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Was sagen die Parteien in Bremen zu weiteren Themen?

5 aktuelle Wahlprogramme in Bremen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Innenstadt als Flanierstadt entwickeln

Die CDU will die Bremer Innenstadt zwischen Am Wall und Martinistraße zur Flanierstadt machen, mit Parkflächen an den Rändern. Das Projektbüro Innenstadt soll direkt beim Bürgermeister im Rathaus angesiedelt werden. Aus Sicht der Partei fehlt es nicht an Ideen, sondern an der Umsetzung.

Die CDU will die Bremer Innenstadt schöner zum Bummeln machen. Parkplätze soll es am Rand der Innenstadt geben. Ein Büro im Rathaus soll die Projekte leiten. Das Büro soll direkt zum Bürgermeister gehören. Die Partei sagt: Es gibt genug Pläne, aber zu wenig passiert.

Stadtteile stärken und öffentliche Gebäude öffnen

Die CDU will die Bremer Stadtteile mit Märkten, Kultur und Festen beleben und öffentliche Gebäude außerhalb ihrer Nutzungszeiten für die Nachbarschaft öffnen. Sie begründet das damit, dass in den Quartieren Treffpunkte und Angebote weggebrochen seien.

Die CDU will die Stadtteile in Bremen stärken. Dort soll es mehr Märkte, Kultur und Feste geben. Schulen und Ämter sollen ihre Räume am Nachmittag für Vereine öffnen. Auch Schul-Mensen sollen Essen für alle im Stadtteil anbieten.

Werder-Nachwuchszentrum in der Pauliner Marsch unterstützen

Die CDU unterstützt den Bau des geplanten Nachwuchsleistungszentrums von Werder Bremen in der Pauliner Marsch. Weil das Vorhaben nach ihrer Darstellung stark in das Erholungsgebiet eingreift, soll ein Runder Tisch die Interessen ausgleichen.

Werder Bremen will ein Zentrum für junge Fußballer bauen. Es soll in der Pauliner Marsch stehen. Das ist ein grünes Gebiet an der Weser. Die CDU ist für den Bau. Sie will aber mit allen Beteiligten darüber reden.

Religionsgemeinschaften fördern und Antisemitismus bekämpfen

Die CDU will die Arbeit der Kirchen und Religionsgemeinschaften erhalten und fördern und die Zusammenarbeit mit ihnen ausbauen. Gläubige aller Richtungen sollen vor Hass und Angriffen geschützt werden; Antisemitismus will die Partei entschieden bekämpfen.

Die CDU findet Kirchen und andere Glaubens-Gemeinschaften wichtig. Sie will mit ihnen mehr zusammenarbeiten. Niemand soll wegen seines Glaubens bedroht werden. Die CDU will Hass gegen Juden bekämpfen. Schulen sollen dabei besonders helfen.

Verbraucherzentrale dauerhaft finanzieren und Quartiersberatung ausbauen

Die CDU will der Verbraucherzentrale Bremen eine auf fünf Jahre gesicherte Finanzierung geben. Leicht zugängliche Beratungsangebote in den Stadtteilen sollen ausgebaut werden. Das Programm begründet dies mit stark gestiegenen Beratungszahlen in der Corona- und Energiekrise.

Die Verbraucher-Zentrale berät Menschen bei vielen Fragen. Die CDU will ihr für fünf Jahre festes Geld zusagen. So kann sie besser planen. Es soll mehr Beratung direkt in den Stadtteilen geben.

Lebensmittelaufsicht stärken und gesunde Gemeinschaftsverpflegung fördern

Die CDU will die Lebensmittelaufsicht besser ausstatten und Kontrollergebnisse, etwa in Gaststätten, sichtbar kennzeichnen. Die Verpflegung in Kitas, Schulen und Seniorenheimen soll gesund und ökologisch verantwortlich sein. Damit will die Partei auch Ernährungsarmut verringern.

Die CDU will Lebensmittel besser kontrollieren lassen. Gäste sollen in Gaststätten das Ergebnis der Kontrolle sehen. Das Essen in Kitas, Schulen und Heimen soll gesund sein. Auf Lebensmitteln soll klar stehen, woher sie kommen.

