Wirtschaftsförderung und Aufträge an Gute Arbeit knüpfen
Die SPD will Gute Arbeit zu einem eigenen Ziel der Wirtschaftsförderung machen. Öffentliche Aufträge sollen nicht mehr an Unternehmen mit prekären Arbeitsverhältnissen gehen. Dazu soll ein Kriterienkatalog entstehen, der etwa die Tarifbindung berücksichtigt.
Die SPD will gute Arbeits-Bedingungen fördern. Firmen mit unsicheren und schlecht bezahlten Jobs sollen keine Aufträge vom Land bekommen. Dafür will die SPD eine Liste mit Regeln schreiben. Eine Regel kann sein: Die Firma zahlt nach Tarif.
Unter Guter Arbeit versteht das Programm unter anderem tariflich geregelte, mitbestimmte, fair bezahlte und dauerhafte Beschäftigung. Ein Katalog mit wesentlichen Kriterien wie der Tarifbindung soll festlegen, wann Unternehmen öffentliche Mittel und Aufträge erhalten können. Bei Leistungsverträgen mit Dienstleistern soll die öffentliche Hand künftig standardmäßig Tariflöhne und weitere Kosten für Gute Arbeit refinanzieren. Die SPD begründet das damit, dass, wer Tariftreue verlangt, auch Tarifentgelte bezahlen müsse.
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„die Vergabe öffentlicher Mittel dafür sorgt, dass keine Aufträge an Unternehmen mit prekären Arbeitsverhältnissen vergeben werden“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Öffentliche Aufträge und Fördermittel sollen stärker an Arbeitsstandards wie Tarifbindung gebunden werden, was die Regulierung für Unternehmen ausweitet.