Wirtschaftstätigkeit der Kommunen strikt begrenzen
Die AfD will den Wettbewerb schützen und dafür die wirtschaftliche Betätigung von Städten und Gemeinden eng begrenzen. Die Grenzen der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) sollen streng gelten. Zudem soll die Landeskartellbehörde angemessen ausgestattet werden.
Die AfD will fairen Wettbewerb zwischen Firmen. Städte und Gemeinden sollen selbst wenig Geschäfte machen. Dafür gibt es schon Regeln. Die AfD will, dass diese Regeln streng gelten. Die Kartell-Behörde des Landes soll genug Mittel haben. Sie prüft, ob Firmen zu viel Macht haben.
Aus Sicht des Programms reizen Kommunen die gesetzlichen Grenzen aus oder überschreiten sie, etwa mit ausgelagerten Wohnungsgesellschaften, Tourismusförderung oder Großküchen. Das gehe zulasten der Steuerzahler und verletze das Subsidiaritätsprinzip, also den Vorrang privater vor staatlicher Tätigkeit. Die AfD will außerdem die Instrumente der Landeskartellbehörde überprüfen. Sie bekennt sich zur Sozialen Marktwirtschaft mit freien Märkten und will das Bargeld ohne Einschränkung erhalten.
Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Die AfD Hessen wird sich dafür einsetzen, dass die Regelungen der HGO zur Begrenzung staatlicher Wirtschaftstätigkeit strikt eingehalten werden.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Die öffentliche Hand soll sich wirtschaftlich stärker zurückhalten, damit private Anbieter im Wettbewerb Vorrang haben.