Ehrenamt mit Engagementstrategie und Ehrenamtskarte fördern

Die CDU will das Ehrenamt stärker fördern und würdigen. Dazu soll die Engagementstrategie des Landes fertiggestellt und umgesetzt, die Ehrenamtskarte aufgewertet und Vereinen wie den Tafeln mehr Geld gegeben werden. Ziel ist, mehr Menschen für freiwillige Arbeit zu gewinnen.

Viele Menschen helfen freiwillig in Vereinen. Die CDU will das stärker unterstützen. Die Ehrenamts-Karte soll mehr Vorteile bringen. Wichtige Vereine wie die Tafeln sollen mehr Geld bekommen. Es soll einen Tag des Ehrenamts geben.

Schulschwimmen ausbauen und Unibad erhalten

Die CDU will, dass jedes Kind am Ende der Grundschule schwimmen kann und mindestens das Freischwimmerabzeichen hat. Dafür soll das Schulschwimmen mehr Geld erhalten. Das Unibad soll saniert statt abgerissen werden.

Jedes Kind soll nach der Grundschule schwimmen können. Die CDU will dafür mehr Geld für Schwimm-Unterricht geben. Das Unibad soll nicht abgerissen werden. Es soll repariert werden.

Sportstätten mit Förderprogrammen sanieren

Die CDU will Förderprogramme für die Sanierung von Sportstätten auflegen und eine Prioritätenliste erstellen, die nach und nach abgearbeitet wird. Die Zuschüsse zu den Energiekosten der Sportvereine sollen laufend an steigende Preise angepasst werden.

Viele Sporthallen und Schwimmbäder brauchen eine Reparatur. Die CDU will dafür Geld geben. Eine Liste soll zeigen, welche Anlage zuerst dran ist. Sportvereine sollen auch Hilfe bei den Energie-Kosten bekommen.

Spitzensport und Eliteschule des Sports voranbringen

Die CDU will sportliche Talente auf dem Weg in den Spitzensport unterstützen. Dazu soll die Eliteschule des Sports an der Oberschule an der Ronzelenstraße bis 2027 verwirklicht werden, begleitet von modernen Trainingsstätten.

Die CDU will junge Sport-Talente fördern. In Bremen soll es eine Eliteschule des Sports geben. Das ist eine Schule für besonders gute Sportler. Sie soll bis 2027 fertig sein. Auch die Trainings-Orte sollen moderner werden.

eSport als Sport anerkennen und fördern

Die CDU betrachtet eSport als Teil des Breitensports und will ihn wie klassischen Sport fördern. Auf Bundesebene will sie erreichen, dass eSport in der Abgabenordnung dem Sport gleichgestellt wird.

Die CDU sieht eSport als richtigen Sport. eSport heißt: Menschen spielen Computer-Spiele im Wettkampf. Die CDU will eSport fördern wie anderen Sport. Auch im Steuer-Recht soll eSport gleich behandelt werden.

Neue Breitensport-Angebote im öffentlichen Raum schaffen

Die CDU will leicht zugängliche Sportangebote für alle Altersgruppen ausbauen. Sport diene der Gesundheit und bringe Menschen zusammen, heißt es im Programm.

Die CDU will mehr einfache Sport-Angebote. Jeder soll leicht mitmachen können. Sport ist gut für die Gesundheit. Und Menschen treffen sich dabei.

CDU: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Plätze und Grünanlagen der Bremer Innenstadt beleben

Die FDP will die Bremer Innenstadt vielseitiger nutzen: Wohnen, Bildung, Kultur, Sport und Gastronomie sollen neben dem Einkaufen mehr Gewicht bekommen. Dafür sollen Domshof, Wallanlagen, Weserufer und freie Plätze neu gestaltet und die Bürgerinnen und Bürger über Bürgerwerkstätten beteiligt werden.

Die Bremer Innenstadt soll mehr bieten als Einkaufen. Auf dem Domshof soll es abends Konzerte geben. In den Wallanlagen sollen neue Spielplätze entstehen. Es soll Orte für Jugendliche geben. Die Menschen sollen eigene Ideen einbringen können.

