Waldumbau fördern und Wald weiter bewirtschaften
Die CDU will den Umbau der Wälder zu klimaangepassten Mischbeständen fördern und setzt dabei auf Bewirtschaftung und Holznutzung. Für die gezielte Stilllegung von Forstflächen sollen keine Steuermittel fließen. Kleine private Waldbesitzer sollen besondere Unterstützung erhalten.
Hitze und Schädlinge schaden dem Wald. Die CDU will andere Bäume pflanzen, die das besser aushalten. Der Wald soll weiter genutzt werden, zum Beispiel für Holz. Besitzer von kleinen Wäldern sollen Hilfe bekommen.
Gefördert werden Waldumbau, Forstbetriebsgemeinschaften, Wegebau, Bestandspflege und Brandschutz, vor allem bei privaten Eigentümern. Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse sollen dauerhaft besetzte Geschäftsstellen und eine verlässliche fachliche Betreuung bekommen. Vom Nationalpark Harz erwartet die CDU ein jährliches Monitoring zu Waldbrand und Borkenkäfer, das auch Totholz, Löschwasserstellen und Wegezustand erfasst. Ökosystemleistungen des Waldes sollen stärker vergütet und dafür mit der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt definiert werden. Das Land soll als Standort der Bioökonomie mit Leuna weiter etabliert werden.
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„Ein zügiger Waldumbau mit einem breiten, klimaangepassten Baumartenspektrum ist erforderlich, um die Multifunktionalität des Waldes zu sichern.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Waldumbau, forstliche Zusammenschlüsse und Ökosystemleistungen sollen mit öffentlichem Geld stärker gefördert werden.