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Was sagen die Parteien in Bremen zum Verkehr?

6 aktuelle Wahlprogramme in Bremen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

BIW

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Umweltzone abschaffen, Innenstadt für Autos offen halten

Die BIW will die Bremer Umweltzone abschaffen, weil sie aus ihrer Sicht Einzelhandel, Tourismus und Handwerk schadet. Die Innenstadt soll auch mit dem Auto gut erreichbar bleiben, öffentliche Parkplätze sollen nicht weiter wegfallen. Eine Citymaut lehnt die Partei ab.

Die BIW will die Umwelt-Zone in Bremen abschaffen. Sie sagt: Die Zone schadet den Geschäften. Autos sollen gut in die Innenstadt kommen. Es soll genug Parkplätze geben. Eine Gebühr für die Fahrt in die Stadt lehnt die BIW ab.

Verkehrswege zu den Häfen ausbauen

Die BIW will Schienen, Straßen und Wasserstraßen im Hinterland der bremischen Häfen rasch modernisieren und erweitern. So sollen Engpässe beim erwarteten Wachstum des Güter- und Containerumschlags vermieden werden. Genannt werden mehrere Bahn- und Autobahnprojekte.

Die Häfen in Bremen sollen mehr Waren umschlagen. Dafür braucht es gute Wege. Die BIW will Schienen, Straßen und Wasser-Wege schnell ausbauen. Dazu gehören mehrere Autobahnen und Bahn-Strecken.

Straßen sanieren und Verkehrsfluss verbessern

Die BIW will die Straßen dauerhaft instand setzen und den Verkehr in den Innenstädten flüssiger machen. Sie wendet sich gegen aus ihrer Sicht einseitige Beschränkungen für Autofahrer und verlangt einen Ausgleich zwischen Mobilität, Wirtschaft und Umwelt.

Die BIW will die Straßen richtig reparieren. Ampeln sollen so geschaltet sein, dass Autos seltener halten müssen. Kreisverkehre sollen viele Ampel-Kreuzungen ersetzen. In Wohngebieten soll es mehr ruhige Zonen geben. Lastwagen sollen dort nicht durchfahren.

Kein generelles Tempolimit, Tempo 30 nur punktuell

Die BIW lehnt ein allgemeines Tempolimit auf den dreispurigen Autobahnen A1 und A27 ab und will stattdessen eine flexible elektronische Steuerung. Tempo 30 soll nur aus Sicherheitsgründen gelten, etwa vor Schulen und Kindergärten.

Die BIW will kein festes Tempo-Limit auf den Autobahnen A1 und A27. Elektronische Schilder sollen das Tempo je nach Lage regeln. Tempo 30 soll vor Schulen und Kindergärten gelten. Auf Hauptstraßen will die BIW kein Tempo 30. Blitzer sollen nur der Sicherheit dienen.

BIW: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (-0,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 3 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Flughafen Bremen als Passagierflughafen sichern

Die CDU will den Bremer Flughafen als Passagierflughafen erhalten und ihn bei der Sanierung unterstützen. Ein privater Mitgesellschafter soll Geld und Fachwissen einbringen. Außerdem soll geprüft werden, ob ein größerer Teil der Start- und Landebahn regulär genutzt werden darf.

Die CDU will den Flughafen Bremen für Reisende erhalten. Die Stadt soll bei der Reparatur helfen. Eine private Firma soll Mit-Besitzer werden und Geld mitbringen. Flugzeuge sollen einen längeren Teil der Bahn nutzen dürfen.

Hafenanbindung über Schiene und Straße ausbauen

Die CDU will die Häfen von Land aus besser erreichbar machen und die Hinterlandanbindungen zügig ausbauen. Dazu gehören Schienenprojekte im Dreieck Hannover–Hamburg–Bremen und die Fertigstellung der A20.

Die CDU will bessere Wege zu den Häfen. Züge und Lastwagen sollen schneller zum Hafen und wieder weg kommen. Dafür sollen neue Gleise entstehen. Auch die Autobahn A20 soll fertig gebaut werden.

Fahrrinne der Außenweser anpassen

Die CDU befürwortet die Fahrrinnenanpassung der Außenweser, damit die größten Containerschiffe Bremerhaven weiter erreichen. Bremen und Niedersachsen sollen sich bei den Weser-Vorhaben nicht gegenseitig blockieren.

Die CDU will die Fahrrinne der Außen-Weser anpassen. Die Fahrrinne ist der Weg für Schiffe im Fluss. So sollen sehr große Schiffe weiter nach Bremerhaven kommen. Der Schutz von Natur und vor Hochwasser soll geprüft werden.

Verbindliches Mobilitätsgesetz einführen

Die CDU will ein Mobilitätsgesetz beschließen, das Verkehrsprojekte verbindlich festlegt. Sie begründet das mit aus ihrer Sicht zu langen Verfahren und verfallender Infrastruktur. Alle Verkehrsmittel sollen dabei gemeinsam gedacht werden.

Die CDU will ein Gesetz für den Verkehr machen. Darin soll stehen, was wann gebaut wird. Auch die Kosten sollen darin stehen. Die CDU findet: Bisher dauern Projekte zu lange. Auto, Rad, Bus und Fußgänger sollen alle beachtet werden.

Bewohnerparken begrenzen, Quartiersgaragen bauen

Die CDU will Bewohnerparken nur mit Zustimmung von Anwohnern und Beirat einführen und die Jahresgebühr bei 100 Euro deckeln. Aufgesetztes Parken soll erlaubt sein, wenn genug Gehweg frei bleibt. Zusätzlich sollen Quartiersgaragen entstehen.

Die CDU will das Parken in Wohnvierteln neu regeln. Anwohner-Parken soll höchstens 100 Euro im Jahr kosten. Die Anwohner sollen vorher mitreden. Autos dürfen halb auf dem Gehweg stehen, wenn genug Platz bleibt. Es soll auch Garagen für ganze Viertel geben.

„Bremen-Takt“ mit höchstens zehn Minuten Wartezeit

Die CDU will einen „Bremen-Takt“ einführen: Tagsüber soll niemand länger als zehn Minuten auf Bus oder Bahn warten. Nach Ansicht der Partei lassen sich Menschen nur mit dichteren Takten für die Verkehrswende gewinnen.

Die CDU will, dass Busse und Bahnen öfter fahren. Von 6 bis 21 Uhr soll niemand länger als 10 Minuten warten. Die Partei sagt: Nur so steigen mehr Menschen auf Bus und Bahn um.

Bahnanbindung von Bremen-Nord verbessern

Die CDU will Bremen-Nord besser an die Innenstadt anbinden. Die Regio-S-Bahn RS1 soll häufiger und auch nachts fahren, dazu kommen ein zusätzliches Gleis, neue Haltepunkte und Umsteigestationen. Das Programm begründet dies mit überfüllten, verspäteten und ausfallenden Zügen.

Die CDU will Bremen-Nord besser mit der Innenstadt verbinden. Die Bahn RS1 soll öfter fahren, auch nachts. Es soll ein weiteres Gleis und neue Haltestellen geben. An Bahnhöfen soll man leichter auf Rad oder Auto umsteigen können.

Verkehrsfluss mit Technik und weniger Ampeln verbessern

Die CDU will den Verkehr flüssiger machen: Ampeln sollen nachts wo möglich ausgeschaltet und für Grüne Wellen mit Fahrzeugen vernetzt werden. Müllwagen sollen mit Kameras und Sensoren den Zustand der Straßen erfassen. Tempo 30 vor Schulen und Kindergärten soll nur bis 20 Uhr gelten.

Die CDU will, dass der Verkehr besser fließt. Manche Ampeln sollen nachts aus sein. Ampeln sollen mit Fahrzeugen Daten austauschen. Müllwagen sollen mit Kameras Schlaglöcher finden. Tempo 30 vor Schulen soll nur bis 20 Uhr gelten.

On-Demand-Verkehr, autonome Busse und Weser nutzen

Die CDU will an den Stadträndern Fahrten auf Abruf (On-Demand) anbieten, weil reguläre Buslinien dort oft unwirtschaftlich sind. Autonom fahrende Busse sollen möglichst bald in kleinen Gebieten starten. Die Weser soll als zusätzlicher Verkehrsweg entwickelt werden.

Die CDU will neue Angebote für den Nahverkehr. Am Stadtrand sollen Fahrzeuge auf Bestellung fahren. Das heißt On-Demand. Busse ohne Fahrer sollen bald in kleinen Gebieten fahren. Auch auf der Weser sollen mehr Schiffe Menschen befördern.

Nahverkehr in der Bremer Innenstadt kostenlos machen

Die CDU will Busse und Bahnen in der Bremer Innenstadt für alle ohne Ticket nutzbar machen. Das Programm verweist auf das 9-Euro-Ticket, das gezeigt habe, dass der Nahverkehr bei passendem Preis angenommen wird.

Die CDU will: In der Bremer Innenstadt fahren alle kostenlos mit Bus und Bahn. Man braucht dort kein Ticket mehr. Die Partei sagt: Bei einem guten Preis nutzen mehr Menschen Bus und Bahn.

365-Euro-Ticket und kostenlose Schülertickets einführen

Die CDU will ein Jahresticket für 365 Euro einführen, das im gesamten Verkehrsverbund VBN gilt. Schülerinnen und Schüler sollen kostenlos fahren. Der Nahverkehr soll nach dem Willen der Partei deutlich günstiger sein als das Auto.

Die CDU will günstigere Tickets für Bus und Bahn. Ein Jahres-Ticket soll 365 Euro kosten. Schülerinnen und Schüler sollen ein kostenloses Monats-Ticket bekommen. Die Fahrt zwischen Bremen und Bremerhaven soll höchstens 10 Euro am Tag kosten.

Mobilitätsapp schaffen und Sharing-Angebote ausbauen

Die CDU will eine umfassende Mobilitätsapp für Bremen, die alle Angebote bündelt. Carsharing soll mehr Stellplätze und Vorrang beim Parken bekommen. Für E-Roller und Leihräder sollen feste Abstellflächen Pflicht werden.

Die CDU will eine App für alle Verkehrsmittel in Bremen. Die App soll das beste Angebot zeigen. Es soll mehr Plätze für Carsharing geben. Carsharing heißt: Viele Menschen teilen sich ein Auto. E-Roller sollen nur noch auf festen Flächen stehen.

Verkehrsentwicklungsplan wiederbeleben und umsetzen

Die CDU will den Verkehrsentwicklungsplan neu aufgreifen und ohne Unterbrechungen umsetzen. Die Beiräte in den Stadtteilen sollen dabei fest eingebunden werden. Die Stadt soll als Ganzes und nicht nur vom Zentrum her betrachtet werden.

Bremen hat einen Plan für den Verkehr. Die CDU will diesen Plan wieder aufnehmen und umsetzen. Die Beiräte in den Stadtteilen sollen mitentscheiden. Die ganze Stadt soll zählen, nicht nur die Mitte.

Radwege, Fahrradbrücken und Lastenräder fördern

Die CDU will das Radfahren in Bremen erleichtern: mit Radwegen in allen Stadtteilen, schneller gebauten Weserbrücken für Räder und einem Förderprogramm für Lastenräder. Das Programm beschreibt Bremen als Land der kurzen Wege, in dem sich vieles per Rad erledigen lässt.

Die CDU will das Radfahren in Bremen leichter machen. Es soll in allen Stadtteilen Radwege geben. Kaputte Radwege sollen repariert werden. Brücken für Räder über die Weser sollen schneller fertig werden. Für Lastenräder soll es Fördergeld geben.

CDU: alle 14 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (+0,1), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 3 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (+0,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 3 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Flughafen Bremen sanieren und stärken

Die FDP bekennt sich zum Flughafen Bremen und will den Sanierungsstau dort vollständig abbauen. Sie will neue Flugrouten mit einer Million Euro jährlich fördern und einen Partner für eine Beteiligung am Flughafen suchen.

Die FDP will den Flughafen Bremen erhalten und stärken. Nötige Reparaturen sollen alle gemacht werden. Jedes Jahr soll es eine Million Euro für neue Flug-Strecken geben. Ein erfahrener Partner soll beim Flughafen einsteigen. Die Stadt soll aber weiter bestimmen.

Fahrrinnen der Weser anpassen und erhalten

Die FDP will die Fahrrinnen der Weser zur See und ins Binnenland nach Bedarf anpassen und laufend instand halten. So sollen die Häfen für große moderne Schiffe erreichbar bleiben. Umwelt- und Naturschutz sollen dabei berücksichtigt werden.

Die FDP will die Fahr-Rinne der Weser anpassen. Die Fahr-Rinne ist der tiefe Teil des Flusses für Schiffe. Große Schiffe sollen die Häfen weiter erreichen können. Dabei soll man auf die Natur achten.

Hinterlandanbindung der Häfen ausbauen

Die FDP will die Häfen über Schiene, Straße und Binnenwasserstraßen besser an das Hinterland anbinden und Engpässe beseitigen. Sie nennt dafür konkrete Bahn- und Autobahnprojekte, auch außerhalb des Landes Bremen. So sollen die Häfen mit Rotterdam, Antwerpen und anderen Standorten mithalten.

Die FDP will bessere Wege von den Häfen ins Land. Dazu gehören mehr Gleise und neue Autobahnen. Auch Schiffe auf Flüssen sollen eine Rolle spielen. So sollen die Häfen mit anderen großen Häfen mithalten.

Obernstraße ohne Straßenbahn zur Flaniermeile umbauen

Die FDP will die Straßenbahn aus der Obernstraße verlegen und die Straße zu einer Flanier- und Erlebnisstraße machen. Der frei werdende Raum soll für Märkte, Veranstaltungen, Gastronomie, Grün und Erholung genutzt werden.

Durch die Obernstraße in Bremen fährt heute die Straßenbahn. Die FDP will die Straßenbahn dort wegnehmen. Die Straße soll ein Ort zum Bummeln werden. Es soll Platz für Märkte, Cafés und mehr Pflanzen geben.

Bremer Innenstadt für alle Verkehrsmittel erreichbar halten

Die FDP will, dass die Bremer Innenstadt mit jedem Verkehrsmittel gut erreichbar bleibt, auch mit dem Auto. Sie setzt auf einen Mix aus Umsteigepunkten, mehr Parkraum, Sharing-Angeboten, besseren Fußwegen und einem neuen Ringbus.

Alle sollen gut in die Bremer Innenstadt kommen. Das gilt auch für Autos. Die FDP will Orte zum Umsteigen bauen, zum Beispiel vom Auto in die Straßenbahn. Es soll mehr Parkplätze geben. Ein neuer Bus soll im Kreis durch die Innenstadt fahren. Die Gehwege sollen besser werden.

Columbusstraße in Bremerhaven mit Augenmaß umbauen

Die FDP will die Zukunft der Columbusstraße in Bremerhaven überprüfen. Die Straße soll leistungsfähig bleiben, aber Innenstadt und Havenwelten nicht länger voneinander trennen; ein Rückbau ohne Konzept für die frei werdenden Flächen wird abgelehnt.

Die Columbusstraße in Bremerhaven trennt die Innenstadt vom Hafen-Viertel. Die FDP will das ändern. Autos sollen aber weiter gut fahren können. Erst soll es einen Plan für die freien Flächen geben. Die Bürger sollen dabei mitreden.

Alte Bürger in Bremerhaven verkehrsberuhigen

Die FDP will einen Abschnitt der Bürgermeister-Smidt-Straße in Bremerhaven, die „Alte Bürger“, für den motorisierten Durchgangsverkehr sperren. So sollen mehr Außenflächen für Gastronomie entstehen und die Straße als Treffpunkt für Kultur, Gewerbe und Studierende wachsen.

Die Alte Bürger ist eine Straße in Bremerhaven mit vielen Lokalen. Die FDP will dort weniger Autos. Anwohner, Fahrräder und Lieferwagen dürfen weiter fahren. Lokale sollen mehr Platz draußen bekommen. Es soll mehr Mülleimer geben.

Fußwege sanieren und barrierefrei machen

Die FDP will die Fußwege in Bremen verbessern und den Sanierungsstau erfassen und abbauen. Wege sollen sicher, sauber und barrierefrei sein, was nach Darstellung des Programms auch Handel, Gastronomie und Klima nützt.

Viele Menschen gehen zu Fuß. Die FDP will die Fußwege besser machen. Kaputte Wege sollen repariert werden. Die Wege sollen sicher und sauber sein. Auch Menschen im Rollstuhl sollen sie gut nutzen können.

Radverkehr ausbauen und sicherer machen

Die FDP will den Radverkehr in Bremen und Bremerhaven ausbauen und Gefahrenstellen beseitigen. Dazu kommen ein Konzept für Fahrradparkplätze, Grünpfeile für Radfahrende und in Bremerhaven neue Routen und Fahrradstraßen.

Die FDP will mehr Rad-Verkehr. Radfahren soll sicherer werden. Gefährliche Stellen sollen verschwinden. Es soll bessere Park-Plätze für Fahrräder geben. In Bremerhaven sollen neue Fahrrad-Straßen entstehen.

Radwege sanieren statt Premiumrouten bauen

Die FDP will vorhandene Radwege sanieren und dafür genug Geld bereitstellen. Neue Radpremiumrouten lehnt sie ab, solange der Erhalt des Bestands nicht gesichert ist, und die Fahrradspur am Wall soll wieder dem Autoverkehr dienen.

Viele Rad-Wege sind kaputt. Die FDP will sie zuerst reparieren. Neue große Rad-Routen will sie vorerst nicht bauen. Die Fahrrad-Spur am Wall soll wieder für Autos da sein.

Autoverkehr flüssig halten und Quartiersgaragen bauen

Die FDP sieht das Auto weiter als unverzichtbar und will Hauptverkehrsachsen leistungsfähig halten. Dem Parkplatzmangel will sie mit Quartiersgaragen, Anwohnerparken und digitalem Parkraummanagement begegnen statt mit Verboten.

Die FDP sagt: Viele Menschen brauchen das Auto. Der Verkehr soll gut fließen. Es soll mehr Park-Häuser in den Stadt-Teilen geben. Verbote beim Parken will die FDP nicht. Es soll mehr Lade-Stationen für E-Autos geben.

Taximarkt öffnen und Betriebspflicht abschaffen

Die FDP will den Taximarkt marktwirtschaftlich ausrichten und für neue Mobilitätsdienste wie Uber öffnen. Die Betriebspflicht für Taxis soll entfallen, und private Sharing-Angebote sollen wachsen.

Die FDP will den Taxi-Markt öffnen. Neue Firmen wie Uber sollen in Bremen fahren dürfen. Taxis müssen heute zu festen Zeiten bereitstehen. Diese Pflicht will die FDP streichen.

Uber, Sharing und E-Scooter ermöglichen

Die FDP will, dass Fahrdienste wie Uber in Bremen und Bremerhaven angeboten werden können. Sharing-Angebote sollen auch in Randbezirken entstehen, und neue digitale Mobilitätsdienste wie E-Scooter sollen unter fairen Wettbewerbsbedingungen zugelassen werden.

Die FDP will Fahrdienste wie Uber in Bremen und Bremerhaven erlauben. Auch am Stadtrand soll es Autos zum Teilen geben. Neue Angebote wie E-Scooter sollen möglich sein. Für alle Anbieter sollen die gleichen Regeln gelten.

Busse und Bahnen häufiger fahren lassen

Die FDP will den Takt von Bussen und Straßenbahnen in Bremen verdichten, tagsüber auf höchstens sieben Minuten Wartezeit und nachts auf eine Fahrt alle 25 Minuten. Haltestellen und Fähranleger sollen sicherer und besser ausgestattet werden.

Die FDP will mehr Busse und Bahnen in Bremen. Am Tag soll niemand länger als 7 Minuten warten. In der Nacht soll alle 25 Minuten etwas fahren. Haltestellen sollen hell und sicher sein.

Gewerbegebiete, Häfen und Überseestadt besser anbinden

Die FDP will das Güterverkehrszentrum, die Überseehäfen und den Fischereihafen mit mehr und häufigeren Bussen erschließen. Für die Überseestadt sollen ein Ringverkehr mit elektrischen, möglichst autonomen Fahrzeugen und eine Fährverbindung geprüft werden.

Die FDP will mehr Busse zu den Häfen und zum Güterverkehrs-Zentrum. So kommen Beschäftigte leichter zur Arbeit. Auch die Überseestadt soll besser erreichbar sein. Dafür will die FDP kleine Elektro-Fahrzeuge und eine Fähre prüfen.

Schnellbusse, On-Demand-Shuttles und Park+Ride ausbauen

Die FDP will wichtige Knotenpunkte im Land mit Expresslinien verbinden und schlecht erreichbare Quartiere mit Shuttle- und On-Demand-Kleinbussen erschließen. Zudem soll das Park+Ride-Konzept der Stadt Bremen überarbeitet werden, um den Innenstadtverkehr und den CO2-Ausstoß zu senken.

Die FDP will schnelle Busse zwischen wichtigen Orten im Land. Kleine Busse auf Bestellung sollen in abgelegene Stadtteile fahren. Es soll bessere Parkplätze mit Anschluss an Bus und Bahn geben. Dort können Menschen ihr Auto abstellen und umsteigen.

Autobahnring A281 fertigstellen

Die FDP will den Lückenschluss der Autobahn A281 so schnell wie möglich abschließen. Nach Darstellung des Programms würde der Autobahnring den Verkehr spürbar entlasten.

Die FDP will die Autobahn A281 fertig bauen. Dann gibt es einen Ring um Bremen. Die FDP sagt: Das entlastet den Verkehr in mehreren Stadtteilen.

Straßen und Brücken sanieren, neue Weserbrücken bauen

Die FDP will den Sanierungsstau bei Straßen und Brücken binnen zehn Jahren beseitigen und lehnt Provisorien ab. Zugleich sollen die Bremer Straßenbaustandards gesenkt und neue Weserbrücken nicht nur für den Radverkehr gebaut werden.

Die FDP will kaputte Straßen und Brücken reparieren. Das soll in zehn Jahren geschafft sein. Bremen soll beim Straßenbau weniger teuer bauen. Neue Brücken über die Weser sollen nicht nur für Fahrräder sein.

Hafenrandstraße in Bremerhaven bauen

Die FDP fordert für Bremerhaven eine Hafenrandstraße vom Zollhaus Roter Sand bis zum Hafentunnel und zur Cherbourger Straße. Sie soll den Hafen und den Stadtteil Lehe vom Durchgangsverkehr entlasten.

Die FDP will in Bremerhaven eine neue Straße am Rand vom Hafen. Dann fahren weniger Autos und Lastwagen durch den Hafen. Auch im Stadtteil Lehe soll es weniger Verkehr und Lärm geben.

Baustellen besser koordinieren, Ampeln optimieren

Die FDP will einen gemeinsamen Leitfaden aller Behörden für Baustellen und Straßensperrungen, damit früher und besser informiert wird. Ampelschaltungen sollen mit digitaler Hilfe laufend überprüft werden, sodass alle Verkehrsteilnehmer ohne lange Wartezeiten vorankommen.

Die FDP will Baustellen besser planen. Die Ämter sollen früher über Sperrungen informieren. Ampeln sollen besser geschaltet sein. Niemand soll lange warten müssen, egal ob zu Fuß, mit Rad oder Auto.

Bahnstrecken nach Bremerhaven und Groningen ausbauen

Die FDP will die Bahnstrecke zwischen Bremen und Bremerhaven um zwei Gleise erweitern und beide Städte häufiger sowie nachts verbinden. Bremerhaven soll regulärer Fernverkehrshalt werden, und die Verbindung nach Groningen soll zur Schnellstrecke im Fernnetz werden.

Die FDP will mehr Gleise zwischen Bremen und Bremerhaven. Die Züge sollen öfter fahren, auch nachts. In Bremerhaven sollen mehr Fernzüge halten. Auch die Strecke nach Groningen in den Niederlanden soll schneller werden.

Verkehrsentwicklungsplan für Bremerhaven aufstellen

Die FDP fordert für Bremerhaven einen Verkehrsentwicklungsplan und die Umsetzung der dazu gefassten Beschlüsse. Das Stadtplanungsamt soll dafür wieder dem Baudezernat zugeordnet werden.

Die FDP will einen Plan für den Verkehr in Bremerhaven. Der Plan soll alle Arten von Verkehr berücksichtigen. Die Häfen und die Innenstadt sollen gut erreichbar sein. Das Amt für Stadtplanung soll wieder zum Bau-Dezernat gehören.

FDP: alle 22 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,1), aus 22 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich Klimaschutz zuerst, 19 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Autoverkehr deutlich reduzieren, Innenstadt autofrei machen

Die Grünen wollen den Autoverkehr in Bremen stark verringern, um Platz für Bäume, Spielflächen, Cafés und Bänke zu gewinnen. Sie berufen sich auf die Klimaschutzstrategie des Parlaments mit einem Drittel weniger zugelassenen Kfz bis 2030 und zwei Dritteln weniger bis 2038. Die Innenstadt soll bis 2030 autofrei sein.

Die Grünen wollen viel weniger Autos in Bremen. Bis 2030 soll es ein Drittel weniger Autos geben. Bis 2038 sollen es zwei Drittel weniger sein. Die Innenstadt soll bis 2030 ohne Autos sein. So soll mehr Platz für Menschen und Bäume entstehen.

Radwegenetz und Fahrradbrücken ausbauen

Die Grünen wollen das Netz der Radpremiumrouten bis 2027 fertigstellen und Lücken im Radwegenetz schließen. Fünf neue Brücken für Fuß- und Radverkehr sollen geplant und begonnen werden. Mehr Planungsfachkräfte sollen die Umsetzung beschleunigen.

Die Grünen wollen mehr und bessere Rad-Wege. Ein Netz aus besonders guten Rad-Routen soll bis 2027 fertig sein. Fünf neue Brücken für Fußgänger und Räder sollen entstehen. Dafür soll die Stadt mehr Planer einstellen.

Parkplätze am Straßenrand schrittweise umnutzen

Die Grünen wollen Parkplätze am Straßenrand in den innenstadtnahen Stadtteilen nach und nach anders nutzen. So soll mehr Raum für Rad- und Fußverkehr, spielende Kinder und Grünflächen entstehen. Das Programm begründet das damit, dass Straßen nicht allein dem Auto dienen.

Die Grünen wollen Park-Plätze am Straßenrand anders nutzen. Das gilt für Stadtteile nahe der Innenstadt. Dort soll mehr Platz für Räder und Fußgänger sein. Auch Kinder und Grün sollen mehr Platz bekommen.

Amt für Straßen und Verkehr neu ausrichten

Die Grünen wollen das Bremer Amt für Straßen und Verkehr zu einem „Amt für Verkehrswende und nachhaltige Mobilität“ umbauen. Es soll die Mobilitätswende koordinieren und umsetzen und den öffentlichen Raum neu verteilen.

Bremen hat ein Amt für Straßen und Verkehr. Die Grünen wollen dieses Amt neu ausrichten. Es soll einen neuen Namen bekommen. Es soll sich um klimafreundlichen Verkehr kümmern.

Verkehrssicherheit und barrierefreie Fußwege durchsetzen

Unter dem Leitbild „Vision 0“ wollen die Grünen erreichen, dass niemand mehr im Verkehr stirbt. Dazu sollen Fußwege frei von Hindernissen sein, mehr Tempo-30-Bereiche und Spielstraßen entstehen und Kreuzungen sicherer werden. Im Bund wirbt die Partei für Tempo 30 als Regel in Städten.

Die Grünen wollen keine Toten mehr im Verkehr. Autos sollen nicht mehr auf dem Gehweg parken. Es soll mehr Tempo 30 geben. Kreuzungen sollen sicherer werden. Wege und Haltestellen sollen barrierefrei sein.

Arbeitswege klimafreundlich anbinden

Die Grünen wollen den Weg zur Arbeit weniger autoabhängig machen. Geplant sind Expressbusse in Gewerbegebiete, Schienenanschluss für neue Gewerbegebiete und bessere Radwege dorthin. Außerdem setzt sich die Partei für das 49-Euro-Ticket ein.

Viele Menschen fahren mit dem Auto zur Arbeit. Die Grünen wollen das ändern. Schnelle Busse sollen in Gewerbe-Gebiete fahren. Neue Gewerbe-Gebiete sollen eine Bahn bekommen. Das 49-Euro-Ticket soll schnell kommen.

Takt und Angebot im Nahverkehr ausbauen

Die Grünen wollen Busse und Bahnen in Bremen häufiger fahren lassen und das Netz bis in die Wohnquartiere verdichten. Bis 2027 soll auf größeren Strecken mindestens ein 7-Minuten-Takt gelten. Die Preise für Jugend-, Semester- und Sozialticket sollen stabil bleiben.

Busse und Bahnen sollen öfter fahren. Auf großen Strecken soll alle 7 Minuten etwas kommen. Jedes Wohn-Gebiet soll eine Haltestelle in der Nähe haben. Kleine Busse sollen auf Bestellung fahren. Manche Tickets sollen nicht teurer werden.

Ladenetz und Mobilitätsstationen ausbauen

Die Grünen wollen das öffentliche Ladenetz für Elektroautos ausbauen und in der Stadt kleine Mobilitätsstationen einrichten. Dort sollen Carsharing, Leihräder, Lastenräder, E-Scooter und Ladesäulen gebündelt stehen. Dafür werden Parkplätze am Straßenrand umgewidmet.

Die Grünen wollen mehr Lade-Säulen für Elektro-Autos. Auf 10 Elektro-Autos soll eine Säule kommen. Es soll kleine Stationen mit Leih-Autos, Leih-Rädern und Rollern geben. Dafür fallen Park-Plätze am Straßenrand weg.

Regio-S-Bahn und Regionalbusse für Pendelnde stärken

Die Grünen wollen das Regio-S-Bahn-Netz dichter takten und besser mit dem lokalen Verkehr verknüpfen. Das soll Pendlerinnen und Pendlern den Umstieg vom Auto erleichtern. Auch der Regionalbusverkehr in die Nachbarorte soll wachsen.

Viele Menschen pendeln nach Bremen. Die Grünen wollen, dass die S-Bahn öfter fährt. Mindestens alle 30 Minuten soll ein Zug kommen. Es soll neue Halte-Punkte geben. Busse sollen die Nachbar-Orte jede Stunde erreichen.

Radverkehrsoffensive und Radschnellwege starten

Die Grünen kündigen eine Offensive für den Radverkehr an, damit bis 2038 ein Viertel aller Kilometer in Bremen mit dem Rad gefahren werden kann. Dazu gehören Radschnellwege, Lückenschlüsse, geschützte Radwege und mehr Abstellplätze. Eine eigene Task-Force soll die Vorhaben umsetzen.

Die Grünen wollen viel mehr für Fahrräder tun. Es soll schnelle Rad-Wege in mehrere Richtungen geben. Lücken im Rad-Netz sollen verschwinden. Es soll mehr sichere Stellplätze für Räder geben. Ein eigenes Team soll das umsetzen.

Park & Ride und Bike & Ride ausbauen

Die Grünen wollen Umsteigeplätze für Auto und Fahrrad ausbauen. Wer nahe der Innenstadt wohnt und dennoch ein Auto benötigt, soll es künftig auf Park-&-Ride-Plätzen abstellen. An jedem Bahnhof und jeder größeren Haltestelle soll es Bike & Ride geben.

Die Grünen wollen mehr Park-and-Ride-Plätze. Dort stellt man das Auto ab und fährt mit Bus oder Bahn weiter. An Bahnhöfen soll es Stellplätze für Räder geben. Diese Stellplätze soll man abschließen können.

Carsharing verdoppeln und Bikesharing fördern

Die Grünen wollen die Zahl der Carsharing-Autos im Land Bremen bis 2026 auf rund 1.000 verdoppeln. Damit soll die Zahl privater Pkw sinken, was das Programm als Voraussetzung für die Klimaziele nennt. Auch Bikesharing soll mit Fördergeld wachsen.

Beim Carsharing teilen sich viele Menschen ein Auto. Die Grünen wollen doppelt so viele solche Autos. Bis 2026 sollen es etwa 1.000 sein. So sollen weniger private Autos in der Stadt stehen. Leih-Räder sollen eine halbe Stunde lang kostenlos sein.

Verkehrsplanung auf Rad, ÖPNV und Fußverkehr ausrichten

Die Grünen wollen die Verkehrsplanung nicht mehr am gemessenen Bedarf, sondern an den Verkehrszielen ausrichten. Neue Wohn- und Gewerbegebiete sollen nur mit einer Infrastruktur genehmigt werden, die das Auto weitgehend entbehrlich macht. Neue große Ausfallstraßen und Autobahnausbauten lehnt die Partei ab, ausgenommen die A281.

Die Grünen wollen anders planen. Erst sollen gute Wege für Bus, Rad und Fußgänger da sein. Dann nutzen die Menschen sie auch. Neue Gebiete sollen fast ohne Auto auskommen. Neue große Straßen für Autos wollen die Grünen nicht.

49-Euro-Ticket vergünstigen, Tarife vereinfachen

Die Grünen wollen sich im Bund für ermäßigte Varianten des 49-Euro-Tickets für bestimmte Gruppen einsetzen. Im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen soll es außerdem ein einfaches und bezahlbares Tarifsystem geben. Das Programm verweist auf das 9-Euro-Ticket, das gezeigt habe, wie sehr einfaches Einsteigen die Mobilität ohne Auto erleichtert.

Die Grünen wollen das 49-Euro-Ticket für manche Menschen billiger machen. Das gilt zum Beispiel für Rentner, Schüler und Studierende. Auch Menschen mit wenig Geld sollen es sich leisten können. Die Preise für Bus und Bahn in der Region sollen einfacher werden.

Parken flächendeckend kostenpflichtig machen

Die Grünen wollen in einem Mobilitätsgesetz regeln, dass Parken auf öffentlichen Flächen in der Stadt Bremen in der Regel Geld kostet, anfangs rund 30 Euro monatlich. Die Einnahmen sollen den Ausbau des Nahverkehrs bis 2027 und Angebote wie Carsharing bezahlen. Zugleich soll das Parken auf Gehwegen konsequent unterbunden werden.

Parken auf der Straße soll in Bremen Geld kosten. Die Grünen nennen etwa 30 Euro im Monat. Mit dem Geld wollen sie mehr Busse und Bahnen bezahlen. Autos sollen nicht mehr auf dem Gehweg parken dürfen. Sonst werden sie abgeschleppt.

Ticketlosen Nahverkehr per Verkehrsumlage einführen

Die Grünen wollen im Land Bremen einen Nahverkehr ohne Fahrscheine einführen. Bezahlt werden soll er über eine Verkehrsumlage, die alle Einwohnerinnen und Einwohner, Pendelnde und Gäste entrichten. So soll der ÖPNV-Ausbau auch dann gesichert sein, wenn es weniger Parkplätze und damit weniger Parkeinnahmen gibt.

Die Grünen wollen Busse und Bahnen ohne Ticket. Dafür zahlen alle Menschen in Bremen jeden Monat einen Beitrag. Auch Pendler und Touristen zahlen etwas. Dann können alle einfach einsteigen.

Fachkräfte für die Verkehrswende ausbilden

Die Grünen wollen mehr Personal für Verkehrsplanung und Nahverkehr gewinnen. Geplant sind neue Studien- und Weiterbildungsangebote, eine Ausbildungsoffensive und bessere Arbeitsbedingungen im ÖPNV. Die Partei begründet das damit, dass in acht Jahren mehr Infrastruktur entstehen soll als in den vergangenen dreißig Jahren zusammen.

Für mehr Busse und Bahnen braucht Bremen mehr Fachleute. Die Grünen wollen deshalb mehr Menschen ausbilden. Es soll ein neues Studium für Verkehrs-Planung geben. Die Arbeit im Nahverkehr soll besser bezahlt werden.

Busse elektrifizieren, Straßenbahnnetz ausbauen

Die Grünen wollen den Nahverkehr auf klimaneutrale Elektroantriebe umstellen und keine neuen Busse mit fossilem Antrieb mehr anschaffen. Das Schienennetz soll wachsen, unter anderem durch eine Straßenbahn durch Woltmershausen. E-Roller sollen künftig nur noch auf festen Flächen abgestellt werden.

Bremen soll nur noch Busse mit Elektro-Antrieb kaufen. Die Grünen wollen auch mehr Straßenbahnen. Eine neue Linie soll durch Woltmershausen fahren. E-Roller sollen nur noch auf festen Plätzen stehen.

Bahn statt innereuropäischer Flüge stärken

Die Grünen wollen Bahn und Nachtzüge ins europäische Ausland stärken, damit Flüge innerhalb Europas überflüssig werden. Bremerhaven soll dauerhaft ans ICE-Netz kommen. Bremen soll zugleich Standort der Luft- und Raumfahrt bleiben und Modellstandort für weniger CO2 im Flugverkehr werden.

Die Grünen wollen mehr Züge und Nachtzüge in Europa. Dann braucht man weniger Flüge in Europa. Bremerhaven soll dauerhaft ICE-Züge bekommen. Bremen soll zeigen, wie Fliegen klimafreundlicher wird.

Parkflächen für Fußgänger, Räder und Gastronomie umnutzen

Die Grünen wollen das Parken auf den Hauptstraßen des Bremer Viertels beenden, um Raum für Fußgänger, Radverkehr, Außengastronomie und Bäume zu gewinnen. Außengastronomie auf Parkflächen, die in der Pandemie entstand, soll dauerhaft möglich bleiben.

Im Bremer Viertel parken Autos auf den wichtigen Straßen. Die Grünen wollen das beenden. Dort soll Platz zum Gehen und Rad-Fahren entstehen. Lokale sollen Tische auf Park-Plätze stellen dürfen. Das soll auch in anderen Stadtteilen gelten.

Bremer Innenstadt bis 2030 autofrei machen

Die Grünen wollen die Bremer Innenstadt bis 2030 schrittweise vom fahrenden und parkenden Autoverkehr befreien. Sie begründen das mit dem Klimaschutz und mit mehr Platz für Fußgänger, Grün, Kultur und Gastronomie. Ausnahmen soll es etwa für Rettungsdienste, Lieferverkehr, Handwerk und Menschen mit eingeschränkter Mobilität geben.

Die Grünen wollen bis 2030 keine Autos mehr in der Bremer Innenstadt. So soll mehr Platz für Menschen und Bäume entstehen. Das soll auch dem Klima helfen. Für Rettungs-Wagen, Lieferungen und Menschen mit Behinderung gibt es Ausnahmen.

Innenstadt ohne Auto besser erreichbar machen

Die Grünen wollen die Innenstadt vor allem über Bus und Bahn, Fahrrad und Fußwege erreichbar machen und enger mit den Nachbarstadtteilen verbinden. Dazu sollen Wege und Radrouten ausgebaut und neue Brücken errichtet werden. Wer mit dem Auto von weiter her kommt, soll außerhalb des Zentrums parken und umsteigen können.

Die Grünen wollen bessere Wege in die Innenstadt. Es soll mehr Fuß-Wege und Rad-Wege geben. Neue Brücken sollen über die Weser führen. Auto-Fahrer sollen außerhalb parken und mit Bus oder Bahn weiterfahren.

Hochstraße Breitenweg prüfen, Rembertikreisel neu gestalten

Die Grünen wollen prüfen, ob die Hochstraße am Breitenweg noch sinnvoll ist, wenn in der Innenstadt weniger Autos fahren sollen. Den Rembertikreisel halten sie für überdimensioniert und wollen die Fläche neu gestalten.

Am Breitenweg gibt es eine Hochstraße für Autos. Die Grünen wollen prüfen, ob Bremen sie noch braucht. Der Rembertikreisel ist ein großer Kreisverkehr. Die Grünen finden ihn zu groß. Sie wollen den Platz anders nutzen.

Haltestelle Domsheide vor der Glocke bündeln

Die Grünen wollen die Domsheide umbauen, damit die Haltestelle mehr Fahrgäste aufnehmen kann. Alle Straßenbahnen sollen an einer gemeinsamen Haltestelle vor dem Konzerthaus Glocke halten, weil das aus Sicht der Partei die Lösung mit den wenigsten Barrieren ist.

Die Domsheide ist ein wichtiger Platz für Straßen-Bahnen. Die Grünen wollen die Haltestelle dort umbauen. Alle Bahnen sollen an einer Stelle halten. So kommen auch Menschen mit Behinderung gut zurecht. Die Bahnen sollen leiser fahren.

Verkehrslärm mit Tempolimits und Lärmschutz senken

Die Grünen wollen den Lärm durch Straßenverkehr verringern. Auf Autobahnstücken in Wohngebieten soll nachts Tempo 80 gelten, und im Bund setzen sie sich für Tempo 30 als Regel in Städten ein. Hinzu kommen baulicher Lärmschutz und Kontrollen.

Die Grünen wollen weniger Lärm durch Autos. Auf Autobahnen in Wohn-Gebieten soll nachts Tempo 80 gelten. In Städten soll überall Tempo 30 gelten. Dafür setzen sich die Grünen im Bund ein. Kitas und Schulen an großen Straßen bekommen Lärm-Schutz.

Nachtruhe am Bremer Flughafen strenger durchsetzen

Die Grünen wollen, dass am Flughafen Bremen zwischen 22 und 6 Uhr außer Ambulanzflügen keine Flugzeuge mehr starten oder landen. Ausnahmen für verspätete Maschinen sollen weiter eingeschränkt werden. In den Randzeiten sollen nur besonders leise Flugzeuge erlaubt sein.

Am Flughafen Bremen soll es nachts ruhig sein. Von 22 Uhr bis 6 Uhr sollen keine Flugzeuge fliegen. Nur Flüge für Kranke sind erlaubt. Früh morgens und spät abends dürfen nur sehr leise Flugzeuge fliegen.

Hafenhinterland stärker über Bahn und Schiff anbinden

Die Grünen wollen, dass mehr Güter von und zu den Häfen mit Zug und Schiff statt mit dem Lkw transportiert werden. Dafür sollen Bahnstrecken ausgebaut und elektrifiziert werden. Das Programm sieht darin einen Vorteil im Wettbewerb und einen Hebel für Klima- und Umweltschutz.

Waren kommen mit Lkw, Zug oder Schiff zum Hafen. Die Grünen wollen mehr Züge und Schiffe und weniger Lkw. Dafür sollen Bahn-Strecken ausgebaut werden. Die Züge sollen dort mit Strom fahren. Das soll dem Klima und dem Hafen helfen.

Grüne: alle 27 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,1), aus 16 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich Klimaschutz zuerst, 12 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Autoarme Quartiersblocks und gemischte Innenstadt schaffen

Die Linke will Stadtentwicklung von den Quartieren her angehen und dort autoarme Blocks einrichten. Die Innenstadt soll ein Ort zum Wohnen und Studieren mit sozialer Mischung werden.

In manchen Vierteln sollen weniger Autos fahren. Die Menschen dort bekommen mehr Platz auf der Straße. In der Innenstadt sollen Menschen wohnen und studieren. Dort sollen Arme und Reiche zusammen leben.

Autoverkehr senken, ticketfreien ÖPNV einführen

Die Linke will den Pkw-Verkehr bis 2030 um mindestens 30 Prozent senken; der Rest soll mindestens zur Hälfte elektrisch sein. Dafür soll der öffentliche Nahverkehr ohne Ticket nutzbar und schneller ausgebaut werden. Die Ausbauziele sollen in einem Mobilitätsgesetz stehen.

Die Linke will weniger Autos auf den Straßen. Bus und Bahn sollen ohne Ticket nutzbar sein. Das Netz soll schneller wachsen. Ein neues Gesetz soll die Ziele festlegen.

Verkehrswende per Mobilitätsgesetz absichern

Die Linke will weniger motorisierten Individualverkehr und mehr Nahverkehr, Fuß- und Radverkehr und dies in einem Mobilitätsgesetz festschreiben. Für die nötigen Investitionen soll die Schuldenbremse ausgesetzt werden.

Die Linke will weniger Autos in der Stadt. Mehr Menschen sollen Bus, Bahn und Rad nutzen. Ein neues Gesetz soll das festlegen. Für die Kosten soll Bremen Schulden machen dürfen.

Nahverkehr bis Juni 2024 kostenlos machen

Die Linke will, dass Busse und Bahnen in Bremen ab dem 1. Juni 2024 ohne Ticket genutzt werden können. Finanziert werden soll das über höhere Grund- und Gewerbesteuern sowie Bundesmittel.

Die Linke will Bus und Bahn in Bremen kostenlos machen. Das soll ab Juni 2024 gelten. Dafür sollen zwei Steuern steigen. Wer mehr Geld hat, zahlt dann mehr.

Schnelles „Metro-Netz ohne Metro“ planen

Die Linke will ein schnelles Nahverkehrsnetz schaffen, das ohne U-Bahn auskommt und Orte mit vielen Wohnungen und Arbeitsplätzen verbindet. Dazu soll in der kommenden Wahlperiode ein Planungsauftrag ausgeschrieben werden.

Bremen hat keine U-Bahn. Busse und Straßenbahnen sind oft langsam. Die Linke will ein schnelles Netz ohne U-Bahn. Fachleute sollen dafür einen Plan machen.

Netz von Bus, Bahn und Fähren ausbauen

Die Linke will das Nahverkehrsnetz erweitern: mit neuen und verlängerten Straßenbahnlinien, mehr S-Bahn-Halten, Querverbindungen und Weserfähren. Schlecht angebundene Quartiere sollen dabei Vorrang haben.

Manche Stadtteile haben schlechte Verbindungen mit Bus und Bahn. Die Linke will neue Linien bauen. Bahnen sollen öfter fahren. Auch Fähren auf der Weser sollen dazukommen.

Schienennetz ausbauen und elektrifizieren

Die Linke will mehr Personen-, Güter- und Fernverkehr auf der Schiene und dafür Strecken ausbauen und reaktivieren. Güter sollen vom Lkw auf Bahn und Schiff verlagert werden.

Die Linke will mehr Züge für Menschen und Waren. Dafür sollen Strecken mehr Gleise bekommen. Alte Strecken sollen wieder in Betrieb gehen. Weniger Waren sollen mit dem Lkw fahren.

Mehr Raum und Sicherheit für Fuß- und Radverkehr

Die Linke will Fuß- und Radverkehr mehr Platz geben und nennt als oberstes Ziel, dass niemand mehr im Verkehr stirbt („Vision Zero“). Dazu sollen geschützte Radwege, schnellere Radrouten und kürzere Wartezeiten an Ampeln kommen.

Die Linke will mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer. Niemand soll mehr im Verkehr sterben. Radwege sollen sicher und breit sein. Ampeln sollen schneller grün werden.

Tempo 30 in der Stadt, Tempolimit 120

Die Linke fordert Tempo 30 in der Stadt, verbunden mit baulicher Verkehrsberuhigung. Auf Autobahnen soll bundesweit höchstens 120 km/h gelten.

Die Linke will Tempo 30 in der Stadt. Auf großen Straßen mit vier Spuren bleibt Tempo 50. Auf Autobahnen soll höchstens Tempo 120 gelten. Feste Blitzer sollen das kontrollieren.

Straßen und Parkraum zurückbauen, Innenstadt autofrei

Die Linke will den Anteil des Autos am Verkehr senken und dafür Straßen verkleinern, ein Viertel der Parkplätze abbauen und die Innenstadt autofrei machen. Der frei werdende Raum soll für Fußwege, Grün, Wohnungen und Spielplätze genutzt werden.

Die Linke will weniger Autos in Bremen. Breite Straßen sollen schmaler werden. Jeder vierte Parkplatz soll wegfallen. Die Innenstadt soll autofrei werden. Der Platz soll für Grün, Wege und Wohnungen da sein.

Freiticket für Ältere bei Abmeldung des Autos

Menschen ab 60 Jahren sollen ein lebenslanges Freiticket für den Nahverkehr und monatliche Taxi-Freifahrten bekommen, wenn sie ihr Auto abmelden. Das Programm begründet dies damit, dass viele Ältere ihr Auto kaum noch nutzen, es aber für einzelne Wege brauchen.

Viele ältere Menschen fahren nur noch selten Auto. Die Linke macht ihnen ein Angebot. Wer ab 60 sein Auto abmeldet, fährt kostenlos Bus und Bahn. Dazu gibt es jeden Monat kostenlose Taxi-Fahrten.

Keine neuen Autobahnen, A 20 nicht weiterbauen

Die Linke lehnt nach der Fertigstellung der A 281 weitere Autobahnneubauten und -ausbauten in Bremen ab und ist gegen den Weiterbau der A 20. Sie begründet das mit dem Schutz von Mooren, die CO₂ speichern.

Die Linke will keine neuen Autobahnen in Bremen. Nur die A 281 soll noch fertig werden. Die A 20 soll nicht weitergebaut werden. Sonst gehen wichtige Moore kaputt.

Anwohnerparken überall, aufgesetztes Parken eindämmen

Die Linke fordert Anwohnerparken im gesamten Stadtgebiet mit einem sozial verträglichen Grundbetrag. Gegen das Parken auf Gehwegen sollen ein Runder Tisch, ein Konzept der Verkehrsbehörde und ein kommunaler Abschleppdienst helfen.

Die Linke will überall Parkplätze nur für Anwohner. Der Preis soll fair sein. Große, schwere Autos sollen das Doppelte zahlen. Autos sollen nicht mehr auf Gehwegen parken.

Batterieelektrische Antriebe statt Hybrid und E-Fuels

Die Linke unterstützt das EU-weite Ende neuer nicht klimaneutraler Pkw ab 2035 und will Ladestationen ausbauen. Förderungen für Hybridfahrzeuge sowie für Pkw mit E-Fuels oder Wasserstoff lehnt sie ab.

Ab 2035 lässt die EU keine neuen Autos mit Benzin oder Diesel mehr zu. Die Linke findet das richtig. Sie will mehr Ladestationen für E-Autos und E-Bikes. Hybrid-Autos sollen kein Fördergeld mehr bekommen.

Flughafen öffentlich und mit Passagierbetrieb erhalten

Die Linke lehnt es ab, den Passagierbereich des Bremer Flughafens zu schließen oder den Flughafen zu privatisieren. Sie begründet das mit beruflichen Reisen, internationalen Logistikketten und dem Charakter des Flughafens als kritische Infrastruktur.

Die Linke will den Flughafen in Bremen behalten. Dort sollen weiter Passagiere fliegen können. Der Flughafen soll der Stadt gehören. Die Linke will ihn nicht an private Firmen verkaufen.

Häfen modernisieren und norddeutsche Hafenkooperation aufbauen

Die Linke will die Hafeninfrastruktur in Bremen und Bremerhaven sanieren und den Schienenanteil erhöhen. Die norddeutschen Häfen sollen als gemeinsames System zusammenarbeiten statt konkurrieren, damit Logistikketten möglichst schnell klimaneutral werden.

Die Häfen sind wichtig für Bremen. Die Linke will alte Hafen-Anlagen erneuern. Mehr Waren sollen mit der Bahn fahren. Die Häfen im Norden sollen zusammenarbeiten. Große Schiffe sollen im Hafen Strom vom Land nutzen müssen.

Busnetz und Schnellfähre für Bremen-Nord

Die Linke will den Nahverkehr in Bremen-Nord verbessern. Busse sollen auf die Bahnen abgestimmt sein und auch Randlagen in dichtem Takt bedienen, dazu soll eine Schnellfähre auf der Weser kommen.

Die Linke will bessere Busse in Bremen-Nord. Busse sollen auf die Bahn warten. Auch abgelegene Wohngebiete sollen oft einen Bus haben. Auf der Weser soll eine schnelle Fähre fahren.

Linke: alle 17 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,8), aus 13 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 11 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Hafeneisenbahn und Hinterlandanbindung ausbauen

Die SPD will die Bremische Hafeneisenbahn ausbauen, damit noch mehr Güter per Schiene von und zu den Häfen gelangen. Beim Bund will sie sich für Investitionen in die Anbindung der Seehäfen an das Hinterland einsetzen.

Die SPD will die Eisenbahn im Hafen ausbauen. Dann fahren mehr Container mit dem Zug statt mit dem LKW. Der Bund soll Geld für bessere Verbindungen ins Land geben.

Flughafen Bremen sanieren und klimaneutral betreiben

Die SPD will den Flughafen Bremen mit einem Sanierungskonzept wirtschaftlich absichern und durch Investitionen auf klimaneutralen Betrieb umstellen. Sie sieht den Flughafen als wichtig für den Wirtschaftsstandort und die Luft- und Raumfahrtindustrie.

Die SPD will den Flughafen Bremen erhalten. Ein Plan soll ihn wirtschaftlich stabil machen. Der Betrieb soll dem Klima nicht mehr schaden. Die Beschäftigten sollen dabei mitgenommen werden.

Straßenbahn aus der Obernstraße verlegen

Die SPD will den Nahverkehr in der Bremer Innenstadt neu ordnen und die Straßenbahn aus der Obernstraße in die Martinistraße verlegen. Aus ihrer Sicht behindert die Bahn die Entwicklung von Obernstraße und Marktplatz. Eine Machbarkeitsstudie soll die Grundlage für die Entscheidung liefern.

Durch die Obernstraße in Bremen fährt eine Straßenbahn. Die SPD will sie in die Martinistraße verlegen. Dann entsteht eine große Fußgänger-Zone. Zuerst prüft eine Studie, ob das geht. Danach will die SPD entscheiden.

Autoarme Innenstadt mit Randparken und Shuttles

Die SPD will die Bremer Innenstadt möglichst autoarm gestalten und aus Sicht der Fußgänger planen. Die City soll mit allen Verkehrsmitteln erreichbar bleiben, aber nicht jedes soll bis in den Kern der Altstadt fahren. Parkplätze am Rand, Shuttles, Fahrradstellplätze und bessere Fußwege sollen das ermöglichen.

In der Bremer Innenstadt sollen weniger Autos fahren. Autos parken am Rand der Innenstadt. Von dort fahren kleine Busse weiter, sogenannte Shuttles. Es soll mehr Stellplätze für Fahrräder geben. Die Wege zu Fuß sollen schöner werden.

Nahverkehr näher an die Menschen bringen

Die SPD will, dass niemand in Bremen weiter als 500 Meter von einer Haltestelle entfernt wohnt. Dazu kommen Angebote auf Abruf am Stadtrand, mehr Expressbusse zu Gewerbegebieten und eine Mobilitätskarte für verschiedene Verkehrsmittel.

Die SPD will mehr Haltestellen für Bus und Bahn. Niemand soll weiter als 500 Meter laufen müssen. Am Stadtrand soll es Fahrten auf Bestellung geben. Schnelle Busse sollen zu den Arbeitsorten fahren. Eine Karte soll für Bus, Parkhaus, Leihrad und Carsharing gelten.

Mobilitätsangebote räumlich und digital vernetzen

Die SPD will Nahverkehr, Leihräder, E-Scooter, Fahrradabstellplätze und Parken besser aufeinander abstimmen. Dafür sollen die Mobi.Punkte ausgebaut und einheitliche digitale Bezahlwege geschaffen werden, damit der Wechsel zwischen den Verkehrsmitteln leichter fällt.

Die SPD will Busse, Bahnen, Leih-Räder und E-Scooter besser verbinden. Es soll mehr Mobi.Punkte geben. Das sind Orte mit mehreren Verkehrs-Mitteln. Man soll überall auf die gleiche Art digital bezahlen können.

Fahrscheinfreien Nahverkehr mit Bremen-Ticket einführen

Die SPD will mit dem „Bremen-Ticket“ einen Nahverkehr ohne Fahrschein für alle Bremerinnen und Bremer einführen. Finanziert werden soll er über ein solidarisches Modell, an dem sich alle beteiligen. Das Ticket soll mit einem Ausbau des Angebots verbunden werden.

Die SPD will das Bremen-Ticket einführen. Dann brauchen Menschen in Bremen keinen Fahrschein mehr für Bus und Bahn. Alle sollen gemeinsam dafür bezahlen. Der Beitrag soll für alle bezahlbar sein. Außerdem soll es mehr Busse und Bahnen geben.

Bus- und Bahnangebot in Bremen ausbauen

Die SPD will das Nahverkehrsangebot deutlich erweitern. An wichtigen Haltestellen soll zu den Regelzeiten mindestens alle 7,5 Minuten ein Fahrzeug kommen, Nachtlinien sollen an sieben Tagen durchgehend fahren. Hinzu kommen neue Straßenbahntrassen und flexible Angebote wie Rufbusse.

Die SPD will mehr Busse und Bahnen in Bremen. An wichtigen Haltestellen sollen sie alle 7,5 Minuten fahren. Nacht-Linien sollen jeden Tag fahren. Am Stadtrand soll es mehr Angebote geben, zum Beispiel Ruf-Busse.

Schienennahverkehr mit zusätzlichen Gleisen ausbauen

Die SPD will den Schienennahverkehr mit dichteren Takten stärken, damit bis 2030 ein Viertel der Berufspendler vom Auto auf den Zug wechselt. Dafür fordert sie zusätzliche Gleise, bessere Haltepunkte und eine verlässliche Finanzierung durch den Bund. Die Tarifzone 101 soll entfallen.

Die SPD will mehr Züge im Nahverkehr. Bis 2030 soll jeder vierte Berufs-Pendler vom Auto auf den Zug umsteigen. Dafür sollen neue Gleise gebaut werden. Die Fahrt von und nach Bremerhaven soll billiger werden. Der Bund soll den Ausbau bezahlen.

Tempo 30 flächendeckend in Quartieren ermöglichen

Die SPD unterstützt eine Änderung der Straßenverkehrsordnung, damit Tempo 30 in den Wohnquartieren flächendeckend eingeführt werden kann. Sie begründet das mit mehr Verkehrssicherheit, weniger Lärm und höherer Lebensqualität.

Die SPD will Tempo 30 überall in den Wohn-Vierteln möglich machen. Dafür muss ein Bundes-Gesetz geändert werden. Die SPD unterstützt diese Änderung. Tempo 30 soll Straßen sicherer und leiser machen.

Carsharing in äußeren Stadtteilen ausweiten

Die SPD will Carsharing in ganz Bremen ausbauen, vor allem in Stadtteilen fern der Innenstadt. So soll der motorisierte Individualverkehr langfristig abnehmen. Für eine Anschubfinanzierung sollen Förderkonzepte geprüft werden.

Die SPD will mehr Carsharing in ganz Bremen. Carsharing heißt: Viele Menschen teilen sich Autos. Vor allem weit weg von der Innenstadt soll es mehr Angebote geben. Die SPD prüft, ob die Stadt dafür am Anfang Geld gibt.

10.000 öffentliche Ladepunkte bis 2030 schaffen

Die SPD will bis 2030 im Land Bremen 10.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektroautos errichten. Grundlage soll eine landesweite „Strategie Ladeinfrastruktur“ sein. Ladestationen sollen in allen Quartieren in höchstens zehn Minuten zu Fuß erreichbar sein.

Die SPD will bis 2030 in Bremen und Bremerhaven 10.000 Lade-Punkte für E-Autos. Jeder soll sie nutzen können. Eine Lade-Station soll höchstens 10 Minuten Fußweg entfernt sein. Dafür soll es einen Plan für das ganze Land geben.

Öffentliche Parkplätze und Gewerbegebiete mit Ladepunkten ausstatten

Die SPD will, dass die öffentliche Hand beim Laden von Elektroautos vorangeht. Öffentliche Parkplätze ab 25 Stellflächen sollen bis 2025 Ladeinfrastruktur erhalten. Bis 2030 sollen zudem Parkhäuser und Gewerbegebiete weitgehend mit Ladepunkten versorgt sein.

Die SPD will Lade-Punkte auf Parkplätzen von Behörden und öffentlichen Einrichtungen. Das gilt für Parkplätze mit 25 oder mehr Plätzen. Bis 2025 soll das fertig sein. Auch in Gewerbe-Gebieten soll man E-Autos bei der Arbeit laden können.

Parken in Wohnquartieren neu ordnen

Die SPD will das Parken auf Gehwegen zurückdrängen, ohne schlagartig sehr viele Parkmöglichkeiten zu streichen. Dafür sollen für einzelne Quartiere neue Parkordnungen entstehen, ergänzt durch Quartiersgaragen. Parkende Fahrzeuge sollen in allen Stadtteilen stärker kontrolliert werden.

Die SPD will, dass weniger Autos auf Gehwegen parken. Es sollen aber nicht plötzlich sehr viele Parkplätze wegfallen. Jedes Viertel soll einen eigenen Plan für das Parken bekommen. Es soll mehr Garagen für das Viertel geben. Falsch-Parker will die SPD öfter kontrollieren.

Autobahnring A 281 und Cherbourger Straße fertigstellen

Die SPD will den Autobahnring um Bremen mit dem letzten Bauabschnitt der A 281, der Weserquerung, bald schließen. Auch die Cherbourger Straße in Bremerhaven soll fertig werden. Beide Projekte gelten dem Programm als zentral für die Wirtschaftsstandorte.

Die SPD will die Autobahn A 281 fertig bauen. Dann gibt es einen Ring um Bremen. Es fehlt noch ein Stück unter der Weser. Auch die Cherbourger Straße in Bremerhaven soll fertig werden. Das ist laut SPD wichtig für die Wirtschaft.

Mehr in Fuß- und Radwege investieren

Die SPD will mehr Geld in Reparatur und Ausbau von Geh- und Radwegen stecken. Geplant sind unter anderem Radpremiumrouten in äußere Stadtteile, schnellere Fahrradbrücken über die Weser und barrierefreie Wege. E-Scooter sollen nur noch in festgelegten Bereichen fahren und parken dürfen.

Die SPD will mehr Geld für Gehwege und Radwege ausgeben. Kaputte Wege sollen repariert werden. Es soll neue schnelle Rad-Strecken in die Innenstadt geben. Fußgänger sollen an Ampeln kürzer warten. E-Scooter dürfen nur noch in bestimmten Bereichen fahren und stehen.

Verkehrssicherheit im öffentlichen Raum erhöhen

Die SPD will die Zahl der Verkehrsunfälle weiter senken. Dazu plant sie häufigere Tempo- und Abstandskontrollen, eine stärkere Trennung der Verkehrsarten und bessere Beleuchtung. In Wohngebieten sollen öfter zeitweise Spielstraßen eingerichtet werden.

Die SPD will, dass weniger Menschen im Verkehr verunglücken. Die Polizei soll öfter Tempo und Abstand kontrollieren. Radfahrer sollen geschützte Streifen bekommen. Straßen sollen gut beleuchtet sein. In Wohn-Gebieten soll es öfter Spiel-Straßen für eine bestimmte Zeit geben.

Regelmäßige Fährlinien auf der Weser einrichten

Die SPD will die Weser als Verkehrsweg nutzen und regelmäßige Fährverbindungen zwischen mehreren Stadtteilen schaffen. Die Fähren sollen zum normalen Nahverkehrstarif nutzbar sein. Das Programm erwartet davon eine Entlastung von Straßen und Brücken sowie Vorteile für den Tourismus.

Die SPD will Fähren auf der Weser als Verkehrs-Mittel. Die Fähren sollen regelmäßig zwischen mehreren Stadt-Teilen fahren. Man soll sie mit dem normalen Fahrschein für Bus und Bahn nutzen können. Das soll Straßen und Brücken entlasten.

Pendlerverkehr klimafreundlich umbauen, Ladenetz schaffen

Die SPD will die CO2-Emissionen im Verkehr vor allem beim Pendeln und bei Autofahrten zur Arbeit senken. Der Umstieg auf Bus, Bahn und Rad soll von Gewerbegebieten und Großbetrieben aus geplant werden, und für Elektroautos soll rasch ein ausreichendes Ladenetz entstehen.

Viele Menschen fahren mit dem Auto zur Arbeit. Das verursacht viel CO2. Die SPD will mehr Busse, Bahnen und Radwege zu den Arbeitsorten. Sie will auch schnell mehr Lade-Säulen für Elektro-Autos.

SPD: alle 19 Punkte mit Zitat und Seitenzahl