Umfeld des Bremer Hauptbahnhofs aufwerten

Die FDP will die Umgebung des Bremer Hauptbahnhofs umgestalten, um den Aufenthalt dort angenehmer und sicherer zu machen. Plätze sollen für Veranstaltungen genutzt, Wege ausgebaut und der Gustav-Deetjen-Tunnel neu aufgeteilt werden.

Die FDP will die Gegend um den Bremer Hauptbahnhof schöner machen. Auf den Plätzen soll es Sport und Feste geben. Wege sollen heller und besser werden. Im Tunnel sollen Fahrräder eine eigene Spur bekommen. So soll es dort sicherer werden.

Bremerhavens Innenstadt zu den Havenwelten öffnen

Die FDP will die Neugestaltung nach dem Weggang von Karstadt nutzen, um Bremerhavens Innenstadt neu aufzustellen und zu den Havenwelten zu öffnen. Sie unterstützt private Investoren, verlangt aber Transparenz über die Baupläne und ausreichend freie Flächen.

In Bremerhaven ist das Kaufhaus Karstadt weg. Die FDP will die Innenstadt dort neu gestalten. Man soll von der Innenstadt gut zu den Havenwelten am Hafen kommen. Dafür soll nicht zu dicht gebaut werden. Die Pläne sollen vor dem Bau offen gezeigt werden.

Privates Silvesterfeuerwerk weiter erlauben

Die FDP lehnt ein Verbot von privatem Feuerwerk an Silvester ab. Familien sollen diese Tradition nach dem Willen der Partei weiter verantwortungsvoll pflegen können.

Die FDP will Feuerwerk an Silvester weiter erlauben. Familien sollen privat Raketen zünden dürfen. Die FDP sagt: Die meisten Schäden kommen von verbotenen Böllern. Ein Verbot könnte dazu führen, dass mehr Menschen solche Böller nutzen.

Trauerwald in Bremerhaven schaffen

Die FDP will in Bremerhaven einen Trauerwald einrichten, in dem Bestattungen unter Bäumen möglich sind. Bisher fehle ein solches Angebot in der Stadt.

In Bremerhaven kann man sich nicht in einem Wald bestatten lassen. Viele Menschen wünschen sich das aber. Die FDP will dort einen Trauer-Wald schaffen. Das ist ein Wald für Gräber an Bäumen.

Sportstätten sanieren und Sport an Schulen stärken

Die FDP will den Sanierungsstau bei Sporthallen abbauen, Sportplätze und Hallen nach Bedarf ausbauen und dafür Haushaltsmittel bereitstellen. Schulen und Kitas sollen enger mit Sportvereinen zusammenarbeiten, und die Universität Bremen soll wieder Sportwissenschaften anbieten.

Die FDP will kaputte Sporthallen reparieren. Es soll mehr Sportplätze und Hallen geben. Schulen und Kitas sollen mit Sport-Vereinen zusammenarbeiten. Die Universität Bremen soll wieder Sport-Lehrer ausbilden.

Leistungssport fördern und eSport anerkennen

Die FDP will den Leistungssport in Bremen und Bremerhaven mit Geld und ideeller Unterstützung fördern. eSport soll unabhängig vom Inhalt der Spiele als Sport gelten, und eSport-Vereine sollen als gemeinnützig anerkannt werden.

Die FDP will Spitzen-Sport mit Geld unterstützen. Auch eSport soll als Sport gelten. eSport bedeutet: Wettkämpfe mit Computer-Spielen. Vereine für eSport sollen dieselben Vorteile bekommen wie andere Sport-Vereine.

FDP: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Schwimmkurse ausbauen und Bäder sanieren

Die Grünen wollen, dass jedes Kind schwimmen lernt, und dafür die Kursangebote gemeinsam mit Vereinen, DLRG und Bremer Bädern erweitern. Aus Sicht des Programms kann frühes Schwimmenlernen Leben retten. Die Bäder sollen laufend saniert werden und kundenfreundlichere Öffnungszeiten bekommen.

Jedes Kind soll schwimmen lernen. Das kann Leben retten. Die Grünen wollen mehr Schwimm-Kurse anbieten. Dafür arbeiten sie mit Vereinen und Bädern zusammen. Die Schwimmbäder sollen erneuert werden und besser geöffnet sein.

Übungsleiterinnen und Übungsleiter stärker fördern

Die Grünen wollen die finanzielle Unterstützung für ausgebildete Übungsleiterinnen und Übungsleiter weiter anheben. Die Stadt Bremen soll die Kosten für die Lizenzausbildung weiterhin übernehmen. Im Bund will sich die Partei für einen höheren Steuerfreibetrag einsetzen.

Übungs-Leiter trainieren Menschen im Sport-Verein. Die Grünen wollen ihnen mehr Geld geben. Die Stadt Bremen soll weiter ihre Ausbildung bezahlen. Sie sollen auch weniger Steuern zahlen. Dafür wollen sich die Grünen im Bund einsetzen.

Sportvereine und Sportstätten energetisch sanieren

Die Grünen wollen Sportvereine wegen gestiegener Energiekosten mit einem Förderprogramm für Investitionen und Energiesparen unterstützen. Sportstätten sollen auf Grundlage des Sportentwicklungsplans saniert und weiterentwickelt werden. Städtische Sportanlagen sollen möglichst Solaranlagen und Ladepunkte für E-Fahrzeuge erhalten.

Energie ist für Sport-Vereine teuer geworden. Die Grünen wollen den Vereinen mit Geld helfen. Damit sollen die Vereine Energie sparen können. Sport-Hallen und Sport-Plätze sollen erneuert werden. Städtische Sport-Anlagen sollen Solar-Anlagen bekommen.

Sport im öffentlichen Raum und an Schulen fördern

Die Grünen wollen frei zugängliche Orte für Sport und Spiel in Parks und auf Plätzen erhalten und erweitern. Sie gelten dem Programm als leicht zugängliches Angebot vor allem für Kinder und Jugendliche. Außerdem sollen Schulen und Vereine enger zusammenarbeiten, damit Ganztagsschüler Vereinssport treiben können.

In Bremen gibt es viele öffentliche Plätze für Sport. Die Grünen wollen diese Plätze pflegen und neue bauen. Jeder kann sie kostenlos nutzen. Schulen und Sport-Vereine sollen mehr zusammen machen. So können mehr Kinder im Verein Sport treiben.

Mehr öffentliche Räume für Begegnung schaffen

Die Grünen wollen in den Quartieren mehr frei zugängliche Flächen für Spiel, Sport und Begegnung schaffen und dafür mehr Geld bereitstellen. Kleingartengebiete sollen vor Umnutzung geschützt bleiben, und der öffentliche Raum soll besser ausgestattet werden.

Die Grünen wollen mehr Orte, an denen Menschen sich treffen können. Dazu gehören Spiel-Plätze, Grün-Flächen und Sport-Flächen. Diese Orte sollen für alle kostenlos sein. Es soll mehr Bänke, Toiletten und Trinkwasser-Spender geben. Kleingärten sollen bleiben.

Werbung im öffentlichen Raum gesetzlich begrenzen

Die Grünen wollen Werbung im öffentlichen Raum in Bremen per Gesetz einschränken. Das soll den örtlichen Einzelhandel und lokale Veranstalter sichtbarer machen sowie Reizüberflutung und Lichtverschmutzung verringern.

In der Stadt gibt es viel Werbung. Die Grünen wollen ein Gesetz, das Werbung begrenzt. Läden und Veranstalter aus Bremen sollen dadurch besser sichtbar sein. Es soll auch weniger grelles Licht durch Werbung geben.

Förderprogramm „Stadtlabore“ auflegen

Die Grünen wollen ein Förderprogramm namens „Stadtlabore“ schaffen, mit dem neue Nutzungen in der Innenstadt ausprobiert und bei Erfolg dauerhaft eingerichtet werden. Es soll die bestehenden Konzept- und Pop-up-Stores ergänzen, die vor allem auf Konsum ausgerichtet sind.

Die Grünen wollen ein neues Förder-Programm für die Innenstadt. Es heißt „Stadtlabore“. Damit können Menschen neue Ideen für leere Räume ausprobieren. Gute Ideen sollen dauerhaft bleiben.

Aufenthaltsorte für alle Gruppen schaffen

Die Grünen wollen die Innenstadt stärker als Ort zum Aufenthalt nutzen und Angebote für Gruppen ausbauen, die bisher wenig berücksichtigt werden. Gemeint sind Kinder, junge und ältere Menschen, Neuzugezogene sowie Menschen, die sich Konsum nicht leisten können. Dafür sollen unterschiedliche Orte mit eigenem Profil entstehen.

Die Grünen wollen eine Innenstadt für alle Menschen. Kinder sollen dort sicher spielen können. Junge Leute sollen Orte zum Treffen haben. Auch Menschen mit wenig Geld sollen sich dort wohlfühlen.

Bahnhofsvorstadt als Quartier entwickeln

Die Grünen wollen die Bahnhofsvorstadt als eigenständiges Viertel aufwerten, dessen Bewohner mehr brauchen als Sauberkeit und Sicherheit. Bis Ende 2023 soll eine Auswertung ihrer Bedürfnisse vorliegen, aus der Empfehlungen für die langfristige Entwicklung entstehen.

Die Grünen wollen das Viertel am Bahnhof verbessern. Dort wohnen und arbeiten viele Menschen. Bis Ende 2023 soll klar sein, was die Bewohner brauchen. Daraus soll ein Plan für das Viertel entstehen.

Grüne: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Sportanlagen sanieren, frei nutzbare Angebote ausbauen

Die Linke will Hallen und Bezirkssportanlagen mit einem Sanierungsprogramm instand setzen. Zugleich sollen mehr frei zugängliche Sportgeräte und Bewegungsflächen im öffentlichen Raum entstehen.

Viele Sport-Hallen und Sport-Plätze sind in schlechtem Zustand. Die Linke will sie reparieren. Es soll auch mehr Sport-Geräte im Freien geben. Die kann jeder kostenlos nutzen.

Sport für Menschen mit wenig Geld erleichtern

Die Linke will Vereinsbeiträge für Menschen mit niedrigem Einkommen übernehmen und ein Sportförderprogramm für Beziehende von Transferleistungen schaffen. Vereine sollen außerdem bei Integration, Inklusion und Vielfalt stärker unterstützt werden.

Sport im Verein kostet Geld. Manche Menschen können das nicht bezahlen. Die Linke will ihre Beiträge übernehmen. Kinder sollen für 1 Euro ins Schwimmbad gehen können.

Sportflächen, Nachtleben und Wohnraum für Junge fördern

Die Linke will mehr Sport- und Bewegungsflächen für junge Menschen und bessere Bedingungen an Orten, an denen gefeiert wird. Junge Menschen sollen außerdem leichter bezahlbaren Wohnraum finden.

Die Linke will mehr Plätze für Ballsport, Skaten und BMX. Wo junge Leute feiern, soll es Toiletten und Hilfe-Teams geben. Junge Menschen sollen leichter eine günstige Wohnung finden.

Teilhabe und Zusammenhalt für Ältere fördern

Die Linke will die Teilhabe älterer Menschen sichern: durch kurze, barrierefreie Wege, digitale Schulung bei weiterhin analogen Behördenzugängen und ein Seniorenmitwirkungsgesetz. Gegen Einsamkeit im Alter sollen wohnortnahe Angebote und generationsübergreifendes Wohnen helfen.

Die Linke will älteren Menschen das Leben leichter machen. Sie sollen den Umgang mit dem Internet lernen können. Ämter sollen auch per Telefon oder persönlich erreichbar bleiben. Treffpunkte im Stadtteil sollen gegen Einsamkeit helfen.

Nachhaltigkeitsstrategie für das Land Bremen aufstellen

Die Linke will, dass Bremen eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet und regelmäßig fortschreibt. Sie soll die Umsetzung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele im Land und Bremens Beitrag zur weltweiten Entwicklung behandeln.

Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für eine bessere Welt. Die Linke will einen Plan, wie Bremen diese Ziele erreicht. Bremen soll den Plan immer wieder erneuern. Ein reiner Bericht mit Zahlen reicht der Partei nicht.

Verbraucherschutz und Beratung vor Ort ausbauen

Die Linke will den Verbraucherschutz mit mehr öffentlichem Geld stärken. Geplant sind mehr wohnortnahe Anlaufstellen und Beratung, eine besser finanzierte Verbraucherzentrale sowie werbefreie Kitas und Schulen.

Die Linke will Verbraucher besser schützen. Verbraucher sind Menschen, die etwas kaufen oder nutzen. Es soll mehr Beratung in den Stadtteilen geben. Die Verbraucher-Zentrale soll mehr Geld und Personal bekommen. In Kitas und Schulen soll es keine Werbung geben.

Linke: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Innenstädte zur „Erlebniswelt“ mit Nutzungsmix umbauen

Die SPD will die Innenstädte von Bremen und Bremerhaven nicht mehr vorrangig als Einkaufszonen verstehen. Sie sollen ein Wirtschaftsstandort bleiben, aber mehr Raum für Wohnen, Kultur, Freizeit, Bildung und Begegnung bieten. Als Grund nennt das Programm den Onlinehandel, gegen den die Zentren nur mit Aufenthalts- und Erlebnisqualität bestehen könnten.

Die SPD will die Innenstädte verändern. Dort soll es nicht nur Läden geben. Menschen sollen dort auch wohnen, lernen und Kultur erleben. Die Fußgänger-Zonen sollen groß sein. Die SPD sagt: Viele Menschen kaufen heute im Internet ein. Deshalb braucht die Stadt neue Angebote.

Domshof und Wallring neu beleben

Die SPD will den Domshof so umgestalten, dass er den ganzen Tag bis in den Abend Menschen anzieht. Außerdem soll der Wallring zu einem Wall-Boulevard werden und die Wallanlagen sollen stärker genutzt werden.

Der Domshof ist der größte Platz in der Bremer Innenstadt. Die SPD will dort mehr Leben, auch am Abend. Der Wochenmarkt soll schöner werden. Es soll mehr Restaurants und Cafés geben. Auch die Straße am Wall soll schöner werden.

Parkhaus Mitte ankaufen und abreißen

Die SPD will rund um das bisherige Parkhaus Mitte eine „neue Mitte“ entwickeln. Dafür soll die Stadt die nötigen Eigentumsrechte kaufen und Baurecht schaffen, damit das Parkhaus zügig abgerissen und durch einen neuen Gebäudekomplex ersetzt wird.

In der Bremer Innenstadt steht das Parkhaus Mitte. Die SPD will es schnell abreißen. Dafür soll die Stadt die nötigen Flächen kaufen. Dort soll ein neues Gebäude entstehen. Man soll dort gut zu Fuß durchgehen können.

Orte ohne Konsumzwang, Spielort und Klubszene

Die SPD will in der Bremer Innenstadt öffentliche Aufenthaltsorte schaffen, an denen niemand etwas kaufen oder verzehren muss. Dazu kommen ein zentraler „Spielort 4.0“ für Kinder und Jugendliche sowie der Erhalt der Klubszene in der Bahnhofsvorstadt.

Die SPD will neue Treffpunkte in der Innenstadt. Dort muss niemand etwas kaufen. Für Kinder und Jugendliche soll es einen großen Spielort geben. Auch die Klubs am Bahnhof sollen bleiben.

Bremerhavener Innenstadt aufwerten und entsiegeln

Die SPD will die Innenstadt Bremerhavens attraktiver machen, indem Wohnen, Arbeiten, Kultur, Bildung und Tourismus stärker verbunden werden. Sie setzt auf mehr Grünflächen und entsiegelte Böden sowie auf eine bessere Verbindung zu den Havenwelten. Das Karstadt-Areal und das Quartier um die Fußgängerzone sollen neu gestaltet werden.

Die SPD will die Innenstadt von Bremerhaven schöner machen. Es soll mehr Grün und weniger Beton geben. Die Columbusstraße trennt die Innenstadt von den Havenwelten. Das will die SPD ändern. Die Bürger sollen dabei mitreden.

Förderung der Verbraucherzentrale erhöhen

Die SPD will die Verbraucherzentrale Bremen stärker fördern, damit sie eine Budgetberatung ohne Kosten und eine Beratung zum Energierecht anbieten kann. Begründet wird das mit stark gestiegenen Preisen für Heizen, Lebensmittel und Tanken.

Heizen, Essen und Tanken sind viel teurer geworden. Viele Menschen haben deshalb Geldsorgen. Die Verbraucher-Zentrale berät Menschen dazu. Die SPD will ihr mehr Geld geben. Dann kann sie kostenlos zu Ausgaben und Energie-Rechnungen beraten.

Sportstätten sanieren und ausbauen

Die SPD will Turnhallen zügig sanieren, neue Hallen und Kunstrasenplätze schaffen und vereinseigene Anlagen energetisch modernisieren. Neue und sanierte Sportstätten sollen für inklusiven Sport geeignet sein.

Die SPD will Turnhallen reparieren. Es soll neue Hallen und neue Sportplätze geben. Die Sportstätten sollen weniger Energie verbrauchen. Auch Menschen mit Behinderung sollen dort Sport machen können.

Übungsleitende besser fördern und ausbilden

Die SPD will die Zuschüsse für Übungsleitende in Sportvereinen deutlich erhöhen und die Obergrenze der geförderten Stunden ändern. Die Ausbildung soll für Teilnehmende kostenlos werden. Begründet wird das mit gewachsenen Aufgaben und einem Mangel an qualifizierten Kräften.

Übungsleiter leiten das Training in Sportvereinen. Die SPD will ihnen mehr Geld geben. Die Ausbildung soll nichts mehr kosten. An der Uni Bremen soll man wieder Sport studieren können.

Kinder früh an den Sport heranführen

Die SPD will die Zusammenarbeit von Kitas und Schulen mit Sportvereinen ausbauen, bei Kitas auch für Kinder unter drei Jahren. Kinder und Jugendliche sollen früh Sport treiben, was aus Sicht des Programms Gesundheit und späteres Engagement im Verein fördert.

Kinder sollen früh Sport machen. Kitas und Schulen sollen mehr mit Sportvereinen zusammen arbeiten. Das soll auch für ganz kleine Kinder gelten. Kinder aus armen Familien sollen weiter Geld für den Verein bekommen.

Schwimmen fördern und Bäder erhalten

Die SPD will, dass alle Bremer Kinder schwimmen lernen und die vorhandenen Bäder bestehen bleiben. Dafür sollen Geld und Personal gesichert werden. Der vergünstigte Eintritt für einen Euro soll langfristig bleiben.

Jedes Kind in Bremen soll schwimmen lernen. Die Schwimmbäder sollen offen bleiben. Der Eintritt für einen Euro soll bleiben. Die SPD prüft, ob das in allen Bädern möglich ist.

Leistungssport stärker unterstützen

Die SPD will den Leistungssport fördern, unter anderem über ein Sportinternat und gezielte Angebote an Schulen. Sie sieht ihn als Standortfaktor und als Werbung für das Land Bremen. Auch der Leistungssport von Menschen mit Behinderung soll mehr Geld bekommen.

Die SPD will Spitzen-Sport mehr unterstützen. Es soll Hilfe für ein Sport-Internat geben. Auch Sportler mit Behinderung sollen mehr Geld bekommen. Die SPD sagt: Das ist gut für den Ruf von Bremen.

Eintrittsfreie Freizeitangebote bekannter machen

Die SPD will günstige und kostenlose Freizeitangebote vorhalten und besser bekannt machen, vor allem bei Haushalten mit geringem Einkommen. Geplant sind eine Werbekampagne ab 2023 und eine App. Die Freikarte für Kinder und Jugendliche soll nach erfolgreicher Evaluierung im Kern bleiben.

Freizeit kostet oft Geld. Die SPD will kostenlose Angebote bekannter machen. Dafür plant sie Werbung und eine App. Die Freikarte für Kinder soll bleiben, wenn sie gut wirkt.

Grünflächen stärker als Freizeitraum öffnen

Die SPD will Musik-, Tanz- und Sportangebote in Grünanlagen fortführen, die in der Corona-Zeit entstanden sind. Ein Modellprojekt soll testen, ob sich die Nutzungsregeln für Grünflächen lockern lassen. An zentralen Grünflächen sollen Sanitäranlagen bereitstehen.

In der Corona-Zeit gab es viele Angebote in Parks. Die SPD will diese Angebote behalten. Ein Test soll zeigen, ob einfachere Regeln für Parks möglich sind. In wichtigen Parks soll es Toiletten geben.

SPD: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl