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Was sagen die Parteien in Thüringen zu Umwelt und Tierschutz?

5 aktuelle Wahlprogramme in Thüringen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Hochwasserschutz und dürrefesten Wald ausbauen

Die AfD will den Schutz vor Hochwasser verbessern und die Wälder so umbauen, dass sie Trockenheit besser überstehen. Außerdem sollen Wälder aufgeforstet und Waldbrände besser verhindert werden.

Die AfD will mehr Schutz vor Hochwasser. Der Wald soll Trockenheit besser aushalten. Es sollen neue Bäume gepflanzt werden. Waldbrände sollen seltener werden.

Insektensterben untersuchen, Wildtiere schützen, invasive Arten zurückdrängen

Die AfD will die Ursachen des Insektensterbens in einer breit angelegten Studie untersuchen lassen, die auch Windkraft und Photovoltaik einbezieht. Zum Schutz von Bodenbrütern und Niederwild sollen große Insektenflächen erprobt und eingeschleppte Arten wie der Waschbär stärker bejagt werden.

Es gibt immer weniger Insekten. Die AfD will eine große Studie dazu. Die Studie soll auch Windräder und Solar-Anlagen prüfen. Die AfD will auch Vögel und Feldhasen schützen. Jäger sollen mehr Waschbären jagen.

Tiertransporte verkürzen und Tierversuche verringern

Die AfD will, dass Nutz- und Schlachttiere nur über kurze Strecken zum nächsten Schlachtbetrieb in der Region gebracht werden. Tierversuche sollen durch andere Forschungsmethoden seltener werden, und die Tierschutzgesetze sollen konsequent angewendet werden.

Tiere sollen nur kurz zum Schlachthof fahren. Der Schlachthof soll in der Nähe sein. Es soll weniger Versuche mit Tieren geben. Forscher sollen andere Methoden nutzen.

Wolfsbestand verringern, Wiederansiedlung nur mit Konzept

Die AfD will die Zahl der Wölfe in Thüringen und bundesweit nach dem Beispiel Skandinaviens senken, um Risse bei Nutztieren zu verhindern. Früher heimische Arten sollen nur dann wieder angesiedelt werden, wenn es dafür ein langfristiges wissenschaftliches Konzept gibt.

Die AfD will weniger Wölfe in Thüringen und Deutschland. So sollen Wölfe weniger Schafe und andere Nutztiere töten. Betroffene Tierhalter sollen Geld als Ausgleich bekommen. Alte Tierarten sollen nur mit einem guten Plan zurückkommen.

Tierheime und ehrenamtlichen Tierschutz stärker fördern

Die AfD will Tierheime vom Land besser finanzieren lassen und ehrenamtliche Tierschützer unterstützen. Gegen illegale Tierhaltung, die sie auf den Onlinehandel zurückführt, sollen mehr Kontrollpersonal und Aufklärung helfen.

Tierheime sollen mehr Geld vom Land bekommen. Die AfD will auch freiwillige Helfer unterstützen. Es soll mehr Kontrollen gegen verbotene Tierhaltung geben. Die Menschen sollen besser informiert werden.

Schächten ohne Betäubung verbieten

Die AfD lehnt das industrielle Schlachten von Tieren ohne Betäubung ab und fordert ein Verbot. Sie beruft sich auf Regelungen in anderen europäischen Ländern.

Beim Schächten werden Tiere ohne Betäubung getötet. Die AfD ist dagegen. Sie will das verbieten. Andere Länder in Europa haben das schon getan.

Wälder wiederaufforsten und von Windkraft freihalten

Die AfD will geschädigte Thüringer Wälder zügig wiederbewalden und so umbauen, dass sie veränderten Umweltbedingungen standhalten. Windkraftanlagen sollen im Wald grundsätzlich und auf Dauer nicht gebaut werden.

Die AfD will kaputte Wälder schnell neu bepflanzen. Der Wald soll Trockenheit und Schädlinge besser aushalten. Im Wald soll es keine Windräder geben. Die AfD sagt: Windräder und ihre Wege zerstören Wald-Flächen.

Jagd nicht weiter einschränken, Wild schützen

Die AfD lehnt neue Auflagen für die Jagd ab und will das Landesjagdgesetz im Kern unverändert lassen. Den Ansatz „Wald vor Wild“ der Landesregierung hält sie für falsch und spricht sich gegen höhere Abschussvorgaben aus.

Die AfD will keine neuen Verbote für Jäger. Munition mit Blei soll erlaubt bleiben. Die AfD will auch nicht, dass Jäger immer mehr Tiere schießen müssen. Sie sagt: Wild gehört zum Wald. Zäune und anderer Schutz für junge Bäume sind besser.

Wolf ins Jagdrecht aufnehmen und Bestand regulieren

Die AfD will den Wolf ins Jagdrecht übernehmen und seinen Bestand nach schwedischem Vorbild regulieren. Auffällige Tiere sollen schnell und ohne großen Aufwand getötet werden können, um Konflikte mit Menschen und Weidetierhaltern gering zu halten.

Die AfD will, dass Jäger Wölfe schießen dürfen. Die Zahl der Wölfe soll begrenzt werden, so wie in Schweden. Die AfD sagt: Wölfe reißen Schafe und andere Weidetiere. Die Halter dieser Tiere sollen Hilfe bekommen.

Freizeitangeln von Auflagen entlasten

Die AfD will Freizeitangler vor zusätzlichen Auflagen bewahren. Kinder und Jugendliche sollen ohne eigenen Schein angeln dürfen, wenn ein Erwachsener mit Fischereischein dabei ist.

Die AfD will das Angeln leichter machen. Kinder und Jugendliche sollen ohne eigenen Angel-Schein angeln dürfen. Ein Erwachsener mit Schein muss dabei sein. Neue Regeln soll es nur geben, wenn sie der Natur wirklich nützen.

Brenntage wieder einführen

Die AfD will Brenntage wieder erlauben, also Tage, an denen Gartenabfälle verbrannt werden dürfen. Die Abschaffung durch die rot-rot-grüne Landesregierung geht aus Sicht der Partei am Alltag auf dem Land vorbei.

Die AfD will Brenntage zurückbringen. An Brenntagen darf man Garten-Abfälle verbrennen. Die Landesregierung hat das abgeschafft. Die AfD findet: Das passt nicht zum Leben auf dem Land.

AfD: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Abwasser auf dem Land fördern, Gewässer schützen

Das BSW will Abwasseranschlüsse im ländlichen Raum besser fördern und die Vorgaben zur Abwasserentsorgung überprüfen, um die Pflichtigen zu entlasten. Zudem sollen Flüsse und Seen nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie in einen guten Zustand gebracht werden.

Das BSW will Häuser auf dem Land besser an das Abwasser-Netz anschließen. Dafür soll es mehr Förder-Geld geben. Die Regeln für Abwasser sollen geprüft werden. Flüsse und Seen sollen sauberer und natürlicher werden. Es soll weniger Salz aus dem Bergbau in die Flüsse kommen.

Wasser speichern und vor Starkregen schützen

Das BSW will bestehende Stauanlagen und Teiche erhalten und den Bau neuer Anlagen erleichtern. So soll Wasser für trockene Sommer zurückgehalten werden. Gemeinsam mit den Kommunen soll der Schutz vor Starkregen stärker gefördert werden.

Das BSW will mehr Wasser speichern. Dafür sollen Teiche und Stau-Anlagen bleiben. Neue Anlagen sollen leichter gebaut werden können. Das Wasser hilft in trockenen Sommern. Das Land soll auch mehr gegen Stark-Regen tun.

Grundwasser schützen und Flächenversiegelung senken

Das BSW will Grundwasser nur in dem Maß entnehmen lassen, in dem es sich neu bildet, und es vor Verunreinigung schützen. Über die Kompensationsverordnung soll Thüringen dem Ziel näherkommen, netto keine zusätzlichen Flächen mehr zu versiegeln. Ein Pool aus zurückgebauten Flächen soll Unternehmen einen schnellen Ausgleich ermöglichen.

Das BSW will das Grund-Wasser schützen. Man soll nicht mehr Wasser abpumpen, als nachkommt. Außerdem sollen weniger Flächen zubetoniert werden. Alte, leere Gebäude sollen abgerissen werden. Firmen können diese Flächen dann als Ausgleich für eigene Bauten nutzen.

Bergbau zu insolvenzsicheren Rücklagen verpflichten

Das BSW will eine Bergverordnung, nach der Bergbaufirmen insolvenzsichere Rücklagen für die Beseitigung ihrer Hinterlassenschaften bilden müssen. Hintergrund ist, dass Rohstoffe im Thüringer Boden für Bergbauunternehmen wieder interessant werden. Auch Energiekonzerne sollen für ihren Landschaftsverbrauch einen Teil ihrer Gewinne in einen Renaturierungsfonds einzahlen.

Bergbau-Firmen sollen vorher Geld zurücklegen. Mit dem Geld werden später die Schäden beseitigt. Das Geld soll auch sicher sein, wenn die Firma pleitegeht. Energie-Konzerne sollen auch zahlen. Sie verbrauchen Landschaft. Das Geld geht in einen Topf für die Natur.

Atomares Endlager in Thüringen verhindern

Das BSW lehnt ein Endlager für Atommüll in Thüringen ab. Begründet wird das damit, dass das Land nie ein Kernkraftwerk hatte und durch den früheren Uranbergbau bereits überdurchschnittlich belastet ist. Mit Hilfe des Bundes sollen Uranbergbau-Altlasten saniert werden, für die die Wismut nicht zuständig ist.

Das BSW will kein Lager für Atom-Müll in Thüringen. Thüringen hatte nie ein Atom-Kraftwerk. Früher wurde hier Uran abgebaut. Das hat viele Schäden gemacht. Diese alten Schäden sollen mit Hilfe vom Bund beseitigt werden.

Naturschutzverbände und Tierheime stärker fördern

Das BSW will anerkannte Naturschutzverbände besser fördern, damit sie ihr Fachwissen in Beteiligungsverfahren einbringen können. Die Natura-2000-Stationen sollen erhalten bleiben und ein Projektbudget erhalten. Tierheime sollen neben Investitionen auch im laufenden Betrieb unterstützt werden.

Das BSW will Natur-Schutz-Vereine mehr unterstützen. Sie sollen bei Plänen mitreden können. Bestimmte Natur-Stationen sollen bleiben und Geld für Projekte bekommen. Tierheime sollen auch Geld für ihre laufenden Kosten bekommen.

BSW: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (+0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Waldumbau fortführen und Waldbesitzer fördern

Die CDU will den Umbau der Thüringer Wälder zu Mischwäldern mit vielen Baumarten fortsetzen und geschädigte Flächen wieder aufforsten. Private und kommunale Waldbesitzer sollen dafür Geld und Beratung erhalten. Das Programm begründet dies damit, dass gesunde Wälder viel CO₂ binden.

Viele Wälder in Thüringen sind krank. Die CDU will sie zu Misch-Wäldern umbauen. Dort wachsen viele verschiedene Baum-Arten. Wer einen Wald besitzt, soll dafür Geld und Beratung bekommen. Für jedes neugeborene Kind soll ein Baum gepflanzt werden.

Keine weiteren Waldstilllegungen zulassen

Die CDU lehnt es ab, weitere bewirtschaftete Wälder aus der Nutzung zu nehmen und zu Wildnisgebieten zu machen. Aus Sicht des Programms hilft das den Thüringer Wäldern nicht. Bereits stillgelegte Flächen sollen daraufhin geprüft werden, ob sie wieder genutzt werden können.

Manche Wälder werden nicht mehr bewirtschaftet. Dort darf niemand mehr Holz ernten. Das nennt man Still-Legung. Die CDU will keine weiteren Wälder stilllegen. Sie will prüfen, ob man stillgelegte Wälder wieder nutzen kann.

Wolfs- und Biberbestände regulieren

Die CDU will rechtliche Grundlagen schaffen, um die Zahl der Wölfe in Thüringen begrenzen zu können. Beim Bund will sie erreichen, dass Eingriffe in den Bestand ohne konkreten Anlass und ohne vorherigen Schaden sofort möglich werden. Auch Biber sollen stärker reguliert werden.

Die CDU will die Zahl der Wölfe klein halten. Dafür soll es neue Regeln geben. Jäger sollen Wölfe vertreiben oder schießen dürfen. Das soll auch ohne vorherigen Schaden erlaubt sein. Auch die Zahl der Biber soll besser gesteuert werden.

Jagdgesetz erhalten, Angler und Fischer stärken

Die CDU will das Thüringer Jagdgesetz unverändert lassen und Wald und Wild als Einheit behandeln. Angler, Berufsfischer und Teichwirte sollen Unterstützung erhalten. Jagd und Fischerei gelten im Programm als Beitrag zum Natur- und Artenschutz.

Die CDU will das Jagd-Gesetz in Thüringen nicht ändern. Sie findet: Das Gesetz ist gut. Wald und Wild gehören für sie zusammen. Angler und Fischer sollen Hilfe bekommen.

Schutzgebiete und Artenvielfalt bewahren

Die CDU will Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen, vor allem für bedrohte Arten, erhalten. Schutzgebiete sollen nicht für andere Zwecke wie Windkraft verkleinert werden. Tierheime sollen mehr Fördergeld bekommen.

Die CDU will Schutz-Gebiete für Tiere und Pflanzen erhalten. Dort sollen keine Windräder gebaut werden. Insekten sollen mehr Lebens-Räume bekommen. Tierheime sollen mehr Geld erhalten.

Wasserversorgung, Auen und Hitzeschutz sichern

Die CDU will überall im Land eine verlässliche Wasserversorgung gewährleisten und mehr Haushalte an die Abwasserentsorgung anschließen. Flüsse und Bäche sollen mehr Raum bekommen, Städte bei der Anpassung an Hitze unterstützt werden. Außerdem soll weniger Fläche neu versiegelt werden.

Die CDU will sicheres Wasser für alle Orte in Thüringen. Mehr Häuser sollen einen Abwasser-Anschluss bekommen. Flüsse sollen mehr Platz erhalten. Städte sollen Hilfe gegen Hitze bekommen. Es soll weniger Boden zugebaut werden.

Kreislaufwirtschaft und CO₂-Nutzung ausbauen

Die CDU will Recycling und Wiederverwertung stärken und Abfälle in geschlossene Wertstoffkreisläufe überführen. Für CO₂ strebt sie ebenfalls einen Kreislauf an: Das Gas soll abgeschieden, als Rohstoff verwendet oder dauerhaft gespeichert werden. Der Abbau heimischer Rohstoffe soll naturverträglich erfolgen.

Die CDU will weniger wegwerfen und mehr wiederverwerten. Sie will Repair-Cafés fördern. Dort repariert man kaputte Dinge. CO₂ soll aufgefangen und genutzt oder gelagert werden. Alte Abbau-Stätten sollen wieder zu Natur werden.

CDU: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Tierhaltung artgerecht umbauen, regionale Schlachthöfe fördern

Die Linke will artgerechte Tierhaltung stärken und den Umbau zu mehr Tierwohl sozial verträglich fördern. Kastenstände und Vollspaltenböden sollen schrittweise verschwinden, und dezentrale Schlachtstätten sollen Großschlachthöfe ersetzen.

Tiere sollen besser gehalten werden. Enge Kästen für Schweine sollen nach und nach verschwinden. Bauern bekommen Geld für bessere Ställe. Es soll kleine Schlacht-Höfe in der Region geben.

Wälder klimafest umbauen und wiederaufforsten

Die Linke will die Thüringer Wälder durch naturnahen Umbau zu Mischwäldern widerstandsfähiger gegen Trockenheit, Stürme und Schädlinge machen. Bis 2030 sollen dafür 500 Millionen Euro bereitstehen, und die Landesforstanstalt soll mehr Personal und Geld erhalten.

Der Wald in Thüringen leidet unter Hitze und Schädlingen. Die Linke will ihn umbauen. Es soll mehr Misch-Wald mit Laub-Bäumen geben. Bis 2030 gibt das Land dafür 500 Millionen Euro. Wald vom Staat soll nicht verkauft werden.

Atommüllendlager in Thüringen verhindern

Die Linke lehnt ein Endlager für Atommüll in Thüringen ab. Sie begründet das damit, dass das Land durch die Altlasten des Uranbergbaus bereits überdurchschnittlich mit strahlendem Abfall belastet sei.

Deutschland sucht einen Ort für Atom-Müll. Die Linke will diesen Ort nicht in Thüringen haben. In Thüringen wurde früher Uran abgebaut. Davon gibt es schon viel strahlenden Müll.

Tierschutz stärken und Tierheime sichern

Die Linke will Tierheime und Tierschutzvereine weiter gut finanzieren und ein Klagerecht für Tierschutzverbände. Sie tritt für eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht bei Katzen ein, will Tierversuche durch andere Verfahren ersetzen und im Bund Qualzuchten bei Hunden beenden.

Die Linke will Tieren besser helfen. Tierheime sollen genug Geld bekommen. Katzen sollen eine Kennzeichnung bekommen, damit man die Besitzer findet. Es soll weniger Tierversuche geben. Tierschutz-Verbände sollen vor Gericht klagen dürfen.

Flächenverbrauch auf Netto-Null senken

Die Linke will den Verbrauch von Flächen wirksamer verringern, um Böden zu schützen. Leitbild ist, dass unter dem Strich keine zusätzliche Fläche versiegelt wird. Wer in Natur und Landschaft eingreift, soll vorrangig real ausgleichen statt Geld zu zahlen.

Immer mehr Boden wird zugebaut. Die Linke will das stoppen. Am Ende soll nicht mehr Boden bedeckt sein als vorher. Wer baut, soll woanders Boden wieder frei machen. Nur zu bezahlen soll nicht reichen.

Abfall vermeiden und Reparaturbonus erhöhen

Die Linke will in der Abfallwirtschaft die Vermeidung an erste Stelle setzen und Wertstoffe möglichst in den Kreislauf zurückführen. Der Reparaturbonus soll dauerhaft bestehen und auf 300 Euro pro Person und Jahr steigen.

Die Linke will, dass weniger Müll entsteht. Wertvolle Stoffe aus dem Müll sollen wieder genutzt werden. Wer etwas reparieren lässt, bekommt Geld dazu. Dieser Reparatur-Bonus soll bleiben. Er soll auf 300 Euro im Jahr steigen.

Altlasten sanieren und Unternehmen zu Rücklagen verpflichten

Die Linke will, dass sich der Bund an den Kosten für die Sanierung großer Altlasten in Thüringen beteiligt. Unternehmen aus Industrie und Bergbau sollen künftig verpflichtend Geld für die Nachsorge zurücklegen, damit keine neuen Altlasten entstehen.

Alte Fabriken und Bergwerke haben den Boden verschmutzt. Das Aufräumen ist sehr teuer. Die Linke will, dass der Bund mitbezahlt. Firmen sollen künftig Geld für spätere Schäden sparen müssen.

Hochwasserschutz und Dürrevorsorge ausbauen

Die Linke will Thüringen besser auf Starkregen, Hochwasser und Trockenheit vorbereiten. Dazu gehören Schwammstadtkonzepte, die Umsetzung der Niedrigwasserstrategie, gut ausgestattete Landkreise und Katastrophenschutzlager sowie ein bundesweiter Hilfsfonds samt Versicherung für Schäden.

Starker Regen und Trockenheit kommen immer öfter. Die Linke will das Land darauf vorbereiten. Städte sollen Regenwasser besser speichern können. Helfer sollen gute Ausrüstung haben. Bei Schäden soll ein Hilfs-Fonds schnell Geld geben.

Wasserversorgung sichern und Abwasseranschluss fördern

Die Linke will die Wasserversorgung in Thüringen sichern und mehr Haushalte an zentrale Kläranlagen anschließen. Die Fördermittel für die Abwasserentsorgung sollen deutlich steigen, damit die Kosten nicht allein bei privaten Haushalten liegen und Gebühren bezahlbar bleiben.

Die Linke will sauberes Trinkwasser für alle sichern. Mehr Häuser sollen an Kläranlagen angeschlossen werden. Das gilt vor allem für Dörfer. Das Land soll dafür mehr Geld geben. Die Gebühren sollen bezahlbar bleiben.

Linke: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Höhere Tierwohlstandards und verpflichtendes Tierwohllabel

Die SPD will höhere Tierwohlstandards in Thüringen schnell, praktikabel und dauerhaft umsetzen. Zusätzlich setzt sie sich für eine verpflichtende Tierwohl-Kennzeichnung tierischer Produkte ein, die Verbraucherinnen und Verbrauchern Orientierung geben soll.

Die SPD will, dass es Tieren in Ställen besser geht. Die neuen Regeln sollen schnell kommen und lange halten. Auf Fleisch und anderen Tier-Produkten soll ein Zeichen stehen. Das Zeichen zeigt, wie die Tiere gelebt haben. Es soll Pflicht sein.

Hochwasser- und Dürrevorsorge durch Wassermanagement

Die SPD will Hochwasser durch die Entwicklung von Auen vorbeugen, damit mehr Wasser in der Fläche gehalten wird. Ein aktives Wassermanagement sieht sie als Aufgabe der öffentlichen Hand, auch zur Vorsorge gegen längere Dürren.

Die SPD will besser vor Hochwasser schützen. Flächen an Flüssen sollen mehr Wasser aufnehmen können. Der Staat soll sich aktiv um Wasser kümmern. Auch für trockene Zeiten soll es Vorsorge geben. Bis 2029 soll es dafür einen Plan geben.

Wald erhalten und Landeswald nicht verkaufen

Die SPD will den Wald erhalten, seinen Zustand verbessern und eine nachhaltige, naturgemäße Bewirtschaftung entwickeln. Einen Verkauf von Wald im Landesbesitz lehnt sie ab. Die Jagd soll sich stärker am Zustand des Waldes ausrichten.

Die SPD will den Wald schützen und verbessern. Wald, der dem Land gehört, soll nicht verkauft werden. Auch private Wald-Flächen sollen besser genutzt werden. Die Jagd soll sich danach richten, wie es dem Wald geht.

Artenvielfalt und Naturlandschaften schützen

Die SPD will den Verlust von Arten und Lebensräumen mit konkreten Maßnahmen bremsen und wertvolle Landschaften bewahren. Im Südharz soll der Abbau von Naturgips enden und ein länderübergreifendes Biosphärenreservat entstehen.

Die SPD will Tiere, Pflanzen und Landschaften besser schützen. Im Südharz soll kein Naturgips mehr abgebaut werden. Dort soll ein großes Schutzgebiet entstehen. Bauern sollen genug Geld bekommen, wenn sie die Natur schützen.

Kreislaufwirtschaft aufbauen und Müll vermeiden

Die SPD will eine Kreislaufwirtschaft, in der Rohstoffe wiederverwendet statt weggeworfen werden. Im Mittelpunkt stehen weniger Müll, Recycling und Reparatur; Einwegverpackungen sollen möglichst gar nicht mehr hergestellt werden.

Die SPD will, dass weniger weggeworfen wird. Dinge sollen repariert und wiederverwertet werden. Das nennt man Kreislauf-Wirtschaft. Es soll viel weniger Einweg-Verpackungen geben. Die Gebühren für Müll sollen für alle tragbar sein.

Wälder klimafest umbauen

Die SPD will die Wälder in Thüringen ökologisch umbauen, damit sie dem Klimawandel und Schädlingen besser standhalten. Eigene Programme sollen neben dem Landesforst auch private Waldbesitzer und Kommunen unterstützen.

Die SPD will den Wald in Thüringen umbauen. Der Wald soll Hitze und Schädlinge besser aushalten. Dafür gibt es Geld für das Land, für Gemeinden und für private Wald-Besitzer. Ein Teil des Geldes soll aus Windrädern im Wald kommen.

Flächenverbrauch auf netto null senken

Die SPD will den Verbrauch neuer Flächen begrenzen und bis 2027 einen Masterplan vorlegen, der auf netto null Flächenverbrauch zielt. Sie begründet das mit dem Verlust von Artenvielfalt, Grünland und Ackerböden durch Versiegelung.

Die SPD will, dass weniger Boden zugebaut wird. Bis 2027 soll es dafür einen Plan geben. Das Ziel heißt: Unter dem Strich wird keine neue Fläche verbraucht. In Orten soll man erst alte Häuser abreißen oder sanieren. Erst danach kommen neue Wohngebiete.

SPD: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl