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Was sagen die Parteien in Brandenburg zu Umwelt und Tierschutz?

4 aktuelle Wahlprogramme in Brandenburg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Naturschutz abgestuft und integrativ weiterentwickeln

Die AfD will Tiere und Pflanzen schützen, indem sie die bestehenden Schutzgebietskonzepte weiterentwickelt. Naturschutz soll abgestuft auf der ganzen Fläche stattfinden und alle Beteiligten einbinden. Große Wildnisgebiete im Landeswald lehnt die Partei ab.

Die AfD will Tiere und Pflanzen in Brandenburg schützen. Dafür will sie die bisherigen Schutz-Gebiete weiterentwickeln. Naturschutz soll überall eine Rolle spielen. Große Wildnis-Gebiete im Wald des Landes will die AfD nicht.

Großflächige Wiedervernässung von Mooren ablehnen

Die AfD lehnt es ab, Moore großflächig wieder zu vernässen. Die Wasserstände auf Moorflächen sollen stattdessen im Rahmen einer geordneten Stauhaltung reguliert werden, die die Landkreise fachlich kontrollieren. Das Programm warnt, Landwirte könnten ihre Flächen dauerhaft verlieren.

Die AfD will Moore nicht in großem Stil wieder nass machen. Sie sagt: Bauern verlieren dadurch ihre Wiesen für immer. Die Landkreise sollen die Wasser-Stände auf Moor-Flächen kontrollieren.

Wasserbewirtschaftung landesweit einheitlich regeln

Die AfD will den Wasserhaushalt der Landschaft stabilisieren und die Trinkwasserversorgung sichern. Dazu soll das Landeswassergesetz die Wasserbewirtschaftung für ganz Brandenburg einheitlich und umfassend regeln.

Die AfD will das Wasser in Brandenburg besser sichern. Ein Gesetz soll für das ganze Land die gleichen Regeln festlegen. Trinkwasser soll immer zuerst kommen.

Flächenversiegelung stoppen und Brachen zurückbauen

Die AfD will die Versiegelung von Flächen weitgehend stoppen und vor allem Agrarland vor Bebauung schützen. Ungenutzte Militärgelände und Industrieruinen sollen zurückgebaut werden, sodass unter dem Strich mehr Fläche entsiegelt als versiegelt wird.

Die AfD will, dass weniger Boden zugebaut wird. Vor allem Äcker sollen frei bleiben. Alte Militär-Gelände und verfallene Fabriken will die AfD abreißen. So soll es am Ende mehr freien Boden geben.

Artgerechte Nutztierhaltung fördern und kontrollieren

Die AfD will artgerechte Haltungssysteme für Nutztiere fördern und die Tierschutzgesetze konsequent durchsetzen. Sie fordert regelmäßige Kontrollen, eine verbindliche Kennzeichnung der Haltungsform und kurze Wege zum Schlachthof.

Die AfD will, dass Nutztiere besser leben. Bauern sollen Geld für gute Ställe bekommen. Tierärzte vom Amt sollen die Betriebe regelmäßig prüfen. Auf Produkten soll stehen, wie die Tiere gehalten wurden.

Wald wirtschaftlich nutzen und Kleinprivatwald fördern

Die AfD will den Wald weiter wirtschaftlich nutzen, auch zur Energiegewinnung aus Holz, und sieht Pläne kritisch, Tausende Hektar Landeswald als Wildnis stillzulegen. Kleine private Waldbesitzer sollen stärker unterstützt werden.

Die AfD will den Wald weiter nutzen. Holz-Reste sollen auch zum Heizen dienen. Große Wildnis-Gebiete im Wald des Landes sieht die AfD kritisch. Besitzer von kleinen Wäldern sollen mehr Hilfe bekommen.

Landesforst personell stärken, in Waldumbau investieren

Die AfD will beim Landesbetrieb Forst Brandenburg 30 zusätzliche Projektstellen für zehn Jahre schaffen, weil mehr als die Hälfte des Personals bald in Rente geht. Außerdem soll mehr Geld in den Waldumbau und in hochwertiges Saat- und Pflanzgut fließen.

Viele Förster in Brandenburg gehen bald in Rente. Die AfD will deshalb 30 neue Stellen für zehn Jahre schaffen. Das Land soll mehr Geld für den Umbau der Wälder ausgeben. Es soll auch mehr gutes Saatgut für Bäume geben.

Wolf ins Jagdrecht aufnehmen, Jagdrecht bewahren

Die AfD will den Wolfsbestand aktiv regulieren und den Wolf dafür ins Jagdrecht aufnehmen. Sie begründet das mit der stark gewachsenen Population und Konflikten mit der Weidetierhaltung. Änderungen des Jagdrechts, die sie als jagdfeindlich ansieht, lehnt sie ab.

In Brandenburg gibt es immer mehr Wölfe. Die AfD will, dass Jäger Wölfe jagen dürfen. Sie will so Schafe und andere Weide-Tiere schützen. Das Jagd-Recht soll ansonsten so bleiben.

AfD: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Landesweite Strategie für die Wasserversorgung aufstellen

Das BSW verlangt, dass Brandenburg umgehend eine Strategie für die Wasserversorgung im ganzen Land erarbeitet. Anlass ist der Konflikt zwischen dem hohen Wasserbedarf großer Industrieansiedlungen und der Versorgung der Bevölkerung.

Das BSW will einen Plan für das Wasser in ganz Brandenburg. Große Fabriken wie Tesla brauchen sehr viel Wasser. Gleichzeitig wird Wasser für die Menschen knapp. Das Land soll den Plan schnell machen.

BSW: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Wolfsbestand aktiv regulieren

Die CDU will den Wolfsbestand in Brandenburg aktiv begrenzen, sobald das rechtlich möglich ist. Aus ihrer Sicht ist der gute Erhaltungszustand bei rund 1.000 Wölfen überschritten und die Schäden für Weidetierhalter sind zu groß.

In Brandenburg leben etwa 1.000 Wölfe. Die CDU findet: Das sind zu viele. Wölfe greifen Weide-Tiere an. Darum sollen Jäger Wölfe schießen dürfen. Das soll passieren, sobald das Gesetz es erlaubt.

Jagd und Fischerei stärken

Die CDU sieht Jagd und Fischerei als Beitrag zum Naturschutz und will beide stärken. Jäger sollen stärker ins Wildtiermanagement einbezogen und invasive Arten konsequenter bejagt werden, Fischer sollen geschützte Tierarten leichter entnehmen dürfen.

Die CDU findet: Jäger und Fischer schützen die Natur. Sie will beide stärken. Fremde Tier-Arten sollen mehr gejagt werden. Fischer sollen manche geschützte Tiere leichter töten dürfen. Zum Beispiel Kormorane und Biber.

Wälder aktiv nutzen und Bioökonomie fördern

Die CDU will die Wälder aktiv und nachhaltig bewirtschaften und ihren Zustand verbessern. Nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Hanf oder Schilf sollen über eine Bioökonomie-Strategie stärker genutzt werden, etwa im Holzbau.

Die CDU will die Wälder weiter nutzen. Dabei sollen sie gesünder werden. Holz darf auch zum Heizen genutzt werden. Holz, Hanf und Schilf sollen mehr gebraucht werden. Zum Beispiel beim Bauen von Häusern.

Kleingärten stärker fördern

Die CDU will Kleingärten in den Städten erhalten, weil sie aus ihrer Sicht Erholung, regionale Lebensmittel und Lebensraum für Tiere bieten. Dafür soll mehr Fördergeld bereitstehen.

Fast 100.000 Menschen in Brandenburg nutzen Kleingärten. Die CDU will diese Gärten erhalten. Sie sind gut für Natur und Erholung. Es soll mehr Geld für Kleingärten geben.

Wasserhaushalt aktiv steuern

Die CDU will Hochwasserschutz, Wasserrückhalt und Grundwasserneubildung gemeinsam angehen, weil Klimawandel und höherer Verbrauch das Wasser knapper machen. In der Lausitz sollen Spree, Neiße und Schwarze Elster nach den Bergbauschäden technisch stabilisiert werden.

In Brandenburg wird das Wasser knapper. Die CDU will das Wasser besser steuern. Wasser soll länger in der Landschaft bleiben. Gereinigtes Abwasser soll wieder genutzt werden. In der Lausitz sollen die Flüsse nach dem Bergbau stabilisiert werden.

CDU: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Wasser im Land besser halten

Die SPD will Wasser zu einem Schwerpunkt der Landespolitik machen und die Strategien dazu zentral zusammenführen. Ziel ist, Wasser in der Fläche zu halten, Anlagen zu erneuern und Gewässer sowie Fische besser zu schützen.

Die SPD will sich stark um das Wasser kümmern. Das Wasser soll länger im Land bleiben. Dafür will sie Gräben, Speicher und Wehre erneuern und neu bauen. Auch Flüsse, Seen und Fische will sie besser schützen.

Naturschutz stärken, Bergbaufolgen von Betreibern bezahlen lassen

Die SPD will den Nationalpark Unteres Odertal stärken, die Artenvielfalt in Siedlungen fördern und Alleen erhalten und nachpflanzen. Die Betreiber von Kraftwerken und Tagebauen sollen weiter für die Rekultivierung der Bergbauflächen in der Lausitz zahlen.

Die SPD will die Natur besser schützen. Ein Nationalpark soll mehr Rechte bekommen. In Parks und Gärten sollen mehr Arten leben können. Die Kohle-Firmen sollen selbst bezahlen, um alte Bergbau-Flächen wieder herzurichten.

Wolfsbestand regulieren, Wald umbauen

Die SPD hält die geltenden Regeln zum Wolf für ungeeignet, um Weidetiere zu schützen und den Bestand zu regulieren, und verlangt einen am Bestand ausgerichteten Umgang. Außerdem will sie den Wald zu mehr Mischwald umbauen und Wildbestände stellenweise deutlich senken.

Die SPD will neue Regeln für den Wolf. Sie sagt: Die heutigen Regeln schützen Schafe und Rinder nicht gut genug. Der Wald soll mehr verschiedene Baumarten bekommen. An manchen Orten soll es weniger Wild geben.

SPD: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl