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Was sagen die Parteien in Bremen zu Umwelt und Tierschutz?

6 aktuelle Wahlprogramme in Bremen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

BIW

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Tierversuche im Land Bremen verbieten

Die BIW will Tierversuche im Land Bremen beenden. Das betrifft vor allem die Affenversuche der Hirnforschung an der Bremer Universität. Stattdessen sollen Forschungsmethoden ohne Tierversuche gefördert werden.

Die BIW will keine Tierversuche in Bremen. Vor allem die Versuche mit Affen an der Universität sollen aufhören. Forschung ohne Tiere soll Geld bekommen. Die BIW sieht Tiere als Mitgeschöpfe.

Tierhaltung und Tiertransporte strenger kontrollieren

Die BIW will die Einhaltung der Tierschutzregeln bei Transporten, auf Schlachthöfen, in Zirkussen und bei Züchtern häufiger und strenger überprüfen. Die Taubenpopulation in der Innenstadt soll über betreute Taubenschläge reguliert werden.

Die BIW will mehr Kontrollen zum Schutz von Tieren. Das gilt für Tier-Transporte und Schlachthöfe. Es gilt auch für Zirkusse und Züchter. Wer gegen Regeln verstößt, soll streng bestraft werden. Für Tauben soll es betreute Schläge am Stadtrand geben.

Hundesteuer und Rasseliste abschaffen

Die BIW will die Hundesteuer streichen und das Bremische Hundehaltergesetz nach niedersächsischem Vorbild überarbeiten. Die Liste als gefährlich eingestufter Rassen soll entfallen, und Hunde sollen mehr Freilaufflächen bekommen.

Die BIW will die Hunde-Steuer abschaffen. Sie hält diese Steuer für ungerecht. Das Gesetz für Hundehalter soll neu werden. Die Liste gefährlicher Hunde-Rassen soll wegfallen. Hunde sollen mehr Flächen ohne Leine bekommen.

BIW: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Parks und Wallanlagen besser ausstatten

Die CDU will Parks und Grünanlagen besser nutzbar machen, weil sie diese als oft wenig einladend beschreibt. Die Wallanlagen sollen zu einer „Erlebniswelt“ mit Gastronomie werden.

Die CDU will die Parks in Bremen schöner machen. Es soll mehr Bänke, Licht und Spielgeräte geben. Auch Trink-Brunnen sind geplant. In den Wallanlagen soll man Essen und Getränke kaufen können.

Bundesgartenschau nach Bremen holen

Die CDU will die Bundesgartenschau nach Bremen und Bremerhaven holen. Sie soll zeigen, wie sich Städte an den Klimawandel anpassen können und was Einzelne dazu beitragen können.

Die CDU will die Bundes-Gartenschau nach Bremen holen. Das ist eine große Ausstellung mit Gärten und Parks. Sie soll zeigen, wie Städte mit dem Klima-Wandel umgehen. Dafür will die CDU vorhandene Parks nutzen.

Deichschutz ausbauen und Deiche erhöhen

Die CDU will den Deichschutz ausbauen und Deiche bei Bedarf erhöhen, um Bremen und Bremerhaven vor künftigen Extremhochwassern zu schützen. Das Programm versteht dies als Teil der Anpassung an den Klimawandel.

Deiche schützen die Städte vor Hochwasser. Die CDU will die Deiche besser schützen. Wo es nötig ist, sollen sie höher werden. Auch Tiere wie Nutria sollen die Deiche nicht beschädigen.

Stadtgrün ausbauen und Flächen entsiegeln

Die CDU will Parks pflegen und aufforsten, geeignete Flächen entsiegeln und Dächer sowie Fassaden stärker begrünen. Das soll aus Sicht des Programms das Stadtklima verbessern, Gebäude kühlen und die Artenvielfalt fördern.

Die CDU will mehr Grün in der Stadt. Parks sollen mehr Bäume bekommen. Dächer und Hauswände sollen Pflanzen tragen. Gärten aus Schotter sollen wieder grün werden.

Invasive Arten, Tauben und Ratten eindämmen

Die CDU will invasive Tier- und Pflanzenarten zurückdrängen, die einheimische Arten bedrohen. Die Zahl der Stadttauben soll über Taubenhäuser kontrolliert und Rattenbefall durch mehr Sauberkeit verringert werden.

Manche fremde Tiere und Pflanzen verdrängen heimische Arten. Die CDU will dagegen vorgehen. Für Tauben soll es Tauben-Hotels geben. Dort tauscht man die Eier gegen Eier aus Gips. Eine saubere Stadt soll gegen Ratten helfen.

Kreislaufwirtschaft mit Ressourcenzentren aufbauen

Die CDU will Abfallmengen senken und Konsumgüter länger nutzbar machen, um CO2 einzusparen. Dazu sollen Ressourcenzentren mit Reparaturangeboten entstehen, und Technologien für geschlossene Rohstoffkreisläufe sollen gefördert werden.

Die CDU will, dass weniger Müll entsteht. Dinge wie Geräte und Kleidung sollen länger halten. Dafür soll es Zentren geben, in denen man Sachen reparieren lässt. Das spart Geld und schont das Klima.

CDU: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Recyclingquote erhöhen und Rohstoffe sparen

Die FDP will die Recyclingquote des Landes Bremen anheben, um Rohstoffe einzusparen. Bei öffentlichen Gütern soll der Rohstoffverbrauch offengelegt und möglichst gering gehalten werden.

Die FDP will, dass Bremen mehr Abfall wieder verwertet. So spart das Land Rohstoffe. Der Staat soll beim Bauen wenig Material verbrauchen. Er soll auch zeigen, wie viel er verbraucht.

Stadtbegrünung in Bremen und Bremerhaven ausbauen

Die FDP will beide Städte stärker begrünen und dafür ein Begrünungskonzept mit mittel- und langfristiger Planung erstellen. Sie begründet das mit dem Wohlbefinden der Menschen, besserer Luft, dem Stadtklima und dem Klimaschutz.

Die FDP will mehr Bäume und Pflanzen in Bremen und Bremerhaven. Dafür soll es einen Plan geben. Die Bäume sollen Hitze gut aushalten. Auch Dächer und Wände von öffentlichen Gebäuden sollen grün werden können. Das soll die Luft besser machen und die Stadt kühlen.

Mehr Bäume und Miniwälder pflanzen

Die FDP will in Bremerhaven mehr Bäume pflanzen, unter anderem einen für jedes neugeborene Kind. In Bremen und Bremerhaven sollen außerdem kleine, dicht bepflanzte Miniwälder entstehen, sogenannte Tiny Forests.

Die FDP will mehr Bäume in der Stadt. Bremerhaven soll für jedes neue Baby einen Baum pflanzen. In beiden Städten soll es kleine Wälder geben. Sie heißen Tiny Forests. Das sind sehr kleine Flächen mit vielen Bäumen.

Sachkundenachweis statt Rasseliste für Hunde

Die FDP will ein Hundegesetz, das bei der Verantwortung der Halter ansetzt statt bei verbotenen Rassen. Wer einen Hund anschaffen will, soll vorher einen Sachkundenachweis erbringen.

In Bremen sind manche Hunde-Rassen verboten. Die FDP will das ändern. Es soll auf den Halter ankommen, nicht auf die Rasse. Wer einen Hund will, soll vorher zeigen, dass er sich auskennt.

Landesweite Nachhaltigkeitsstrategie für Bremen entwickeln

Die FDP bekennt sich zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen und fordert eine verbindliche Nachhaltigkeitsstrategie für das Land und seine beiden Städte. Sie soll die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele vor Ort umsetzen und alle Politikfelder verbinden.

Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für eine gute Zukunft. Die FDP will, dass Bremen dafür einen festen Plan macht. Der Plan soll für alle Bereiche der Politik gelten. Man soll messen können, ob Bremen die Ziele erreicht.

Stadtgrün erhalten und ausweiten

Die FDP will Grünflächen besser in die Stadtplanung einbinden, bestehende erhalten und neue ausweisen. Fällt Grün einem Bauvorhaben zum Opfer, soll es an anderer Stelle ersetzt werden; beim Naturschutz setzt die Partei auf Freiwilligkeit und Kooperation.

Die FDP will mehr Grün in der Stadt. Parks und Wiesen sollen bleiben. Wer auf einer Grünfläche baut, muss woanders neues Grün schaffen. In Bremen sollen 2038 neue Bäume wachsen.

Tierschutz vor Ort stärken

Die FDP will einen ehrenamtlichen städtischen Tierschutzbeauftragten ernennen, der zwischen Tierschutzorganisationen, Politik und Verwaltung vermittelt. Außerdem sollen das Tierheim Bremerhaven kostendeckend bezahlt und mehr Freilaufflächen für Hunde geprüft werden.

Die FDP will Tiere besser schützen. Eine Person soll sich in der Stadt ehrenamtlich um Tierschutz kümmern. Das Tierheim in Bremerhaven soll genug Geld für seine Aufgaben bekommen. Hunde sollen mehr Flächen zum freien Laufen haben.

Insekten und Artenvielfalt schützen

Die FDP will die Artenvielfalt in Bremen und Bremerhaven durch Schutz und Pflege erhalten und fordert mehr Wildblumenwiesen für Bienen und andere Insekten. Hinzu kommen Forschung und gemeinsame Renaturierungsprojekte mit Niedersachsen.

Die FDP will Bienen und andere Insekten schützen. Dafür soll es mehr Wiesen mit wilden Blumen geben. Forscher sollen Geld vom Bund bekommen. Bremen soll mit Niedersachsen bei der Natur zusammenarbeiten.

Jagd auf Wolf, Kormoran und Nutria ermöglichen

Die FDP will ein Wildtiermanagement, das die Jagd auf Arten wie Wolf, Kormoran und Nutria erlaubt. Sie hält die Jagd für notwendig, um Seuchen vorzubeugen, Wildschäden zu begrenzen und Wildfleisch zu gewinnen.

Die FDP will, dass Jäger mehr Tierarten jagen dürfen. Dazu gehören zum Beispiel Wolf, Kormoran und Nutria. Die FDP sagt: Jagd schützt vor Seuchen und Schäden. Jäger sind für die FDP auch Naturschützer.

Fehrmoor schützen und Gewässer naturnäher gestalten

Die FDP will Naturschutzprojekte im Fehrmoor fortsetzen und das Moor zugleich für Erholung und Wissensvermittlung öffnen. Außerdem sollen Maßnahmen Vorrang bekommen, die das Wassermanagement automatisieren und die Wasserqualität in den Gräben verbessern.

Das Fehrmoor ist das letzte Hochmoor im Land Bremen. Die FDP will es schützen. Menschen sollen das Moor trotzdem besuchen können. Auch das Wasser in den Gräben soll sauberer werden.

FDP: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Europaausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 2 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 6 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Vermüllung mit mehr Personal und Bußgeldern bekämpfen

Die Grünen wollen gegen Müll auf Straßen und Plätzen mehr Mülleimer, häufigere Leerungen, Aufklärung und mehr Personal einsetzen. Verursacher sollen durchgehend bestraft werden; an stark betroffenen Orten soll eine zeitweise Videoüberwachung geprüft werden.

Die Grünen wollen saubere Straßen und Plätze. Es soll mehr Müll-Eimer geben. Mehr Personal soll illegale Müll-Kippen beseitigen. Wer Müll hinwirft, soll ein höheres Buß-Geld zahlen. An manchen Orten sollen Kameras geprüft werden.

Hochwasserschutz stärken und Schwammstadt umsetzen

Die Grünen wollen Deiche und Sperrwerke an die Folgen des Klimawandels anpassen und Bremen und Bremerhaven zur Schwammstadt umbauen. Regenwasser soll in den Städten gehalten werden, versickern und verdunsten können. Außerdem ist ein Hitzeschutzplan vorgesehen.

Die Grünen wollen Bremen vor Hochwasser schützen. Deiche sollen stärker werden. Regen-Wasser soll in der Stadt im Boden versickern. Dafür soll weniger Boden mit Asphalt bedeckt sein. Für heiße Sommer soll es einen Schutz-Plan geben.

Öffentliche Grünflächen erhalten und besser pflegen

Die Grünen wollen öffentlichen Grünflächen in der Stadtplanung mehr Gewicht geben und ihre Pflege stärker auf Artenvielfalt ausrichten. Das Programm begründet das mit der Bedeutung von Grün für Gesundheit und Wohlbefinden, vor allem in ärmeren Stadtteilen mit wenig Parks und Gärten.

Die Grünen wollen Parks und Grünflächen in der Stadt schützen. Die Pflege soll Tieren und Pflanzen helfen. Dafür soll der Umweltbetrieb Bremen mehr Geld und Personal bekommen. Stadtteile mit wenig Grün sollen feste Mindest-Mengen an Grünfläche bekommen.

Baumschutz verschärfen und 100.000 Straßenbäume erreichen

Die Grünen wollen eine neue Baumschutzverordnung erlassen und die Zahl der Straßenbäume in Bremen bis 2040 auf 100.000 erhöhen. Bäume haben aus Sicht des Programms großen Wert in der Klimakrise, weil sie Schatten spenden und das Stadtbild prägen.

Die Grünen wollen Bäume in der Stadt besser schützen. Dafür soll es eine neue Baumschutz-Verordnung geben. Wer einen Baum fällt, muss mehr als einen neuen pflanzen. Bis 2040 soll Bremen 100.000 Straßen-Bäume haben.

Wasser sparen und mehr eigenes Trinkwasser gewinnen

Die Grünen wollen wegen längerer Trockenzeiten sparsamer mit Wasser umgehen und Wasserkreisläufe in Bremen aufbauen. Die Stadt soll künftig ein Drittel ihres Trinkwassers selbst gewinnen statt wie bisher 15 Prozent.

Durch den Klima-Wandel gibt es mehr trockene Zeiten. Die Grünen wollen deshalb Wasser sparen. Regen-Wasser soll öfter genutzt werden. Bremen soll mehr Trinkwasser aus dem eigenen Gebiet holen.

Mehr öffentlichen Einfluss bei hanseWasser sichern

Die Grünen wollen die neue Ausschreibung der Wasserkonzessionen nutzen, um mehr Mitsprache beim Versorger hanseWasser zu erhalten. So soll die öffentliche Hand die Preise im Blick behalten und in Wasserkrisen besser handeln können.

Die Grünen wollen mehr Einfluss auf die Firma hanseWasser. Die Verträge für Wasser werden bald neu vergeben. Das wollen die Grünen dafür nutzen. So soll die Stadt die Preise kontrollieren. Das Geld aus den Verträgen soll in sauberes Wasser fließen.

Neuversiegelung bis 2030 netto auf null senken

Die Grünen wollen, dass in der Stadt Bremen bis 2030 unterm Strich keine zusätzlichen Flächen mehr versiegelt werden. Wer neu versiegelt, soll in einen Fonds einzahlen, aus dem Entsiegelung an anderer Stelle bezahlt wird.

Versiegeln heißt: Boden wird zugebaut oder zugepflastert. Die Grünen wollen das begrenzen. Wer Boden versiegelt, soll in einen Fonds einzahlen. Mit dem Geld wird woanders Boden wieder frei gemacht. Ab 2030 soll in Bremen unterm Strich kein neuer Boden mehr versiegelt werden.

Hochwasserschutz an den Klimawandel anpassen

Die Grünen wollen den Weserdeich auf der Neustadt-Seite mit höchster Priorität erhöhen und alle Hochwasserkonzepte in beiden Städten überarbeiten. Das Programm verweist darauf, dass rund 90 Prozent der Landesfläche überflutungsgefährdet sind und der Klimawandel die Gefahr verschärft.

Bremen ist stark von Hochwasser bedroht. Die Grünen wollen den Deich in der Neustadt höher machen. Auch andere Pläne gegen Hochwasser sollen besser werden. In Gebieten für den Hochwasser-Schutz soll niemand bauen.

Weservertiefung ablehnen und Gewässer renaturieren

Die Grünen lehnen neue Vertiefungen und Begradigungen von Gewässern ab, darunter die Vertiefung der Unterweser. Laut Programm machen tiefere und geradere Flüsse Hochwasser gefährlicher und lassen das Grundwasser sinken. Stattdessen sollen Gewässer renaturiert und für Menschen zugänglicher werden.

Die Grünen wollen die Unterweser nicht tiefer machen. Tiefe und gerade Flüsse machen Hochwasser gefährlicher. Flüsse sollen wieder natürlicher werden. Menschen sollen besser an die Ufer kommen.

Schutzgebiete ausweiten und Biotopverbund schaffen

Die Grünen wollen die Schutzgebietsfläche so vergrößern, dass sie den europäischen Vorgaben genügt, und bis 2030 in beiden Städten einen Biotopverbund aufbauen. Begründet wird das mit bedrohten Wiesenvögeln, Grabenfischen, Insekten und Pflanzen in den Grünland-Graben-Gebieten.

In Bremen leben seltene Vögel, Fische, Insekten und Pflanzen. Die Grünen wollen mehr Gebiete für die Natur schützen. Bis 2030 sollen die Schutz-Gebiete miteinander verbunden sein. So ein Netz heißt Biotop-Verbund.

Umweltzonen zu Null-Emissionszonen weiterentwickeln

Die Grünen wollen die Luft in den Städten verbessern und setzen sich im Bund dafür ein, aus Umweltzonen Null-Emissionszonen zu machen. In der nächsten Wahlperiode sollen dafür die technischen und rechtlichen Grundlagen entstehen. Das Programm verweist auf die EU-Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub als verbindlichen Gesundheitsschutz.

Die Luft in der Stadt soll sauberer werden. Die Grünen wollen Null-Emissions-Zonen. Das sind Gebiete, in denen Fahrzeuge keine Abgase ausstoßen dürfen. Dort fahren dann Elektro-Fahrzeuge. Auch Firmen sollen weniger Schadstoffe und Gerüche abgeben.

Tierschutz für Haustiere und Stadttauben ausbauen

Die Grünen wollen Hunde und Katzen verpflichtend chippen und registrieren lassen und einen Sachkundenachweis für Hundehalter einführen. Das Tierheim Bremen soll finanziell abgesichert und das Klagerecht von Tierschutzverbänden erweitert werden. Für Stadttauben sind weitere Taubenhäuser geplant.

Hunde und Katzen sollen einen Chip bekommen. Halter müssen ihre Tiere dann anmelden. Wer einen Hund hält, soll eine Prüfung machen. Das Tierheim Bremen soll sicher Geld bekommen. In jedem Stadtteil soll es Häuser für Tauben geben.

Jagdrecht verschärfen und Wildtierauffangstation aufbauen

Die Grünen wollen das Jagdrecht verschärfen: weniger jagdbare Arten und ein Verbot von Treib-, Drück- und Fallenjagd. Außerdem soll im Land Bremen eine Auffangstation für Wildtiere entstehen. Auch im Bund treten sie für ein Wildtierverbot in Zirkussen ein.

Die Grünen wollen Wildtiere besser schützen. Jäger sollen weniger Tier-Arten jagen dürfen. Manche Arten der Jagd sollen verboten werden. Verletzte Wildtiere sollen in einer Station Hilfe bekommen. Im Zirkus soll es keine Wildtiere mehr geben.

Tierversuche in der Forschung beenden

Die Grünen wollen Tierversuche in Forschungseinrichtungen im Land Bremen beenden und dafür alle rechtlichen Möglichkeiten nutzen. Das Programm nennt vor allem die Versuche an Affen an der Universität Bremen. Zudem soll der Tierschutz im Bund gestärkt werden.

In Bremen gibt es Versuche mit Tieren in der Forschung. Zum Beispiel mit Affen an der Universität. Die Grünen wollen diese Versuche beenden. Dafür wollen sie alle Gesetze nutzen, die es gibt.

Kreislaufwirtschaft aufbauen und Ressourcen schonen

Die Grünen wollen die Wirtschaft so umbauen, dass Stoffe im Kreislauf bleiben und weniger Abfall entsteht. Bremer Bioabfälle sollen in der Stadt zu Biogas werden, und im Bau sollen mehr Recyclingstoffe zum Einsatz kommen.

Die Grünen wollen weniger Müll und weniger Verbrauch von Rohstoffen. Dinge sollen länger halten und wieder genutzt werden. Aus Bio-Müll soll in Bremen Bio-Gas werden. Beim Bauen sollen mehr Recycling-Stoffe genutzt werden.

Weservertiefung vermeiden, Sedimente länderübergreifend managen

Die Grünen halten die geplante Vertiefung der Außenweser für unnötig und wollen sie vermeiden; die Vertiefung der Unterweser lehnen sie ab. Als Gründe nennt das Programm die angestrebte Hafenkooperation mit Wilhelmshaven und ökologische Bedenken. Für das Baggergut aus den Flüssen fordern sie eine gemeinsame Strategie der norddeutschen Länder.

Die Weser soll für große Schiffe tiefer werden. Die Grünen wollen das vermeiden. Sie sagen: Das schadet der Natur und ist nicht nötig. Für den Schlamm aus den Flüssen soll es einen gemeinsamen Plan geben. Diesen Plan sollen die Länder im Norden zusammen machen.

Grüne: alle 16 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Kreislaufwirtschaft für Rohstoffe aufbauen

Die Linke will eine Kreislaufwirtschaft, in der künftig mehr als 99 Prozent der Rohstoffe wiederverwertet werden. Das Programm begründet dies mit knappen Rohstoffen für die Energiewende und mit Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen beim Abbau.

Für Windräder und Solar-Anlagen braucht man Rohstoffe. Der Abbau schadet oft Natur und Menschen. Die Linke will fast alle Rohstoffe wieder verwenden. Bremen soll dafür die nötigen Anlagen schaffen.

Grüngürtel schützen, Stadtgrün und Kleingärten ausweiten

Die Linke will den Grüngürtel um Bremen schützen und keine weitere Bebauung im unbebauten Außenbereich zulassen. Parks, Bäume und Kleingärten sollen erhalten und ausgeweitet, Flächen entsiegelt und der Umweltbetrieb finanziell gestärkt werden.

Rund um Bremen liegt ein grüner Gürtel aus Natur. Die Linke will dort nicht mehr bauen lassen. In der Stadt soll es mehr Parks, Bäume und Kleingärten geben. Kleingärten sollen nicht zu Gewerbe-Flächen werden. Der städtische Umwelt-Betrieb soll mehr Geld bekommen.

Artenvielfalt fördern, Flächen entsiegeln und begrünen

Die Linke will die Bremer Biodiversitätsstrategie fortlaufend anpassen und umsetzen. Pestizide sollen in Bremen nicht mehr eingesetzt werden, Schottergärten sollen verschwinden und versiegelte Flächen wieder geöffnet und begrünt werden.

Die Linke will mehr Tiere und Pflanzen in der Stadt schützen. Gift gegen Schädlinge soll es in Bremen nicht mehr geben. Gärten aus Schotter sollen verboten bleiben. Mehr Flächen sollen grün werden.

Unterweser nicht vertiefen, Nebengewässer renaturieren

Die Linke lehnt eine Vertiefung der Unterweser ab, weil der Ausbau den Fluss und seine Nebenflüsse ökologisch belaste. Die beantragte Vertiefung der Außenweser soll die letzte Ausbaustufe sein.

Die Linke will die Unterweser nicht tiefer machen. Sie sagt: Das schadet dem Fluss und den Tieren dort. Die Außenweser soll nur noch ein letztes Mal vertieft werden. Kleine Flüsse sollen wieder natürlicher werden.

Kreislaufstadt bis 2038, weniger Lärm und Müll

Die Linke will Bremen bis 2038 zu einer Stadt machen, die sich an der Kreislaufwirtschaft orientiert. Zugleich sollen Lärmgrenzwerte nicht gelockert und illegale Müllablagerungen unterbunden werden.

Bremen soll bis 2038 weniger wegwerfen und mehr wiederverwenden. Kaputte Geräte sollen öfter repariert werden. Die Regeln gegen Lärm sollen streng bleiben. Wilder Müll soll schnell verschwinden.

Primatenversuche beenden, Tierschutzrecht im Bund verschärfen

Die Linke will die Versuche an Affen an der Universität Bremen beenden und sich im Bund für ein strengeres Tierschutzrecht einsetzen. Tierversuche sollen deutlich restriktiver gehandhabt werden.

Die Linke will keine Versuche an Affen an der Uni Bremen mehr. Die Gesetze zum Schutz von Tieren sollen strenger werden. Der Handel mit Tieren im Internet soll verboten werden. Tiere sollen besser gehalten und transportiert werden.

Hundeführerschein einführen, Tierheim besser finanzieren

Die Linke will einen verpflichtenden Sachkundenachweis mit Hundeschulung für Hundehalter einführen. Das Bremer Tierheim soll dauerhaft ausreichend Geld bekommen, und für Stadttauben sollen öffentliche Taubenschläge entstehen.

Wer einen Hund hält, soll zeigen, dass er sich auskennt. Dazu gehört eine Hundeschule. Das Tierheim in Bremen soll mehr Geld bekommen. Für Tauben soll es eigene Häuser in der Stadt geben.

Deponie Grauer Wall nicht erweitern, Ersatz planen

Die Linke lehnt die Erweiterung der Mülldeponie Grauer Wall in Bremerhaven ab und will einen Ersatzstandort planen. Sie sieht Gefahren für Grundwasser und Anwohner und verlangt, weniger Müll von außerhalb anzunehmen.

In Bremerhaven gibt es eine Müll-Deponie. Sie soll größer werden. Die Linke ist dagegen. Sie sieht Gefahren für das Grundwasser und für die Nachbarn. Die Partei will einen anderen Ort für den Müll suchen.

Linke: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Bremen und Bremerhaven zu Kreislaufstädten machen

Die SPD will beide Städte zu „Circular Cities“ entwickeln, die Rohstoffe schonend und möglichst im Kreislauf nutzen. Dazu sollen Abfallbilanzen, Modellprojekte und eine bessere Sammlung von Bioabfällen beitragen.

Die SPD will, dass weniger Müll entsteht. Dinge sollen öfter repariert und wieder benutzt werden. Die Städte sollen regelmäßig zeigen, was mit dem Müll passiert. Auch große Wohn-Häuser sollen Bio-Tonnen bekommen.

Stadtgrün ausweiten und Flächen entsiegeln

Die SPD will Grün- und Wasserflächen in beiden Städten erhalten und ausweiten, Flächen entsiegeln und Bäume besser schützen. Das soll dem Klimaschutz, der Anpassung an Hitze und Starkregen sowie der Artenvielfalt dienen und Erholungsräume für alle sichern.

Die SPD will mehr Grün in der Stadt. Bäume sollen besser geschützt werden. Beton-Flächen sollen wieder offen werden, damit Regen versickert. Dächer und Hauswände sollen Pflanzen bekommen. Alle Stadtteile sollen gleich gut Grün haben.

Moore schützen und Wiedervernässung prüfen

Die SPD will die Moore im Land Bremen schützen, weil sie CO2 speichern und für den Arten- und Naturschutz wichtig sind. Sie will prüfen, welche Flächen wieder vernässt werden können, und die Landwirtschaft dabei von Beginn an beteiligen.

Moore speichern viel CO2. Die SPD will die Moore in Bremen schützen. Sie will prüfen, wo trockene Moore wieder nass werden können. Die Bauern sollen dabei von Anfang an mitreden.

Gegen Müll im öffentlichen Raum vorgehen

Die SPD will Müll im öffentlichen Raum mit Aufklärung, mehr Kontrollen und Bußgeldern bekämpfen. Der Ordnungsdienst soll in allen Stadtteilen wachsen, und an einzelnen Müll-Schwerpunkten sollen zeitlich begrenzt Kameras eingesetzt werden.

In manchen Straßen in Bremen liegt viel Müll. Die SPD will das ändern. Sie will die Menschen aufklären und mehr kontrollieren. Wer Müll illegal ablädt, soll Bußgeld zahlen. An manchen Orten sollen für eine Zeit Kameras hängen. Es soll auch mehr Mülleimer und öffentliche Toiletten geben.

SPD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl