor Lärm und künstlichem Licht in der Nacht schützen. Dazu sollen Lärmschutz ausgebaut und nächtliche Beleuchtung auf das Nötige begrenzt werden.

Die Grünen wollen weniger Lärm. Sie wollen auch weniger Licht in der Nacht. Zu viel Licht stört Insekten und Vögel. Weniger Licht spart außerdem Energie.

Wasserentnahmeentgelte für Großverbraucher erhöhen

Die Grünen wollen, dass große Wasserverbraucher mehr für die Entnahme von Wasser zahlen. Das soll angesichts zunehmender Dürren einen Anreiz zum Sparen setzen.

Manche Betriebe verbrauchen sehr viel Wasser. Sie sollen dafür mehr bezahlen. So sollen sie Wasser sparen. Für Bauern und Fischer soll es einen Nachlass geben.

Gewässer und Trinkwasser vor Schadstoffen schützen

Die Grünen wollen Flüsse, Seen und Grundwasser stärker vor Schadstoffen bewahren. Kläranlagen sollen besser reinigen, Flächen in Wasserschutzgebieten nur noch ökologisch bewirtschaftet und Schadstoffeinleitungen langfristig verboten werden.

Die Grünen wollen sauberes Wasser. Kläranlagen sollen mehr Schadstoffe herausfiltern. In Wasserschutz-Gebieten sollen Bauern nur ökologisch arbeiten dürfen. Später soll niemand mehr Schadstoffe ins Wasser leiten dürfen.

Flüsse renaturieren, Elbe nicht ausbauen

Die Grünen wollen Flüsse und Auen in einen naturnäheren Zustand zurückführen und lehnen jeden Ausbau der Elbe ab. Das soll Lebensräume schaffen, die Artenvielfalt sichern und Hochwasser dämpfen.

Die Grünen wollen Flüsse wieder natürlicher machen. Flüsse sollen mehr Platz bekommen. Die Elbe soll nicht ausgebaut werden. Es soll dort keine neuen Staustufen geben.

Wälder klimastabil umbauen und naturnah bewirtschaften

Die Grünen wollen die Wälder zu artenreichen, klimaangepassten Mischwäldern umbauen. Im Wald des Landes sollen ökologische Regeln gelten, die strenger sind als das gesetzliche Minimum.

Die Grünen wollen gesunde Wälder. Dort sollen viele verschiedene Bäume wachsen. So halten die Wälder Hitze und Trockenheit besser aus. Im Wald des Landes soll es keinen Kahlschlag mehr geben.

Tierschutz in Stall, Schlachthof und Transport verschärfen

Die Grünen wollen den Tierschutz bei Nutztieren mit neuen Vorgaben und wirksameren Kontrollen stärken. Dazu gehören Kameras in Schlachthöfen, ein Kupierverbot bei Schweinen und ein möglichst geringer Einsatz von Antibiotika.

Die Grünen wollen Nutztiere besser schützen. In Schlachthöfen sollen Kameras Pflicht sein. Schweinen soll man den Schwanz nicht mehr kürzen dürfen. Tiere sollen nur dann Antibiotika bekommen, wenn es wirklich nötig ist.

Nicht zwingend nötige Tierversuche beenden

Die Grünen wollen invasive Tierversuche im Verantwortungsbereich des Landes sofort beenden, soweit sie für biomedizinische Grundlagenforschung oder angewandte medizinische Forschung nicht zwingend erforderlich sind. Forschung ohne Tierversuche soll stattdessen gefördert werden.

Die Grünen wollen viele Tierversuche sofort beenden. Erlaubt bleiben nur Versuche, die für die Medizin-Forschung unbedingt nötig sind. Forschung ohne Tiere soll mehr Geld bekommen.

Private Tierhaltung strenger regeln, Tierheime absichern

Die Grünen wollen die private Haltung von Tieren mit neuen Vorgaben regeln, darunter ein Pflicht-Hundeführerschein, Katzenschutzverordnungen und eine Positivliste erlaubter Arten. Tierheime sollen über einen Tierschutzfonds des Landes verlässlich finanziert werden.

Die Grünen wollen neue Regeln für Haustiere. Wer einen Hund hält, soll einen Hunde-Führerschein machen. Eine Liste soll festlegen, welche Tiere man privat halten darf. Tierheime sollen sicher Geld vom Land bekommen.

Jagd stärker einschränken

Die Grünen wollen längere Schonzeiten und kürzere Jagdzeiten, damit Wildtiere mehr Zeit für Fortpflanzung und Erholung haben. Jagd- und Trainingsmethoden, die aus Sicht der Partei gegen den Tierschutz verstoßen, sollen verboten werden.

Die Grünen wollen, dass weniger gejagt wird. Wildtiere sollen länger im Jahr Ruhe haben. Manche Jagd-Methoden sollen verboten werden, zum Beispiel Fallen im Wald. Jäger sollen keine Hunde und Katzen mehr abschießen dürfen.

Reparaturbonus und Zero-Waste-Leitbild einführen

Die Grünen wollen Abfall vermeiden und Rohstoffe länger im Kreislauf halten. Dazu fordern sie ein Zero-Waste-Leitbild für das Land, einen Reparaturbonus, kommunale Verpackungssteuern und ein geändertes Abfallgesetz.

Die Grünen wollen weniger Müll. Wer ein kaputtes Gerät reparieren lässt, soll Geld dazubekommen. Gemeinden sollen eine Steuer auf Einweg-Verpackungen erheben dürfen. Das Land soll keine neuen Müll-Deponien für Bauschutt bauen.

Überregionale Mülltransporte stoppen, Abfälle regional verwerten

Die Grünen wollen Mülltransporte über Regionsgrenzen hinweg beenden und Abfälle stärker vor Ort verwerten. Zudem sollen neue Nutzungen für Abfälle gefunden und Phosphor zurückgewonnen werden.

Die Grünen wollen keinen Müll mehr über weite Strecken fahren lassen. Müll soll in der Region verwertet werden. Aus Abfall und Abwasser soll man Phosphor zurückholen. Phosphor ist ein wichtiger Rohstoff.

Holzbau und Kreislaufwirtschaft am Bau fördern

Die Grünen wollen das Bauen mit Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen erleichtern und fördern. Verbaute Materialien sollen möglichst wiederverwendet werden, etwa über Recyclingbaustoffe, Baubörsen und Gipsrecycling.

Die Grünen wollen mehr Häuser aus Holz, Lehm, Stroh und Hanf. Altes Bau-Material soll wieder benutzt werden. Dafür soll es Börsen für gebrauchte Bauteile geben. Gips-Abfall soll nicht mehr auf die Deponie kommen.

Flächenverbrauch bis 2050 auf netto null senken

Die Grünen wollen den täglichen Flächenverbrauch bis 2030 deutlich verringern und bis 2050 netto null erreichen. Neue Versiegelung soll dann nur noch möglich sein, wenn zugleich an anderer Stelle entsiegelt wird.

Die Grünen wollen, dass weniger Boden zugebaut wird. Bis 2030 soll es deutlich weniger werden. Ab 2050 gilt: Wer Boden zubaut, muss woanders Boden frei machen. Städte sollen dichter und zugleich grüner werden.

Grüne: alle 20 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Herdenschutz staatlich sichern, Wölfe gezielt entnehmen

Die Linke will Weidetierhalter durch einen staatlich finanzierten Herdenschutz und schnelle Entschädigungen unterstützen. Einzelne Wölfe sollen unter engen Bedingungen getötet werden dürfen, feste Obergrenzen oder pauschale Abschussquoten lehnt die Partei ab.

Die Linke will Schafe, Ziegen und Rinder auf der Weide besser schützen. Der Staat soll den Schutz bezahlen. Reißt ein Wolf Tiere, sollen Halter schnell Geld bekommen. Einzelne Wölfe dürfen nur in bestimmten Fällen getötet werden. Eine feste Höchst-Zahl für Wölfe will die Linke nicht.

Imkerei, Angelvereine und Kleingärten fördern

Die Linke will Imker, Angelvereine und Kleingartenvereine unterstützen, weil sie aus Sicht des Programms zu Naturschutz und Dorfleben beitragen. Kleingärten sollen erhalten bleiben und nicht in Bauland umgewandelt werden.

Die Linke will Imkern helfen. Imker sind Menschen, die Bienen halten. Auch Angel-Vereine sollen Hilfe bekommen. Kleingärten sollen bleiben und kein Bauland werden.

Wälder zu klimafesten Mischwäldern umbauen

Die Linke will die Wälder in Sachsen-Anhalt schneller zu Mischwäldern umbauen, die Dürre, Hitze und Schädlingen besser standhalten. Das Programm begründet das mit den großen Schäden der vergangenen Jahre, die vor allem Monokulturen getroffen hätten.

Viele Wälder im Land sind durch Hitze und Käfer kaputt. Die Linke will Wälder mit vielen verschiedenen Baum-Arten. Solche Misch-Wälder halten Trockenheit besser aus. Der Umbau soll schneller gehen.

Landesforst stärken und Waldverkauf ausschließen

Die Linke will die öffentliche Forstverwaltung mit mehr Personal und besserer Bezahlung ausstatten und den Verkauf von Wald im Landesbesitz ausschließen. Aus Sicht des Programms braucht eine nachhaltige Bewirtschaftung verlässliche öffentliche Strukturen.

Das Land hat eine eigene Forst-Verwaltung. Die Linke will dort mehr Leute einstellen und sie gut bezahlen. Das Land soll seinen Wald nicht verkaufen. Kleine Wald-Besitzer sollen Hilfe bekommen.

Holz stofflich nutzen, Windkraft im Wald begrenzen

Die Linke will Holz vorrangig als Baustoff und für langlebige Produkte einsetzen und erst zuletzt verbrennen. Windräder im Wald sollen nur auf ökologisch wenig wertvollen Flächen stehen, und der Schutz vor Waldbränden soll verbessert werden.

Holz soll zuerst zum Bauen und für Möbel dienen. Verbrennen soll die letzte Wahl sein. Wind-Räder sollen nur auf kahlen Wald-Flächen stehen. Die Feuerwehr soll besser gegen Wald-Brände ausgerüstet sein.

Jagdrecht modernisieren und Wildbestände regulieren

Die Linke will das Jagdrecht so überarbeiten, dass die Jagd ökologischen Zielen und dem Tierschutz folgt und zugleich in der Praxis funktioniert. Das Programm sieht die Jagd als Mittel gegen Wildschäden, für den Waldumbau und gegen Tierseuchen.

Die Linke will neue Regeln für die Jagd. Die Jagd soll der Natur helfen und Tiere wenig leiden lassen. Wildschweine sollen stärker gejagt werden. Jäger, Bauern und Naturschützer sollen zusammenarbeiten.

Tierheime und Tierschutzstrukturen öffentlich finanzieren

Die Linke will Tierheime dauerhaft aus öffentlichen Mitteln fördern und staatliche Strukturen im Tierschutz ausbauen. Nach Darstellung des Programms übernehmen Vereine und Ehrenamtliche bisher Aufgaben, die eigentlich der Staat erfüllen müsste.

Tierheime kümmern sich um gefundene Tiere. Die Linke sagt: Das ist eine Aufgabe des Staates. Deshalb soll das Land Tierheime dauerhaft bezahlen. Es soll auch Programme für Katzen und Tauben geben.

Verbandsklagerecht und strengere Tierschutzregeln einführen

Die Linke will Tierschutzverbänden ein Klagerecht geben, damit Verstöße gegen das Tierschutzrecht vor Gericht kommen können. Hinzu kommen eine Registrierungspflicht für Heimtiere, das Ende der Rasselisten für Hunde und ein Verbot von Tieren im Zirkus.

Tiere können nicht selbst vor Gericht gehen. Deshalb sollen Tierschutz-Verbände für sie klagen dürfen. Alle Heimtiere sollen eine Kennzeichnung bekommen. Zirkusse sollen keine Tiere mehr zeigen dürfen.

Naturschutz mit Landesfonds und mehr Personal stärken

Die Linke will den Naturschutz im Land besser ausstatten, unter anderem mit einem Landesnaturfonds und stärkeren Behörden. Das Programm zählt eine intakte Natur zur öffentlichen Daseinsvorsorge und will Aufgaben nicht auf Freiwillige abwälzen.

Die Linke will die Natur im Land besser schützen. Die Ämter für Naturschutz sollen mehr Geld und Leute bekommen. Ein neuer Fonds soll Naturschutz auf lange Zeit bezahlen. Moore sollen wieder nass werden.

Recyclingwirtschaft ausbauen, Abfallwirtschaft öffentlich organisieren

Die Linke will Sachsen-Anhalt zu einem führenden Standort für Recycling und Rohstoffrückgewinnung machen. Die Abfallwirtschaft soll als Teil der Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand liegen, Müllimporte ins Land sollen enden. Begründet wird das mit der Abhängigkeit von Rohstoffimporten, etwa bei seltenen Erden, und mit der Belastung von Klima und Umwelt.

Die Linke will mehr Recycling in Sachsen-Anhalt. Aus altem Material sollen wieder Rohstoffe werden. Die Müll-Entsorgung soll dem Staat und den Gemeinden gehören. Müll aus anderen Regionen soll nicht mehr ins Land kommen. Reparaturen sollen billiger werden.

Gewässer schützen und Wasser öffentlich halten

Die Linke will die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie rasch und vollständig erfüllen und dafür mehr Geld des Landes einsetzen. Trinkwasser und Abwasser sollen öffentliche Aufgabe bleiben, eine Privatisierung von Quellen wird ausgeschlossen. Bei Konflikten um Wasser sollen Trinkwasser und Ökosysteme Vorrang haben.

Die Linke will Flüsse, Bäche und Seen besser schützen. Das Land soll dafür mehr Geld geben. Trinkwasser soll der Öffentlichkeit gehören. Firmen sollen keine Quellen kaufen dürfen. Wenn Wasser knapp ist, geht Trinkwasser vor.

Wasserkonzept für Großansiedlungen vorschreiben

Die Linke will große Industrieansiedlungen an ein tragfähiges Wasserkonzept knüpfen und Großverbraucher beim Wasserentnahmeentgelt stärker belasten. Der wachsende Bedarf der Industrie soll nicht zulasten von Bevölkerung und Umwelt gehen. Die geplante Überleitung von Elbwasser in die Spree lehnt die Partei ab.

Große Fabriken brauchen viel Wasser. Die Linke will: Sie müssen vorher einen Plan für das Wasser vorlegen. Wer sehr viel Wasser nimmt, soll mehr dafür zahlen. Die Menschen sollen dadurch keine Nachteile haben. Wasser aus der Elbe soll nicht in die Spree fließen.

Abwasser öffentlich halten, Hersteller an Kosten beteiligen

Die Linke will die Abwasseraufbereitung in öffentlicher Hand sichern und ihre Modernisierung mit Geld von Land und Bund fördern. Die Kosten höherer Reinigungsstandards nach der neuen EU-Abwasserrichtlinie sollen über eine Abgabe die Hersteller der belastenden Stoffe tragen. So sollen Gebühren für Kommunen und Haushalte bezahlbar bleiben.

Die Linke will: Klär-Anlagen bleiben in öffentlicher Hand. Land und Bund sollen Geld für neue Technik geben. Firmen bringen schädliche Stoffe ins Wasser. Diese Firmen sollen für die Reinigung zahlen. So bleiben die Kosten für die Menschen niedrig.

Linke: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Moore, Auen und Artenvielfalt schützen

Die SPD will Moore wiedervernässen, Auen renaturieren und Wälder klimastabil aufforsten, weil diese Flächen CO₂ binden und die Artenvielfalt stärken. Naturschutz soll freiwillig und gemeinsam mit Landwirtschaft, Verbänden und Kommunen umgesetzt werden.

Die SPD will Moore, Auen und Wälder schützen. Diese Flächen speichern CO₂ und helfen vielen Tieren und Pflanzen. Der Naturschutz soll freiwillig und im Gespräch mit den Menschen vor Ort geschehen. Auch Bauern sollen dabei mitmachen.

Wasserversorgung sichern und Hochwasserschutz ausbauen

Die SPD will mehr Wasser in der Landschaft halten, die öffentliche Wasserversorgung bezahlbar sichern und den Hochwasserschutz vervollständigen. Das Programm versteht Hochwasserschutz als Schutz der Bevölkerung.

Die SPD will, dass mehr Wasser im Boden bleibt. Trinkwasser soll bezahlbar bleiben. Die Deiche sollen fertig saniert werden. Gemeinden sollen besser vor Hochwasser und Starkregen gewarnt werden.

Wildtiere im Zirkus verbieten, Tierheime finanzieren

Die SPD will Wildtiere in Zirkussen und in privater Haltung landesweit verbieten. Freigängerkatzen sollen kastriert werden müssen, und Tierheime sollen verlässlich finanziert werden. Ziel ist laut Programm, Tierleid zu verhindern.

Die SPD will Tiere besser schützen. Zirkusse sollen keine wilden Tiere mehr haben dürfen. Auch Privatleute sollen keine wilden Tiere halten. Katzen, die draußen herumlaufen, sollen kastriert werden. Tierheime sollen genug Geld bekommen.

SPD: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl