Öffentliche Gelder an Eigentum und Mitsprache knüpfen
Die Linke will staatliche Hilfen für Unternehmen an Bedingungen binden. Wer öffentliches Geld erhält, soll dem Staat Eigentumsanteile und Mitsprache einräumen sowie ökologische und soziale Zusagen machen.
Manche Firmen bekommen Geld vom Staat. Die Linke will dafür Bedingungen. Der Staat soll dann Anteile an der Firma bekommen. Er soll auch mitbestimmen dürfen. Die Firmen sollen Arbeitsplätze und Löhne zusichern.
Als Vorbild nennt das Programm die Salzgitter AG, an der Niedersachsen eine Sperrminorität hält. Mitsprache soll unter anderem über Transformationsräte laufen, in denen Betriebsräte, Kammern und Kommunen den Umbau mitgestalten. Geförderte Unternehmen sollen ökologische Vorgaben für Verfahren, Produkte und den gesamten Fußabdruck einhalten, etwa in der Stahlproduktion. Hinzu kommen verbindliche Zusagen zu Beschäftigung, Rechten der Beschäftigten und Löhnen.
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„Wo öffentliches Geld fließt, muss öffentliches Eigentum entstehen und öffentliche, demokratische Einflussnahme erfolgen.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Staatliche Beteiligungen als Bedingung für Fördergeld würden das heutige Fördersystem grundlegend in Richtung öffentliches Eigentum verändern.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Fördergelder sollen an ökologische Vorgaben für Produktion und Produkte gebunden werden.