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Was sagen die Parteien in Mecklenburg-Vorpommern zu Umwelt und Tierschutz?

4 aktuelle Wahlprogramme in Mecklenburg-Vorpommern haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Wasserwege für Tourismus und Sport offenhalten

Die AfD will Seen, Flüsse und Küsten stärker für Tourismus, Sport und Wirtschaft nutzen. Renaturierungen sollen diese Nutzung nicht behindern. Schleusen und Infrastruktur sollen auch an kleineren Wasserstraßen erhalten bleiben.

Die AfD will Seen und Flüsse mehr für Urlaub und Sport nutzen. Naturschutz soll das nicht verhindern. Schleusen sollen erhalten bleiben. Für Elektro-Boote soll es Lade-Stationen geben.

Deponie Ihlenberg über 2035 hinaus betreiben

Die AfD will den Beschluss der Landesregierung überprüfen, die Einlagerung bestimmter Abfallklassen auf der Deponie Ihlenberg Ende 2035 zu beenden. Die Deponie soll weiterlaufen, bis ein anderer Standort in Norddeutschland feststeht. Das Programm nennt den Ausstieg falsch und politisch motiviert.

Die Deponie Ihlenberg soll ab 2036 bestimmte Abfälle nicht mehr annehmen. Die AfD will diese Entscheidung neu prüfen. Die Deponie soll länger offen bleiben. Das gilt, bis es einen anderen Ort in Norddeutschland gibt.

Wald vor Energieausbau schützen, Forstwirtschaft stärken

Die AfD will dem Schutz der Wälder Vorrang vor dem Ausbau erneuerbarer Energien geben und die Forstwirtschaft wegen der Nachfrage nach Holz aufwerten. Den Umbau zum Dauerwald sieht sie kritisch, weil er weniger Holz liefere. Die Jagd gilt dem Programm als Natur- und Tierschutz.

Die AfD will Wälder schützen. Der Wald soll wichtiger sein als neue Anlagen für Wind- und Sonnen-Strom. Der Wald soll auch genug Holz zum Bauen liefern. Die Jagd ist für die AfD ein Schutz für die Natur.

Wolfsbestand begrenzen, Artenschutz wissenschaftlich begründen

Die AfD will den Bestand an Wölfen klar begrenzen und Wolfshybriden rasch entnehmen lassen. Zurückkehrende Arten sollen Platz bekommen, sich aber nicht ungehindert in der Kulturlandschaft ausbreiten. Insektenschutz soll auf Forschung beruhen statt auf Schuldzuweisungen an die Landwirtschaft.

Die AfD will, dass es nicht zu viele Wölfe gibt. Mischlinge aus Wolf und Hund sollen schnell entfernt werden. Tiere wie Wisent und Elch sollen Platz bekommen. Sie sollen sich aber nicht überall ausbreiten. Forscher sollen Insekten genauer untersuchen.

Wasserqualität und Grundwasser schützen

Die AfD will die Überwachung der Gewässer, die Kläranlagen und die Beratung der Landwirte ausbauen. Verschmutzungen sollen so gar nicht erst entstehen. Das Grundwasser soll dauerhaft vor zu starker Entnahme geschützt werden.

Die AfD will sauberes Wasser sichern. Gewässer sollen besser kontrolliert werden. Klär-Anlagen sollen besser werden. Landwirte sollen mehr Beratung bekommen. Vom Grundwasser soll nicht zu viel verbraucht werden.

AfD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Ostsee besser schützen

Die Grünen wollen die Ostsee für künftige Generationen erhalten. Dazu sollen weniger Schadstoffe ins Meer gelangen, schonendere Fangmethoden eingeführt und ein naturnaher Tourismus ausgebaut werden. Das Programm begründet dies damit, dass die Ostsee stark bedroht sei.

Die Grünen wollen die Ostsee schützen. Es sollen weniger Schadstoffe ins Meer kommen. Fischer sollen so fangen, dass es der Natur weniger schadet. Der Tourismus soll gut zur Natur passen.

Gewässer schützen, Öl- und Gasbohrungen ablehnen

Die Grünen wollen die Wasserqualität verbessern und mehr natürliche Pufferzonen an Gewässern schaffen, damit Wasser in der Landschaft bleibt. Bohrungen nach Öl und Gas in der Ostsee und an Land lehnen sie ab. Das Programm verweist auf Dürren, Starkregen und Risiken für Schutzgebiete und Tourismus.

Die Grünen wollen sauberes Wasser in Seen und Flüssen. Am Ufer soll es breitere Streifen ohne Nutzung geben. Feuchte Wiesen und Auen sollen Wasser speichern. Das hilft bei Dürre und bei Überschwemmung. Nach Öl und Gas soll niemand bohren dürfen.

Ostsee und Schweinswal besser schützen

Die Grünen wollen Schutzgebiete im Meer wirksamer sichern, Lebensräume wie Seegraswiesen und Riffe wiederherstellen und den Eintrag von Nährstoffen und Müll senken. Für den bedrohten Schweinswal soll ein breites Bündnis entstehen. Das Land soll nach dem Willen der Partei beim Meeresschutz vorangehen.

Die Grünen wollen die Ostsee schützen. Weniger Dünger, Öl und Plastik sollen ins Meer kommen. See-Gras-Wiesen und Riffe sollen wieder wachsen. Der Schweinswal ist vom Aussterben bedroht. Ein Bündnis soll ihn retten.

Naturschutz kooperativ ausbauen und Biotope vernetzen

Die Grünen wollen Naturschutz stärker über freiwillige, bezahlte Vereinbarungen mit Landnutzern organisieren und Schutzgebiete zu einem durchgehenden Biotopverbund verbinden. In Natura-2000-Gebieten sollen Pestizide und chemisch-synthetische Dünger verboten werden. Ziel ist laut Programm ein Naturschutz, der vor Ort mehr Zustimmung findet.

Die Grünen wollen Natur zusammen mit den Menschen vor Ort schützen. Bauern sollen freiwillig mitmachen und dafür Geld bekommen. Schutz-Gebiete sollen miteinander verbunden werden. In besonderen Schutz-Gebieten sollen Gifte gegen Schädlinge verboten sein. Auch Kunst-Dünger soll dort verboten sein.

Tierschutz verbindlicher machen und Tierbestände begrenzen

Die Grünen wollen dem Tierschutz im Land mehr Gewicht geben: mit einer unabhängigen Beauftragten-Stelle, einem Klagerecht für anerkannte Verbände und einer Obergrenze für Tierbestände. Aus Sicht des Programms fehlen bislang klare Regeln, wirksame Kontrollen und verlässliche Unterstützung.

Die Grünen wollen Tiere besser schützen. Eine unabhängige Person soll sich in der Regierung um Tier-Schutz kümmern. Tier-Schutz-Vereine sollen vor Gericht klagen dürfen. In einem Stall sollen nicht zu viele Tiere leben. Tier-Heime sollen sicher Geld bekommen.

Wälder ökologisch umbauen und alte Wälder schützen

Die Grünen wollen den Umbau der Wälder zu widerstandsfähigeren Beständen mit einem Aktionsprogramm beschleunigen und alte sowie naturnahe Wälder erhalten. Jagdregeln und die Förderung von Holz als Baustoff sollen dies ergänzen. Das Programm nennt Trockenheit, Stürme und Schädlinge als Gründe.

Die Grünen wollen die Wälder stärker machen. Wälder leiden unter Trockenheit, Sturm und Schädlingen. Ein Programm soll den Umbau der Wälder schneller machen. Alte Wälder sollen bleiben. Holz aus der Region soll öfter zum Bauen dienen.

Europäischen Meeres- und Naturschutz im Land umsetzen

Die Grünen wollen die EU-Vorgaben zu Natur und Umwelt im Land verbindlich in konkrete Maßnahmen übersetzen und die Natura-2000-Gebiete in der Ostsee besser schützen. Neue Öl- und Gasförderung lehnt die Partei ab. Alte Munition soll aus der Ostsee geborgen und die Verschmutzung des Meeres verringert werden.

Die Grünen wollen die Ostsee und die Natur besser schützen. Das Land soll die Umwelt-Regeln der EU wirklich umsetzen. Neue Förderung von Öl und Gas soll es nicht geben. Alte Munition soll aus dem Meer geholt werden. Weniger Plastik und Dünger sollen ins Meer gelangen.

Grüne: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Gewässer und Naturräume stärker schützen

Die Linke will Naturräume besser schützen, neue Schutzgebiete ausweisen und den Naturschutz personell stärken. Grundwasser, Seen, Flüsse und Küstengewässer sollen konsequent geschützt und Wasser stärker in der Landschaft gehalten werden.

Die Linke will die Natur besser schützen. Es soll neue Schutz-Gebiete geben. Im Naturschutz sollen mehr Menschen arbeiten. Auch das Wasser soll sauber bleiben und im Boden gehalten werden.

Tierschutz in festen Strukturen verankern

Die Linke will den Tierschutz institutionell absichern, etwa durch eine Prüfstelle für Tierschutz im Sport und ein Verbandsklagerecht. Das Programm verweist darauf, dass Tierschutz Staatsziel ist und Tiere nicht für sich selbst sprechen können.

Die Linke will Tiere besser schützen. Eine neue Stelle soll den Tierschutz im Sport prüfen. Tierschutz-Verbände sollen vor Gericht klagen dürfen. In Zirkussen soll es keine Tiere mehr geben.

Waldanteil erhöhen und Wälder umbauen

Die Linke will den Anteil des Waldes an der Landesfläche bis 2030 auf mindestens 30 Prozent steigern. Die Wälder sollen zügig zu Laub- und Mischwäldern werden, die dem Klimawandel standhalten und schwer brennen.

Die Linke will mehr Wald im Land. Bis 2030 soll Wald mindestens 30 Prozent der Fläche bedecken. Die Wälder sollen aus Laub-Bäumen und gemischten Bäumen bestehen. Solche Wälder brennen nicht so leicht.

Linke: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Schutzgebiete, Grünes Band und Alleen weiterentwickeln

Die SPD will die Schutzgebiete des Landes als Rückzugsräume für Arten erhalten und zu Orten der Umweltbildung ausbauen. Das Grüne Band soll stärker in das Netz der Schutzgebiete eingebunden und Alleen sollen nachgepflanzt werden.

Im Land gibt es viele Schutz-Gebiete für die Natur. Die SPD will sie gut pflegen. Menschen sollen dort auch etwas über Natur lernen. An Straßen sollen neue Bäume wachsen, wo alte fehlen.

Grundwasser und Fließgewässer schützen

Die SPD will das Grundwasser vor Verunreinigung schützen und den natürlichen Wasserhaushalt stärken. Fließgewässer sollen durchlässig sein und Wasser soll in der Fläche gehalten werden, auch wegen längerer Trockenzeiten.

Die SPD will das Grundwasser sauber halten. Flüsse und Bäche sollen wieder natürlicher werden. Das Wasser soll länger in der Landschaft bleiben. Das ist wichtig, weil es öfter lange trocken ist.

Bebaute Gebiete vor Hochwasser schützen

Die SPD will an Flüssen und an der Küste jedes Gebiet mit zusammenhängender Bebauung vor Hochwasser schützen. Die Wasser- und Bodenverbände sollen bei Investitionen in Deiche und Leitungen weiter Unterstützung erhalten.

An der Küste und an Flüssen kann es Hochwasser geben. Die SPD will Orte dort davor schützen. Deiche sollen stärker werden. Kaputte Rohre sollen repariert werden.

Ostsee vor Schadstoffen, Plastik und Altmunition schützen

Die SPD will die Einträge von Nähr- und Schadstoffen in die Ostsee weiter senken und das Gewässer dauerhaft überwachen. Sie setzt sich außerdem gegen Mikroplastik und Geisternetze ein und verlangt vom Bund, alte Munition vollständig aus der Ostsee zu räumen.

Die Ostsee soll gesünder werden. Weniger Dünger und Gift sollen ins Meer kommen. Alte Fischer-Netze und Plastik sollen aus dem Wasser. Der Bund soll alte Munition aus den Kriegen aus dem Meer holen.

Flächenversiegelung verringern und Klimaanpassung finanzieren

Die SPD will, dass weniger neue Flächen versiegelt werden, und gibt der Entwicklung im Ortsinneren Vorrang vor neuen Baugebieten. Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel sollen künftig auch über Ökokonten bezahlt werden können.

Es soll weniger Boden zugebaut werden. Erst sollen leere Häuser und alte Flächen im Ort genutzt werden. Neue Bau-Gebiete kommen erst danach. Bäume und Wasser sollen Städte bei Hitze kühlen.

Waldumbau und Aufforstung weiter fördern

Die SPD will die Wälder zu artenreichen, klimastabilen Laub- und Mischwäldern umbauen und das Aufforstungsprogramm fortsetzen. Waldbesitzer sollen für entsprechende Maßnahmen besonders vergütet werden, wofür der Bund einen Teil der Einnahmen aus der CO2-Bepreisung bereitstellen soll.

Die SPD will die Wälder im Land umbauen. Es soll mehr Laub-Bäume und gemischte Wälder geben. Solche Wälder halten Trockenheit und Schädlinge besser aus. Wald-Besitzer sollen dafür Geld bekommen. Das Geld soll zum Teil vom Bund kommen.

Auffällige Wölfe schnell und rechtssicher entnehmen

Die SPD will Wölfe umfassend beobachten und auffällige Tiere schnell und rechtssicher entnehmen lassen. Der Schutz von Nutztierherden soll dabei höchste Priorität behalten. Bei der Jagd setzt die Partei weiter auf die Jägerschaft und das Wildwirkungsmonitoring.

Die SPD will Wölfe genau beobachten. Wölfe, die Probleme machen, sollen schnell getötet werden dürfen. Das soll rechtlich sicher sein. Der Schutz von Schafen und anderen Nutz-Tieren bleibt sehr wichtig. Die Jäger im Land sollen weiter für gesunde Wild-Bestände sorgen.

Tiertransporte begrenzen, Tierheime unterstützen

Die SPD will die Bedingungen für Schlachttiere bei Transporten verbessern, mehr Kontrollen ermöglichen und die Transportzeiten begrenzen. Schlachttiertransporte aus Mecklenburg-Vorpommern in Länder außerhalb der EU lehnt sie ab. Tierheime, ehrenamtlicher Tierschutz und Zoos sollen weiter Unterstützung erhalten.

Die SPD will, dass Tiere beim Transport besser behandelt werden. Die Fahrten sollen kürzer sein. Es soll mehr Kontrollen geben. Schlacht-Tiere aus dem Land sollen nicht in Länder außerhalb der EU fahren. Tier-Heime und Zoos sollen weiter Geld bekommen.

SPD: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl